Guter Ratschlag der Woche: Finger weg vom Schäfchen zählen!

Dieser seit Jahrmillionen und Weltgenerationen beherzigte und weltweit verbreitete Einschlaftipp kann, wenn er in die falschen Hände gelangt, zu geistiger Verwirrung, Albträumen und Schlafstörungen führen, so zum Beispiel bei mir.
Neulich, Frau Nuehm kann nicht einschlafen, zählt deshalb Schafe und sieht sie dabei leichtfüßig über ein Holzgatter springen, eines nach dem anderen.
1… 2… 3… 4… 5… 6… 7… 8…9… 10… So weit so gut, wo ist das Problem, werden Sie denken, Moment, geht gleich los mit dem Problem.
11..12..13…14..15…16…17…17?….17???? ……SIEBZEHN???

Und dann passiert Folgendes:
Alle: „Hallo, 17… wo bist du?“
19 (ungeduldig): „18, na los, hopp… spring endlich!!“
18 (entnervt): „ Geht nicht, die 17 hängt am Gatter.“
Alle (aufstöhnend): „Oh, neee!“
19 (cholerisch): „Sag bloß, schon wieder die 17!!?“
20 /21 /22 (aggressiv): „Mann, Scheiße! 17!!!“
23-32 (verurteilend): „17! Du fauler Sack!“
33-49 (nichtssagend): „Mööh.“
50 (soziologisch): „17, immer hängt es an dir! 17, das finde ich nicht nett von dir, du, echt. Wir sollten das jetzt mal ausdiskutieren. Bitte alle in den Stuhlkreis und jeder sagt, was ihm nicht passt, dann machen wir ein Brainstorming, setten unsere Goals up und schauen mal, wie wir das Tagesziel trotzdem erreichen können.“
51 (diabolisch): „Mann, die 17 zum Abdecker das bringt doch nix mehr!“
52-99 (politisch korrekt): „Pfui 51!!! Das war jetzt aber politisch sehr unkorrekt.“
51 (politisch inkorrekt und noch stolz drauf): „Na und, mir doch scheißegal.“
17 (jammernd): „Aua, mein Bein…“
20 (bestürzt): „17, meine Liebe, hast du dich etwa verletzt?“
17 (angetan): „Ich glaube nein, 20, mein Lieber..“
20 (charmebolzig): „Ich wäre auch untröstlich, meine liebe 17!“
17 (elektrisiert): „20, das ist total lieb von dir…“
51 (bösartig): Bööäh, mir wird noch schlecht bei eurem Süßholzgeraspel. Beide zum Abdecker, das ist ja widerlich.“
52-99 (politisch korrekt): „PFUI, 51!!“
50 (psychologisierend): „51, ich stelle bei dir eine unterschwellige Abwehrung jeglichen Gefühls fest. Ich glaube, du hast ein Kindheitstrauma nicht verwunden. Du solltest dich per Hypnose zurückführen lassen und das Erlebnis in einem Wiedererleben noch einmal durchlaufen, um es dann zu verarbeiten, das würde dir eminent…“
51 (gehässig): „Schnauze 50!! Lass mich in Ruhe mit deinem abgebrochenen Psychologiestudium!“
50 (verletzt): „51, das war jetzt sehr gemein. Du weißt genau, dass ich krank war und deshalb nicht hinkonnte, wegen meiner Depressionen und so.. Ich möchte dir mitteilen: Du hast mich gerade sehr verletzt.“
51 (provokant): „Na und? War ja auch meine Absicht.“
50 (feststellend): „Aha.“
