Ode ans Internet (Teil eins)

Du heiß geliebtes Medium
der unendlichen Leichtigkeit der
überflüssigen Kommunikation
weltweit.

 

Lass dich umarmen, du Napf.

Du Freudental der ungezählten

Freuden unzähliger

leerer Emails!

 

Du schöne Blume, du.

Von Al Gore Ronald Reagan Arnold Schwarzenegger erfunden.

 

Einst wanderte ich in dir

wollte nichts finden

Und siehe da –

so war es auch.

 

So schöne Zeiten habe ich

in dir verbracht, du Netz.

Doch selten ist was Gutes

bei herumgekommen – doch:

Sei’s drum.

Ich zürn dir nicht!

 

Die herumwandernden Schabracken ihrer selbst

sind nicht du,

sondern: sie selbst.

Und entehren dich so

schamlos, schönes Medium!

Jawohl.

Über Liv Maxx

I love Writing.
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3 Antworten zu Ode ans Internet (Teil eins)

  1. Pingback: Geballte Internetweisheiten oder: Was Sie schon immer über das Internet wissen wollten und sich nie zu fragen trauten. « Anna Nuehm

  2. Oweh schreibt:

    Ah! Die selbstreferenziellen Teerguben der vertanen Zeit. Seid umschlungen!

  3. Anna Nuehm schreibt:

    Ah! Oweh!
    Endlich jemand, der meine Lyrik nicht nur liest, sondern auch punktgenau interpretiert!
    Es gibt sogar noch einen dritten Teil, aber Lyrik liegt wie Blei in den Blogregalen…
    :-)

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