Noch mehr Training für Frau Nuehm! (2)

Nach den mehr oder weniger dezenten Hinweisen, wie zum Beispiel von Herrn Corax, der mich äußerst taktvoll an mein großmäulig angekündigtes Fitnesstraining erinnerte, und auch von Frau Gaviota, die ganz von selbst schon drei Kilo abgenommen hatte, allein durch das Lesen meines Blogs und der darin auch vor mir selber sehr gut versteckten, tiefenpsychologischen Motivationsbotschaften, habe ich einen weiteren Gedanken Nachmittag mit der Ausarbeitung eines ausgeklügelten Fitnessprogramms verschwendet, das ich Ihnen hiermit voller Stolz präsentiere:

Ab morgen wird Frau Nuehm, Mist, das bin ja ich, ein rigides, atemberaubendes und selbstmörderisches Training durchziehen. Und das sieht so aus:
– Ich dachte an drei Sit-ups.
Pro Tag.
Oder pro Woche.
Das steht noch nicht so ganz fest. Aber drei! Ja, wenn Sie jetzt alle den Atem anhalten oder Ihre Herztropfen holen müssen, dann kann ich das voll verstehen, denn mir ging es genauso. Aber ich bleibe dabei: DREI!!!
Oder vier. Nein, vier nicht. Ich muss ja nicht immer so übertreiben.
Drei.
So viele, wie Arnold Schwarzenegger und Rocky Balboa nicht einmal zusammen in allen ihren 648 Filmen inklusive der 32.000 Fortsetzungen geschafft haben, die sie in 92 Jahren Kinogeschichte gedreht haben.
Drei.
Weil „drei“ so eine wundervolle Zahl ist, wie die heilige Dreifaltigkeit, die drei Zwerge bei Schneewittchen und die drei Gebote, die Moses persönlich auf dem Berge Sinai empfing.
Drei.
Weil diese Zahl endlos in schönen Liedern besungen wurde, wie in „Dreimal berührt- nix passiert“ und ganze Märchenbände vollgeschrieben wurden, wie in „Geschichten aus dreiundeiner Nacht“, wobei ich mich oft gefragt habe, warum man da nicht einfach „vier“ geschrieben hatte, na, das hatte wahrscheinlich metrische Gründe.

Das ist aber längst nicht alles!
– Desweiteren werde ich eine übermenschliche Reduzierung meiner mehr als knapp bemessenen Kalorienzufuhr vornehmen und von 20.000 Kalorien pro Tag rigoros auf 5000 herunter fahren.
Ja, ich weiß. Das klingt nicht nur grausam, brutal und masochistisch, es ist es auch. Aber ich schaffe das schon. Führen Sie mich auch bitte nicht mit gutgemeinten Lebensmittelspenden und Zusendungen von Leberwurst, Schokolade und Lübecker Marzipan in Versuchung, ich zieh das knallhart durch. Auch wenn Sie jetzt mitleidig weinen, darauf kann ich keine Rücksicht nehmen. Außerdem sehe und höre ich Sie ja nicht, was wiederum am Internet liegt und einer der Gründe ist, warum ich es so abgrundtief liebe.

– Weiter: Ich werde jeden Morgen eine Stunde länger schlafen, weil man im Schlaf mehr Kalorien verbrennt als im wachen Zustand. Das wird extrem schwierig, aber es ist machbar. Zur Sicherheit habe ich Uri Geller persönlich konsultiert, der mich mittels Hypnose in einen tieferen Schlaf sendet, als Menschen es sich überhaupt vorstellen können, wenn sie es sich überhaupt vorstellen könnten, es sich vorstellen zu können.

– Hinzu kommt: Ich werde ab jetzt nur noch im ersten Gang Autofahren und somit die Muskeln meines rechten Beines einer extremen Belastung unterziehen, die im schlimmsten Fall zu einem komplizierten Trümmerbruch aller Knochen führen könnte, aber das nehme ich in Kauf. Ich habe schließlich einen Ruf zu verlieren, den eines ungekrönten Fitnesskönigs!
Für das linke Bein habe ich mir ausgedacht, dass ich in einem Langzeitversuch ohne zu Kuppeln Autofahren werde und es durch eine Minusbelastung erst zu einem kompletten Muskelabbau bringe, um es kurz vor der völligen Selbstauflösung in eine schlingernde Knorpelmasse mit einem einzigen gezielten Tritt aus den Achsen zu heben und somit einen vom Hersteller garantierten Muskelzuwachs von 693% pro Sekunde erreiche. Ich setze in diese neuartige und leicht umstrittene Trainingsmethode sehr große Hoffnungen, wenn sie auch ein gefährliches Vabanque-Spiel wird. Aber „no risk- no fun“!

