Nützliche Erfindungen der Menschheit (3): Das Tattoo (1)

Das Tattoo wurde im Jahre 1782 vom englischen Seemann Ted Ed At-Too – kurz Ted@2 genannt – erfunden, der in höchst betrunkenem, weil Fünfpromillezustand seine Hose reparieren wollte. Er benutzte dafür eine neuartige Singer-Elektronähmaschine und schlief ein, während der Motor noch lustig weiter ratterte.
Am darauf folgenden Morgen war die Hose fast unauflösbar mit seinem Körper verbunden, und nach jahrelangen Versuchen, diese millimeterweise abzufrickeln, nannte er das verbleibende Ergebnis, auch um vor seiner gestrengen Ehefrau den Zustand seiner Volltrunkenheit zu verschleiern, der Einfachheit halber: Tattoo.
Seine Frau war zwar über die ungewöhnliche Form des Tattoos, eine Hose, etwas verwundert, insgesamt aber entzückt. Vor allem, weil er ihr weismachen konnte, dass es ihre Initialen wären, die er sich da eingestickert hatte. Deshalb setzte sich diese neue Form des Körperschmucks sehr schnell nicht nur durch, sondern auch einen allgemein bewunderten, neuen Trend.
Durch Mund zu Mundpropaganda im Freundinnenkreis der Seemannsfrau, ein damals genauso üblicher Beruf wie heute Zahnarztfrau oder Chefarztassistentenfastverlobte, verbreitete sich diese neue Form der Körperverschönerung blitzschnell und überall.
Schon bald eröffnete besagter Seemann eine nagelneues (!) Tattoo-Studio und musste weitere Nähmaschinen anschaffen, um den immer stärker werdenden Kundenstrom zu bewältigen.
Weitere Probleme waren aber auch die ebenfalls nie versiegenden Blutströme und die Reinigung der Nähmaschinen, derer recht sorgloser Gebrauch schon im Jahre 1787 den ersten weltweiten Gammelfleischskandal auslöste. Als Nebenprodukt entstanden Botulismus, Pest, Cholera und das englische Gericht „Schnitzelgeschnetzeltes“, dessen genauere Zubereitung mit Rücksicht auf die empfindlichen Mägen der Leser hier nicht weiter erörtert wird.
Als dann das englische Gesundheitsamt einschritt und das Tattoo-Studio kurzfristig schließen ließ, reagierte sich der erboste Seemann kurzfristig unter dem Pseudonym Jack the Ripper ab. In diesem Metier konnte er auch in ungewohnter Lässigkeit neue Muster ausprobieren und seiner Kreativität freien Lauf lassen, nach allen Richtungen, die es gab.
Es entstand das sogenannte „Free Style-Tattooing“, was heute nur noch von wenigen Experten beherrscht wird und auch von diesen nur rudimentär, mangels freiwilliger Testpersonen. Nach wenigen Versuchen schon gelangweilt und auch durch die an seinen Fersen haftende Polizei entnervt, kehrte Herr At-Too aber bald wieder an seinen Stammplatz hinter den Nähtresen zurück, diesmal bewaffnet mit nur einer Nadel, auch um seine DNA-Spuren aus den Ripper-Fällen besser verschleiern zu können.
So wie es heute auch noch üblich ist.
Die Inspiration für seine bevorzugten Motive holte sich der findige Seemann in den neuesten Splattervideos, die er schwungvoll unter dem Ladentisch hervorzog, manchmal aber auch in den ausliegenden Heftchen von „Bäckerblume international“, oder „Käseheft der Fleischerinnung Inc.“.
Viele Motive entstammen auch der Malerei. Beispielsweise war der Favorit der Londoner High Society 1889 ursprünglich eine – später als schnödes Strichmännchen verunglimpfte – nonkubistische Kleinfigur, die erstmals in der klassischen Antike erwähnt wurde, später als „Nofretete“ auftauchte und schließlich als „Mona Lisa“ ihren Durchbruch feierte. Und so aussieht: :-)
Tragischerweise kam Herr At-Too bei einem Selbstversuch ums Leben: Er probierte eine neue 70 cm dicke Supernadel aus, weil er den falschen Schluss zog, man könnte mit dieser Nadel schneller und effektiver tätowieren. Dem war aber nicht so.
Herr At-Too wurde somit Opfer seiner ungeheuren Profitgier und das erste Opfer des damals noch weitgehend unbekannten, unbescholtenen und unscheinbaren Kapitalismus, der noch in den Kinderschuhen steckte, Herrn At-Too aber mit voller Wucht traf.
So kann’s gehen!

