Warum es toll wäre, wenn Kurt Beck Kanzler würde.

Als dieser Mann geboren wurde, haben sich seine Eltern zuerst sehr gefreut, denn da wog er noch sechs Pfund, das muss man sich mal vorstellen können. Kurze Zeit später musste seine Mutter aber nach einem Nervenzusammenbruch das Stillen aufgeben und der Vater war gezwungen, sein Mofa das Familiengefährt zu verkaufen, um vom Bauern sieben Kühe zu erwerben. Doch auch diese mussten bereits nach zwei Wochen ausgetauscht notgeschlachtet verschreddert in den wohlverdienten Ruhestand geschickt werden. Wer ist dieser Mann, der ausgewachsene Kühe in den Wahnsinn treibt?
Sein Name ist Kurt Beck.
So, mal von Anfang an:
Kurt Beck wurde in der Pfalz geboren, trotzdem machte er Abitur und wurde Politiker. Schon in frühester Kindheit hielt er, was er bereits als Säugling versprochen hatte. Seine Mutter, die ich nur kurz am Telefon sprechen konnte, sagte Folgendes:
„Er hat immer schon für zehn gegessen, wir konnten uns deshalb nur ein Kind leisten. Nein, die Nachbarskinder wollten nie mit ihm spielen, denn er hat sie angefallen, wenn sie ein Butterbrot dabei hatten. Er war dann halt sehr einsam und hat dann den Pizzadienst angerufen, immer aus dem Saarland. In der Pfalz gab es damals keine Pizza, denn wir sind nicht so fortschrittlich, wie das geliebte und beneidete Saarland, in dem so viele schöne und intelligente Menschen wohnen.“
Kurt Beck machte Karriere und man sagt, er ging über Leichen. Wessen es waren und wo genau diese hin verschwanden, ist bis heute nicht geklärt.
Als Kurt Beck begann, in der SPD-Zentrale zu Mittag zu essen, brach in den umliegenden Städten eine große Lebensmittelknappheit aus. Darum musste Angela M. das Budget für die Verpflegung der Abgeordneten um 34 Millionen Euro aufstocken. Aber dann fing Kurt an, auch noch Nachtisch zu bestellen und die Wirtschaft kam ins Schleudern.
Zusätzliche 70 Millionen mussten her, allein 69 Millionen für Kurt Becks Ernährung. Das geht ja soweit in Ordnung, dennoch muss ich mal ganz kritisch fragen: Was ist mit dieser einen Million passiert? Wohin ist sie verschwunden??
Man kann Kurt Beck auch nicht alles in die Schuhe schieben!

Einmal hat er böse Contra bekommen, als er dem berühmten Henrico Frank zurief: „Waschen Sie sich und kämmen Sie sich und dann bekommen Sie auch ’nen Job!“. Da konterte der fesche Rico doch ganz nonchalant:
„Treiben Sie mal Sport, nehmen Sie ab und dann bekommen Sie auch ’nen anständigen Job!“.
Da wollte Kurt abnehmen. Doch nach zwei Tagen rief die Landwirtschaftsministerin an: „Kurt, das kannste nicht machen, die Landwirtschaft und der Agrarmarkt brechen zusammen. Wer soll das alles essen, wenn nicht du?“. Da musste Kurt also wieder ran.

Beck will jetzt Bundeskanzler werden. Das ist eine sehr gute Nachricht. Denn er würde im Falle eines Wahlsieges an vielen Staatsempfängen  im Ausland teilnehmen und so das deutsche Staatssäckel schonen. Das wären auf einen Schlag Einsparungen im zweistelligen Millionenbereich!
Nachteil wäre, dass man allein für seine Person einen riesigen Airbus zur Verfügung stellen müsste, was auf Dauer das Ozonloch erheblich vergrößern würde.
Befragungen bezüglich der erotisierenden Wirkung von Kurt Beck auf die weibliche Wählerschaft blieben leider ohne nennenswertes Ergebnis. Vielmehr wurde die Frage an sich nicht verstanden oder einfach ignoriert. Und da die männliche Wählerschaft zur Zeit durch das elegante und attraktive Auftreten Angelas sehr verwöhnt wird, würden die weiblichen Wähler im Falle des Wahlgewinns durch Herrn Beck schon wieder in die Röhre schauen.
Aber man kann ja nicht alles haben!