20 (anzüglich): „17, vielleicht sollten wir mal gemeinsam ein Zirkeltraining machen, damit du beim nächsten Mal locker lässig mit deinen süßen Beinchen über das Gatter hüpfen kannst.“
17 (erotisiert): „Oh, 20, ein Zirkeltraining mit dir. Da könnte ich mir nichts Schöneres vorstellen.“
51 (sexuell frustriert): „Ich muss gleich kotzen! Der will dich doch nur flachlegen, 17, du dummes Huhn!“
50 (verschwiegen): …
51 (verunsichert): „Du sagst ja gar nix, 50. Fällt dir wohl nix mehr ein, was?“
50 (verschnupft): „Ich red nicht mehr mit dir.“
51 (einen drauf setzend): „Na und? Na uund? Na uuuund?????“
50 (mathematisch korrekt): „Ich bin der Einzige, der noch mit dir redet.“
51 (isoliert): „PAH! Da scheiß ich drauf… Pah!“
17 (irritiert): „Das ist nicht wahr, 20 sieht einfach meine inneren Werte.
20 (ertappt): „Ja, genau.. hüstel… innere, äh, Werte.“
21- 39 (erfahren): „Das hat er zu uns auch gesagt.“
99 (erbost): „Zu mir auch.“
100-400 (kollektiv): „Zu uns auch..“
20 (demaskiert): „Mist, wie komme ich aus der Nummer wieder raus?“
17 (gebrochen): „20!!! Du brichst mir das Herz.“
18 (medizinisch): „Ich hab nen Krampf im Bein. Geht das jetzt endlich mal weiter?“
51 (hysterisch): „50? SAG WAS!“
50 (kaltschnäuzig): „Nein, nur wenn du dich entschuldigst.“
51 (widerborstig): „NIEMALS! Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nicht entschuldigt, warum auch! Es gibt keinen Grund dafür!“
50 (clever ohne Ende): „….“
17 (alle Brücken hinter sich abbrechend): „20, du kannst deine Briefe wieder zurückhaben. Sie waren ohnehin voller Rechtschreibfehler.“
20 (angepisst): „Toll. Warum Rechtschreibfehler? 35, du Niete, was hast du denn für’n Scheiß zusammengeschrieben??“
35 (rechtschreiberisch unkorrekt): „Dass kahn isch mier auch nisch erglähren! Isch hap eihnfach so gechriben, wieh isch sschpräche!“
20 (abgefuckt): „Na super…klasse.“
18 (gewaltbereit): „Spring jetzt 17!! Oder es gibt nen Tritt!“
51 (flüsternd): „Tschuligung, 50.“
50 (provozierend): „Hast du was gesagt, 51? Ich hab fast nichts gehört…“
51 (in die Ende getrieben): „ENTSCHULDIGUNG, verdammte Hacke noch mal!!! Das war jetzt aber ’ne Ausnahme und bild dir bloß nix drauf ein!!!“
50 (generös): „Okay. Ich nehme die Entschuldigung an.“
51 (rückfällig): „17, spring jetzt, oder ich komme nach vorne und mach Schafgeschnetzeltes aus dir, du Weichei!!“
20 (rückfällig): „723, du hast die schönsten Beine der Welt und dein Lächeln, einfach bezaubernd…“
723 (rückständig): „Häh? Was?? Findest du? Echt jetzt?“
17 (verwegen): HOPPS
Alle (jubelnd): „Hurra!“
Alle (auffordernd): „18… 18… 18???“
18 (verlegen): „Ich kann nicht, meine Beine sind eingeschlafen!“
Alle (aufstöhnend): „Oh neee…“