Lesen Sie dazu auch in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren die exorbitante Fortsetzung: Das Tattoo. Genaueres dazu.
Untertitel: Tattoo- du, warum?
Unteruntertitel: Tattoo- immerzu.
Und: Rechtschreibreform. Ihre Auswirkungen auf die Tattoo-Kultur weltweit.

Bilden Sie sich auch weiter und stöbern Sie in den Beiträgen:
Nützliche Erfindungen der Menschheit: Die Lüge.
Nützliche Erfindungen der Menschheit: Das Solarium.
Nützlich und auch erfunden: Das Internet.

Unwissenheit ist keine Schande, überhaupt nicht, aber lesen müssen Sie schon selber, denn hier liegt alles vor Ihren Augen bzw Füßen! Ergreifen Sie die einmalige Gelegenheit und sparen Sie sich jahrelange und überflüssige Studien, es reicht, dass ich die hinter mir habe! Wissenschaftlich fundierter kann selbst Google nicht sein!

In aller Bescheidenheit,
Ihre Anna Nuehm

Über Liv Maxx

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63 Antworten zu Nützliche Erfindungen der Menschheit (3): Das Tattoo (1)

  1. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Anna,

    ich liege jedes Mal unter dem Tisch, wenn ich Deine herrlichen (dämlich wär zwar AGG-konform, aber absolut unpassend) Artikel lese.

    Was mich natürlich interessieren würde, ob Ted@2 mit seiner Frau ab und zu einen Tea for 2 trank, bevor er den 2 o’bus nahm.

    Ob er wohl noch leben würde, wenn er es mal mit Wasserzeichen probiert hätte.

    70cm dicke Supernadel? Das kann nur eine Produkt der Raumfahrt sein. Wo gibt es denn sonst so was?

    Außerdem frage ich mich, ob es nun einen Zusammenhang gibt zwischen hang-man und Nofretete, weil ersterer ja ohne Zweifel direkt vom Strichmännchen abstammt.

    Schlussendlich frage ich mich, ob es zwischen At-Too und Herrn Tur Tur eine Verbindung gibt. Könnte es nicht sein, dass ersterer untergetaucht ist, den Vorfall mit der Nadel auf Kosten einer dritten Person vorgetäuscht habend, und nun sein Leben als Scheinriese in Lummerland fristet.

    Liebe Grüße,
    Ulf

  2. oldman schreibt:

    Ich kann Ihre Ausführungen bestätigen verehrte Frau Nuehm.
    Denn:
    Als Ted@2 nach jahrelanger kostenloser Unterbringung
    in Dartmoor das Stahltor hinter sich zurasseln hörte,
    gewahrte er auf der anderen Straßenseite einen Automaten.
    „Wir brauchen keine Frauen mehr, wir machen es selbst“
    stand in riesigen Lettern darüber zu lesen.

    „Oouuuhhh“ stöhnte Ted@2 und schob seinen Schniedel
    in die einzig vorhandene Öffnung.
    Ted@2 drückte den zentralen Button.

    „RRRRrrrrrrrr r r rr rrrrrrrr“, machte der Automat.
    Ted@2 hatte einen Knopf angenäht.

    Seither gilt Ted@2 auch als Erfinder des Piercing.

