„Wenn dein Pferd tot ist, dann steig ab.“

Dies ist eine sehr alte und berühmte Indianerweisheit. Und wenn die Indianer auch sehr viele schlaue Sätze gesagt haben, bei diesem haben sie definitiv Unrecht.

Warum sollte man das tun? Absteigen, wenn das Pferd tot ist? Wozu? Ist das nicht eine ungeheure Verschwendung von Ressourcen, wenn man sein totes Pferd so einfach entsorgt? Oder gar wegwirft?
Das muss doch nicht sein!

Ich hatte einmal ein Pferd, es war schon sehr alt und etwas gebrechlich, aber immer noch sehr schön anzuschauen. Ein sehr schönes Tier. Und die paar Flicken haben auch gar nicht weiter gestört.
Also mich jetzt nicht. Aber ich werfe auch nicht sofort etwas weg, sondern repariere das dann und benutze es weiter. Ich bin so eine Art Heimwerker. Ich hatte mir irgendwann einmal eine Spezialnähmaschine gekauft und das Pferd hier und da ausgebessert. Was ihm auch sehr gut stand.

Ich hatte sehr viel Freude mit meinem Pferd. Es war immer gut gelaunt, abends haben wir zusammen Fernsehen geschaut und Chips geknabbert, vor allem ich, das Pferd mochte Chips nicht so sehr, aber es schnüffelte ab und zu an einer Möhre.

Okay, mit dem Ausreiten war das nicht mehr so toll, aber da blieb das Pferd eben zu Hause und ich ging spazieren. Manchmal lief ich auch mit wehenden Haaren übers Feld und das war mit ein klein wenig Fantasie genauso schön wie das Galoppieren mit einem Pferd. Ich fühlte mich dann wie „Wind in seinem Haar“ aus dem berühmten Film mit diesem Kevin Costner.
Man muss sich selbst auch ein wenig Mühe geben. Von alleine kommt nix!
Und ich schwöre, wenn ich mir zwei Scheiben Wurst an die Schuhe gebunden hätte, wäre das EXAKT so gewesen wie bei „Der mit dem Wolf tanzt“ und mein Hund hätte genauso wie der Wolf nach meinen Schuhen geschnappt! So einfach ist das.
Jeder kann Hollywood sein. Auch Sie!

Okay. Als ich dann wieder nach Hause kam, freute sich das Pferd immer mächtig, es wackelte mit seinen Ohren oder zumindest sah es so aus.
Der Hund winselte manchmal und zerrte an dem Pferd herum, wahrscheinlich vor lauter Eifersucht. Dem habe ich dann gesagt, er soll das lassen. Hat er dann auch gemacht.
Bis auf ein Mal, als ich vom Einkaufen nach Hause kam und dann… Es war eine sehr unschöne Szene und ich weiß jetzt nicht, ob alle schon gefrühstückt haben. Auf jeden Fall habe ich mir danach die Nähmaschine gekauft und den Schaden wieder ausgebessert.
Das Pferd war so unglaublich gutmütig, es hat dem Hund das kein bisschen übelgenommen, also nachtragend war es überhaupt nicht. Es hatte einen richtig tollen Charakter, da könnten sich manche Menschen ein Beispiel dran nehmen! Aber echt.

Im Sommer war es mit dem Pferd dann ein bisschen schwierig. Also ins Schwimmbad mitnehmen wäre auf keinen Fall gegangen. Es blieb dann zu Hause im Schatten, manchmal lag es auch auf dem Liegestuhl, natürlich nur mit Sonnenschutz.
Ich hab dann eine karierte Wolldecke über es gelegt, damit die Nachbarn es nicht so anstarren und blöde Fragen stellen. Die kennen da ja nix, rufen dauernd über den Zaun und fragen, wie es einem geht. Ich hab dann einfach erzählt, dass es meine Oma wäre, sie wäre zu Besuch und sehr krank und bräuchte viel Ruhe.
Das war natürlich eiskalt gelogen, denn das Pferd war topfit. Aber belästigen lassen wollte es sich auch nicht, was sehr verständlich ist.
fjurieh-unter-seiner-lieblingsdecke-auf-dem-liegestuhl-im-garten.jpg
(Foto: Fjurieh hat so richtig Spaß im Garten)

Das Geruchsproblem haben wir dann mit Fébreze gelöst. Manchmal auch Brise Landhaus, das mochte das Pferd aber nicht so, es hat dann immer seine Nase gerümpft. Lavendel, igitt.