Ja, und das geht dann die ganze Nacht so weiter und können Sie mir mal sagen, wie man so einschlafen soll??? Das ist doch eine Riesenbetrugssache mit dieser Schäfchenzählerei! Von wegen das macht müde und man schläft ein, hastenichtgesehen! So nicht, so nicht!!
Fallen Sie da bloß nie drauf rein!

Und darum an dieser Stelle der wertvolle Tipp an den Leser:
Stellen Sie sich ein kleines graues Viereck vor, das heißt der Rand ist grau, in der Mitte ist es schwarz. Und genau DA denken Sie hinein. Mitten in die Mitte hinein, sozusagen. Ohne Schnörkel, ohne Umschweife, genau da hinein
Einfach in das schwarze, leere Feld hinein denken. Ganz lange. Geistige Windstille, also ich mach das dann so wie immer, einfach an nix denken, volle Konzentration auf das schwarze Feld. Zielen, Anlauf nehmen, voll hinein und schwupps – einschlafen. Sie werden sehen, das klappt prima.
Sie dürfen bloß nicht anfangen, z.B. Vorhänge um das Viereck herumzubauen oder es zu verzieren oder eine Vase ins Fenster zu stellen. Oder zu überlegen, wie das Haus um das Fenster herum aussieht und welche Leute da drin wohnen, warum, und was die so machen den ganzen Tag lang. Bloß nicht!
Das ist nämlich kein Fenster, sondern nur ein grau-schwarzes Viereck! Basta.
Das klappt, ich sag’s Ihnen, manchmal sogar tagsüber. Und wenn Sie das tagsüber mal machen, z.B. während einer wichtigen Konferenz, dann werden andere Menschen zu Ihnen sagen: „Mann, wie hast du wieder so nachdenklich ausgesehen! Und so sophisticated, Alter! Mein Kompliment!“
Ist mir auch schon passiert.
Echt wahr jetzt. Ich schwör’s.

Über Liv Maxx

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37 Antworten zu Guter Ratschlag der Woche: Finger weg vom Schäfchen zählen!

  1. Erdge Schoss schreibt:

    Und da hüpfen Sie, liebes Fräulein Anna, so rein in den schwarzen Kasten da? Und die Schafe? Galoppieren die da dran vorbei oder hüpfen die mit? Weil dann …

    Und tagsüber auch?

    Unglaublich
    Ihr Erdge Schoss

  2. Anna Nuehm schreibt:

    Genau, Herr Schoss,
    So ist es! Mitten hinein. Die Schafe natürlich nicht.. Sonst wird es da zu eng.
    Der Trick tagsüber: Augen auflassen, damit man abgeklärt, philosophisch und nachdenklich aussieht.
    Das macht Eindruck, ich sag’s Ihnen,

    Unglaublich, wirklich jetzt, aber wahr!
    Ihre Anna

  3. Ad schreibt:

    ja, also da binn ich ja lammfroh, wegen der 17, daß ihr nichts ernsthaftes zugestossen ist. nur die sache mit den viereckigen konfrenzen habe ich nicht ganz begrifen… man zählt die teilnehmer? oder wie…?

    ;-)

  4. FrauvonWelt schreibt:

    Liebe Anna,
    Streitereien vorm Schafgatter ist ja nichts gegen meine renitente Herde. Wissen Sie, was die machen? Sie werden es mir nicht glauben: Ganz vorsichtig fangen die an zu hüpfen, schön eines nach dem anderen, so dass man auch ordentlich mitzählen kann. Wenn man dann schon so halb weggedämmert ist, dann stumpt eines der blöden Viecher ein anderes blödes Viech an und sagt: „Los, jetzt, Sie schläft fast.“ Und dann rennt und springt die ganze bekloppte Meute los, dass ich explosionsartig an die Schlafzimmerdecke katapultiert werde. Zudem noch dieses Gemecker und Geblöke: Die freuen sich auch noch die Elenden. Lachen sich das Fell lockig. Das Gatter haben sie längst umgerannt.
    Wenn ich diese Nächte dann überstanden habe, rufe ich immer meinen Vater an: Papa, ich will Lamm. Lammkeule, Lammgulasch, Lammkoteletts, Lamm… egal wie, SCHLACHTE die Viecher.

    Festessen sind das, Sie glauben’s nicht.

    Herzlich
    Ihre FrauvonWelt

  5. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Ad,
    Sie Meister der Verstelllung. Tun Sie doch nicht so, als hätten Sie nicht schon Millionen von Konferenzen leise schnarchelnd in Ihrem kleinen schwarzen Kasten verbracht, nach außen hin haben Sie aber blitzgescheit und hellwach ausgesehen. Vielleicht haben Sie dabei auch die Gelegenheit genutzt und in einem Blutrausch alle Ihre Schafe zerhackstückt, man weiß es nicht!
    Ich ahne es aber, ich ahne es.
    Schon alle deshalb, weil Sie Ihre angebliche Unwissenheit hier vor sich hertragen wie ein großes Schild:
    „Mein Name ist Ad, ich weiß von nix.“
    Ja, ja!
    Ne!
    Anna :-)