  3. RP schreibt:

    Weisheitverbreitende Frau Nuehm

    vergessen Sie nicht, dass Ted@2 auch seine Frau pieksen wollte. Als diese sich aber zierte, gar wegrannte, blieb ihm nicht anderes übrig, als ihr den Rücken zu tatooen. Genau die Stelle, die durch die auf wilder Flucht aus dem Rock rutschende Bluse freigegeben wurde.
    So entstand das typische Tatoo, mit dem Weibchen auch heute noch stechwütigen Männchen „Follow me“ signalisieren: Das Arschgeweih!

    Freundliche Grüsse

    RP

  4. JaySee schreibt:

    Nach mehrtägiger Recherche Ihrem Artikel zugrundeliegend, Frau Anna, fand ich heraus, dass diese Art der Körperverunstaltung von Menschen mit ausgeprägter LRS angeboten wird. Deswegen wird vorzugweise auf den Rückseiten der Betroffenen genäht. Und das hab ich echt gesehen: „Bob Maley“. Ich verneige mich. Bevor Thaddäus Soehnle seine legendäre Körperfettwaage erfand, traf er sich mit At-Too. Gemeinsam entwickelten sie den BMI, der dem weiblichen Geschlecht auf oberen Region des Gesäßes aufgebracht wurde. Mit dieser kombinierten Indexierung konnte man neben der leiblichen Verwulstung durch übermäßige Nahrungsaufnahme auch die Veraltung durch Hautverwerfung feststellen. Da At-Too bei den gemeinsamen Sitzungen immer übermäßig trank und somit seine Selbstkontrolle verlor, prägte er den Begriff „Arschgeweih“, weswegen sich Herr Soehnle von ihm distanzierte, nicht aber ohne ihn vor dem Einsatz der Supernadel zu warnen.

  5. RP schreibt:

    Na so was, Herr JaySee

    nun haben wir glatt nicht ganz deckungsgleiche Theorien zur Entstehung des Arschgeweihs in den Kommentarabschnitt von Frau Nuehm tatooed; statt Weisheit zu verbreiten stiften wir Verwirrung.
    Damit nichts Falsches in die Hirne der Leser eingestochen wird, möchte ich in aller Deutlichkeit darauf hinweisen, dass Sie tagelang recherchierten, während ich minutenkurz erstank und erlog.

    Freundliche Grüsse

    RP

  6. Erdge Schoss schreibt:

    Urlaub, liebe Anna, ist nicht imme segensreich. Wäre Herr Ted regelrecht seiner Profession nachgegangen, hätte er überhaupt keine Gelegenheit gehabt, an seiner Hose herumzutackern. Und selbst wenn er das Bedürfnis verspürt hätte, und wer verspürt das Bedürfnis nicht auf hoher See?, wäre es ihm nicht gelungen. Oder kennen Sie jemanden, der bei Windstärke neun und Wellen hoch wie hochkant drapierte Sattelschlepper akkurat zu tackern in der Lage ist?

    Herzlich
    Ihr Erdge

  7. JaySee schreibt:

    Gut dass Sie sich mit Ihrer Version zurückziehen, denn selbst wenn es stimmte, wurde auf dem internationalen Personenwaagenkongress in Toronto am 20.07.1899 diese von mir recherchierte Version von Miriam Bell Soehnle, uneheliche Tochter von Anna Bell und Thaddäus Soehnle, Verwalterin des Nachlasses von T. Soehnle und Alterspräsidentin des waagenproduzierenden Gewerbes zum Dogma erklärt. Liebe(r) RP, ich kann Ihre fadenscheinige Entschuldigung zwar annehmen, muss Sie aber trotzdem weitermelden an die rechtmäßigen Erben. Nicht wahr, Frau Anna?

  8. RP schreibt:

    Fadenscheinig, JaySee, wieso fadenscheinig?

    Das war ein 1a Geständnis wie es klarer nicht über einem Teenager-Popo eingraviert sein könnte.

    Selbstverständlich steht es Ihnen für alle beistandsheischenden Appelle an Frau Nuehm zur Verfügung, und auch den Soehnles können sie es jederzeit zum Besten geben.