Weihnachten war auch sehr schön. Ich habe dem Pferd meistens eine neue Decke geschenkt oder Pferdepralinen. Die hat es sehr gemocht. Dennoch war es sehr sparsam damit und es hat an Ostern immer noch welche gehabt.
Zu meinem Hund habe ich dann immer gesagt: Siehst du, nimm dir mal ein Beispiel an Fjurieh, der ist sparsam, nicht so verfressen wie du. Dann wurde er wieder eifersüchtig und knurrte und zerrte an Fjurieh herum. Dann ging es immer rund.
fjurieh-unterm-weihnachtsbaum.jpg
(Foto: Fjurieh an Weihnachten, mit glänzenden Augen. Ist er nicht süß? Im Hintergrund der eifersüchtige Hund.)

Gewaschen habe ich das Pferd immer in einer Spezialpferdewaschmaschine, so eine, wie sie der verehrte Herr Schoss besitzt, seines Zeichens nicht nur Pferdeexperte, sondern auch Pferdeflüsterer. Er hatte sie mir mit folgenden Worten empfohlen: „Frau Nuehm, Ihr Pferd schwitzt schneller. Deshalb muss es auch jeden Samstagabend in die Pferdewaschmaschine. Keine Sorge: nur bei 30 Grad. Alles andere wäre Tierquälerei. Und habe ich die Waschmaschine nicht zur Hand, hänge ich es eben raus zum Lüften. Dann riecht es am nächsten Morgen schön frisch und ist auch gut gelaunt.“ (Zitat Ende)
Und das Pferd freute sich auch die ganze Woche auf seinen Badetag. Ich auch, weil ich dann nicht so viel Fébreze einkaufen musste. Die bei Schlecker haben sich immer schon sehr gewundert.
Das hätte noch ewig so weitergehen können, wir waren ein perfekt eingespieltes Team, das Pferd, der Hund und ich. Und es hat auch keiner seine Socken herumliegen lassen oder die Zahnpasta nicht wieder zugedreht. Alles sehr harmonisch.

Aber, wie das Schicksal so spielt, eines Tages, es stand eine große Rundumreparatur an, ich will das Pferd aus der Waschmaschine ziehen, da war es plötzlich nicht mehr da!!!
Einfach verschwunden!
Ich weiß bis heute nicht, wohin!
Ich hab dann noch überall gesucht, aber es war weg.

Ich war da ziemlich entsetzt, der Hund nicht so, aber das kam vermutlich von seiner übersteigerten Eifersucht. Trotzdem, es war eine wunderbare Zeit, die möchte ich echt nicht missen und wirklich schade, dass sie so abrupt zu Ende ging.

Also wenn Ihnen mal jemand erzählt: „Wenn dein Pferd tot ist, dann steig ab“, dann wissen Sie: Derjenige hat Null Ahnung.
Sie sehen es ja, auch mit einem toten Pferd kann man noch jede Menge Spaß haben!

Über Liv Maxx

I love Writing.
Dieser Beitrag wurde unter Anna N.s unverständlichste but wertvollste Weisheiten abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

36 Antworten zu „Wenn dein Pferd tot ist, dann steig ab.“

  1. corax (nicht verwandt mit rohrspatz) schreibt:

