Letters from the Saarland (1)

Liebe Bloggemeinde,
Frau Nuehm ist verreist und zwar in das vielgeliebte Saarland, formerly known as the Auenland himself und persönlich. Dank meines – in epischer Breite bereits ausgewalzten – Einsatzes in Sachen High-Tech-Tech-Erneuerung gibt es hier zumindest hin und wieder Internet! Hurra.
In Kurzform biete ich deshalb Insiderberichte aus dem Leben der Saarländer zwecks Völkerverständigung und Erhöhung der gegenseitigen Toleranzgrenze, vielleicht aber auch zur völligen Auflösung derselben, man weiß es nicht so genau.
Machen Sie doch einmal etwas ganz Verwegenes, lesen Sie mit und fühlen Sie sich – wenn auch nur für Stunden, aber dafür umso intensiver – wie ein Saarländer! Hier geht’s los:

Tag 1, 14 Uhr: The Arrival
Ich komme an, alle frenetisch begeistert, was auch sonst. Raketenböller, Kuhglockengeläute, Freudentränen. Muttern steht mit fünf Torten, siebzehn Schinken und dreißig Kästen Bier bereit. Freue mich über den warmherzigen Empfang.
Eigentlich wollte ich den Boden küssen, aber wegen starkem Bodenfrost raten mir alle davon ab und zeigen mir Fotos von Willibald Z., der das vor 24 Jahren nach dreiwöchiger Abwesenheit in einem postholidayschen Anfall von Heimweh spontanerseits versuchte und dann monatelang festgefroren war. Er taute erst an Karneval wieder von der Dorfstraße ab – was das langersehnte Ende der großräumigen Straßenumleitung zu Folge hatte – und das auch nur unter Einsatz eines Flammenwerfers. Die Rekonstruktion seines Gesichts war zwar Dank seines Cousins Fredi, der seinerzeit auf der „Titanic“ nach New York ausgewandert und es da zum Schönheitschirurgen von internationalem Rang und Namen gebracht hatte, ein leichtes Unterfangen von nur 97 Operationen, aber Fredi ist mittlerweile 117 und praktiziert nicht mehr. Und andere Schönheitschirurgen gibt es nicht in der Verwandtschaft.
Nee, also lieber nicht.

14.30 bis 17 Uhr: Tea time with coffee
Kaffeetrinken.
Tante Liesel bricht in Tränen aus, weil sie Kuchenknappheit befürchtet. Okay, insgesamt 97 Kuchen für 49 Leute ist ein wenig knapp, aber man muss ja nicht immer in Völlerei schwelgen.
Alle halten sich beim Essen vornehm zurück, was Tante Thea, Cousine Jolanthe und die Onkel Herbert, Pit, Fredi und Opa Matz zu der unisono ausgesprochenen Äußerung führt: „Liesel, beim nägschten Mal kaufschte abba mal mehr Kuche, dat is ja eine Blamage für die ganze Innung und guck dir mol an, wie dürr die all sind, besonders unser Anna aus der großen Stadt. Dat Anna kommt extra von so weit angereist und kriegt dann hier nix zu essen oder wie, dat is doch ne Skandal!!“ [Ich traue meinem gebildeten Leser an dieser Stelle eine selbstständige Übersetzung zu.]
Damit sprengen sie mir nix-dir nix die harmonische Kaffeegesellschaft und sorgen für einen Eklat erster Güte.
Dieser wird noch gesteigert durch Oma Bäbbi, die ein vernichtendes „Dat Liesel is ne Kuchenversager! Seitdem dat bei die Wätz Wätchertten geht, will dat ja die ganze Welt verhungern lassen, guck dir doch nur mal an, wie dürr dat is und so sollen wir auch mal enden!? Nää, ohne misch! Heinz, schmeiß die Schwenker an, dann gibt es jetzt eben sofort Nachtessen!“ [Auch hier verlasse ich mich ganz auf Ihren überragenden Intellekt. Danke.]
Tante Liesel kollabiert mit einem akuten Anfall von „Herz“, wird aber mit drei Stücken Herrentorte, vier Schinkenbroten und einem Gläschen Urpils wieder auf Vordermann gebracht.

