Letters from the Saarland (2)

Tag 2, der ganz unter dem leuchtenden Stern sinniger Dialoge steht:

Tante Liesel (insistierend): „Ich wüsst ja mal gern, wer sowat Infames behauptet, ich würd bei die Wättz Wotchäns gehen.“
Tante Thea (verschlagen): „Ei, du gehscht ja auch bei die Wörtz Wonderer!“
Liesel (dementierend): „Geh isch net!“
Thea (beharrlich): „Gehscht du doch!“
Liese (stur): „Nee, gar net!“
Thea (contra): „Ei doch!“
Liesel (re): „Ei, wieso dann?“
Thea (triumphierend): „Ei, weil du bischt gesehn gänn!“ [Übersetzung, weil extrem schwierig: „Ei, weil Du bist gesehen worden.“]
Liesel (dementierend): „Isch? Gesehn gänn! Dat kann ja gar net sein!“
Thea (final): „Ei sicher, du bischt gesehn gänn bei die Wäggs Wänschertz!!“
Liesel (selbstzerstörerisch): „Dat kann ja gar net sein! Weil isch bin ja im Dunkeln dahin gang, da kann misch gar keiner gesehen hann, bei die Wäitz Wartzertten!“
Thea (jubelnd): „Aha!“
Onkel Herbert: „Aha!“
Onkel Pit: „Aha!“

Stunden später:

Opa Fränz: „Ei, wer ist denn dat überhaupt, die Wehtzz Wattcherten? Ist dat so ne Sekte wie die Zündologen von dem Toni Krutz?“
Onkel Herbert: „Nää, Opa, dat sind kein Zündologen, die Wätz Wichteln. Und ausserdem heißt der net Toni, der Krutz, sondern Mällz. Mällz Krutz.“
Opa Fränz: „Ei, hier uff! Mällz Krutz! Du meinschst wohl den Mällz Köster, der wo immer in de Indianerfilm mitgespielt hat? Ei, ist der net verwandt mit dem Albert Köster, der unnen im Dorf wohnt und in Merzich im Aldi schafft?“
Onkel Pit: „Neee.“
Tante Liesel: „Neee.“
Onkel Herbert: „Hier uff! De Köster ist doch net mit dem Toni Krutz verwandt, der heisscht jo ganz anners.“
Oma Bäbbi: „Ei jo.“
Tante Liesel: „Ei jo..“
Onkel Pit: „Aber der Albert ist mit dem Cälvin Köster verwandt, der so ne verrückte Frau hat, die ja nie wat isst und der wo immer Fußball gespielt hat!“
Tante Thea: „Heißt der net eigentlisch Bäckmän, aber der hat ja so ne Pseudomün. Wegen all dem seine Fans.“
Tante Liesel: „Jo, dat kann natürlisch sinn.“
Opa Fränz: „Ei, isch werd verrückt! De Albert ist verwandt mit Holliwutt!“
Onkel Herbert: „Jo.“
Tante Liesel: „Jo.“
Onkel Pit: „Jo..“

Stunden später:

Tante Thea: „Ei, die Frau von dem Cälvin Bäckmän, die ist ja so dürr, weil die auch immer bei die Wärtz Wänderens geht!“
Onkel Pit: „Ei jo, jetzt hamm mers! Ei, sach mal, Liesel, willschte auch so aussehen wie die Frau von dem Cälvin Bäckmän????“
Tante Liesel (schnippisch): „Ei warum dann net, die sieht doch gut aus…“
Onkel Herbert: „Liesel, wenn du so dürr wirscht wie die Klappertante, dann lass ich mich scheiden! Dann lass ich dat alles annulieren, auch unser Kinder!“
Tante Thea: ….
Opa Fränz: ….
Onkel Pit: ….