    Frau Anna,

    wie recht Sie mal wieder haben, meines war von Geburt an tot, hat mich aber nie gestört, mein Pferd war eigentlich ein Esel, hauptsächlich aus silbernem Metall und er hieß Amigo und so behandelte ich ihn auch meistens.
    Ich spielte zwar damals kurz mit dem Gedanken ihn Hatatitla oder Rih zu nennen, verwarf diesen aber geschwind wie der Wind, da es eine ungeheuerliche Hippophamie gewesen wäre. Mit meinem Esel war ich seinerzeit sehr gerne unterwegs und wir sind sehr weit herumgekommen, bis wir uns dann leider irgendwann in einer verschneiten Winternacht aus den Augen verloren haben. Wenn wir unterwegs waren dachte ich oft an den Spruch:

    „Sonne in den Speichen(Hufen) sieht nur einer, der sein Rad(Pferd/Esel)selbst bewegt.“

    den schon Hans Blickensdörfer in dem tollen Buch sagte:
    Achtung! jetzt kommt verbotswidrige Werbung, schließen Sie bitte für die nächsten zwei Zeilen die Augen. Danke.
    „Salz im Kaffee“
    NICHT BLINZELN!!! NICHT SPICKEN!!!

    So jetzt dürfen Sie wieder mitlesen, aber mir fällt grad gar nix mehr ein. Achso doch, mein Esel kam nie in eine Waschmaschine, da hatte ich Jahre vorher schlechte Erfahrungen mitgemacht als mein jüngerer Bruder angeblich aus dem Kindergarten Tiere mitbrachte die so winzig waren, dass sie als Haustier nichts taugten, obwohl sie es versuchten.
    Daraufhin wurde mein geliebter Hase, welcher Bunny hieß in einer Maschine gewaschen, aber ich erkannte ihn danach nicht so recht wieder und musste ihn deshalb leider zur Adoption freigeben.

    Hoppe hoppe

  2. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    ganz träumerisch lese ich Ihre so wunderbar erzählenden Zeilen, die dennoch so viel Dramatik enthalten:
    Amigo – verschwunden. Bunny – zur Adoption freigegeben!
    Sie haben ja schon ganz schön viel mitgemacht, in Ihrem jungen Leben! Das mit dem Salz im Kaffee hab ich trotzdem gelesen.. sorry!
    Ich hatte mal eine weiße Plüschkatze, die wollte ich nach dem Waschen auch nicht mehr! Weil sie aussah wie ein Klumpen!
    Darüber immer noch verbittert,
    Anna
    :-)

  3. Erdge Schoss schreibt:

    Ein ganzes Pferd, liebes Fräulein Nuehm, und einfach verschwunden? Das kann ich nicht glauben. Wobei, wenn ich es recht bedenke: ganz unwahrscheinlich ist das nicht. Und zwar gab es vom italienischen Hersteller Zanussi einst eine Baureihe, bei der das Flusensieb etwas grobmaschiger … es könnte aber auch Hoover gewesen sein … und da sind die rausgekleppert … Hoppgalopp und weg.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  4. doergn schreibt:

    Guten Morgen Frau Anna,
    schade das mit Ihrem Pferd. Also daß es jetzt weg ist!
    Kann ich ihre Pferdewaschmaschine haben? Ich zahle natürlich auch dafür! Müsste sie mir vorher aber genau ansehen.
    Ich würde gerne meinen Vogel darin waschen. Der will immer nur baden, aber das macht ja nicht richtig sauber…immer in seiner eigenen Dreckbrühe sitzten. Ich hab‘ mal beim MediaMarkt einen Adapter für Pferdewaschmaschinen gesehen, sodaß man Vögel reintun kann. Muß natürlich vorher noch gucken, ob der passen würde…

    Interessierte Grüße
    Doergn

  5. oldman schreibt:

    Mit Pferden ist es wie mit Socken.
    Nach dem Schleudergang verschwunden. Meist nur eine.
    Nach 16 Wochen plötzlich ist die fehlende Socke wieder da.
    Meist erst, nachdem Sie sich eine Ersatzsocke gekauft haben.
    Also kaufen Sie sich ein neues, meinetwegen auch ein schon benutztes, Ersatzpferd / Ersatzpferdin.
    So können Sie eines immer waschen, ohne von Verlustängsten geplagt zu werden.
    Sollte Ihr Pferd allerdings von der Machart eines „Jimmy das Gummipferd“ sein, tasten Sie Ihre Hüften ab.
    Evtl. haben Sie es umgeschnallt.

