Eklat um Florian Silbereisen!

Der allseits beliebte und attraktive Fernsehmoderator Florian Silbereisen ist von einer hämischen Jury zum schlechtest angezogenen Deutschen gewählt worden, eine bodenlose Frechheit und Unverschämtheit. Das können nur Leute gewesen sein, die keine Ahnung davon haben, wie viele Tage Herr Silbereisen für das Föhnen einer einzigen Frisur aufwendet, wie viele Tonnen Haarspray er verbraucht und wie viele Liter Farbe in nur einem einzigen Quadratzentimeter seines Anzuges stecken:
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(Foto: DPA)

Herr Silbereisen wollte mit seinen Anzügen stets Akzente setzen, die die Bildröhren zum Schmelzen bringen, nicht mehr und nicht weniger. Tausende von Zuschauern freuten sich nach dem Betrachten seiner Sendung „Volksmusik ist so geil, wie meine Oma tot ist!“ über Augeninnendruckerhöhung und komplette Netzhautablösungen. Einer verstarb vor lauter Begeisterung sogar an einem Schock.
Florian lobt die Resonanz seiner Zuschauer, die sie in Form von an ihn gesendeten Briefbomben und Blindenstöcken demonstrieren. „Dös is ja alles eine unheimliche Ehren für mi, soag i jetzt mal, ja, so a Freud, da schau her. Also echt, pfundsgeil, soag i, Holderahitihöh!“.
Auch international steht Florian S. kurz vor dem Durchbruch. Es soll eine Krankheit nach ihm benannt werden, das sogenannte „Anzug-Erblindungs-Schock-Netzhaut-Syndrom“, worüber Florian besonders stolz ist.

Umso erschütterter ist Herr Silbereisen jetzt über die Wahl zum schlechtest angezogenen Deutschen. „Dös is ne glatte Sauerei, aber das kennt man ja, der Fülosof im eignen Land, der gilt eben nix, jo mei!“

Herr Silbereisen, der zur Zeit an seiner Dissertation „Volksmusik und Nekrophilie. Vom Verwischen der Grenzen“ arbeitet, zieht jetzt in Erwägung, das Land zu verlassen und auszuwandern. Die einzigen Länder, die dafür in Betracht kämen, da er dort ungehindert seinen Kleidungsstil ausleben könnte, wären Armenien oder Albanien. Außerdem liefern die auch nicht aus.

Eine Ausreise in die Türkei lehnt Herr Silbereisen ab. “I lauf doch net mit nem Kopftuch rum und versau mir mei schoane Frisur, Teifi! Sakrament! Da geh i halt nach Albanien, dann könnts ihr alle schee bleed gucken, wenn i dann weg bin, heissa.“

Die Bundesbahn hat sich bereits geweigert, Herrn Silbereisen in einem ihrer Züge ausreisen zu lassen, aus „Rücksicht auf die Gesundheit der anderen Fahrgäste“, wie es aus geheimen Quellen verlautete. Umgehend wurde auch der Luftraum für Herr Silbereisen gesperrt, da man einen Riss in der Ozonschicht befürchtet, den auch Herr Beck nicht mehr kitten könnte.
Also wird Herr Silbereisen mit dem Castor-Transport an die Grenze gebracht, wobei die Verplombung erst in Albanien geöffnet werden darf, damit die Strahlenbelastung auf deutschem Boden nicht weiter ansteigt.
In Albanien wird Herr Silbereisen – so wurde ihm versprochen – umgehend zum neuen König gekrönt.
Das passende Outfit für die Krönung hat er bereits:
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(Foto: DPA)
Wir wünschen Herrn Silbereisen von hier aus alles Gute und sagen leise:

DANKE. Servus!

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12 Antworten zu Eklat um Florian Silbereisen!

  1. Erdge Schoss schreibt:

    Für Fridolin Silbereisen, liebes Fräulein Nuehm, lege ich meine Hand ins Feuer. Hier muss eine Verwechslung vorliegen.

    Herr Fridolin Silbereisen ist mir ausschließlich bekannt als der wahnsinnig gut aussehende, unglaublich schmeichelhaft singende, außerordentlich charmant plaudernde und stets korrekt von seiner Mutti angezogene Volksmusikantentümmler.

    Und der wird jetzt wirklich König von Albanien, sagen Sie?

    Klasse
    Ihr Erdge Schoss

  2. Anna Nuehm schreibt:

    Hallo Herr Schoss,
    Sie sagen es: „Klasse“.

    Wenn einer das verdient hat, ist es der Freund aller Seniorenheime, der singende Zivi von nebenan, Herrscher über alle Farben der Welt und demnächst:
    König von Albanien.

    Und, so sagt man, vielleicht auch Kaiser von Armenien… aber psst, das ist noch nicht offiziell.

    Ihre Anna Nuehm

  3. corax schreibt:

    Frau Anna,

    leider kann ich momentan keinen Kommentar abgeben da ich über:
    „Volksmusik ist so geil, wie meine Oma tot ist!“
    noch eine Nacht drüber schlafen muss.

    Ach so, herzlich willkommen im Rheinland, auch wenn Sie es noch nicht bis ans rechtige Ufer geschafft haben.

    Glück auf

  4. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,

    da Sie ja keinen Kommentar abgegeben haben, kann ich Ihnen leider auch nicht antworten. :-)
    Nur soviel: Ja, über diesen Satz muss ich auch noch mehrere Nächte schlafen. Wenn nicht sogar Jahre.