    Liebe FrauvonWelt,
    sehen Sie, genau SO meinte ich es und intuitiv wie Sie sind, haben Sie es sofort verstanden und auch noch selbst erlebt.
    Das kann kein Zufall sein!
    Also was meine Schafe manchmal so anstellen, das geht auf keine Kuhhaut!
    Und das „Schweigen der Lämmer“ ist Walt Disney dagegen.
    Wir sollten eine Döner-Bude eröffnen. Schaf en masse.
    Schafdöner, Schafpommes, Schafskraut, Schaffell, Schafschlappen, Schafkissen, -decken, alles
    SCHAF!
    Herzlich,
    Ihre Anna :-)

  6. Ad schreibt:

    soso, sie meinen also ich würde bloß schafteile zählen… und dann so tun, als wäre ich bei dem metzgerseminar garnicht anwesend gewesen… gut zu wissen, daß sie mich für einen wolf in wollunterwäsche halten, der so tut, als ob rechtecke nicht rund wären… äh… ;-)

  7. Anna Nuehm schreibt:

    Ad, fühlen Sie sich einfach durchschaut.
    Genau, in Gedanken haben Sie ein wahnwitziges Schafsmassaker angerichtet, während Sie äußerlich cool, mitleidsvoll und Oscar-reif ein Beitragsformular „Schafe in Not e.V.“ unterzeichnen.
    Anna :-)

  8. Agent Flusi schreibt:

    Sehr geehrte Frau Anna,

    hiermit bestätigen wir Ihnen gern den Scheren-Schaf-Schnitt-Termin am 31. Oktober. Beiliegend übersenden wir Ihnen die Problem-Gras-Kekse und Diskussionskerzen in Vorbereitung auf das Halloooweeen-Seminar. *grusel*

    Hochachtungsvoll,
    Agent Flusi-Tina-Dings

  9. Anna Nuehm schreibt:

    Frau Tina Flusi von Dings,
    super, auf Sie ist Verlass! Und von den Graskeksen die doppelte Menge, weil die Hälfte brauche ich schon allein für mich.
    Halloween… gutes Stichwort… !!!
    Bald ist ja Hä-hä-hällowiehn!
    Hui bu-hu-huuuuuuuu
    Anna van Helsing
    :-)

  10. Erdge Schoss schreibt:

    Galoppieren, liebes Fräulein Anna, tun das denn Schafe? Oder hoppeln die nicht eher so? Oder sagt man „trotteln“?

    Fragwürdig
    Ihr Erdge Schoss

  11. Ole schreibt:

    Wichtig ist das Training. Regelmäßiger Laktat-Test, einen qualitativ dicht besetzten Zahlenkader – am besten alle Positionen mindestens doppelt besetzt. Dann ist das alles kein Problem. Einen Fitness- und Mentalcoach für die Zahlen einzustellen, entspräche sicher modernen Trainingsmethoden, ist aber teurer als mehrfach täglich drei Kluntjes. Gut austrainierte, topfitte, schrittrhythmisch hervorragend ausgebildete Zahlen bleiben seltenst hängen, rasen dafür aber auch wieder fast so schnell durch’s Bild, dass man mit dem Zählen kaum hinterher kommt. Ich stelle mir ja meist surreale Strudel vor, fraktale Formwandelgebilde. Das lullt mich am schnellsten ein. Ganz im Gegensatz zu diesem brillanten, aufgeweckten und herrlichen Text. Chapeau. Eine Idee, die ich gern gehabt hätte, bei der ich mich aber freue, dass die Richtige sie gehabt und formidabel umgesetzt hat.

  12. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Erdge,
    Schafe schlendern meist. Also kurz vorm Einschlafen. Es kann aber sein, dass sie dann im Nullkommanix von Null auf Hundert beschleunigen wie Räikönnen und dann ist man wieder hellwach.
    Das ist ja das Verflixte an den Biestern.
    Übernächtigt,
    Ihre Anna

    Lieber Ole,
    und ganz zu schweigen von diversen Dopingmethoden, für die man als unschuldiger Schafszahlenzähler auch noch haftbar gemacht wird. Empörend!
    Surreale Strudel sind aber ganz schön schwierig, also mit dem Viereck komm ich immer super klar, egal wo, Augen auf und innerlich abhängen, fällt nie auf.

