Ex cathetra, urbi et orbi et brimborii, de blogus canonicus, ergehe folgendes Dekret:

Ich, Anna die I., Erzbischöfin, Kardinälin und Päpstin von Aachen verkünde für das Fußballspiel Alemannia Aachen gegen die TSG 1899 Hoffenheim das zeitlich begrenzte Dogma, das da gelte, bis das der letzte Fan des TSG 1899 Hoffenheim abgereist ist:

„Die ehrenwerte Mannschaft, plus die schönen Fans, plus sämtliche liebreizende Sympathisanten des morgen heute! anreisenden TSG 1899 Hoffenheim sind von der Alemania Aachen selbst und deren Spießgesellen Fans nicht nur mit Freundschaft, Respekt und unendlicher Liebe zu überschütten, nein, sie sollen auch leidenschaftlicher, charmanter, höflicher und liebevoller behandelt werden, als man selbst es jemals zu tun in der Lage gewesen wäre!
Es ergehen folgende Bestimmungen:
– Alle Spieler und Fans sind komplett anders zu behandeln als sonst!
– Steinwürfe, Beschimpfungen, Beleidigungen, Krawall, Schlägereien sind, auch wenn sie sonst gerne gesehen geduldet werden, morgen komplett und zu 180% zu unterlassen!
– Sonst rauscht es ex cathetral!
– Liebesbezeugungen in Form von Geldgeschenken, überreichten Maseratis und eindeutigen Angeboten sind nicht nur gerne gesehen, sondern oberste Pflicht und Schuldigkeit.
– Die Punkte sind dem Gegner vor Beginn des Spiels in einem rosa Geschenkkarton feierlich auszuhändigen, gerne dürfen ein paar Printen hinzugefügt werden.
– Das folgende Spiel ist dann ein reines Freundschaftsspiel, das aus Achtung und Respekt dem Gegner gegenüber mit mindestens 20:0 verloren sein wird. Je höher desto besser!
– Haben wir uns verstanden?
– Zuwiderhandlungen werden als blasphemisches Verhalten angesehen und strengst inquisitorisch bestraft, ich sage nur Pest, Cholera und Scheiterhaufen!
– Amen!“

Zur Einstimmung auf dieses Love-Peace-Flower-Power-Happening sind alle Alemannen verpflichtet, heute mindestens 50.000 mal diesen Lobgesang anzuhören, den die hochehrenwerte Kardinälin Nicole in ihrer Jugend so schön sang und auch noch klampflich selbst begleitete.
Dies verfügt A.D. 2007 Ihre Heiligkeit Ihroselbst Anna Erzbischöfin, Kardinälin und Päpstin von Aachen in Ihrer unermesslichen Heiligkeit, Güte und Allwissenheit und unterzeichnet mit einem kollegialen Gruße an den ehrenwerten Papst, Winzer und Internetpräsidialvorsitzenden Monsignore DonDonDon Dom Perignon Ettore, seiner allumfassenden Heiligkeit Schmitz, der auf diesem Wege um kollegenpäpstlichen Beistand flehte, welcher ihm auch umgehend gewährt wird!
Amen und hören Sie den lieblichen Gesang der Schallenden Maid, Nicole, die Erste, aus der Päpstin selbst schönen Geburtsprovinienz Saarland, der herzöglichen Päpstin gehörendes Rittergut und Kleinod.“

Lauschet Ihr Alemannen, oder es treffe Euch der Päpstin Bannbulle! Amen again!

Anna, I., Päpstin von Aachen

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19 Antworten zu Ex cathetra, urbi et orbi et brimborii, de blogus canonicus, ergehe folgendes Dekret:

  1. corax schreibt:

    Frau Anna,

    Ich will nicht ins Paradies,
    wenn der Weg dorthin so schwierig ist,
    und bevor ich auf den Knien fleh,
    bleib ich meinetwegen hier.

    Pax ;-)

  2. Papst der Herzen schreibt:

    Nun wollte ich meiner einzig und alleinigsten, bewunderbaren Päpstin gerade einen ökologmenischen Antrag machen und was muss ich feststellen? Es gibt einen Gegenpapst!