– Dann werde ich laufen. Jeden Tag. Steigerungsläufe. Sehr extreme Steigerungen. Beginnend mit meiner persönlichen Bestleistung von 50 Metern – am Stück! – und da Sie jetzt mit Sicherheit denken: „Ja, um Gotteswillen, wie will Frau Nuehm denn diese Höchstleistung denn überhaupt noch steigern???“, so muss ich Ihnen knallhart mittteilen:
Nicht jedem ist das Talent der Selbstbeherrschung, Selbstgeißelung und des über sich selbst Hinauswachsens so in die Wiege gelegt worden. Wie mir.
Kann halt nicht jeder! Was soll’s. Dafür können Sie bestimmt andere Dinge sehr gut, wie Origami, Powerstricken oder Klöppeln von Badehosen ohne Schnittmuster. Okay, Letzteres ist ja auch meine geheime Passion, aber meine Origami-Arbeiten sind nie preisgekrönt worden. Ja, sehr oft kopiert, aber einen Preis gab’s dafür nie.

So. Und wenn Sie jetzt mal sehen wollen, wie so ein Trainingstag bei Frau Nuehm aussieht, dann schalten Sie hier mal ein. Aber nicht nachmachen! Geht voll aufs Herz und das hält nicht jeder so aus. Wie ich.
Für Ihre Bildung können Sie dann in einem Aufwasch auch noch was tun: Die Treppen, die ich da so leichtfüßig hochtänzele, führen zum Aachener Dom. Schöne Aussicht von da oben.. Falls Sie mal in der Gegend sind, fahren Sie da doch mal hoch, es gibt auch einen Aufzug.
Bis bald, sportliche Grüße,
Ihre Anna Nuehm

Ps: Dafür, dass ich erst vorgestern mit dem Boxen angefangen habe, sieht das doch schon ganz gut aus, oder? Bewegungstalent, sagt der Trainer.. tja.. kann man nix machen. Da komm ich einfach nicht gegen an.
Pps: Das Schwein, auf das ich da so einprügele, war schon vorher tot. Also ich war das nicht!
Ppps: Der Typ, der mir in den Bauch boxte, erlitt mehrere komplizierte, offene Brüche und hat mich verklagt.
Pppps: Mein Gesicht wurde natürlich gedoubelt, sonst wäre wegen meiner zu großen Bekanntheit ein normales Training nicht mehr möglich..
Aber sonst ist alles echt!

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60 Antworten zu Noch mehr Training für Frau Nuehm! (2)

  1. Westpfalz-Johnny schreibt:

    hmm, wenn Sie ab jetzt nur noch im ersten Gang Autofahren, müssen Sie bei dem Tempo ja schon bald wieder los, um Weihnachten 2008 pünktlich im Saarland zu sein.
    Haben Sie eigentlich auch so ein schönes ‚Hansi Urpils‘-Poster in der Wohnung hängen?

  2. Opa schreibt:

    Die drei Zwerge sind übrigens nicht mehr bei Schneewittchen.

  3. glumm schreibt:

    Meinen ersten Sit-up riskierte ich im zarten Alter von einer Sekunde, als ich aus meinem Muttertier herausflutschte, HEPPAH!
    Die Hebamme schrie wie am Spieß und musste 10 Minuten später den Dienst quittieren, was mir heute noch unangenehm ist.
    Ein bißchen.
    Nicht doll.
    Denn der nächste Sit-up kommt bestimmt!
    Spätestens, wenn ich wie neugeboren bin.

  4. frauvonwelt schreibt:

    Liebe Anna,
    Schweinehälften können singen. Wie Sau. Besonders wenn zwei zusammen sind. Seit meinen frühesten Tagen gehört dieser Gesang zu meinem Leben. Jeden Montag 100 singende Hälften. Ich kann Ihnen sagen und tue es auch, das bleibt was hängen.
    Leckere Schnitzel zum Beispiel, Koteletts, Haxen, Schinken auch. Oh, Verzeihung, liebe Anna, wenn ich Sie jetzt mit meinen albernen Kindheitserinnerungen aus dem Training gebracht habe.
    Starten Sie durch!