17 Uhr bis 18 Uhr: Apéritif
Nach der Einnahme einiger „Maggirithas on the rocks“ -Zubereitung: ein Glas Maggi, ein Spritzer Tabasco, etwas Zitronensaft, 9 cl Wodka, drei Eiswürfel – sind alle wieder entspannt und freuen sich auf das Abendessen.

18 Uhr bis 22 Uhr: Dinner for all
Abendessen. Alles läuft prima, bis einer der Schwenkapparate – eine kunstvoll umgeschmiedete, ehemalige Waschmaschinentrommel – wegen großräumigem Lochfraß ausfällt und für böses Blut sorgt. Tante Thea gießt Öl ins Feuer, sowohl real als auch verbal, und díe daraus entstehende Stichflamme sorgt für den kompletten Haupthaarausfall von Opa Franz, der das aber mit einem sehr gelassenen bis nonchalanten „Ich wollt dat Tupéh sowieso wegschmeißen, dat is ja eine Kriegstrophäe aus dem ersten Weltkrieg und müffelt bei Wetterumschwung wie die alt Katz von Oma Traudel.“ hinnimmt. Tante Theas kollateraler Verbalausfall „Liesel, dat is ne Schande, dass du deine 49 Gäste wirklisch mit nur 10 Schwenkern versorgen willst, und du solltest disch escht mal schämen!!“ geht deshalb im leisen Disput von Oma Traudel und Opa Franz „Mein Katz müffelt net, dat is dein alt Unnerbux!“- „Verzäll mer nix, dat is dein Katz!“ unter. [Wenn Sie bisher alles verstanden haben, ist das doch jetzt ein Kinderspiel, das schaffen Sie! Super!]
Harmonische Stimmung.
Opa Friedelbert erzählt unter dem begeisterten Aufstöhnen aller zum 173. Mal von seiner Kriegsgefangenenschaft bei den Franzosen, die die „schönschte Zeit in meinem ganzen Leben war, weil die Franzosen, die kochen ja so gutt und da hab isch die Fronkßiene kennengelernt, dat war mal ein Prachtweib, sag isch eusch!“ [Dito.]

22 Uhr bis 2 Uhr nachts. The great Final
An dieses sehr dunkle Kapitel habe ich leider nur sehr dunkle Erinnerungen. Ich kann nur raten: Maggiritha niemals mit Gin-Tonic, Cola-Bacardi, Brandy, Urpils, Rotwein und Tomatensaft mischen. Total ungesund das Ganze. Vor allem der Tomatensaft.
Prost.

Na, wie fühlen Sie sich jetzt so als Saarländer/in für wenige Stunden? Ist das nicht ein berauschendes Gefühl? Tauchen Sie auch demnächst wieder in dieses Vollbad an kulinarischen, fremdsprachigen und lokalkoloritischen Finessen wieder ein, wenn es heißt:
Letters from the Saarland – Es war nie schöner!
Ihre Anna Nuehm

Über Liv Maxx

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23 Antworten zu Letters from the Saarland (1)

  1. corax schreibt:

    Frau Anna,

    die Übersetzung krich ich spielend hin, ich kann ja schließlich auch die Geschichtens vonne Tante Ingeborch verstehn. ;-)

    18 Uhr bis 22 Uhr: Dinner for all
    Abendessen. Alles läuft prima,[…] Tante Thea gießt Öl ins Feuer, sowohl real als auch verbal, und díe… ???

    Aber Ihre wiederholten elitären „i-Punkte“ mit dem Akut (accent aigu) machen mir etwas zu schaffen. Was soll man davon halten? Ist das eine versteckte Botschaft? Hält sich der frankophile, dachdeckende Saarländer im nach häufig links mäandrierendem Auental etwa für etwas besseres?
    Ist das ein Zeichen einer separistischen Bewegung?

    Versteckte Feindseligkeiten aus dem einzigen Bundesland mit ebenfalls nennenswerter Bergbau- und Stahltradition?
    Gibt es da irgendwo ein geheimes Protokoll?

    Ein grübelndes Glück auf! :-)

  2. Erdge Schoss schreibt:

    Formerly known as Auenland hin oder her …

    Es muss, liebes Fräulein Anna, an der Kessellage des Saarlands liegen, an dieser quasihermetischen Autarkie, oder, wenn man so will, am Grundsätzlichen schlechthin: dem Saarland als dem personifizierten Funkloch.

