Ben Latz und Schorsch Buschmayer: The story continues! (2)

Sensationelle Entwicklung im Falle Buschmayer-Latz!

In einer Nacht- und Nebelaktion wurden Ben Latz und Schorsch Buschmayer, überrascht und durchaus perplex, am Wuppertaler Bahnhof in der Damentoilette verhaftet. Sie befinden sich mittlerweile aber wieder auf freiem Fuß.

Was ist da passiert?

Wie wir berichteten, lehnte Herr Latz bisher ein Treffen mit Herrn Buschmayer strikt ab. Angeblich! Es existieren aber geheime Filmdokumente, in denen Herr Latz und Herr B. füßelnd in der Damentoilette zu sehen sind. Zwar in getrennten Kabinen, aber immerhin.

Filmauszug:
these-boots-are-made-for-loving.jpg
Hier sehen Sie die Schuhe von Herrn Buschmayer, deutlich erkennbar unten links der Abdruck von Herrn Latz’ens Schuh.
Entsprechend verklärt fiel die dahingehauchte Aussage von Herrn Buschmayer aus, der den Vorfall als „so dermaßen romantisch“ beschrieb, „romantischer geht’s nicht, nicht mal im Oval Office!“.
Herr Latz‘ Version weicht von dieser leicht ab: „So ’ne Quatsch, du hast Se wohl nisch mehr alle, Alder! Mir ist nur mein Feuerzeug runner gefall!“
Herr Buschmayer beharrt aber auf seiner Darstellung der Geschehnisse: „Oh ja, durchaus! Gefüßelt! Und wie. Aber wenn der Benne sich nicht outen will, dann respektiere ich das. Aber voll.“

Herr Buschmayer nutzte die Gunst der Stunde, um vor der verblüfften und versammelten Weltpresse ein Liebesgedicht zu rezitieren, das ihm sein Hofdichter Professor N.E.O Bazi vom Club der halbtoten Dichter zur emotionalen Überzeugung von Herrn Latz eigens auf den Leib geschrieben hatte:

Bayrabisches Grußwort

Saddam alaikum,
alaikum Saddam.
Wann i vorbeikumm,
pack i di zsamm.

Hab solche Sehnsucht,
Sehnsucht nach dir.
In einer Bergschlucht
birgst du dich mir.

Du bist mein Schurke,
liebster Ben Latz.
Sei keine Gurke,
sondern mein Schatz.

Sieben Dirndl, jung und frisch,
möchte ich dir schenken.
Kann an dem ovalen Tisch
an nix anderes mehr denken.

Gleich und gleich gesellt sich gern,
wärst du nur nicht ganz so fern.
Wart auf mich am Hindukusch
allerliebst, dein Mayer-Busch.

Die Reaktion von Herrn Latz auf diese Liebeslyrik war eher verhalten: „Boah, hau ab jäzz!“.
Scheu wie ein Reh flüchtete Herr Latz nach dem Rummel umgehend in die Wuppertaler Berge und hat erst einmal unbezahlten Urlaub von den Taler Bahnen genommen.
Er gab Herrn Buschmayer ein herzliches „Mann, bleib mir vom Leib, du biss ja ne Stolcker, schlimmer als wie dem Dracula sein Zahn!“ auf den Weg.
Herr Buschmayer war ob dieser Äußerung begeistert und wertete sie als „Ja“, wenn auch ein etwas „verstecktes“, vielleicht auch „zögerliches“, aber „definitives“ Ja.

Es bleibt somit spannend! Wir bleiben am Ball! Tun Sie das auch!

Über Liv Maxx

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13 Antworten zu Ben Latz und Schorsch Buschmayer: The story continues! (2)

  1. corax schreibt:

    Frau Anna,

    mach ich.