Stunden später:

Opa Fränz: „Oma Bäbbi, bring mol wat zu essen, dat is ja ne Stimmung hier, wie uff der Titanisch!“
Tante Liesel: „Wieso, wat is denn mit der Titanisch?“
Onkel Pit: „Ei, die is doch abgesoff.“
Tante Liesel: „Mein Gott!!“
Tante Thea: „Oh nää!“
Oma Bäbbi: „Wat?? Hör uff!“
Tante Liesel: „Da wollt ich doch mol mitfahrn, mit dem Onkel Herbert. Wir wollten uns doch mal wat gönne, jetzt, wo die Kinder aus dem Haus sind! Ich hab mir schon extra ne Bikini bestellt bei de Näckermän. Und jetzt ist die plötzlich abgesoff!“
Tante Thea: „Ei, Liesel, dat is aber jetzt zu spät. Da haschte jetzt Pech gehabt.“
Opa Fränz: „Oder Glück, Liesel. Sonst wärschte jetzt ein Eisberg.“
Onkel Herbert: „Hmm… Oder Pech…“

Stunden später:

Opa Fränz: „Ei, Anna, sag mol, trinkscht du immer so viel Alkohol?“
Anna: „Nä. Nur wenn isch hier bin.“

Stunden später:

Opa Fränz: „ Anna, sag mol, gibt et denn in Aachen kein anständische Männer?“
Anna: „Ähh…“
Onkel Pit: „Ei, wie wär et denn mit dem Müller sein Nikla?“
Opa Fränz: „EI BISCHT DU DENN TOTAL BEKLOPPT!!! DE NIKLA!!!“
Oma Bäbbi: „EI SACH MOL!! DE NIKLA!!“
Onkel Herbert: „DE NIKLA!!!?? FÜR UNSER ANNA????“
Tante Liesel: „EI PIT!!!“
Tante Thea: „EI SACH MAL!!“
Onkel Pit: „Ei… äh.. ich.. Äh. Nix.“
Opa Fränz: „Pit, für einen Moment hab ich ja fascht gedacht, du wärscht einer von den Zündologen!“
Tante Liesel: „Ich auch.“

Über Liv Maxx

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42 Antworten zu Letters from the Saarland (2)

  1. corax schreibt:

    Frau Anna,

    Opa Fränz is ab sofort einer von mein friends. :-)

    Ich weiß gar nich watt ich hier am sagen tun soll, ich bin platt vor lachen. Ich müsst mich erstmal hinsetzen, wenn ich dat nich schon täte. Herrlich.

    Stößchen Nich lang schnacken, Kopp inn‘ Nacken :-)

  2. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    das wird den Opa Fränz sehr erfreuen, wenn er das liest. :-)
    Sagen Sie nix, Lachen ist die beste Medizin. ;-)
    Danke!
    Nich lang schnacken, runter mit dem Gesöff Getränk.
    Glück auf. :-)

  3. Westpfalz-Johnny schreibt:

    Das ist ja Fernsehreif! Heinz Becker ist nix dagegen!

  4. Opa schreibt:

    Allererste Sahne! Da muss ich hin.

  5. Erdge Schoss schreibt:

    Mel Brooks, Kevin Calmund, Herr Albert, Holli Wutt und Ihre reizende Sippe, liebes Fräulein Anna, ich nehme alles übers Saarland gesagte zurück und behaupte das Gegenteil.

    Wenn Sie mir eine Frage beantworten:
    Wer (oder was), bitte schön, ist dem Müller sein Nikla?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  6. Pingback: Club der halbtoten Dichter » Das ist Harald,

  7. ehefrau schreibt:

    Oh mein Gott, da fühle ich mich ja wieder wie daheim…

    :mrgreen:

    Wenn ich froh bin, etwas aus dem Saarland entkommen zu sein, dann ist es der Dialekt…

    ;-)

    Isch muss awwa mo feschdschdelle, dass ess libbschd Anna Nüjem schunn e bissje se lang woannaschda läbd, es hadd do schun de ähne odda annare Brogge Hochdeitsch drinn. Faleischd awwa jo aach nur, wells wollt, dass all annare es aach fastehn duhn, das kann sinn.

    Ansunnschde winsch isch eisch un besonnaschd Ihne, Frau Nüjem, e scheena Daah. Awwa hunnad Brozend.