    Eine Entschuldigung habe ich allerdings bisher vermissen lassen. Dabei wird es auch wohl bleiben :-).

    Freundliche Grüsse

    RP

  9. JaySee schreibt:

    Liebe(r) RP. Machen Sie sich doch nicht jünger als Sie so schon zu sein scheinen. Gehe ich recht in der Annahme, dass ich das r weglassen kann. Na da sind wir doch schon weiter als bei Faru Anna :-)

    Ich kenne ja einen Holznager, den nennt man auch Biber, ob der allerdings auch an Tee nagt. Aber das ist eine andere Geschichte. Ach nein, das sind ja Sie, RP :-)

    Sie werden schon sehen, das Ihre Freiheit flugs in eine Leifheit umgewandelt wird, wenn Sie weiter so frech über die Soehnles reden.

  10. RP schreibt:

    Lieber JaySee

    Das r gehört dazu, das lassen Sie mal besser nicht weg, daraus ergäben sich nur Verwirrungen (hatten wir alles schon, wenn auch an anderer Stelle).
    Und wieso wäre man weiter als bei Frau Anna (was man nicht ist, weil der RP ein „er“ ist)?
    Ich kann nicht ganz folgen, was aber nichts heissen muss, das passiert schon mal.

    Das mit der Jugend gehört in die Vergangenheit, in meinem Fall zumindest. Sie müssen da etwas verwechselt haben.
    Es ist ganz einfach: Wäre ich selber ein weiblicher Teenager mit Arschgeweih, ich könnte es doch niemals sehen!
    Da ich aber durchaus, und vor allem im Sommer, gern auch am See, jugendliche Arschgeweihe bestaunen kann, muss ich das Gegenteil sein, also ein alter Sack.
    Womit das geklärt wäre.

    Freundliche Grüsse, auch an die Soehnles

    RP (immer noch nicht eingeschüchtert)

  11. JaySee schreibt:

    Oh, entsorry, RP. Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Mir deucht, gelesen zu haben, Sie schruben „meinen“.

    Jetzt ist es doch raus, Sie sind ein Er. Wobei mir das hier nichts nützt. Frau Anna (ich entschied mich für ein Geschlecht) konnte ja erzählen was sie wollte, mir blieben ständig Zweifel :-) Deswegen bei Ihnen weiter. Aber man soll bekanntlich …

    Aber wenn schon nicht eingeschüchtert, dann wenigstens verwirrt, was in dieser Runde fast den selben Stellenwert hat.

    Freundliche Grüße, auch an Sie

  12. RP schreibt:

    Werter JaySee

    Ah-ha, sie lasen „über meinem Teenager-Popo“. Das erklärt alles.

    Nicht allerdings, warum Sie aus „einem“ „meinem“ machten, auf dem Weg vom Auge zum Hirn. Oder warum Sie an Frau Nuehm zweifeln.

    Die tiefenpsychologische Analyse dieser und fast aller anderen Fragen überlasse ich nun aber Frau Nuehm höchstselbst, die kennt sich mit sowas aus. Und mit dem Saarland, mit Aachen, und dem ganzen Rest.

    Freundliche Grüsse

    RP

  13. Anna Nuehm schreibt:

    @all: Kaum ist man mal ein paar Stunden weg, schon überschlagen sich die Kommentatoren und bieten hier ein Feuerwerk an Kreativität, Raffinesse und Eloquenz vom Feinsten!
    Hut ab! Danke, you made my day!
    :-) <— Original Tattoo auf Frau Nuehms Kniescheibe

    Lieber Ulf,
    vielen Dank, unter dem Deckmantel der Herrlichkeit lässt es sich auch als Frau gut leben!
    Die Supernadel kommt wirklich aus der Raumfahrt, die Herr At-Too auf einer seiner Reisen in die Zukunft mal nebenbei entdeckte.
    Scheinriese in Lummerland, Chapeau! Das nenn ich Recherche vom Feinsten! Da erkennt man den Connaisseur.
    Ja, das stimmt, aber pssst. Das muss unter uns bleiben.
    Liebe Grüße,
    Anna :-)
    ps: hangman! genau! Sechs Richtige! :-)