    Herzlich und Engelchen schickend
    Ihre FrauvonWelt

  5. Anna Nuehm schreibt:

    Westpfalz-Johnny,
    das ist eine Überlegung, die ich mir noch gar nicht so überlegt hatte. Danke! Ich fahr dann schon mal los…
    In meiner Wohnung hängt nur ein „Rex Gildo-Poster“, diekt neben dem „Roy Black-Poster“ und dem Poster von dem Nikollsche!
    :D

    Opa, um diese drei Zwerge sollte sich mal ein Wolf kümmern und sie einfach so verspeisen… HAPPS!
    :-)

    Herr Glumm,
    RESPEKT! HEPPAH!
    Da sind Sie vermutlich ja noch durchtrainierter als ich, was aber eigentlich nicht menschenmöglich ist..
    Vermutlich sind Sie ein Fitness-Alien? Anders kann ich mir diese Berserkerkraft nicht erklären..
    Anna :-)

    Liebe FrauvonWelt,
    ich wusste, dass Sie mich da verstehen! 100 singende Hälften, Mann, da war ja mal was los…
    Und ich war das wirklich nicht mit dem toten Schwein, wenn mir das auch mal wieder keiner glaubt.
    Ich schwöre es: es ließ sich einfach so vor Ehrfurcht in zwei Hälften fallen, weil es ohnehin keine Chance gegen meine Eisenfaust gehabt hätte.
    Ich hab jetzt Hunger und mein Schnitzel säuselt leise aus der Pfanne „iss mich..“
    Ich liebe Ihre Kindheitserinnerungen! Hören Sie bloß nicht auf damit. Ich starte jetzt durch, aber so was von! Durch! Jetzt! Sofort! Hilfe, ein Wadenkrampf! Röchel…

    Herzlichst und danke für die Engelchen..
    Ihre Anna :-)

  6. twoblogs schreibt:

    Liebe Änni! Ich halte überhaupt nichts von Fitnessprogrammen, außer dem, sich Bewegungsnotwendigkeiten nicht zu entziehen und die Essnotwendigkeiten zu minimieren. Am besten ist es, jemand, der sich gern und regelmässig bewegt, zieht Sie mit. Ich zum Beispiel.
    Ganz von selbst geht natürlich gar nichts. Ich kenne ausserdem keine Fr. Selbst, die mir etwas ins Ohr flüstert bzw. verspricht. Was sollte sie denn sagen? „Ich fühle mit dir, ich könnte den Pralinen, Mässmocken, Schokomandeln usw. auch nicht widerstehen?“ Nein, glauben Sie der Oberfläche, die Ihnen in Form Ihres Spiegelbilds entgegentritt!
    Erkennen Sie sich jeden Morgen wieder? Wenn nicht, dann betrachten Sie die 1 als Ihre Glückszahl, nicht die 5! im Klartext: 1000 Kalorien, in ganz kleinen Mahlzeiten über den Tag verteilt!
    Treten Sie mit mir in Konkurrenz? Wenn der Auftrag so klar, sind für mich 100 Tage kein Problem. Und für Sie?
    PS: Wollen wir zuerst einmal die Gewichte vergleichen?

  7. Tilla Pe schreibt:

    Ich nehme das jetzt mal persönlich.
    Ich war noch nie im Saarland, verstehe gerade mal so mit Ächzen den hessischen Dialekt. Ich mag keine Printen und in Aachen war ich auch noch nie. Und ich mag keinen Sport.
    Gar keinen Sport.
    Überhaupt gar keinen Sport.
    Deswegen kann ich schon seit Tagen nicht mehr mitreden.
    Und frage mich, ob das Absicht sein könnte.

  8. Anna Nuehm schreibt:

    Liebe Audrii,
    die Oberfläche, die mir im Spiegel entgegentritt sagte mir neulich noch: „Harumpfff, hmpfpfmh!“ woraufhin ich ausrief: „Kreisch! Was ist das, nehmen Sie das sofort weg!“, darauf die Gestalt im Spiegel antwortete: „Mann, Nuehm, du Depp, ich bin es. Vielmehr du. Selbst.“
    Und ich so: „Aha.“
    1000 Kalorien. Aua. Das muss ich erst mal sacken lassen..:-)
    Muss ich mir dann ein Mikroskop zulegen, oder wie spalte ich da die wenigen Essensmoleküle? Per Atomkraft?
    100 Tage sind ÜBERHAUPT kein Problem, also echt nicht! Die sind ja im Flug vorbei, so 100 Tage!
    Aber in Konkurrenz mit Ihnen?? Och… Frau Audrii! In Gesellschaft mit Ihnen, dann sogar 1000 Tage.. Aber in Konkurrenz? Och… :-)
    Gewichtvergleich??? Äh.. äh.. Also in Deutschland ist ein Kilo immer noch 1000 Gramm.
    :D