    Ob ich zur Einweihung des Terrassencafe Salmonella Tatoo Studios überhaupt erscheinen werde, wird von Ihrem Dogma für das Pauli-Spiel am 2.11. in Hoffenheim abhängen. Oder ich kröne mich eben selbst zum Kaiser wie Oskar di Napoloni und schicke meine Acht hinüber.

    Schwer enttäuscht

    Oparazzi

  3. FrauvonWelt schreibt:

    Hätte mir ja auch mal jemand sagen können, dass es so einfach ist, zu kommentieren. Meine Güte, und ich tippe mir hier immer die Finger kringeling und zauselig. Sind schon ganz zerfleddert, die zarten. Scheiße, einfach Scheiße! Genial!

    Auf der anderen Seite: Sie singt doch so herzerweichend. Von dem Püppchen, das keiner mehr mag. Hach, das ist doch schön. Und traurig, ja, das auch. Ein armes Püppchen, keiner will es mehr haben, in der Ecke liegt es, die Haare ganz zauserig, das Kleidchen kaputt, *heul*, *schnief*, das arme Püppchen… oh Gott!

    Ähnlich traurig und heulend werden wahrscheinlich auch die Hoffenheimer Pfeifen aus Aachen abreisen, wenn Sie ordentlich einen auf den Sack bekommen haben, diese schrägen Vulkaneifeln, diese erloschenen. Nach Frieden werden sie jammern, betteln, ihre Haare werden zauserig sein, ihre Leibchen kaputt, in der Ecke liegend werden sie flehen: Oh Gott, rette uns!

    Aber der ist ja am Wochenende in Ginsheim. Ha!

    Herzlich und friedlich
    Ihre FrauvonWelt

    PS: Liebe Anna, verzeihen Sie mir die Flucherei hier in Ihren heiligen Hallen, aber ich wurde von höherer Stelle dazu berufen.

  4. Papst der Herzen schreibt:

    Herzallerliebstverehrte FrauvonWelt,

    mit meiner zugegeben etwas kurz geratenen kommentatorischen Anmerkung meinte ich keineswegs die Darbietung der liebreizendenden Künstlerin, die mir mit ihrem un/bedingt holden Sirenengesang auch in Echtzeit noch Tränen der Rührung entlockt, welche mir dann brühwarm das Bein hinunterrinnen.

    Nein, diese Äußerung qualifiziert vielmehr mein eigenes Unvermögen, drei Buchstaben (log) fernschriftlich durchzustreichen. Ich hoffe sehr, die neue Päpstin hat bei ihrer Rückkehr ein Einsehen und erbarmt sich, mein Versagen zu Kaschieren.

  5. Ole schreibt:

    Das sind Drohungen, die machtvoll beherrschen, die einschüchtern und zurecht weisen. Ich als Werder-Fan unterstehe indes ja keinen katholizistischen Befehlen, verhalte mich im hier skizzierten und inzwischen schon abgefrühstückten Fall (2:2) auch völlig friedlich. :)

  6. FrauvonWelt schreibt:

    Werter Herr Papst,
    Unvermögen, Versagen, zu kurz geraten und Rinnsale am Bein. Ich hoffe doch sehr, die neue Päpstin überlegt sich das mit der Stellung noch einmal.

    Liebe Anna,
    überlegen Sie, überlegen Sie gut. Der Job birgt Konfliktpotenzial. Seien Sie erbarmungslos. Kaschieren Sie nichts. Im Gegenteil, decken Sie alles auf. Lassen Sie uns teilhaben.

    Herzlich
    Ihre FrauvonWelt

  7. Anna Nuehm schreibt:

    Meine lieben Kommentatorinnen und- oren, -ladies immer first!, leider hielt mich mein vatikanisch KAPUTTES INTERNET vom Kommentieren ab!!
    SKANDAL!! BLASPHEMIE!!! VERRAT!!!