    Oldman, Sie Wunschdenker! :-)
    So ne Maschine haben Sie doch schon vor 150 Jahren bei ebay gekauft und in Ihrem Garten stehen. Geben Sie es zu!
    Piercing und Tattoo, Sie sagen es, das ist so untrennbar wie
    Brot und Nutella. Nur anders. Ganz anders!
    Anna :-)

  14. Anna Nuehm schreibt:

    Aus pazifistischen Gründen einen Gemeinsamkommentar für die Herren RP und Jay See, die sich hier über die Entstehung des Arschgeweihs stritten, überwarfen, verwarfen, nicht entschuldigten, aber versöhnten um dann schlussendlich Brüderschaft zu trinken im trauten Kreise der Anwesenden!
    Prost. So muss das sein. Gefällt mir. Das hat Potential!
    :-)
    Wäre der werte Herr Neobazi hier, würde er ex cathedra verkünden:
    „Pax vobiscum, meine verirrten Schäfchen. Folget mir und schaut auf den Stab des Hirten, denn er wird euch erleuchten, wie ihr es noch nie erlebt habt!“
    Und genau SO soll es sein.
    Anna :-)

  15. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Erdge, Sie sagen es:
    was soll man bei Windstärke 12 auch sonst tun, außer mit der Nähmaschine herumspielen? Alles andere macht doch keinen Sinn!

    @RP: Jay See ist ein Zweifler vor dem Herrn und wittert überall wilde Verschwörungstheorien. Abwechselnd dachte er, ich wäre Oldman, Kai Hawai, ein Mann, schizophren und Jack the Ripper. Auch für Bin Laden hat er mich schon gehalten, dies aber nur kurz.

    @Jay See, Sie sind ein Zweifler vor dem Herrn, aber das macht nix. Finde ich irgendwie süß. *hehe

    Ich bin aber trotzdem eine Frau, wenn auch nur virtuell und da ist ja sowieso immer alles egal!

    Leider habe ich jetzt KOMPLETT den Faden verloren und weiß nicht mehr, was ich sonst noch so schreiben wollte:
    Also ALLES WIE IMMER!

    Schöne Grüße an alle!
    Ihre Anna
    :-) *tattoo

  16. RP schreibt:

    Liebe Anna Nuehm

    Wir haben in Ihrer Abwesenheit lediglich geplaudert, dabei ein wenig Zeit verplempert und die Langweile im Kreis gescheucht.
    Ein Kniescheibentatto ist daher zu viel der Ehre, es sein denn, Sie widmen uns ein altes aus Kindertagen. So was trägt man ja öfter mal in Kniehöhe mit sich herum, für alle Fälle.

    Ihre pazifistische Gemeinschaftsantwort legt sich wie Öl auf die Wogen. Dabei hatten die sich ja schon verzogen, was sag ich, gar nicht erst aufgetürmt. Öl, werte Frau Nuehm, gehört ins Feuer! Nur da kann es richtig brennen und stinken, vielleicht kann man sogar einen Schwenker drüber stellen. Und Urpils dazu trinken.

    Was mich zu den schönen Grüssen bringt, die mir mein Saarländer Kollege aufgetragen hat, wegen des schönen Filmchens über die Saarländer, welches Sie verlinkt haben. Also: Schöne Grüsse.

    Prost reihum und allerseits!

    RP

  17. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber RP,
    Ihre exorbitante Bescheidenheit ehrt Sie noch mehr, als es ohnehin überhaupt vorstellbar wäre!
    Ehre, wem Ehre gebührt und die gebührt heute ausschließlich den Kommentatoren und nicht etwa meinem Nichts an Wenigkeit. :)

    :-) <—- mein erwähntes Kniescheibentattoo stammt wirklich aus Kindertagen und ist mein ganzer Stolz!