  9. Anna Nuehm schreibt:

    Tilla,
    und der Clip mit dem Supersportler und den sexy Bauchmuskeln, sagt Ihnen der nicht zu?
    Sie mögen doch auch Schokolade so gerne.. schreiben Sie doch etwas über Ihre Schokoladensucht! :-)
    Da kann ich dann auch mitreden!
    Anna :-)
    PS. Hier ist nichts absichtlich, das passiert hier einfach alles so vor sich hin…

  10. Tilla Pe schreibt:

    Hm. Bauchmuskeln finde ich auch nicht so prickelnd – die muss ich schließlich jeden Tag sehen ;)
    Deswegen habe ich mir das Video auch nicht angeschaut…
    Ich hab heute eine Meckerphase.
    Definitiv.
    Weil keine Schokolade im Haus ist.
    Glaub ich.

  11. gaviota schreibt:

    Liebe Anna…..
    pass bloß auf, dass du dich unter der Hypnose Uri Gellers nicht auch noch verbiegst und dann nur noch auf allen Vieren kriechen kannst oder dich mit dem Popo fortbewegen musst ;-)

  12. Kylie schreibt:

    Gegen Steigerungsläufe ist nichts einzuwenden. ;-) Der Rest des Trainingsplans besticht durch Optimierungspotential, aber für die Art der Darstellung, sprich die Schreibe, null Punktabzug. Habe mich gerade gut amüsiert!

    Gruß von
    Kylie

  13. Anna Nuehm schreibt:

    Tilla,
    Bauchmuskeln auch nicht! Meckerphase, soso.. ;-)
    Da hilft wohl nur der schnelle Spurt zur Tankstelle: Schoki einkaufen! :-)

    Hmm, Gaviota,
    eine Gefahr, die ich bisher so nicht einkalkuliert habe! Dann muss ich das länger Schlafen durch exzessives sehr spät ins Bett Gehen erreichen, ohne Uris Hilfe. :-)

    Danke Kylie, :-)
    meine Trainingspläne bestechen immer, entweder durch ihre Brillanz oder ihre Unerreichbarkeit. Manchmal auch durch ihr Optimierungspotential.. :-)
    Schöne Grüße von Anna :-)

  14. Erdge Schoss schreibt:

    Ich habe den Film gesehen und weiß: Niemand hätte einen derart ausgeschlabberten Jogginganzug mit mehr Grandezza getragen als Sie, liebes Fräulein Anna.

    Und wenn man da hochgehoppelt ist und vom Dom runterkuckt, ist das schon Holland?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  15. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Schoss,
    vielen Dank! Sie haben den Kennerblick, denn dieser – nur scheinbar – ausgeschlabberte Anzug wurde in einem speziellen, überteuerten Verfahren von 193 Läufern des Olympiakaders der USA ausgelabbert, damit man Trainingsrunden und Fleiß ohne Ende simulieren kann und besitzt darum mehr olympioneske Grandezza als Biovital Herzen.
    Ich selbst trug ihn in diesem Clip zum ersten Mal. Unglaublich, oder?

    Ja, von oben sieht man Holland. Und weil es da so flach ist, ganz England und bei gutem Wetter bis nach Brasilien. Den Zuckerhut hab ich schon sieben Mal gesehen.
    Herzlich
    Ihre Anna :-)

  16. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Anna,
    in Köln lernen die Kinder: „Drei mal is null bliev null“.
    Später sind das dann Zahnärzte.
    Die zum Geldverdienen nach Aachen fahren.
    Und dann den außem Saarland gekommenen jungen Damen immer wieder was von „drei“ erzählen, das dass ne Supersache sei: „Sie bekommen drei Rechnungen von mir, ist das nicht toll.“ Was ich damit sagen will: Dein Verlangen nach „3“ ist leider doch sehr fremdbestimmt…
    Ansonsten meine Anerkennung.
    So ein ehrgeiziges Trainingsprogramm.
    Allein bei der Vorstellung, so ein Programm zu entwickeln, würde ich abnehmen.
    Aber mal ehrlich? Muss es denn Boxen sein? Der Nikla macht Gartenarbeit, und die schändet überhaupt nicht.
    (Ich hab das Video nicht zu Ende gucken können. Dein Gesicht war mir zu verzerrt…)
    1 Kilo = 1000 Gramm? Da muss ich – ungerne einhaken.
    Kilo ist ein Skalierungsprefix. Bedeutet 1000.
    1000 = 1000 Gramm würde das bedeuten.

