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Der weltweit doofste Hund ist definitiv der meines Nachbarn. Er ist ein Beagle. Also mein Nachbar nicht, sondern der Hund. Ich möchte damit nicht auf allen existierenden Beageln Bageln Beagles der Welt herumhacken und diese These verallgemeinern, aber: Beagle sind einfach nur dumm. Wenn ich nicht so höflich wäre, würde ich sogar schreiben: saudumm.
Okay, ich grenze das doch mal etwa ein, damit mich nicht der Beaglezuchtverein verklagt: Dieser Beagle ist so dumm, dass ich mir nicht sicher bin, ob er wirklich ein Hund ist. Sondern vielleicht ein Pantoffeltierchen oder eine Amöbe. Vielleicht auch nur ein Stein, mit Fell überzogen.
Auf jeden Fall hat er nie einen Plan, was gerade so passiert, rennt immer wieder stumpfsinnig an den Gartenzaun und bellt vorbeifliegende harmlose Schäfchenwolken an. Kommt aber ein diabolischer Einbrecher, so läuft er schweifwedelnd auf diesen zu und öffnet ihm die Tür.
Sein Hobby ist es, besonders mitten in der Nacht stundenlang zu bellen. Okay, man könnte also sagen: wo bitte ist dieser Hund ein Freund des Menschen?
Tja, indem er einen dazu trainiert, dass man mit weniger als zehn Minuten Schlaf am Stück auskommt und das wäre zum Beispiel im Falle eines Angriffes durch Außerirdische eine mehr als nützliche Eigenschaft. Und ich finde, man kann mit dem Training nie früh genug anfangen.
Zudem bin ich überzeugt, dass sogar dieser Beagle rein instinktiv meinen Nachbarn anknabbern würde, auch wenn dieser nur schlafend im Fernsehsessel liegen sollte, und das finde ich eine ganz schön beachtliche geistige Transferleistung dieses Hundes.
Und daran kann man sehen: Hunde haben einfach ein gutes Herz, sogar wenn sie Beagle sind!