    Und auf den Kuchenturm gießen Sie tatsächlich dieses Abbeizmittel?

    In tiefer Bewunderung
    Ihr Erdge Schoss

  3. frauvonwelt schreibt:

    Liebe Anna,
    ich hab Hunger wie Sau. Bin ich jetzt Saarländerin?

    Identitätsverlustig aber herzlich
    Ihre FrauvonWelt

  4. gaviota schreibt:

    iehhhh…Tomatensaft! bah…. ich hoffe,aber es scheint ja so, dass all das ungesunde Zeugs bereits aus dem Körper geflossen ist!
    Wieder mal die Lachmuskeln zum Training verdonnert, liebe Anna. Dank dir wird das mit meinem Vorsatz schneller klappen als gedacht ;-)

  5. ettoreschmitz schreibt:

    Das Saarland, liebes und stetig höhergeschätztes Froin Nuehm, ist ja auch m.E. die garzulange weit unterschätzte Wiege abend- wie gleichwohl morgenländischer Kulturverwobenheit! Familie Weber, nur um beispielhaft zu bleiben, mir wohlbekannt als ganz Homburg olfaktorisch irisierende Urpilsbrauer und vormalige Bewohner der sanften Höhlen, tief im Weichgestein geborgen und aus ihm geboren sozusagen, ist ja für sich ein Mahnmal pittoresker Gerstenseligkeit, wie es sich schöner und unverwitterbarer nirgends sonst zu manifestieren versteht. Und dann halt die Sprache! Diese Sprache, Froin Nuehm, die niederknien läßt, noch während man kaut und schluckt und kaut und schluckt, und schluckt und kaut, als ob es keine Ende nähme fort und fort, was ist das aber auch für eine Sprache, eine sonderschwebelhafte, in feinste Kalodermen lustvoll sich verfächernd. Gute Güte nochmal aber auch!
    Nur Heinz, Heinz sagt man doch wohl eher nicht, oder? Man sagt „Häijns“, oder? Häijns und Mäijer Kurt und so, gell?

    Da, Froin Nuehm, mag ich mich einfach nur danebenlegen und…nun ja, ich sag’s, wie’s ist: einfach drall, satt und überbordend liegenbleiben. Im Saarland.

    Von Herzen Ihrn
    Schmitz Etti

  6. violinista schreibt:

    Frau Nuehm, Ihre Verwandtschaft dünkt mir mir auf Grund des abweichenden Dialekts (und evtl. auch der doch leicht enormen Kuchenanzahl wegen) nicht unbedingt in der Landeshauptstadt angesiedelt zu sein.
    So eher die Ecke Merzig/Losheim.
    Hann isch das jetz rischdisch rausgeheert?
    (O mei, ich selbst werds nie perfekt können, immer noch viel zu viel hessisch da drin…)

    Mit sehr verehrtem
    und bislang unbekanntem Gruß,

    Ihre Frau Vau

  7. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    Super, ich habe Ihnen das auch voll zugetraut mit der Übersetzung! Bei Frau Ingeborch schau ich bestimmt öfter mal rein, auch wenn ich den Dialekt selba nech so schreibn können tu, aba von Falls zu Falls kann man sich ja ma ne Ausnahme am gönnen am sein.. oder so! :-)

    Ha, ich wusste es, dass Sie den schiefen I-Punkt finden. Der war eigens für Sie versteckt. Sie erhalten dafür jetzt einen Gummipunkt, den Sie bitte an der Blogkasse für ein Hustenbonbon einlösen.
    Mal im Ernst: das Blog hier ist eine einzige versteckte Botschaft. Sie ist aber so versteckt, dass nicht mal ich sie kenne. Mit den Bemühungen des Saarlandes die Weltherrschaft zu übernehmen, hat das aber überhaupt nichts zu tun…
    Glück auf :-)

    Lieber Herr Erdge,
    das mit dem personifizierten Funkloch stimmt so nicht so ganz. An manchen Ecken des Saarlandes kann man sich durch pures Rufen sogar bis in die tiefste Pfalz hinein verständlich machen!
    Zu den Hochgenüssen gehört selbstverständlich die hauseigene Backkreation der siebzehnstöckigen Donau-Moldau-Maggi-Sahne-Mayo-Buttercrème-Torte.
    Darauf einen Dujardin.
    Herzlich
    Ihre Anna :-)
    PS: Herr Schoss, leider haben Sie beim Lesen jetzt wieder ein Kilo zugenommen!