    Und überhaupt. Jetzt wollte ich hier noch was Lustiges zum Besten geben über Masse und Gewicht, aber meine Recherchen in Wikipedia haben jetzt dazu geführt, dass ich nicht mal mehr den Witz mit dem Kilo Federn und dem Kilo Eisen so richtig lustig finden kann. Wer sich das antun will: http://de.wikipedia.org/wiki/Masse_(Physik).

    Mit trägen, schweren Fingern wünsche ich eine gute Nacht, liebe Grüße,
    Ulf

  17. ettoreschmitz schreibt:

    Ich sag’s nicht ungern, liebes Froin Nuehm, aber mal ganz ehrlich: das kann doch garnicht ganz Ihr Ernst sein mit diesen Selbstkasteiungen, nicht? Ich meine: Sie veräppeln doch Ihrer Leser hundertköpfge Schar, gell? Ein wirklicher Mensch wird doch mitnichten seinem Körper beibringen wollen, äußere Grenzen einzuhalten, das braucht er ja garnicht. Der Mensch nimmt neun Jahre lang zu und dann nimmt er neun Jahre lang wieder ab, egal, was er in der Zwischenzeit tut. Aber nur an Gewicht! Er nimmt beim Zeitunglesen zu, beim Onjagonieren sogar, selbst beim Bleischlaf und in der Menno-Pause – und dann nimmt der Mensch wieder ab, auch beim Kugelschreiberspitzen, beim Hallodrifonspielen und in der Sakristei. Warum das so ist, weiß der Mensch nicht. Weil es ihn auch nicht zu interessieren hat. Bei Tieren geht das alles manchmal flotter. Je nachdem. Papageien zum Beispiel – andererseits auch Elefanten. Tiere widersprechen sich ja in ihrem Gesamtgewese hundertpro und lachen sich scheckig, wenn sie uns unerwartet mal wegsterben, weil wir wieder nix kapiert haben. Das hört man lange noch. Gehört aber jetzt nicht in diesen Kontextzusammenhang. Wichtig ist nur der Faktor 12: der Mensch nimmt 12 Jahre lang zu, dann nimmt er wieder 2 Jahre lang ab. Und danach nochmal ein wenig anders, je nachdem, was er wiegt, was er wiegen mag. Aber nie, ich wiederhole, nie soll er sich oder gar andere Menschen schinden. Das ist streng untersagt, während der Mensch lebt. Hernach ist es dann sowieso müßig, weil, und damit kommen wir ja zum Kern des Ganzen und womöglich bald zum Schluß [Sie werden den Granaten-Wortwitz umgehend erkennen, mit dem Schluß, vielleicht…] : wir sterben ja alle hinweg. [Sehen Sie, Froin Nuehm, Liebes, da isser schon! Gut, gell?] Mal schneller wieder, mal mählicher serben wir so weg, aus Atemnot teils, auch mal beim forschen Treppensteigen oder einfach durch Aspirieren von Fischgräten ohne Bratkartuschen, egal jetzt, oder aber mal flotter: Hauptsache ist ja, daß wir sterben. Und zwar nachdem wir es uns und den Unsrigen so toll wie möglich gemacht haben, darauf müssen wir Obacht geben. Das ist die große Aufgabe, nicht: mach drei Situps, Maid, iss dieses Pils nicht, vermeide ohne Zugluft diesen Schal mit dem hundsverreckerten Moireemuster, da werdsch blind beim Kucken, das alles ist Wurscht!

    Und wenn es dann, bei Befolgung Obigenesis, recht spät oder gern auch mal früher nach vielmals 9 live Jahren zum sogen. Abtreten geht: ja dann wird’s ja grade erst richtig geil (aber das verrate ich natürlich nicht jetzt schon, sonst sind unsere Blogs gleich leer…).

    Und somit: ist Winston in einer Beziehung ein ganz Großer gewesen – er hat gelebt bis zum Schluß. Oder Jopi. 12 mal 9. Whiskies pro Tag. Hauptsache: 0 Situps. 0 Kopfbeugen. 10 hoch 24 L(l)ieben. The same procedure as laaaa

    In diesem Sinne
    Ihr
    Guru Schamanitz

  18. Tilla Pe schreibt:

    @Guru Schmanitz
    Sind Sie verheiratet?