    Die Ejefraa

    (PS: „Dem Müller sei Nikla“ ist „Herrn Müllers Nikla“, vermutlich dessen Sohn, der Saarländer benutzt eine etwas abgewandelte Grammatik als der gemeine Deutsche ;-) )

  8. Anna Nuehm schreibt:

    Westpfalz-Johnny,
    dankeschön.. ich werds weitergeben… ;-)

    Opa,
    dann man tau.. Da kommt man neuerdings auch ohne Visum rein.. :-)

    Lieber Herr Erdge,
    das Gegenteil von allem ist immer gut. Gegenteiltag. Sponge Bob macht das auch immer. Versuchen Sie das doch auch mal.. Einfach das Gegenteil von allem sagen, was Sie eigentlich sagen wollen. Das Ergebnis wird Sie umhauen!

    Die Ehefrau hat es schon sehr schön erklärt, was dem „Müller sein Nikla“ ist. Also der Sohn vom Müller, der Nikla heißt, oder Nikolaus.
    Erschwerend hinzu kommt, dass dieser ein 59jähriger EISERNER Jungegeselle ist und noch NIEMALS engeren Kontakt zu Frauen pflegte. Sie verstehen, noch NIEMALS!!??
    Herzlich
    Ihre Anna :-)

  9. Anna Nuehm schreibt:

    Frau Ehefrau,
    nä, ich find den Dialekt ja wirklisch zauberhaft und kann den auch nach fast 13 Jahren Abwesenheit perfekt schwätze. Aber echt perfekt jetzt!
    Aber Sie hann Rescht, die Brocken Hochdeutsch sind deswegen drin, damit man auch überhaupt ebbes versteht.
    Aber so wie Sie dat hier schreiben, da geht mir ja echt dat Herz off! :-)
    Ich wünsch Ihnen dann auch einen scheenen Tag!
    „Awwa hunnad Brozend.“ – Herrlisch!
    Ihre Anna Nuehm :-)

  10. Erdge Schoss schreibt:

    Besten Dank, liebes Fräulein Anna, und auch Ihnen, liebes Fräulein Ehefrau. Deshalb möchte ich, wenn es gestattet ist, auch sie beide fragen:

    Sind Herren wie Nikolaus im Saarland die Ausnahme oder eher die Regel?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  11. Anna Nuehm schreibt:

    Bitte sehr, lieber Herr Schoss.
    Also ich würde ja sagen, dass Herren wie der Nikla im Saarland die regelmäßige Ausnahme sind.
    In jedem Dorf gibt es so zwei bis drei. Manchmal auch fünf.
    Mehr aber nicht.
    Ich denke mal, Fräulein Ehefrau kann das so ziemlich bestätigen… Eventuell..
    Herzlich
    Ihre Anna :-)

  12. Opa schreibt:

    Liebe Frau Anna,

    Harald hams nicht zufällig gesehen? Natürlich sieht er jetzt etwas reifer aus. Vielleicht könntens ihn ja ein bißchen für mich ver suchen?

  13. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Opa,
    nein, leider nicht! Aber ich kann ja mal die Augen und Ohren offen halten. Vielleicht gibt es ja jemanden, der ihn kennt oder zumindest einen, der einen kennt, der ihn kennt.
    Das Saarland ist ja kleiner, als landläufig der Eindruck erweckt wird. ;-)

  14. ehefrau schreibt:

    Sehr geehrter Herr Schoss,

    die dörfliche Einwohnerschaft unterscheidet sich vermutlich nicht großartig von den in anderen Gegenden.
    Eiserne Junggesellen von um die 50 Jahre, die sich immer noch von Mama verköstigen und Flickensakkos bügeln lassen, gibt es im Saarland genauso häufig wie anderswo.

    Wobei man aber schon munkelt, dass sich aus nur schwer vorstellbaren Gründen die ein oder andere dörfliche Gemeinschaft aus lediglich zwei Nachnamen zusammensetzt…

    *schiddl*

    ;)

  15. Erdge Schoss schreibt:

    Kein Rundfunk, kein Fernsehen, das Auto stets kaputt, Strom gibt’s erst nach dem Krieg und das Wasser kommt vom Himmel und nicht aus der Leitung. Und bis zum nächsten Dorf ist es weiter als zum Mond … Da, liebes Fräulein Ehefrau, kann ich mir nur zu gut vorstellen, dass es zu solcherart Konstellationen kommt. Ähnlich übrigens in der Steiermark, die amüsanterweise nicht einmal im Saarland liegt.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  16. Anna Nuehm schreibt:

    Also so riesig sind die Unterschiede zwischen der Steiermark und dem Saarland jetzt aber nicht..
    Von daher könnte die auch im Saarland liegen, theoretisch..
    Flickensakkos.. au weia.. Cordflicken auf Jeans.. Hilfe… de Nikla!!!!
    …….. :-)

  17. Jürgen Dompteur schreibt:

    So, Frau Nuehm,

    wie würde denn dann der optimale, Nuehm gerechte Nikla aussehen? Was erwartet denn Frau Nuehm von einem potential-to-be Nikla? Wen hätte denn der Onkel Pit vorschlagen sollen?

    gruss, de Jürg

  18. ehefrau schreibt:

    Jetzt mal alle „political correctness“ beiseite:

    Wenn der werte Herr Schoss aus der Steiermark stammt, wundert es mich gar nicht mehr, dass er mich, die „EHEfrau“ immer noch mit „Fräulein“ betitelt…

    :D

  19. Anna Nuehm schreibt:

    Frau Ehefrau,
    der werte Herr Schoss, Vorname Erdge, trägt aus gutem Grund seinen zweiten Vornamen „Charme“ und seinen dritten „Galan“.
    Ich glaube, selbst wenn ich behaupten würde, ich wäre bereits 127 Jahre alt, würde er mich „Fräulein Nuehm“ nennen, worüber ich mich immer sehr freue, denn es klingt so jung, frisch und dynamisch.
    Aber da kann Herr Schoss bestimmt noch besser darauf antworten…
    Herzlichst,
    Ihr Fräulein Nuehm :-)

  20. Anna Nuehm schreibt:

    Hallo Herr Dompteur oder möchten Sie jetzt lieber mit “ de Jürg“ angeschrieben werden?
    Ich glaube, ein nuehmgerechter Nikla ist ne contradictio per se. Alle Niklas der Welt mit ihren Cordsakkos mit Jeansflicken sind nuehm-unkompatibel.

    Anders der Fall des „potential to be Nuehm’s-Nikla“, wobei „Nikla“ in diesem Falle einfach für eine männliche Person steht, die mit dem echten Nikla NICHTS zu tun hat.
    ALSO: so ein potential candidat müsste… puh, ich glaube, da bin ich überfragt!
    Es gibt ihn vermutlich nicht. Nee, zu pessimistisch: es kann sein, dass es ihn gibt, aber wo???

    Er müsste auf jeden Fall Sinn für Humor haben, denn ohne den hält er es bei mir sowieso nicht lange aus. Er müsste Hunde und Kinder lieben, ein großes Herz haben, Autofahren muss er nicht können, das kann ich selbst.
    Vielleicht sollte ich meine Liste noch etwas ausarbeiten, für den Fall der Fälle…
    Herzlich,
    de Anna :-)

  21. Erdge Schoss schreibt:

    Küss die Hand, liebes Fräulein Anna,
    und herzlichen Dank, dass Sie mir die Ehre geben,

    denn ich kann sehr wohl darauf antworten: Recht hat es, das bezaubernde Fräulein Anna, liebes Fräulein Ehefrau. Wenn Sie es sagt, werde ich nicht widersprechen können. Und wollen schon gar nicht.

    Und: Nichts wider die Steiermark, ein traumhaftes Fleckerl Erde. Saftige Wiesen, Berge bis zum Horizont. Mutter Schoss aber bettete den kleinen Erdge niemals dort. Niemals.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  22. Anna Nuehm schreibt:

    Ja, genau SO ist es! Alles!
    Und auch mit „niemals Steiermark“.
    Es war an der Wupper, als Mutter Schoss den kleinen Erdge über die dortigen saftigen Wiesen laufen ließ, wo ihm fröhliche Kühe, die verschachtelt an den Berghängen standen, das herrliche Gras unter seinen kleinen Füßchen herauszupften. Natürlich so vorsichtig, dass er nicht hinfiel!
    Das waren noch Kühe, nicht wahr, Herr Schoss?!
    Herzlich
    Ihr Fräulein Anna :-)

  23. corax schreibt:

    Frau Anna,

    ich muß leider widersprechen, auch wenn ich es nicht gerne tue. Die Ufer der Wupper kennen keine saftige Wiesen und kannten sie auch noch nie, und fröhliche Kühe schon gar nicht sondern bloß fliegende Elefanten. Aber zum Glück auch Tücher, Unmengen von trockenen Tüchern, gemacht von züchtigen, tüchtigen Tücherherstellerinen. Natürlich.