    Sehen Sie hier http://de.wikipedia.org/wiki/Jimmy_das_Gummipferd
    und vergleichen Sie.

  6. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Schoss,
    wenn ich es Ihnen sage, es war weg! Verschwunden. Ich habe natürlich auch im Sieb nachgeschaut, da lag ein Stückchen Fell, mehr nicht. Hoppgalopp und weg – es ist also woanders, das ist sehr tröstlich.
    Getröstet und herzlich,
    Ihre Anna Nuehm :-)

    Guten Morgen Herr Doergn,
    ich kann mich aus Pietätsgründen leider noch nicht so ganz zum endgültigen Verkauf der Maschine entschließen, ich hoffe, Sie verstehen das!
    Das mit dem Vogeladapter ist doch reine Geldmacherei, man kann auch einen Kopfkissenbezug nehmen!
    Sie sollten sich beschweren bei diesen Profithaien!
    Empört und pietätvoll,
    Anna :-)

    Aye Sir Oldman,
    ich denke ernsthaft über einen Neukauf von Fjurieh II nach.
    Ich weiß aber nicht, ob der Hund das gut findet.
    Ich bitte Sie aber, jegliche Spekulation über mein Aussehen, sei sie noch so raffiniert verpackt, zu unterlassen, wenn nicht sogar, sie besser zu verstecken.
    Gummipferd, ich muss doch sehr bitten! Um die Hüften! Also!
    :-)
    Anna
    Ps: isch hoffe de Trollinger rollt heute an, sonst muss isch de Schnapspralinen essen! Und das am hellichten Tag
    :-)

  7. Ettore Schmitz schreibt:

    Hallo Frl. Nühm,
    hoppla, fast wäre ich jetzt in Ihnen reingestolpert, so voller Trollinger [trocken!] ist mein Lieferwägelchen, aber gut: hier isser.
    Ffffump. Glkglkglk. Aaarh. Fein, was?

    Leider schon etwas spät. Das erste Fläschlein sollte ja bekanntlich das Mittagläuten nicht mehr erleben…einer alten Sage zufolge fällt sonst Quasimodo laut aufplatschend vom Turm und verspritzt den gesamten Innenhof oder was.

    Sie schreiben aber viel, Frl. Nühm! Da kann man fast nicht folgen. Aber was Ihr totes Pferd betrifft, da kann ich Sie jetzt doch mal persönlich beruhigen.

    Ffffump. Glkglkglk. Aaarh.

    Wir hatten seinerzeit ähnliche Probleme, als wir mit Ben, Joe, Adamskis Fluggerät, Hoss und Hop (Sie kennen die ja auch gut!) in den Sätteln toter Pferde löchersuchend sämtliche Hochsicherheitszäune der Päderanza durchquerten, zunächst ohne Erfolg. Dann aber, es mögen Wochen und Monate her gewesen sein, wurden die toten Pferde immer transparenter (der guten Ordnung halber sei’s gesagt – wir selbst auch immer transpiranter) und schließlich fast opak, zumindest aber saumäßig falb und sie verschmolzen optisch fast zur kompletten Gänze mit den jeweils wechselnden Hintergründen. Das ist natürlich anstrengend, auf einer viele Kubikmeilen hohen Ranch, die komplett durchritten werden muß, oft bis zu 7x am Tag und doppelt so oft nachts! Ohne nennenswerte Beleuchtung!

    Insofern: das Problem ist bekannt, Frl. Nühm: die toten Pferde verschwinden nicht, sie werden transparent.
    Und jetzt der Hammer: durch Tasten finden Sie leicht den Einfüllstutzen (Pferdeschnabel) und befüllen ganz einfach mittels mindestens 20 Literen Trollinger (kann aber auch günstiger Rotwein aus Norwegen sein, nur rot halt, das muß) das komplette Tier und nach ca. einer halben Woche (im Allgemeinen bis Mittwochnachmittag, wenn Sie sonntags befüllen) ist es wieder voll sichtbar! Wenn das keinen Spaß macht, dann weiß ich auch nicht.