    Vielen Dank für Ihr dickes Lob, das mich wirklich sehr freut, entzückt, überrascht und meinen Tag heute sehr, sehr verschönert hat!
    Sie wissen gar nicht, wie sehr!
    Danke.
    Anna :-)

  13. corax schreibt:

    Frau Anna,

    da stellen Sie hier am hellichten Tage Schäfchencontent ein.
    Warum soll ich denn bitteschön in ein schwarzes Viereck mit grauem Rand starren? Nachdem ich mein Fernsehgerät ausgeschaltet habe pflege ich zu Bett zu gehen und nicht weiter hinein zu stieren.

    Tipp von mir: Versuchen Sie es doch mal mit etwas anderem.

    Und falls das nicht hilft, empfehle ich Kekse.

    Die helfen eigentlich immer. ;-)

    Glück auf!

  14. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    ich war halt ein bisschen spät dran. Oder zu früh, wie man ’s nimmt… :-)
    Sie sollen in das Viereck starren, damit Sie geistige Windstille verspüren, dann schlafen Sie ein, so einfach ist das und ich mach das immer so.
    Nach meinen gescheiterten Schafexperimenten lasse ich mich da auf nix mehr ein.
    Ihr Tipp ist grandios, konnte mir ein „süüüüüüß“ nicht verkneifen und muss sagen: Ja, Ernie und ich haben einiges gemeinsam.
    Kekse… da kann man doch nicht schlafen und morgens liegt das Bett voller Krümel..
    Viereck, es bleibt nur das Viereck!
    Glück auf und thanks!
    Anna :-)
    PS. Danke auch für „Schäfchencontent“, ist getagged!

  15. Erdge Schoss schreibt:

    Schlendern, soso, liebes Fräulein Anna …

  16. Anna Nuehm schreibt:

    Ja, so ist es. Schlendern, manchmal auch schlenkern.
    Die schlenkern dann so mit ihren Beinen herum:
    Schafsbein:
    ( )
    ( )
    ) (
    ) (
    ) (
    ) (
    ) (
    ) (
    ) (
    ) (

    Verstehen Sie? Sehen Sie, wie krumm das Bein ist? Das ist doch nicht normal für ein Bein. Aber so sind sie, die Schafe.
    Und dann kann wirklich kein Mensch ein Auge zu machen! Das Ganze mal vier, das dann mal 700!
    Unglaublich, isn’t it.
    Anna :-)
    Ps: Mist, eben war alles ganz krumm, jetzt ist es gerade, verflixt!

  17. Erdge Schoss schreibt:

    In der Tat, liebes Fräulein Anna, unten raus wird es etwas krumm und scheint dann doch gerade. Sackzement. Ob’s normal ist, weiß das Schaf besser. Ich weiß es nicht, schaue gerade an meinen Beinen entlang, einigermaßen gerade und mal zwei und nur einer. Was es um ein Vielfaches einfacher macht, nichtsdestotrotz unglaublich bleibt.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  18. corax schreibt:

    Frau Anna,

    fragen Sie doch. Ich helfe doch sofort wenn ich kann. ;-)
    Schlendern = nicht vernünftig gehen = die Füße nicht ordentlich hochheben = gibt´s Haue für

    Anschauungsbeispiel:
    Schlendernde Schafe mit jeweils 4 Füßen und anschließend unerwartetem Schlenker

    Glück auf!

    PS: Früher nahm man Schafdarm,
    bei manchem war noch Schaf dran.

  19. Matt schreibt:

    Ich kann Sie mir – ehrlich gesagt – sowieso nur sophisticated aussehend vorstellen, ob null-, halb- oder ganzwach.

    Und solange Sie hier kein Porträt von sich reinstellen (oder mir mailen), das mir das Gegenteil beweist, lasse ich mich davon auch nicht abbringen.