    Glück auf

  2. Anna Nuehm schreibt:

    Corax, das ist löblich. ;-)
    Schöne Grüße und Glück auf!
    Anna

  3. Erdge Schoss schreibt:

    Liebes Fräulein Anna, da bin ich aber jetzt auch gespannt. Wussten Sie eigentlich, dass Diktat gar nicht so weit entfernt ist, selbst von Wuppertal aus betrachtet? Der fünften Dimension ist’s gedankt, dass dieser Ort stets haarscharf rechtslinks am Internet vorbei …

    Wahnsinn
    Ihr Erdge

  4. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Erdge,
    ich auch, ich auch. Man weiß ja gar nicht, was die beiden Herren sich noch so ausdenken!
    Also, dass Diktat in der Nähe von Wuppertal liegt, finde ich sehr prima.
    Und das Internet ist, bis auf die schmale 3 Millimeter Stelle, sowieso die tollste Erfindung der Menschheit und überhaupt

    ebenso Wahnsinn
    Ihre Anna

  5. ettoreschmitz schreibt:

    Liebe Herrn Erdge und Frollein Nuehm,
    ich habe so langsam das sichere Gefühl, daß Sie beide, so wie diese Katzen, die aussehen, wie echte, z.B. vor einem Fenster sitzende Katzen, allerdings sind die, die ich jetzt meine, gänzlich aus allerdings täuschend schön geformtem Wachs, und zwar in verschiedensten Farben, teils in solchen, die lebende Katzen nicht mal ansatzweise würden darstellen können, aus ihren Köpfchen ragt oben ein Docht, und so habe ich also folglich so langsam das Gefühl, daß diese Katzen womöglich als Kerzen komplett ungeeignet wären, wenn man jemals den Docht in Flammen setzten würde, was meines Wissens aber ohnehin wohl noch nie jemand getan hat. Das wüßte ich. Wahrscheints.
    Da bin ich mir jedenfalls so langsam ganz schön sicher.

    Herzlichst
    Ihrer beider
    Ettore Stearin-Schmitz

  6. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Schmitz,
    das ist ein ganz schönes Bild, das Sie da gemalt haben, mit den Katzen, die am Fenster sitzen und einen Docht im Kopf haben.
    Das gefällt mir.
    Ich hatte mal einen Apfel geschenkt bekommen, der sah so lecker aus, aber war auch aus Wachs. Da hat fast jeder Besucher mal reingebissen, so echt sah der aus!
    Wie die Katzen!
    :-)
    Herzlichst,
    Ihre Anna

  7. Erdge Schoss schreibt:

    Bei allem, was mir lieb und highleague ist, schwöre ich, und sie werden sich beizeiten davon überzeugen, da bin ich mir so sicher, wie das Amen in der Kirsche, dass mir kein Docht oben raus schaut. Außerdem bin ich weder aus Wax noch eine Katz. Da scheint ja wieder Ungeheuerliches fluggesellschaftsseits in Ihre Ländereien gehagelt zu haben, Hochwürden.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  8. Anna Nuehm schreibt:

    Heieiei, das ist aber auch ganz schön kompliziert das Katzenbild.
    Directemong so philosophisch vermutlich. Sehr tiefgründig.
    Vor allem, dass die aus Wachs sind, also Kerzen, aber als Kerzen total untauglich! Also doch keine Kerzen.
    Eine Kerze ist keine Kerze.
    Eine Katze ist keine Katze.
    Hmmm.
    Aber schön find ich es dennoch, nichtsdestokatz.
    Grübelnd,
    Ihre Anna Nuehm

  9. Anna Nuehm schreibt:

    Ah, jetzt hab ich’s verstanden!
    Got it.
    Genial, Herr Schmitz. Ich hab’s!
    Das war aber auch verzwickt, aber jetzt hab ich’s.

    Herzlichst,
    Ihre Anna

  10. ettoreschmitz schreibt:

    Man hat Adenauer mal gefragt, wen er für die bedeutendsten Staatsmänner der Gegenwart hielte.
    Der Alte antwortete: „Ich kenne die.“
    Aber das muß ja zum Glück jetzt nicht mehr weiterhelfen.
    You got it. Feel you beamed up….

    Capitan Scotchy Schmitz

  11. Anna Nuehm schreibt:

    Verehrter Herr Schmitz!
    Ihr Nichterklärungen sind fast noch verwirrender! Zum Glück nur fast.
    Sincerely and windows,
    Ihre Anna Nuehm

  12. Pingback: Club der halbtoten Dichter » State of the Union Address by Schorsch Mayerbusch

  13. Pingback: Aufsehenerregende Wendung: Calamity Angie wirft Ben Latz aus dem Rennen! « Anna Nuehm

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