    Fffump. Glkglkglk. Aaaaaaaaarrrh.

    Frl. Nühm, Frl. Nühm. Ich fass es nicht. So schön ist alles, gell?

    Hervorragend!
    Grüßt!
    Ihr Vintage E. Schmitz

    P.S. Grüßen Sie mir Ihren Herrn Schoß in demselben.

  8. oldman schreibt:

    Kinder haben Sternchen gern, Sternchen ist das Kind vom STERN.
    Kennen Sie das nicht?
    Niihihiiihicht?
    Dann sind Sie unter 30 Jahre alt. hihi, verraten!!!
    Jedes Kind kannte damals Julio und Jimmy sein Gummipferd.
    Was denken Sie denn, wer die heute gängigen Schwimmringe mit Pferdchenkopf vorne dran entwickelt hat.
    Das waren ehemalige Sternchenleser. So!
    Wir haben uns früher Fahrradschläuche um die Hüften gebunden und nannten sie Jimmy. Jimmy 1 bis Jimmy 4 oder 5 natürlich. Denn jedes Kind hatte einen Jimmy.
    Täglich auch heute noch in den Straßen zu sehen: Stadtbewohner mit Jimmies um die Hüften. Verstohlen verdeckt durch Oberbekleidung. DOB und HOB,

    Heute noch nenne ich Lümmeltüten Jimmy. Wenn ich sie mal aufblase um die Haltbarkeit zu testen.
    Und seit es Verhüterli mit vorne angeflanschten Tiermotiven gibt, macht das Aufblasen und so viel mehr Spaß.

  9. Frau Anna, ein Blick in die Akten: Ihr Fjurieh wurde entführt, aber das wissen sie nicht von mir! Die Struhumphianer waren es!!! Nach Socken werden, vorzugsweise auch Pferde und Katzen gewaschen und sauber entführt. Wir wissen nur nicht wohin! Ihr Fellfund ist ein sicheres Indiz, dass es eine Lösegeldforderung geben wird. Bis dahin: Vielleicht kann Ihnen das Institut für Einzelsocken – Unterabteilung Kuscheltiere helfen, den Verlust zu verarbeiten.

    Den Verlust mit Ihnen teilend,
    Ihre Tina

  10. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Professore Ettore,

    ja, ich schrüb zu viel, so sehe ich es im Nachhinein auch!

    Beim Schreiben fiel mir das nicht so auf, aber als ich den Text selber las, schlief ich ein und als ich Tage später erwachte, stand er immer noch da.
    Ich überlegte darum, ihn in zwei Hälften zu schneiden, es scheiterte aber an meinem Brotmesser. Das hab ich leider ausgeliehen.
    Außerdem wollte ich nicht Schuld sein, wenn heute Milliarden Leser *hallo, ich grüße Euch!* vor Spannung weder arbeiten, schlafen, noch essen können.
    Darum jetzt eben ein Pferd am Stück. Horse on the piece.

    Ich bin aber VOLL BEGEISTERT über Ihre Transparenztheorie! Hurra, mein Pferd ist noch da, nur dass ich es nicht sehe.
    HAM-MER!!
    HAM-MER!!
    Wenn es nicht so unglaublich wäre, ich würde selber denken, ich hätte es erfunden:
    Ich habe justament heute zwei Flaschen wunderbaren Trollingers von Herrn Oldman verehrt bekommen, da ich in seinem zauberhaften Gewinnspiel durch Zufall die Lösung erriet.

    Ich werde sofort ausprobieren, ob Sie Recht haben.
    la vita e bella!