    Liebe FrauvonWelt,
    grandios! Sauhunger ist DAS Charakteristikum für alle Saarländer und solche, die es werden wollen!
    Vollends gerührt ernenne ich Sie hiermit zur offiziellen Ehrenbürgerin des Saarlandes ex cathetra in diaspora in domino et urbi et maggi.
    Herzlichst
    schnüffelnd
    Ihre Anna :-)

  8. Anna Nuehm schreibt:

    Liebe Gaviota,
    du hast es erfasst, gegen meine Dehydrierung ist die von Michael Jackson ein müder Scherz. :-)
    Ha, die Lachmuskeln bewegt! Sehr gut. Einmal gelacht ist wie 2000 Sit-ups. Oder so ähnlich..
    Dein personal Fitnessguru Anna :-)

    Lieber Schmitzens sein Etti,
    das Saarland ist ja nicht nur die Wiege des Bieres, der Menschheit und der schönen Lieder, sondern eigentlich so insgesamt von allem.
    Und die Sprache, die Sprache ist so unnachahmlich, dass sogar Homer sich posthum gewünscht hatte, er wäre ein Saarländer und hätte „Dem Maijärr Kurt sein Bruder sein Kuseng (Cousin) sein Odysseus seine Irrfahrten quer durch die Pampa unn widder zurück“ geschrieben.
    Und Shakespeare hätte alles gegeben, wenn er „Ei, do hamm mer gelacht un dat war viel mehr Lärm als wie sonscht so.“ geschrieben und nicht so ein simples „Much ado about nothing“.
    Is klar!
    Bei uns sagen sie „Hainz“, das ist aber regional verschieden. Zur genaueren Bestimmung der Person oder einer Sache verwendet man gerne ein „dem X sein Y sein Z.“
    Etti, legen Sie sich ins Saarland, da iss genuch Platz!

    Dem Nuehm sein Anna :-)

  9. Anna Nuehm schreibt:

    Frau Violinista!
    Ei, da bin ich jetzt aber platt!
    Sie sind nicht zufällisch Medium oder Internet-Hellseherin?
    [Ei, do werd ich bekloppt!]
    Da kann ich nur total bass erstaunt rufen: BINGO BINGO!!
    Ei so was!! Also so was! Also!
    Sie sehen mich sprachlos und das kommt eigentlich nie vor.
    Ja, stimmt! Die Ecke.. Gar nicht so weit weg von meinem Heimatdorf..
    Einen schönen Gruß zurück und nicht so bescheiden. Wenn Sie das so herauslesen, dann können Sie das auch schwäzzen!
    Ihre Anna Nuehm :-) (platt!)

  10. gaviota schreibt:

    Liebe Anna…… Wie schön… jetzt habe ich auch noch ein personal Fitnessguru! Kostenlos noch hinzu. Ich bin überwältigt und weiß meine Freude darüber nicht auszudrücken.
    Ich werde über den Erfolg berichten ;-)
    Herzlich und am Ball
    Gaviota

  11. Anna Nuehm schreibt:

    Liebe Gaviota,
    tja, so ist das hier im Blog. Da wird man im Nullkommanix fitgeturnt, ob man will oder nicht. :-)
    Außerdem bin ich für diesen Job geradezu prädestiniert. Ich bin ja die Fitness in Person. ächz.. aua..
    Habe heute auch Sport getrieben, also nicht so direkt, ich habe andere Leute dabei beobachtet. Durchs Fenster. Und mir dabei vor lauter Begeisterung einen Bauchmuskel gezerrt.. ächz.