(Speziellen Dank an die Hochschule der Bildenden Künste HBK Saar und den Regisseur Stefan Abendschön!)

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18 Antworten zu Warum es toll wäre, wenn Kurt Beck Kanzler würde.

  1. Olaf schreibt:

    Mein Tip heißt: Diäten. :o)
    Und Rasieren und Waschen, dann klappt es auch mit den Umfragewerten.
    Er war mit seinem Tip an Henrico Frank, der ja auch eine ziemlich abgedrehte Pressesprecherin hat(te ?), ja schon sehr dicht dran.
    Warum tun sich diese Leute das alles eigentlich an ?
    Ich wäre längst wahnsinnig geworden in dem Job.

  2. Anna Nuehm schreibt:

    Olaf, dann könnte Herr Beck aber nicht mehr als Geheimwaffe zur Bankrottisierung (?) anderer Länder eingesetzt werden.
    Schauen Sie mal bitte den Link an!
    Hab ich schon erwähnt, dass ich Saarländerin im Exil bin?
    :-)

  3. German Psycho schreibt:

    Jetzt weiß ich endlich auch, was mit dem alten Helmut geworden ist. Kurt hat endlich seinen alten Rivalen gefressen. Da hatte vermutlich selbst er ein wenig dran zu knabbern.

    Übrigens wäre Beck auch eine gute Geheimwaffe gegen die Armut in Afrika: Erstens fiele den ganzen Menschen dort auf, daß Hungern aus ästethischen Gründen gar nicht so übel ist und zweitens verlöre er bei jedem Schritt genug Wasser für ein halbes Dorf.

  4. Anna Nuehm schreibt:

    Herr GP, Sie sagen es.
    Kurt beißt alle weg. Ich vermute allerdings, dass er Helmut erst in seiner Spezialmikrowelle, 2 auf 2 Meter, zum Implodieren bringen musste, bevor er ihn verspeisen konnte. :-)
    Soeben habe ich auch eine Lösung für das Ozonloch gefunden: Kurt muss weitermachen, bis er die entsprechende Größe hat und wird dann mit einer Rakete ins Zentrum des Ozonlochs geschossen.
    Abschließend wird mit Silikon versiegelt, fertig.

  5. Olaf schreibt:

    Frau Anna,
    den Aufklärungsfilm, na ja: das Portrait über den Saarländer habe ich eben erst entdeckt. Der ist ja wirklich drollig (sorry ‚mam).
    Leute – angucken !
    Ich stelle mir gerade vor, der Regisseur and friends machen eine ganze Reihe daraus, der Ostfriese, der Berliner, der Hamburger, der wasweißich.
    Jedenfalls ist dieses Filmchen genial.
    Und die Musi ist nun wirklich animierend…
    Ein Hoch auf die Macher !

  6. Anna Nuehm schreibt:

    Olaf,
    das Filmchen ist wirklich drollig, total witzig.. Maggiflaschen, Lyoner, alles drin.. auch mit den Pfälzern.

    Ein Hoch auf die Macher, die natürlich Saarländer sind.
    :-)

  7. Olaf schreibt:

    Das war mir klar, Frau Anna, daß das Saarländer waren. Anderes hätte mich auch sehr gewundert.
    Wirklich witzig und sympathisch. So etwas sage ich wirklich eher selten.
    Ich habe vorhin einigen Leuten diesen link geschickt. Ich hoffe, die Macher haben nichts dagegen.
    Gibt es womöglich nochmehr davon ?

  8. Anna Nuehm schreibt:

    Olaf, gegen eine Verbreitung haben die Macher bestimmt nix, der Regissseur ist ja genannt.

    Ob es da mehr gibt, weiß ich leider nicht.
    Ich hab den Film auf dieser Seite gefunden: http://www.textundblog.de
    Das Blog ist von einem Saarländer, der jetzt in Hamburg lebt. !!! Sachen gibts!
    Er hat den Film aber auch woanders gefunden.
    Man könnte mal den Namen des Regisseurs eingeben: Stefan Abendschön.