    Wie immer bezaubert von Ihnen,
    Ihre Anna

  11. Anna Nuehm schreibt:

    Sire Lord Oldman, Lord of the Wines,

    Ich muss doch sehr bitten.
    Jetzt auch noch das: „Dann sind Sie unter 30 Jahre alt. hihi, verraten!!!“
    Eine derart offensichtliche Spekulation! Und dann nachdem ich Sie heute morgen noch eindringlichst verwarnt hatte.
    Wie oft muss ich es Ihnen noch sagen?
    Mich gibt es überhaupt nicht, ich existiere nur in Ihrer Fantasie und was Sie hier lesen, bilden Sie sich gerade ein.

    Wenn Sie es aber partout nicht lassen können: das können Sie doch bestimmt besser!

    Aufmunternd,
    Alters- und gesichtslos
    Anna
    :-)

  12. Anna Nuehm schreibt:

    Agent Flusi,
    ich danke Ihnen für Ihren entscheidenden Hinweis! Ich werde ihn sofort verfolgen.
    Mittlerweile läuft das Ganze in Richtung Verschwörungstheorie… Bei sovielen Theorien ist es IMMER eine Verschwörung..
    Mann, das auch noch. Ich hab schon genug Ärger mit den Busfahrern..

    Danke für Ihr Mitgefühl, Flusi, ich sehe, Sie haben ein Herz für Tiere, weiter so!
    Ihre Anna :-)

  13. Eine Verschwörung, mhh… ja da könnten Sie sogar Recht haben, dann wenden sie sich doch bitte vertrauensvoll an Miss Marple. Diese ist auch hochqualifiziert Ihr Problem mit den Busfahrer zu lösen. Einer resoluten Oma konnten die Busfahrer schließlich noch nie etwas abschlagen, sollte dies nichts nützen, könnten sie sie aber auch mit Aachener Printen bestechen, äh ich meine besänftigen!

    Hochachtungsvoll,
    Agent Flusi

  14. Anna Nuehm schreibt:

    Flusi,
    Miss Marple, ist die nicht längst tot?
    Gegen die Printen sind die Busfahrer immun, die haben in ihrem Blut ne Printenkonzentration von 95%.
    Ich bin aber begeistert von soviel Anngaschmongg, Flusi.
    Wenn das so weitergeht, werden Sie noch mein Spezialagent hier! :-)

    Erfreut und hochachtungsvoll,
    Anna

  15. 1leben schreibt:

    Ich denke mal, dass du den satz nicht wörtlich nehmen solltest. das pferd war….allerdings erst später d a s fortbewegungsmittel, bzw. – im übertragenen sinne – der motor, der das leben weiterbewegte.
    wenn ich es richtig interpretiere wollte man wohl damit sagen:

    wenn du siehst, dass du die falsche richtung einschlägst, oder du auf den falschen weg geschickt wirst, dann nimm einen anderen weg, sprich ein anderes pferd, denn das alte ist eine sackgasse…also totes ende.

    …das ändert aber nix daran, dass pferde wundervolle tiere sind…

    mti freundlichen grüssen

    karin

  16. Anna Nuehm schreibt:

    Liebe Karin,
    manchmal muss man einen Satz auch wörtlich nehmen. Dafür sind Sätze auch da… dann kann man munter mit ihnen herumspielen, jonglieren und Federball spielen…
    ;-)
    Und dass Pferde wundervolle Tiere sind, das stimmt sowieso.
    Freundliche Grüße,
    Anna :-)

  17. Ettore Schmitz schreibt:

    Pferde sind 1 A Tiere.
    Und groß.
    Also 1 A große, teils aber halt manchmal tote Tiere.
    So weich und treu selbst dann noch.
    Herr Glumm ißt sie dann, aber das gehört nicht hier her.

    Schöner Abend, hä?
    Ihr herzlicher
    E. Schmitz

  18. Anna Nuehm schreibt:

    Ha, das hab ich jetzt gesehen! Pferde essen, von wegen.
    Ich esse nie meine Freunde…
    Fjurieh.. Fjurieh.. *Melodie von Flipper bitte einfügen

    Einen schönen Abend auch an Sie,
    Professore Schmitzê (stummes e)
    Ganz schön herzlich,
    Ihre Anna

  19. Agent Flusi schreibt:

    Miss Marple – TOD? Nein, das kann nicht sein! Sie müssen sich irren! Anders kann ich mir immer wiederkehrende Lebenszeichen im Fernsehen, vorzugsweise zu Weihnachten, nicht erklären.