    Aber ich bleibe auch am Ball!
    Herzlich,
    Anna (Fitnessguru) :-)

  12. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Anna,
    nie wieder wöllt ich ein Nicht-Saarländer sein.
    „Wätz Wätchertten“ – wenn ich nur wüsste, was Du meinst.
    Vielleicht ist das eine Aufschrift für Dein nächstes T-Shirt.
    Sag mal, da war doch noch was,…

    Beim Maggiritif fällt mir noch was schönes ein, was ich dann auch sogleich verbloggt habe:
    http://ulfrunge.wordpress.com/2008/01/06/nicht-unbegleitete-dame/
    Danke. Sozusagen. Für die Idee.

    Jetzt trinke ich erst mal einen Knorritief!

    Liebe Grüße, Ulf

  13. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ulf,
    vielleicht könnte ich dir ja auch die saarländische Ehrenmitbürgerschaft verleihen.. Saarländer honoris causa in bloggio.
    Du weisst echt nicht was die „Wätz Wätchertten“ sind? Na, nach dem nächsten Beitrag weisst du es bestimmt… Keine Ahnung, wann der mal eintrudelt.. aber so demnächst..
    Da war doch noch was… echt jetzt? :D

    Prost, auch auf die nicht unbegleitete Dame und deinen sehr imposanten Auftritt als Einkaufsberater. :-)
    Liebe Grüße,
    Anna :-)

  14. Westpfalz-Johnny schreibt:

    und es gab auf der ganzen Veranstaltung keinen Dibbelabbes? Was ist denn das für eine saarländische Sippschaft?

    hmm, vom Dialekt her hätte ich jetzt auch nicht auf SB getippt. Dort sagt niemand „dat“. „dat“ sagen so mehr die nördlicheren Saarländer, ab Saarlouis aufwärts. Wobei, direkt Saarlouis kann auch nicht sein, sonst würde es ja „Es Anna“ heißen, anstatt „Dat Anna“.
    Können Sie mir eigentlich erklären, warum die Leute im Raum Merzig manchmal so schepp gucken??

  15. Anna Nuehm schreibt:

    Westpfalz-Johnny,
    Ihr Name lässt darauf schließen, dass Sie ein Pfälzer sind??
    Dass ich das noch erleben darf, ein echter Pälzer in meinem Blog.. Willkommen! :-)
    Mit dem Dibbelabbes hat das nicht so hingehauen. Und wissen Sie was? Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen Dibbelabbes gegessen! Ha!
    Also diese geografische Eingrenzung ist ja schon Uri Geller-reif, wenn nicht sogar Doctor Psy von RTL.
    Ich sach hier nix mehr, sonst bin ich vollständisch geoutet. Sind denn neuerdings nur Linguisten und Sprachforscher im Internet unterwegs??
    Nördliches Saarland, Treffer.
    Warum die Leute so schepp gucken:
    – Weil Merziger herziger macht.
    – Weil die alle einen im Tee haben.
    – Weil das der berühmte „eine von den 25 Maggirithas war wohl schlecht-Effekt“ ist.
    Anna :-)

  16. Ulf Runge schreibt:

    Wätz Wätchertten: Ich glaube, ich habe da eine Idee. Beim erstmaligen Besteigen meiner Fettwaage in 2008 hatte ich so eine Idee, dass ich als humoris causa Saarländer mit diesem meinen Weihnachtsbauch keinen Einlass gewährt bekommen würde.
    So sind die Dinge halt.
    Liebe Grüße, und hast Du jetzt das mit dem T-Shirt aufgegriffen? Ich glaube ja nicht, aber ist auch egal, ich werde bestimmt noch mal vielleicht dran denken, oder auch nicht.
    Aber das mit dem Ehrensaarländer, das hat was.
    Das tu ich mir gleich auf dem Drucker ausPRINTEN.
    Liebe Grüße, Ulf

  17. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ulf,
    deine Idee trügt dich nicht. Allerdings würde dir dein Weihnachtsbauch ERST RECHT und umso schneller zur saarländischen Ehrenbürgerschaft verhelfen, die ich dir hiermit offiziell verleihe!
    „Hauptsach, gut gess!“, sagt der Saarländer hin und wieder schon mal… :-)
    Hab ich das jetzt aufgegriffen? ich glaube ja nicht so… ;-)
    Liebe Grüße,
    Anna :-)

  18. andi schreibt:

    ei das war jetzemol gudd, isch hann misch gleich wieder wie dahemm gefiehlt :-)
    Do muss isch gleich el mol weiter lese! Awwa ens iss emol klar, das war zu wenisch kuche :P