    Glück auf! :-)

  24. Erdge Schoss schreibt:

    Das waren sie, liebes Fräulein Anna.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  25. ehefrau schreibt:

    Nun ja, die „Berge“ an der Wupper können sich jetzt auch nicht wirklich mit denen der Steiermark messen. Aber wir wollen heute nicht kleinlich sein…
    ;)

    Sehr geehrter Herr Schoss, unter diesen Umständen werde ich über die Anrede „Fräulein“ großzügig hinwegsehen.

    Und grundsätzlich habe ich die Kühe am liebsten auf dem Grill…
    :D

  26. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    das ist ja ein Ding! Tuffi, der fliegende Elefant. Sie wissen ja Sachen, von denen hab ich ja keinerlei Ahnung gehabt!
    Obwohl so die eine oder andere Kuh bestimmt trotzdem durch Wuppertal spaziert..
    Glück auf! :-)

    Und der werte Herr Schoss hat es selbst bestätigt, dass er früher Hand im Hand mit Kühen aufgewachsen ist und dass sie seine ersten Spielgefährten waren…
    Schöne Geschichte, Herr Schoss, Sie und die Kühe. Hat ein bisschen was von „Mogli“. Nur eben mit Kühen.
    Herzlichst
    Ihre Anna :-)

    Frau Ehefrau,
    ich finde ja, dass gerade die Kombination von „Fräulein“ und „Ehefrau“ Ihnen total gut steht.
    Kühe auf den Grill, aber nicht die von Herrn Schoss, die er selbst und eigenhändig gezähmt hat…
    Anna :-)

  27. gaviota schreibt:

    Meine Frau Personaltrainer… DU hast es geschafft…3 Kilo schon. Herzlichen Glückwunsch ;-) *g*
    Du solltest es zum Beruf machen!

  28. Erdge Schoss schreibt:

    Ich muss, liebes Fräulein Anna, hier wohl mal einiges richtigstellen.

    Und mit dem werten Herr Corax fange ich an: Die Wupperufer, werter Herr Corax, sind es heute wohl nicht mehr, aber damals waren sie es schon: steilhangig und satt begrünt, so weit der Blick reichte. Und ich werde nie den Anblick vergessen und die großen Augen der Kühe, wenn die Schwebebahn vorbeirumpelte. Mit einem Elefanten als Schaffner.

    Nun zu Ihnen, liebes Fräulein Ehefrau: Warum heißt das Bergische Land wohl Bergisches Land? Wegen der Keineberge? Sehen Sie. Und über die Anrede sollten Sie keinesfalls hinwegsehen, ich bitt Sie!

    Bleiben noch Sie, liebes Fräulein Anna: Ja, so war’s. So und nicht anders. Jedenfalls für heute.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  29. ehefrau schreibt:

    Sehr geehrter Herr Schoss,

    ich behaupte keinesfalls, das Bergische sein ein Flachland. Aber wenn Sieversuchen, einem echten Alpinen das Bergische als „Berge“ zu verkaufen, wird er vermutlich vor Lachen in die Wupper kullern. Unter der Schwebebahn mitsamt dem Elefantenschaffner durch.
    So und nicht anders wird es sein!

    ;-)

  30. corax schreibt:

    Werter Herr Schoss,

    die Kühe kauf ich Ihnen ja durchaus ab, schließlich gabs ja auch mal die Milchwerke Köln-Wuppertal, und das die Ufer stellenweise satt begrünt waren ja auch, sind sie ja heute noch teilweise, aber da wo grade keine Tücherfabrik in der Gegend rumstand, warens doch wohl Bäume und keine saftigen Wiesen. Da hab ich so meine Zweifel halt unmittelbar am Uferhang gehabt. Waren es wirklich keine Waldrinder? ;-)
    Aber wenn Sie es sagen, wo denn dann, in Elberfeld oder in Barmen?