    Immun gegen Lebkuchen: Tss, unvorstellbar. Sie tragen damit ein wahrlich schweres Los! Aber sie schaffen DAS!

  20. 500beine schreibt:

    Mein Bruder, ein Tierarchitekt, hat mal einen Hund gebaut mit 2 Schwänzen.
    Einer war vorne, der andere hinten.
    „NU MACH MAL SCHÖN SCHNUFFI SCHNUFFI!“ haben wir gegrölt, beim Probelaufen.
    Kam aber nix.
    War gut.

  21. Anna Nuehm schreibt:

    Agent Flusi,
    ich kann mich auch irren… es kam mir nur so vor..
    Immer wenn ich Miss Marple gesehen habe, schon als Kind, dann habe ich gerufen „ich sehe tote Menschen!“
    Aber wahrscheinlich haben Sie Recht.
    Miss Marple ist so wenig tot, wie dem Norman Bates seine Mutter! Die war ja auch springlebendig und wurde nur verleumdet und eine karierte Decke hatte sie auch.
    Wie mein Fjurieh. Der Kreis schließt sich.

    Die Busfahrer. Die sind echt ein Problem.
    Die sind gegen alles immun, weil sie aus Asbest sind. Oder so…

  22. Anna Nuehm schreibt:

    Herr 500 Beine,
    hoffentlich hat mein Hund das jetzt nicht gelesen, der bekommt sonst Panikattacken, wenn einer ruft „Schnuffischnuffi!“
    Schnuffischnuffi… also mir gefällt das total gut.

    Schönen Gruß, auch an den Herrn Bruder, vielleicht kann er mir mal nen Pferd basteln mit integrierter Wolldecke, damit ich nicht ständig ne neue.. und das Fell ein bisschen mit Asbest auskleiden, wie bei der Miss Marple und der Mutti vom Norman.
    Das wäre bestimmt praktisch.
    Schnuffischnuffi… also ich hab jetzt nen Ohrwurm..
    Anna N.
    :-)

    schnuffischnuffi… tztz

  23. Conny Duden schreibt:

    Frau Nuehm, ich muß schon wieder intervenieren (vertragsgemäß),
    Agent Flusi, so wird das nix mit Agent und so.
    Niemand hat behauptet daß Miss Marple der Tod sei oder dann schon
    richtiger, die Tödin.
    Miss Marple ist tot.
    Mit T , mit einem knüppelharten T!

    Und der Bruder von 500 Beine machte einen typischen Architektenfehler. (Balkone ohne Balkontür zum Beispiel)
    Sobald er dem Hunde einen Schwanz auf die Schnauze architektiert,
    wird die Schnauze zum Hintern. Der Hund hat in diesem Zwischenstadium
    einen Schwanz ohne A…loch drunter und ein A….loch ohne Schwanz
    drüber.
    Der Hund ist folglich völlig durcheinander.

  24. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Duden,
    ich finde „Tödin“ eine sehr interessante Wortneuschöpfung.

    Miss Marple ist die Tödin. Sie tödete mit einem ihrer Blicke alle im Umkreis von 30 Km. Hmm, das hat was.

    Zum Hund mit ohne Schnauze sag ich nur:
    Schnuffischnuffi!
    ich hab nen Ohrwurm.. schnuffischnu…

    Anna :-)

  25. Schäuble schreibt:

    Umfassende Recherchen haben zum Ziel geführt.
    Ihr Pferd ist nicht verschwunden.
    Es fiel in ein Wurmloch und ist in der Zeit zurück gereist.
    In eine schlimme Zeit, gebe ich zu.
    Aber sehen Sie selbst:

    (Edit, Link herausgenommen)

  26. Anna Nuehm schreibt:

    Das ist er! Das ist er!
    Fjurieh!
    Ich wusste es! Die Waschmaschine stand vor einem Loch zu einer Parallelwelt.
    Schäuble, Sie Teufelskerl, Sie finden auch alle und jeden.
    Auch wenn die gar nicht gefunden werden wollen.
    Anna

  27. Opa schreibt:

    Ich glaube nicht, dass der Andie hier gefunden werden wollte. Ich möchte es jedenfalls nicht an seiner Stelle.