  20. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Schoss,
    so ist es und ich freue mich, dass Sie es sehen: Es sieht gerade aus, ist aber dermaßen krumm, unbeschreiblich.
    Und mit Ihren Beinen kann natürlich kein Schaf der Welt mithalten, das ist ja wohl klar.
    Herzlich,
    Anna :-)

    Herr Corax,
    danke für die Aufklärung. Der Clip war wie immer erste Sahne, spannend bis zum letzten Schaf!
    Bis zum Schluss hoffte ich ja auf einen Handlungs-umschwung und ein Happy End! Dramatik pur!
    Sie Thriller!
    Glück auf! :-)

    Matt,
    Sie Schlawiner, falls Sie mir ein Foto entlocken wollten, haben Sie es falschherum angefangen!
    Warum sollte ich denn jetzt den Gegenbeweis antreten, ich sähe eventuell nicht sophisticated aus??
    Also mit dem Ruf immer, jederzeit, ob hell-, halb-, ganzwach, schlafend… sophisticated auszusehen,
    damit kann ich leben! Und zwar sehr gut!
    :D
    Danke!
    Sophisticated-Anna :-)

  21. Erdge Schoss schreibt:

    Mit Silberstreif, liebes Fräulein Nuehm, will ich Ihre Worte ans Firmament zimmern. Da geht es direkt wieder besser, sowohl als auch … Aber alles nichts gegen Jochen Cartwright, dessen Beine im Jahr 1902 die erste weltweite Nylonkampagne eines renommierten Stützstrumpfherstellers zierten. Angeblich, so Jochen, „versehentlich“ – und das knapp drei Jahrzehnte vor der eigentlichen Erfindung.

    Unglaublich
    Ihr Erdge Schoss

  22. ettoreschmitz schreibt:

    „Mann, wie hast du wieder so nachdenklich ausgesehen! Und so sophisticated, Alter! Mein Kompliment!“
    Sowas sagt jemand zu Ihnen, liebes Froin Nuehm? Das halte ich aber für ziemlich hingelangt, das sollten Sie unterbinden, was erlaube jener? Und damit sind wir gleich beim Thema, auf das Sie ja in Ihrem obigen hervorragenden Einschlafbervier ganz geheimmaliziös mehrfach anspielen, ich darf zitierien:

    19 (ungeduldig): „18, na los, hopp… spring endlich!!“
    17 (verwegen): HOPPS

    Sehen Sie, Sie müssen helfen. Sie werden gebraucht, Nuehmchen, schauen Sie hier!

    Danach, aber erst danach, dürfen wir uns wieder dem schwarzen Viereck (gelegentlich angeblich auch als Dreieck bezeichnet, aber nur von irgendwelchen Dreckspatzen, um die wir uns überhaupt nicht kümmern brauchen!) widmen, das ich übrigens höchst gerne mal mit Ihnen und Lisa Randall zusammen in seinen Grundfesten erforschen möchte, denn das hat ja was…

    Wie sagt man hier im Kraichgau?
    Alla – hopp, hopp!

    Bebend vor Brachialsorge
    Ihr Ihnen herzhaft zugeneigter

    Zweitore E. Schmitz

  23. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Schoss, Sie fleischgewordene Gazelle unter den Beinen! Nur nicht so bescheiden. Es ist doch wohl sonnenklar, dann Jochen nur deshalb „Strumpfmodel of the Year 1902“ wurde, weil Sie für eine Teilnahme viel, viel, VIEL zu jung waren.
    Sie Bescheidener!
    Herzlichst
    Ihre Anna, Beinexpertin

    Herr Ettore,
    seien Sie unbesorgt, ich werde natürlich helfen, so wie und wann und überhaupt ich kann!
    Ich eile helfend zu Hilfe und schieße aus allen Hilfskanonen, warten Sie’s ab!
    Ihre Anna!
    * „Alter“ ist doch nur so ne Nickname! Und mich erschüttert das nicht in meinem Selbstverständnis als Frau, nur weil einer mal „Alter“ sagt.
    Da lach ich doch nur und sag gefährlich „Ey, wennde noch einmal Alder sachst, dann rauscht es im Karton, Digger!“

  24. ettoreschmitz schreibt:

    Allseits angeruhigt, Nuehmchen!