    Die schönen Grüße: SUPER! Schöne Grüße an den Saarländer Kollegen zurück! Den kenn ich bestimmt oder bin mit ihm verwandt! Dat is immer so, bei de Saarlänner!
    Das ist bestimmt mein Cousin 32. Grades! Cool, ich dachte der wäre in die USA ausgewandert…
    Ich müsste die Saarländer-Reihe auch noch vollenden. Jetzt wo Sie es sagen..
    Prost, Urpils und kann einer mal den Fön an den Grill halten, das dauert sonst ja ewig.
    Ihre Anna Nuehm :-)

  18. RP schreibt:

    Liebe Frau Anna

    Die Grüsse richte ich natürlich gern aus! Der Guteste muss identisch mit Ihrem genannten Cousin sein, denn er wollte sicher in die USA auswandern. Er ist auf dem Weg aber zwei Mal falsch abgebogen und so via Köln in der Schweiz gelandet, kommt Ihnen so etwas bekannt vor?

    Falls er doch nicht Ihr Cousin sein sollte, dann hat er den Link zu diesem schönen Film sicher an Ihren Cousin gemailt, denn er hat alle Saarländer, die er kennt, damit beglückt.

    Freundliche Grüsse

    RP (auf dem Sprung ins Wochenende)

  19. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr RP,
    das mit dem Abbiegen ist ne saarländertypische Angewohnheit, da kommt man nicht gegen an!
    Prima, je mehr Leute den Film sehen, desto berühmter wird der Regisseur. So muss das sein.

    Ich spring auch mal. *hüpf
    Schönes Wochenende, Herr RP!
    Freundliche Grüße,
    Anna

  20. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Anna,
    Du bist so gut zu mir!
    Dass Du den Herrn Tur Tur kennst.
    Aber Wikipedia ersetzt ja heutzutage sozusagen die Tatsache, dass man eventuell zu jung ist zum Mitreden.

    Mal ehrlich, Anna,
    Du kannst doch Herrn Tur Tur nicht kennen, oder?

    LG, Ulf

  21. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ulf,
    du bist so gut zu mir, weil du schreibst, ich wäre so gut zu dir, weil du gut zu mir warst! :-)
    Natürlich kenne ich den Herren Tur Tur! Absolut mein Favorit, weil so herrlich skurril. Sehr gerne mag ich auch Sursulapitschi, allein ihres Namens wegen..

    Mal ehrlich Ulf, das ist ein Kinderbuch-Klassiker! Und Klassiker werden immer gelesen, egal wie alt man selbst ist.
    Womit deine eigentliche Frage natürlich elegant unbeantwortet bleibt. :-)
    Liebe Grüße,
    Anna

  22. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Anna,

    danke, danke, danke.
    Aber hast Du auch bemerkt, dass Du mir geantwortet hast, bevor ich gepostet hatte?
    Um 12:24 vormittags TurTurte ich hier rum, und um 11:01 hast Du mir geantwortet?
    Sind wir nicht alle ein bisschen bLUNA?

    LG, Ulf

  23. Papst der Herzen schreibt:

    Ich selbst bin ja trotz meiner derzeitigen Tätigkeit als Nachfolger des Fischers weder bemalt noch bestochen.

    Auch möchte ich mich wegen zahlreicher Kirchenaustritte zum Thema hier nicht äußern, dann verdünnisieren sich nur noch mehr.

    Prioritäten setzen, heißt das Gebot der Stunde: Leider werde ich wohl eine Bannbulle gegen eine notorische Ketzerin aussprechen müssen.

    Danach werde ich selbstverständlich gerne ein entsprechendes Gefälligkeitsdogma erlassen. :-)

  24. Ole schreibt:

    Bestechend gestochene Bilder, brillant gezwirntes Seemannsgarn. Chapeau!