    Frau Ehefrau,

    jetzt sein Sie doch nicht so streng mit der Bergpredigt. Echte Berge sinds vielleicht nicht aber mir haben die Steilhänge und Stufen immer gereicht, wenn ich mal da arbeiten musste, um mich zu nerven. VHS-Kurse Schubkarre abstellen für Fortgeschrittene sollte man da anbieten. Und Sessellifte. Und dem Harald Krassnitzer scheints ja auch auszureichen an Steilheit, und der ist ja wohl vom Fach und nicht vom Flach. ;-)

    Glück auf! :-)

  31. Anna Nuehm schreibt:

    Liebe Gaviota,
    als dein persönlicher Coach bin ich sehr erfreut über deine schnellen Erfolge! Ich sollte das echt zum Beruf machen *HUSTENANFALL.. ich glaube, ich bin wirklich so medial begabt, wie ich immer behaupte *zweiter Hustenanfall.. und sportlich bin ich ja sowieso der Crack.. *Bronchienkollaps…
    Weiter so, du schaffst es! Ich weiß zwar nicht so genau was, aber das passt immer. ;-)
    Anna :-)

  32. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Erdge,
    meines bescheidenen Wissens nach ist die Gegend um Wuppertal ursprünglich aus dem Zentralmassiv der Alpen abgebrochen und im Zuge der großen zentralindogermanischen Völkerwanderung einfach so bis nach Wuppertal gewandert und richtete sich dort häuslich ein. Wurde vom Nomaden zum Landmann.
    Es stimmt also: Wuppertal lag mal in den Alpen, direkt neben dem Kilimandscharo, der allerdings nach Osten wanderte. Mit den Hunnen…
    SO wars, exakt wie immer, Herr Schoss.
    Herzlich
    Ihre Anna

    Liebes Fräulein Ehefrau,
    wenn Sie weiter so lachen, kullern Sie mit Anlauf in die Wupper und brechen den Hochgeschwindigkeitsrekord von Herrn Corax, dem es mal so ähnlich ging und der mittlerweile ständig als ICE unterwegs ist.
    Nur zu!
    Anna :-)

    Herr Corax,
    ich glaube ja nicht, dass Herr Schoss seine Lieblingskindheitskühe so einfach an Sie verkauft. Aber einen Versuch ist es wert…
    Ich bin ja mal gespannt, wer von Ihnen beiden jetzt schneller den Abhang herunter gerollt ist, Sie oder Fräulein Ehefrau.
    Zahlen, ich brauche Zahlen, Daten, Fakten!
    SO kann ich nicht arbeiten!!!
    ;-)
    Glück auf! :-)

  33. corax schreibt:

    Frau Anna,

    wie gemein zu versuchen jemanden einen Abhang runterzuschubsen. Zum Glück bin ich äußerst geländegängig und konnte mich festklammern, sowas lernt man halt wenn man jahrelang Bergehalden bepflanzt und im Winter Verbissschutzfarbe verstreicht. Tsäs, jemanden über die Wupper gehen lassen ist ja nicht gerade nett. ;-)

    Sie hören demnächst von meinem Anwalt, der sieht Ihre Fitnessambitionen übrigens äußerst gefährdet.

    Glück auf! :-)

  34. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    ich ahnte doch, dass Sie bei den „Wupperner Alpinkatzen“ waren bzw sind. Von daher ist das für Sie doch nur eine kleine Trainingseinheit…
    Sie gehen doch nicht über die Wupper, höchstens mittendurch! Und das bei den Frühlingstemperaturen..

    Wie, Ihr Anwalt? Wollen Sie mich jetzt etwa abmahnen?? *JUBEL… Toll! Dann hab ich den Durchbruch geschafft! Dankeeeeeee :-)
    Drei Wochen Training? Wochen?? Training???
    Ja, drehen die denn alle am Rad? Ich war einmal da, das muss genügen!
    Glück auf! :-)

  35. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Anna,
    ich habe jetzt erst unsere glücklichweise geflieste Küche aufwischen müssen. Die Tränen trocknen.

    Aber Anna, als Ehrensaarländer Annas halber muss ich doch darauf hinweisen, dass bei der Bezifferung der Anzahl von Nikla-Männern pro Dorf die fünf schon typisch ist, aber auch nur wenige Städte im Saarland mehr fünf Einwohner haben.
    Sieht man ja auch an Deinem Bericht: Deine Familie sind schon fünf, und dann noch der Nikla und dem sein Vater.