    Ich habe soeben diverse Bannbullen an Frau ALIZEH von der Telekom gesendet! Sie wird morgen früh um sechs feierlich enttauft und muss zu den Scientologen in die Strafecke!!
    Verdammt, ja, auch eine Päpstin muss mal fluchen!!!

    Herr Corax, auch für Sie finden wir ein schönes Plätzchen! keiner zwingt Sie ins Paradies!
    Glück auf!

    Kollege und Ober-Papst Neobazus der Unvergleichliche!
    Ich wollte Euro Hochwürden noch einen Link senden, aber da katapultierte mich schon Frau alice in den siebten DSL-freien Himmel!
    Eure unvergleichliche Performänz inspirierte mich, das ist wohl klar.
    Könnten wir uns bei St. Pauli gegen Hoffenheim nicht auf ein faires Unentschieden einigen? Ich lass dann auch die Heulsuse Nicole weg!
    Ist das ein Angebot, ja?
    Anna, die I.

    Liebe FrauvonWelt,
    Sie Wilde! Fluchen Sie nur, hier dürfen Sie alles, was Sie wollen und wovon Sie immer geträumt haben! Lassen Sie es raus, die Päpstin wird gnädig ihren Mantel des Schweigens darüber streifen lassen.
    Sie lieben Nicole, ich ahnte es! Dieses güldene Haar und die Engelsstimme, hach, ein bisschen hat sie auch von mir, das liebe Kind.

    Ole,
    friedfertiges Verhalten wird immer gern gesehen, besonders heute.
    Lauschen Sie den Klängen der Sirene Nicole und singen Sie leise mit: auf den Weltfrieden!
    Ihre Anna
    :-)

  8. Matt schreibt:

    Ich sage nur: 2:2.

  9. Anna Nuehm schreibt:

    Hmm, ich vermute mal, meine Schrift war unleserlich und das 22:0 ist irgendwie anders rübergekommen.
    Anders kann ich mir das auch nicht erklären!

  10. Neo Bazillus XVI schreibt:

    Hochverehrte Kollegin LukreziAnna.

    bitte schicken Sie mir keine Euro, keine Hochwürden und keine Links. I am fully satisfied, wie wir lateinische Bazioten sagen zu pflegen. And amused too.

    Wie mittlerweile sicher festgestellt haben dürften, habe ich besagter Einweihung nicht nur beigewohnt, sondern als Opferlamm sogar persönlich beigeschlafen. Was tut man nicht alles für seine Schäflein. Mit dem Ettore werden wir uns schon auch noch irgendwie gütlich vereinigen.

    Hosi Anna

    Euer Papst der Herzen

  11. Neo Bazillus XVI schreibt:

    Zum Kampf der Gladiatoren am 2. 11. hat der Vatikan übrigens zwei Unterkaffer Agenten abgeteilt, einen liebenswerten Mormonenbaum mit psychopathischem Bodyguard, soviel ich weiß. 2:2 wäre genehmigt.

  12. Anna Nuehm schreibt:

    Verehrter Neo Bazillus XVI.,
    Eure Heiligkeit mit Schein größer als man ihn sich nicht vorstellen könnte,
    als Opferlamm allen Schäflein beischlafen, das kann nur ein wahrer Märtyrer fertigbringen! Bei 10.000 Zuschauern ist das ein wahre Meisterleistung!
    Herr Ettore gibt sich bestimmt mit der Stellung als Zweitpapst zufrieden und ich bin sowieso als Mittlerin zwischen den Vereinen tätig. Ein 2:2 müsste drin sein.
    Die Geheimwaffe Joshua-GermanPsycho ist natürlich nicht zu toppen! Also ein winzige Neigung mehr zum 1. St. Pauli hin kann ich nicht verbergen, allein wegen meiner bevorzugten Bloghöhle „Rückseite Reeperbahn“..
    Man wird es sehen.

    Urbi, orbi et pauli,
    Hosi Anna I., A.D. des Heiligen Witzka
    :-)

  13. Hochverehrte Magnifizenzi Anna Hosi,

    wenns der liebreizenden FrauvonWelt vielleicht ausrichten könnten – falls Madame ausgeflucht ist: der Spielbericht muss nicht unbedingt so aussehen, das Ergebnis entspräche aber durchaus den vatikanischen Erwartungen.