  25. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ulf,
    tja, ich kann eben erahnen, was du schreiben willst und antworte darum schon vorher. Ich sage nur: Effizienz. :-)
    Bluna, das Leben ist Bluna und wir sind die Strohhalme.
    LG, Anna :-)

    Papst der Herzen,
    alle Gläubigen harren schon wie von Sinnen auf die Verkündung eines neues Dogmas aus Eurem Munde! Bzw Eurer Taste!
    Wozu noch selber denken, wenn man einen solchen Papst hat?
    Vivat!
    Anna :-)

    Ole, Sie hier und dann noch so ein Kompliment!
    Da sage ich dankeschön und freu mich wie Bolle.
    Anna :-)

  26. Pingback: De Endlosz-Ahl « Leben

  27. Ole schreibt:

    ich hier. oh ja. und das sogar gern. :)

  28. Anna Nuehm schreibt:

    Ole,
    „und das sogar gern.“- das wird ja immer schöner! :-)
    Immer nur rein in die gute Stube, Frau Nuehm kocht auch Kaffee und in der Ecke da drüben steht ein rotes Plüschsofa.
    Anna :-)

  29. Ole schreibt:

    Heißa, das lass ich mir gefallen. Perfekt! Ich habe nebenan ansonsten noch frischen Ostfriesentee gekocht, knusprige Kekse und Kluntje sind auch vorhanden. Insofern ihnen also nach einem kleinen Spaziergang gern auch jederzeit zu einem Gegenbesuch eingeladen. Wenn sie ihn rechtzeitig ankündigen, koche ich auch frischen Tee neu. Oder hole einen guten Weißwein aus dem Kühlschrank. Oder. Oder. Aber erstmal lasse ich mir Kaffee und Plüschsofa gefallen.

  30. Anna Nuehm schreibt:

    Ole, perfekt! Sehe ich auch so! Dann nehmen Sie sich doch von den Weihnachtskeksen, die sind auch ganz frisch, weil Weihnachten kommt ja immer so plötzlich und die sollte man immer in Reserve haben.
    Ole, ich muss ja gestehen, dass ich schon zu diversen, ungezählten und sehr genossenen Besuchen in Absurdistan verweilte, sozusagen heimlich…
    Aber so eine offizielle Einladung ist natürlich noch viel schöner!
    Vielen Dank, stellen Sie das Wasser schon mal bereit, ich klopfe demnächst an und bitte drei Kluntjes in den Tee!
    Anna :-)

  31. Ole schreibt:

    Drei? Ein 1:1-Mischverhältnis von Wasser und Zucker? Holladiewaldfee!

  32. Ole schreibt:

    Und bloß keine Schüchternheit nebenan. Und Heimlichkeit ist in der Weihnachtszeit zwar sprichwörtlich, aber dauernd nur unentdeckt und heimlich in die hinteren Ecken geduckt, schlägt Ihre strahlende Präsenz doch weit unter Wert! :)

  33. Anna Nuehm schreibt:

    Ole, was sein muss, muss sein: Drei. :-)

    Sie sagen es, Frau Nuehm ist so schüchtern wie die zarte Frühlingsrose auf einem winterverschneiten Schneebrett.
    Heimliche Wasser sind tief.
    Heimlich ist nicht unheimlich!
    Unheimlich ist nicht heimlich, also offen, aber gleichzeitig, böse. Ist das nicht seltsam, fiel mir gerade so ein…

    Okay, dann werde ich Sie mit voller und unheimlicher (!)Präsenz überschütten, bis Sie rufen: Hilfe, es reicht!
    Anna :-)

  34. Ole schreibt:

    Bin gespannt. Und: Drei sind ihnen fraglos sicher.

  35. Anna Nuehm schreibt:

    Auf Dauer wird das ganz schön teuer, aber Sie wollten es ja so! :-)

  36. Ole schreibt:

    Für wen?

  37. Ole schreibt:

    Och… ich habe günstige Bezugsquellen in Ostfriesland, das lässt sich verschmerzen und wird ja auch aufgewogen, gewissermaßen.