    Und danke auch für die Erwähnung der Holliwutt Schauspieler, ich kann mir nämlich auch nur die Gesichter merken.
    Wenn ich das einflechten darf: Juhsch Grannt sehe ich wahnsinnig gerne. Am liebsten in Nodding Hüll mit Dschuhlier Robbatz. Aber ich schweife, und zwar ab.

    Liebe Anna, mal ehrlich, musste wirklich immer wieder nach Aachen gehen. Lecker Männer gibt es auch in dem Land, dessen Ehrenbürger Anna halber ich mich ja nun nennen darf. Das Saarland ist so klein, da darfst Du nicht auch in die Fremde schweifen, so wie ich ab.

    Und vielleicht hat der ja Grundstücke. Und 59. Bedenk mal. Also überleg Dir das noch mal gut.

    Landsmannschaftliche Ehrengrüße, Ulf

  36. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ulf,
    warum putzt du denn mitten in der Nacht? ;-)
    Als Ehrensaarländer hast du das sehr gut ausgerechnet, wenn ich in einem Punkt auch widersprechen muss:
    Die Anzahl der NIklas steigt auch proportional zu Anzahl der Maries in jedem Dorf. Wobei die Mari das weibliche Äquivalent zum Nikla ist..

    Die Dschuhlier Robbatz, die seh ich auch immer so gerne, hat die nicht auch in „Fjury, das Zauberfohlen“ mitgespielt?
    Holliwutt ist ja ne ziemlich unübersichtliche Sache, vor allem, was der Toni Krutz da so macht.
    Ich hab gelesen, der spielt nächstens den Eisbären Knut in einem Film „Knut und die Zündologen gegen den Rest der Welt“, oder so.

    Ja, Aachen muss sein.. Seufz.. aber demnächst wander ich aus nach Neuseeland und werd Maorihäuptling..

    Hmm, de Nikla.. 59 und Grundstücke, hat ja auch was für sich… hmm hmm.. ;-)

    Landsmannschaftliche Grüße zregg!
    Anna :-)

  37. Tina schreibt:

    So ich bin wieder da: Frau Anna, also wirklich. Sie sollten sich wirklich mal mit dem Nikolaus treffen. Der steht bestimmt voll auf sie, jetzt wo sie so berühmt und berüchtigt sind :-)

  38. Anna Nuehm schreibt:

    Huhu Tina! :-)
    Schön, dass Sie wieder da sind..
    Nee, nix mit dem Nikla! *flücht…
    Natürlich steht er auf mich, aber da muss ich großzügig drüber hinwegsehen.
    :-)
    Berüchtigt… hihi. :-)

  39. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Anna,

    ein vielleicht allervorletzter Kommentar zu diesem Beitrag jetzt hier von mier:
    Müsstest Du nicht landsfrauschaftlich grüßen?
    Frag ja nur so. Bin ja noch nicht lange E.S. (EhrenSaarländer).

    Liebe Grüße, Ulf

  40. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ulf,
    wir Saarländer untereinander sehen das nicht so eng, da wir uns gegenseitig als Neutren betrachten.
    So wie Pantoffeltierchen. :-)
    Liebe Grüße,
    Anna

  41. Martina schreibt:

    Man(n) reiche mir ein Taschentuch! Ich kann nicht mehr vor Lachen….

    HERRLICH!!!!!!!!!

    Mein Bauch tut mir so weh…. ich kann nicht mehr….

    Anna Nuehm par excellence!

  42. Anna Nuehm schreibt:

    Liebe Martina,
    danke, das freut mich sehr. :-)
    Falls sich die Bauchschmerzen aber als Muskelriss 3. Grades entpuppen, so übernimmt das meine Blogkrankenversicherung! Und die Rehamaßnahme auch! Die springt sogar ein, wenn es durch Lachtränen zum Kurzschluss kommt, nicht aber, wenn man vor Ausgelassenheit den Monitor zertrümmert.
    Also DA lehne ich jede Verantwortung ab!

    Dankeschön…
    Anna :-)

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