  9. Matt schreibt:

    So bezaubernde Nachnamen gibt es im Saarland, und dann auch noch für Regisseure? Respekt. Da bist du mit „Nuehm“ aber deutlich schlechter weggekommen, harhar …

  10. Anna Nuehm schreibt:

    Har har…
    Ich hab ja schon mal erzählt, wir waren arm. Wir hatten nichts, nicht mal anständige Nachnamen.

    Obwohl mein Echtname sehr schön ist. Aber holla! Und wie!
    har har..

  11. Stefan Abendschön schreibt:

    Halli hallo die Damen, die Herren,

    es schreibt der Regisseur, der nämlich ein neues Hobby hat: Name-Phishing. Ich geb meinen Namen in Google ein und schau, wie viele Einträge mir entgegenhüpfen. Bei netten Leuten schau ich gerne mal im Blog vorbei um „Gudndach!“ zu wünschen, wie gerade geschehen.

    Danke für die Blümchen bezüglich Film und Nachnamen! Zumindest im Saarland hat er mitlerweile fast Kultcharakter (der Film, nicht der Name) neben unzähligen Weblinks wurde er als Open Air Kino gezeigt und die Saarbrücker Zeitung hat meinen Figuren bereits drei Titelseiten eingeräumt. Weitere Events werden noch folgen. Ich arbeite an einer entsprechenden Homepage.

    Gegen eine Weitergabe des Links habe ich überhaupt nichts. Viele Leute haben sogar angefragt ob sie den Film auf Festchen oder Messen zeigen dürfen und auch das geht in der Regel in Ordnung, solange man wenigstens mit mir Kontakt aufnimmt und frägt…

    Die Idee mit der Film-Reihe stelle ich mir sehr lustig vor. Ich hatte mir ja bereits Gedanken gemacht als nächstes den Pälzer eingehender zu beleuchten… allein Annas Artikel liefert schon einen ganzen Berg an Inspiration…

    E scheener Gruß
    De Stefan

  12. Pingback: Club der halbtoten Dichter » Agent Quentin

  13. Anna Nuehm schreibt:

    Hallo Stefan Abendschön,
    schön, dass der Regisseur persönlich hier vorbeischaut, das freut mich natürlich sehr.
    Die Begeisterung über deinen sehr gelungenen Film hast du ja mitbekommen.
    Und auf einen Pälzer-Film wäre ich schon sehr gespannt!

    Es wäre super, wenn du eine Homepage hättest, dann könnte man direkt auf dich verlinken und du würdest noch berühmter, als du es jetzt schon bist. :-)
    Ich werde als Saarländerin natürlich auch die Saarländer noch genauer beleuchten, vor allem „de Maggi“ ist ein Thema für sich. :-)

    E scheener Gruß zreck un Merci!
    De Anna

  14. Pingback: Eklat um Florian Silbereisen! « Anna Nuehm

  15. Pingback: Anne Christiansen « Ansichten aus dem Millionendorf

  16. Westpfalz-Johnny schreibt:

    Vielen Dank für den Hinweis, liebe Anna, ich habe wirklich sehr gelacht :-)

    Ich hätte aber eine noch bessere Verwendung für unseren Kurt: Da ja das Saarland aufgrund der jahrelangen Bergbauaktivitäten mittlerweile fast komplett unterhölt ist und die kürzlichen Erdbeeben nur als ein Vorbote für den vollständigen Einsturz der Saarplatte zwischen Saarlouis, Völklingen, Saarbrücken und Neunkirchen zu deuten sind, könnte das Ungetüm aus Steinfeld doch als Füllmasse für das dann entstandene Loch herhalten. Überzementiert und neubegrünt, lässt sich dann auch im Saarland endlich die lang geträumte Vision von einem wirklich gelungenen Bundesland erschaffen.

    PS: Wenn Kurt nicht langt, nehmen Sie einfach Oskar dazu, so aufgedunsen wie der immer ist. Den haben Sie sowieso bald wieder – ob Sie wollen, oder nicht!

  17. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Johnny,
    keine Ursache. :-)
    Das nenn ich mal einen gelungenen und konstruktiven Vorschlag! Und man könnte gleichzeitig mehrere Entsorgungsprobleme lösen.
    Sehr schön. Machen Sie weiter so! :-)
    Anna

  18. Pingback: Anne Christiansen : Ansichten aus dem Millionendorf

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