    Kurie electron

  14. Anna Nuehm schreibt:

    Heiliger der Scheine,
    ich kanns der liebreizenden MadamevonWelt nicht selber ausrichten, da ich ja nicht zur Lesung eilen werde, denn ich bin in Aachen un-ab-kömm-lich.
    Ohne mich läuft hier gar nix. Ich muss heute zb noch
    – diverse Wunder vollbringen, so zB die wundersame Intelligenzvermehrung in der Fußgängerzone leiten
    – den Dom ausräuchern und das Ding ist immer noch oder schon wieder kaputt, weil der schon so alt ist, also höchste Einsturzgefahr herrscht. Nur mittels meiner telepathischen Wunderkräfte steht das Ding überhaupt noch.
    Und der Heilige Witzka will ja auch verehrt werden!
    Hosi und Halle,
    Maginfizenzi dero Scheinwürden Anna
    ps: 0:7 müsste machbar sein! Ich kontaktier gleich mal meinen Gspusi Dalai!

  15. ettoreschmitz schreibt:

    Froin Anna, Päpstinchen, Sie Liebe, ich war ja nun mehrere Tage und Nächte ein wenig rum am Kreiseln – aber hintangefügt meinen allerherzlichsten tiefempfunden generalökumenischen Dank. Gleichwohl mir (wie fürchterlich auch Ihnen) wohl der Fußball sicherlich meilenweit, so geht’s uns ja ums Menschengewese zur Gänze – und da haben Sie mit Ihren Bann- und sonstigen Drohungen und all den Seg- und Nungen wirklich perfekte Arbeit geleistet! Garantiert alles kam zu einem guten Ende und niemand, auch Ihre werten Commendadores hier, muß sich im Rückstand fühlen.
    Selbstverständlich sollten wir nun unsere sportlichen Aktivitäten hier vielleicht eher wieder ein wenig in den Hintergrund treten lassen, heikle Sache allemal dieses, und erst bei der nächsten kritischen Begegnung (Paderborn – Hoffe) wird an anderer Stelle ausreichend und gewaltig Licht zu blitzen sein…
    Ihnen, Sie segensreiche Sprüchegottheit (Päpstin alleine wird Ihnen mitnichten gerecht!) nochmals herzlichsten Dank auch im Namen a) meiner Eltern und besonders b) von Manni Sturzkötter, der infolge Ihrer Wunderheilung ja jetzt rechts wieder nur einen Arm hat und auf der Rückreise nach Hoffe voll ungebärdiger Freude zwei Seitenfensterlein aus dem Fanbus hinausboxte, was ja nicht schlimm war, er war ja kein Aachener Fan!

    Herzlichst
    Ihr
    Zweizuzwei E. Schmitz

  16. Ole schreibt:

    Nicole lasse ich lieber ausgeschaltet. Anderes höre ich gerade lieber. Aber auch so bin ich voll innerer Ruhe. :)

  17. Anna Nuehm schreibt:

    Verehrter Ettore,
    Frau Nuehm steht für Sie jederzeit allzeit bereit und hat gewiss noch viele Dogmen im Ärmel, die sie zücken kann.
    Freut mich besonders für Ihre Eltern und den Manni mit dem abben Arm- wieder dran!
    Wenn das mal kein Wunder ist, ich sags Ihnen.
    Zelebrierend,
    A.D. Heiliger Witzka zu Aachen
    päpstlich und großmütig,
    Eure Schein Heiligkeit stets zu Diensten Anna die I.

    Verehrter Ole,
    die schallernde Maid Nicole fängt beim 17. Hören hintereinander auch an zu kreischen wie ne rostige Kreissäge. Das ist bestimmt ein Fehler in der Datenübermittlung oder ne akustische Täuschung!
    Ich werde das schnellstmöglich überprüfen!
    Ommmmm, so ist es..
    Beruhigt,
    Anna :-)

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