    Ihrn
    GrinsdiggerSchmitz

  25. RP schreibt:

    In der Gegend meiner Jugend, liebe Frau Nuehm

    hiess es „Voaaasichtig, gaaaanz voaasichtig: Der letzte, der sowas zu mir gesagt hat, den nennen sie jetzt den Einarmigen“.

    Bei Herrn Schmitz heisst der allerdings Sturtzkötters Manni.

    Aber das wissen Sie natürlich schon.

    Freundliche Grüsse

    RP

  26. Anna Nuehm schreibt:

    Monsignore, sehet, ich habe verkündet ex cathetra!
    Unendlich gütig,
    Päpstin Anna, noch dazu mit kaputtem Internet!

    RP: genau so sage ich das auch immer: „Vorsichtig, gaaaaaaaanz voarsichtig!“ Aber dann ist es meistens schon zu spät.
    Der Manni, der steht unter meinem persönlichen Schutz,
    Ehrwürdig,
    Anna I.

  27. Agent Flusi schreibt:

    Sehr geehrte Frau van Helsing,

    vielen Dank für die Blumen. Heute meine Verehrteste haben Sie es auf die Titelseite der Augsburger Allgemeinen geschafft, meinen herzlichen Glückwunsch!!! Sie müssen diese nur mit Herrn Potter und seinem äh Kampf gegen das Böse teilen. Aber da sind sie ja Kollegen! Was für ein Bericht, wie blutig muss die Nacht gewesen sein. Falls Sie Nachschub für neue Holzpflöckli benötigen wenden Sie sich vertrauensvoll an mich. Ich helfe Ihnen gern, so aus der zweiten Reihe.

    Hochachtungsvoll, T.I.N.A

  28. Anna Nuehm schreibt:

    Verehrte Frau Flusi,
    vereint im Kampf gegen das Böse! Schnitzen Sie bitte noch mal 100 Holzpflöckchen und ich brauche auch noch drei Packungen Silberkugeln.
    Halten Sie sich bereit, Halloween kommt immer schneller, als man denkt.
    Nix da zweite Reihe! Sie stehen mit mir an vorderster Front!

    Gezeichnet
    Van Helsing, Anna, Jägerin aller Werwölfe

  29. Hammel Hannibal schreibt:

    Ich habe auch einmal versucht, über das Gatter zu hüpfen. Seitdem dürfen alle Hanni zu mir sagen.

  30. Hanni schreibt:

    @ Agent Flusi:

    Ich sehe keine Anna in meiner Heimatzeitung. Steckt die etwa da drunter?

  31. Anna Nuehm schreibt:

    Hammel Hannibal,
    wegen der Zeitumstellung sind alle Schafe in einer Endlosschleife über das Gatter gehüpft! Die Nacht war verheerend!
    „da drunter“- genau, das bin ich!
    :-)

  32. Tina schreibt:

    Sehr passend: ist mir grad so in die Hände gefallen:
    http://www.nichtlustig.de/toondb/071129.html

    Fröhlichen Dritten Advent!

  33. Anna Nuehm schreibt:

    Danke Tina, echt putzig.
    Schönen dritten Advent, wenn auch leicht verspätet!
    Anna :-)

  34. !Passend zum Schäfchen-Content ein Schäfchen-Bild!

  35. Anna Nuehm schreibt:

    Das ist ja herzig, Frau Federka.. äh, Flederkatz- ähm, Fledermaus!
    :-)

  36. Fledermaus Fürst Fred Fon Flatter - Ein FAN schreibt:

    Gern geschehen. Wann bloggen sie wieder? Ich hab da was von Weihnachten gehört, das ist ja noch so lang hin, hat mir Frau Federkatz erzählt. Wollen Sie nicht schon lieber in der Vorweihnachtszeit damit anfangen, dann ist der Druck nicht so hoch. Die Vorweihnachtszeit beginnt übrigens heute *g*

  37. Anna Nuehm schreibt:

    Frau äh Fürst Fledermaus!
    Heute? Ich dachte, heute beginnt Karneval? Oder war das gestern?
    So gesehen wäre Weihnachten schon wieder vorbei!

    Ich finde Ihre Beweisführung insgesamt aber ganz schön gerissen!
    Hut ab!
    Anna :-)

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