  38. Anna Nuehm schreibt:

    Ole, teuer für Sie. :-)
    Also wenn ich wirklich immer drei Kluntjes pro Tasse bekomme, dann leg ich mich natürlich mächtig ins Zeug und schreib auch mehr als „hihi“, „hoho“, oder auch „haha“.
    Versprochen. :-)

  39. Ole schreibt:

    Hui. Da lass ich’s gern drauf ankommen. ;)

  40. Anna Nuehm schreibt:

    Sehr verwegen, aber Mut wird ja immer belohnt. ;)

  41. Ole schreibt:

    Ha!
    Juchu!
    ;)

  42. Anna Nuehm schreibt:

    Heissa!
    :-)

  43. Pingback: Das Tattoo (2): Geheime Tattoo-Geheimnisse « Anna Nuehm

  44. Ole schreibt:

    Tee is kloar! ;)

  45. Anna Nuehm schreibt:

    Ick komm denn mal rüwwer! :-)

  46. Ole schreibt:

    Umwerfende Sache, das! Bin begeistert. Absolut. ;)

  47. Anna Nuehm schreibt:

    Das liest man gerne! Die Begeisterung liegt ganz bei mir! :-)

  48. Ole schreibt:

    Diese um sich greifende Begeisterung, wechselseitig, hach!

  49. Anna Nuehm schreibt:

    Begeisterung beflügelt, lieber Ole! Und Flügel kann man immer gebrauchen.
    Stimmts oder hab ich Recht?! :-)
    Hach, Anna :-)

  50. Ole schreibt:

    Einen Flügel hätte ich gerne zum Draufspielen. Und mehrere, um überallhin zu fliegen. Aber bitte, ohne sie mir bei Red Bull leihen zu müssen!

  51. Anna Nuehm schreibt:

    Ole, Ihr Wunsch ist mir Befehl!
    Für meine Kommentatoren ist mir nix zu teuer!
    Obwohl Sie als Dichter ja schon mehrere Flügel besitzen, an Ihrem gefügelten Pferd!
    Anna :-)

  52. Ole schreibt:

    Von Ihnen lass ich mich gern noch mehr beflügeln als eh schon. ;)

  53. Anna Nuehm schreibt:

    Ole, wir sollten gemeinsam auf den Mond fliegen und da ein bisschen herum hüpfen, was halten Sie davon?
    Da ist das Wetter auch viel schöner.
    Anna :-)

  54. Ole schreibt:

    Giant steps is what you take… hüpfing on the moon… däppdäädäää…. *sing*

    Da gibt es auch exzellenten Käse! Und seltsame Backofen mit Krücke. :)

  55. Anna Nuehm schreibt:

    Ole, immer noch gut, oder? Zeitlos.

    Dippdibba, dippdibba…
    :-)

  56. Ole schreibt:

    Mindestens! The feet don’t hardly make no sound… ganz im Gegensatz zu Summer, Summers und Copeland.

  57. Anna Nuehm schreibt:

    Ja, genial, dieses Trio infernal. :-)

  58. Ole schreibt:

    so manch (satanarchöolügenailko)Höllisches hat ja seinen knisternden Reiz. ;)

  59. Anna Nuehm schreibt:

    Eben. Brave Menschen kommen in den Himmel, aber wer will da schon hin? :-)

  60. Ole schreibt:

    Woanders ist es weitaus spannender. ;)

  61. Anna Nuehm schreibt:

    Natürlich.. wem sagen Sie das. ;-)
    Obwohl, wenn ER da singt, dann würde ich es mir eventuell noch überlegen:

  62. Ole schreibt:

    Den kann man sicher auch für ein Gastspiel in den kribbelnderen, verruchten Gefilden gewinnen. ;)

  63. Anna Nuehm schreibt:

    Es würde sehr gut zu ihm passen.. das Verruchte hat er doch sowas von in der Stimme.. ;-)

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