  19. Anna Nuehm schreibt:

    Andi,
    ei supper. Das freut misch jetz aber!
    Also mit dem Kuchen: da bin isch ja immer noch so wat von schockiert. Also so wenisch Kuchen… Dat is ein Skandal!
    Wenn dat net mein Tante gewesen wäre, ich hätt sie spontan exkommuniziert.
    Anna :-)

  20. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Anna,
    danke für die Ernennung zum Ehrensaarländer.
    Ist das auf Lebenszeit?
    Muss ich jetzt noch Steuern zahlen? Und wenn ja, an wen?

    Und ich kann sogar drei französische Sätze sprechen, muss man doch als Ehrensaarländer, oder?

    Der erste, den kennstu ja schon: der mit „dschönne pahrl pah..“

    und dann der, den ich hier nicht schreibe, sozusagen die französische Antwort auf Bullerbü: Wullewu …

    und schließlich die Antwort auf die Frage, wo das Untergeschoss (Herr Erdge schoss, hören Sie gut zu!) ist:
    „Ah! Kellöhr!“ Wobei mein französisches Gegenüber meist Englisch mit Schere antwortet: „Ah! Sissör!“

    Vielleicht sollte ich mal berichten über mein schönes Leben als Ehrensaarländer…

    Liebe Grüße und bonnui,
    Ulf

  21. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ulf,
    diese Ehrung gilt natürlich auf Lebenszeit. Steuerfrei, wie es sich für einen „Saarländer h.c.“ gehört.

    Du hast damit diverse Privilegien erworben:
    Du darfst im Saarland in Einbahnstraßen auch gegen die Fahrtrichtung fahren. Darfst kostenlos in allen saarländischen Kneipen essen und trinken, schnell und ausdauernd genug laufen kannst du ja… :-)
    Deine Sprachkenntnisse sind wirklich ausgezeichnet, dem kann ich nur ein „Wullerwu ön peng avec du jamm-bong?“ hinzufügen, ein Satz, der dir im ganzen Saarland ein Schinkensandwich deiner Wahl bescheren wird.
    Ganz für umsonst!
    Ja, berichte doch mal.. Kellöhr-Sissöhr klingen doch sehr ausbaufähig.
    Bonne Nüi und liebe Grüße,
    Anna :-)

  22. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Anna,

    danke für die Klarstellung.
    Den Witz kenne ich: Jetzt darf ich gegen die Einbahnstraße fahren, und nächstes Jahr muss ich. Aber so leicht wirst Du mich nicht los :-)
    Marathon hat nichts mit Sprint zu tun. Ich glaube, das kulinarischen Angebot werde ich b.a.w. nicht annehmen wollen.
    Danke, dass Du mir meinen vierten französischen Satz bescherst. Übrigens, kam doch heute im Radio, dass da jemand in Neuseeland beim Tennis mit zwei Sätzen gewonnen hat. Stell Dir vor, Du, Anna, darfst zum Grand Tennis Slam und gewinnst mit zwei Sätzen in sieben Minuten. Mit dem Gewinn kannst Du dann einen Transrapid zwischen dem Saarland und Printenhausen bauen.
    Zum Öhr habe ich noch einen aus dem Englischen:
    Öhrlibörd fängt dem Wurm.

    Liebe Grüße und ein schmetterndes
    Bonnui, Kölnnui, Düsseldorfnui, Aachennui,
    Ulf

  23. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ulf,
    Marathon hat nichts mit Sprint zu tun.. soso… warum eigentlich nicht? Wird das denn nicht langweilig so stundenlang unterwegs? ;-)
    Nee, mal ganz im Ernst: meine volle Hochachtung für dich, dass du so eine Strecke schaffst. Ich müsste dafür wahrscheinlich wochenlang herumlaufen oder Monate .. :-)
    Ha, mit dem Gewinn zieh ich einfach zurück ins Saarland! Was brauch ich dann noch einen Transrapid!
    Zum Öhr: Auf einem Öhr kann man nicht stehen. Heißt es in der Karnevalszeit doch immer.
    Liebe Grüße,
    Alaaf und helau *au weia :-)
    Anna

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