  28. Anna Nuehm schreibt:

    Ich hab den Link herausgenommen.

  29. Schäuble schreibt:

    Es war unüberlegt von mir, einen Link auf die insgesamt schreckliche Bilderstrecke zu platzieren.

    Hätte ich überlegter gehandelt, hätte ich einen Vermerk angebracht, dessen Aussage hätte gewesen sein können:

    „Bitte schaut Euch aufmerksam den gesamten Artikel an.
    Lest die begleitenden Texte und denkt still darüber nach.“

    Ist der dortige Beitrag doch eine Vakuumbombe.
    Eine aufrüttelnde Bombe in das Erinnerungsvakuum der oft
    zu heilen Bloggerwelt!“

  30. Opa schreibt:

    Das ist gleichzeitig ein bisschen das Problem des Bloglesens, andrerseits macht es oft auch seinen Reiz aus. Das Zappen vom Textspeier über ein Literaturblog zum Irak-Krieg.

    Ich hätte die Schnauze halten sollen und nicht für Andie reden, den ich gar nicht kenne. Das ist eine Anmaßung.

  31. Anna Nuehm schreibt:

    Ich denke mal, dass die allgemeine, über den ganzen Tag verteilte und sich immer weiter steigernde Herumblödelei und Juxerei in Sachen Pferd ein bisschen Schuld daran war, dass das Ganze vielleicht etwas unglücklich endete.
    Man (=ich) sollte nicht den ganzen Tag wild herumkommentieren. Sondern öfter mal ne Pause machen.

    Wie meine Oma immer sagte: Übermut tut selten gut.
    Damit meine ich ganz kritisch mich selbst.
    Schöne Grüße,
    Anna

  32. ankala schreibt:

    wie recht ihr alle habt mein paul ist auch fort, eines morgens als ich ihn holen wollte war er verschwunden ich schrie vor verzweifelung darüber das er nicht mehr bei mir war und sein kleiner bruder felix starb aus tiiefster trauer um ihn. mein großvater ,als ich ihm das erzählte fiel er die treppe runter und stieß sich den kopf seit dem ist er nicht mehr ganz bei mir und starrt immer nur den hof hinunter.(er ist ein pflegebedürftiger alter mann mit 102) bitte helft mi ich weiß nicht ehr weiter ich sehe keinen ausweg mehr als ihn in das heim zu geben da ich einfach keine kraft mehr habe und das alles nur wegen paul und felix,,, was habe ich nur falsch gemacht??

  33. Anna Nuehm schreibt:

    Die Temperatur.
    Ich vermute die Temperatur war einfach zu hoch!
    Mehr als 30 Grad dürfen es einfach nicht sein!
    Na, zu spät.
    Launige Grüße,
    Anna :-)

  34. marie bohn schreibt:

    wie kann man pferde schlagen oder mach mal tot sehen ich finde es schade wenn die pferde schderben ich liebe pferde ich habe auch eins das ist ein wallach ein französicher galober er heißt owner stress. ich hab ihn serhr lieb er ist 16 jare er wir auch bald mal schderben er war auf der rennbann das fand ich cool das ich auch so ein schneles pfer habe ich frue mich serhr für ihn ich hab inhn einfach lieb liebe grüße marie -chantal bohn

  35. Anna Nuehm schreibt:

    hallo marie, owner stress ist auch meine Devise!
    Keine Angst, hier wird keinem Pferd ein Haar gekrümmt.
    :-)

    Anna Nuehm, Tierschutzverein Aachen

  36. Pingback: Wenn dein Pferd tot ist, steig ab. (Second Edition) | Anna Nuehm

Let it flow ...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s