    Danke für den Willkommensgruß! Sie meinen, ich bin am falschen Ufer? *hüstel
    Hier gibt’s ja nicht mal einen Rhein!

    Glück auf an die richtige Seite, von wo auch immer gesehen,
    Frau Nuehm

  5. Horion schreibt:

    Ha, nun weiss ich endlich wo ich meine Netzhautablösung her habe. Da muss ich doch wohl beim Herumzappen auf diesen künftigen albanischen König gestossen sein. – Verdammt, ich wusste immer, dass Fernsehen ungesund ist…

    Ich verabschiede mich dann mal, zwecks Klageeinreichung gegen Silbermann und die Rundfunkanstalten!!

    Horion

  6. Anna Nuehm schreibt:

    @Horion,
    da sollten Sie sich aber beeilen, bevor Herr Silbereisen in Albanien nicht mehr zu erreichen ist.

    Wie gesagt: Die liefern nicht aus, einer der Gründe, warum sich Herr S. für Albanien entschieden hat.

    Anna :-)

  7. corax schreibt:

    Frau Anna,

    Sie hatten recht, jetzt hab ich eine Nacht über:
    „Volksmusik ist so geil, wie meine Oma tot ist!“
    geschlafen und bin mir immer noch nicht sicher was ich davon halten soll, in meinem Fall kommt da die Volksmusik nicht gut bei weg, aber zählt das für jeden entsprechend?

    In Aachen gibts ja wohl genug Wasser, da brauchen Sie doch nicht auch noch den Rhein, noch dazu wo Sie auch noch einen eigenen kleinen Kaiserstuhl haben. Noch tiefer im Westen als Bochum.
    Es ist aber halt die römisch besetzte Zone, die Mosel haben Sie doch auch überwunden da kann das doch mit dem Rhein nicht so schwer sein. Zumal Sie können auch über Wasser fahrn weil da Brücken sind.

    Glück auf ans Kurbad

  8. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    dass bei der Interpretation des Satzes „Volksmusik ist so geil, wie meine Oma tot ist“, die Volksmusik nicht so gut abschneidet, könnte eine mögliche Deutung sein.
    Muss es aber nicht.
    Das hängt nämlich entscheidend von vielen Faktoren ab:
    – Wie war Ihr Verhältnis zu Ihrer Oma?
    – Lebt sie noch?
    – Welche Art Musik hörten Sie da?
    Usw.
    Ein weiterer, wichtiger Hinweis könnte aber die Dissertation von Florian S. sein: “ Volksmusik und Nekrophilie. Vom Verwischen der Grenzen.“

    Geographisch gesehen haben Sie natürlich recht, die Mosel habe ich überwunden.
    Aber warum sollte ich den Rhein denn auch noch überwinden? Um wohin zu gelangen?
    Ich bin ja auch nicht Kolumbus?
    Rätselnd,
    Anna ohne Rhein

  9. corax schreibt:

    frau Anna

    „- Wie war Ihr Verhältnis zu Ihrer Oma?“

    Welche von beiden? Und warum war?

    „- Lebt sie noch?“

    Aha. Ja alle beide.

    „- Welche Art Musik hörten Sie da?“

    Keine oder meine. (Außer an Wheinachten, aber das zählt nicht)

    „Usw.“

    Ich glaube hier kommen wir nicht weiter.

    „Aber warum sollte ich den Rhein denn auch noch überwinden? Um wohin zu gelangen?“

    Das ist mir gerade entfallen.

    „Ich bin ja auch nicht Kolumbus?“

    War das nicht der, der sich so kolossal verfahren hat?
    Weil Männer nie nach dem Weg fragen, oder so.

    Glück auf

  10. Anna Nuehm schreibt:

    Ah, ich verstehe. Das sind ja ganz andere Voraussetzungen, wenn beide Omas leben.
    Meine sind beide tot. Deshalb.
    Und: ich musste immer Volksmusik hören, IMMER. Und der Kanarienvogel zwitscherte dazu. Es war eine psychologische Folter.

    Musik? Ihre? Eigene?
    Welche Musik ist das denn oder ist das geheim? Ist es das, was ich denke? Ah, die kenne ich. Sehr schön.

    „“Usw.”
    Ich glaube hier kommen wir nicht weiter.“
    Sieht ganz so aus. :-)

    „Entfallen.“ tststs..

    Verfahren: ich habe mich schon oft verfahren, aber nie verlaufen. Komisch.
    Sobald ich ins Auto steige, verlässt mich jegliches Orientierungsgefühl. Ich fahre einfach immer geradeaus.
    oder biege immer links ab. Bis ich wieder zu Hause bin.
    Ich habe auch schon mein Auto verloren. Im Parkhaus.
    Aber das ist ein anderes Thema. *hust

  11. Roschke Hannelore schreibt:

    Ich glaube es wird zuviel Wirbel um die Anzüge von Florian gemacht,wichteger finde ich das er eine super Sendung zu Wege gebracht hat das zählt doch viel mehr.Auch mal neue Sänger und Sängerinnen eine Möglichkeit sich zu Präsentieren gibt.Mach weiter so Flori

    MFG Hannelore

  12. Anna Nuehm schreibt:

    Liebe Hannelore,
    ich sehe das HAARGENAU genauso! Außerdem wird die Frisur von Florian Silbereisen, die ein heimliches Doppelleben als Flokatiimitator in Baumärkten führt, in ihrer Originalität total verkannt und vernachlässigt!
    Mach weiter so, Florian Silbereisens Frisur!! Go for Flokati!
    MfG, Anna
    :-)

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