  19. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ulf,
    die „3“ beeinflusst mich schon sehr, stimmt. Ich habe auch drei Brüder und überlege mir alles drei tausend mal, bis ich es dann doch nicht tue. Dann fange ich wieder von vorne an.. :-)

    Da du als Marathonläufer auch ein bisschen Ahnung von der Materie hast, freut mich deine Anerkennung natürlich sehr.
    Mit den Marathonläufen habe ich vor Jahren schon aufgehört, ich war einfach zu schnell und nach einer Stunde schon durch.. (hihi.. dein Gesicht würde ich jetzt gerne mal sehen. :-) )
    Darum stieg ich auf Ultra-Extrem-Hyper-Wettkämpfe um, wie 500 km Laufen, dann 1000 km Fahrrad fahren, abschließend habe ich dann den Ärmelkanal durchschwommen… Aber auch daran gewöhnt sich der Körper mir nichts-dir nichts.. Darum erfand ich eine neue Sportart: extrem slowening mit Bleigewichten an den Füßen.
    Ich schaffe heute zB 50m in einer Woche und du kannst dir nicht vorstellen, wie anstrengend das ist.. Aber es macht Spaß und das ist die Hauptsache!
    Das war nicht mein Gesicht, ich sage nur: Double!

    Ich hab bei Stupideppia nachgeschlagen: ein Witz wiegt ein Kilo. Manchmal auch mehr. Federn wiegen nichts.
    Liebe Grüße,
    Anna :-)

  20. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ettore Schamanitz,
    ich bewundere Ihre Theorie! Der Mensch nimmt 12 Jahre lang zu und dann in 2 Jahren alles wieder von selbst ab. Genial!
    ABER: Was ist, wenn man sich andauernd in irgendwelchen Parallelwelten aufhält, so wie ich? Sehen Sie, da greift Ihre Theorie nämlich nicht mehr!
    Da durchschlägt man dieses natürlich angeborene Selbstkorrektivum nächtlich mehrere tausend Male und der Körper hat keine Ahnung mehr, wie alt er ist, warum und welcher Tag heute gerade ist, so wie an diesem Dienstag, dem 3. Februar, 1999.
    Und da durchkreuzen sich die hauseigenen Biokurven querbeet, kreuz und quer: Gestern noch in der Pubertät, heute Menopause, morgen Kindergarten.
    Sie verstehen, was ich meine!
    Darum muss man ab und zu in diesen wild mäandernden Gezeitenstrom eingreifen und sich selbst ein wenig zur Ordnung rufen: „Nuehm! Reiss dich mal zusammen, du fauler Sack!“ Und dann kann man sich auch wieder in die wilde Brandung der Knoppers, Lakritze, Schokoladenströme, Gummibärchen werfen, tagelang darin baden, abtauchen, tief inhalieren..
    Darum ein bisschen Sport! Außerdem habe ich zwei Sit-ups schon gemacht. Ihre Warnung kommt also ein wenig zu spät.. den dritten könnte ich ja weglassen…

    Sie haben aber so Recht: bloß keine Schinderei. Mit nichts, für nichts und mit niemandem. Dafür sind wir nicht auf der Welt. „La vie est trop courte pour se chinderée!“, sagte schon Anno de Rüssel.
    Leben bis zum Schluss! Darauf einen Dujardin, Trollinger oder einen herzhaften Schluck aus dem Schokobrunnen!
    Herzlichst
    Ihre Anna :-)

  21. skibowski schreibt:

    Ich finde Menschen authentisch und realistisch, die sich Ziele schaffen, an die auch andere glauben können. Wenn ich überlege was ich von dem welches ich mir vornehme am Tage nicht schaffe, ist es mehr das ich nicht schaffe als alles andere. Toll. Sie sollten vielleicht überlegen, ein Buch in den Büchermarkt zu transportieren – Einfache Ziele. Ich denke es würde rennen.

    Ski

  22. Anna Nuehm schreibt:

    Hi Ski,
    danke! Der Trick an der Sache ist, dass man einfach auf die Dinge schaut, die man geschafft hat, sich darüber freut, sich unbändig und überschwänglich selbst lobt und die anderen Dinge einfach am nächsten Tag erledigt.. Ich habe zB diese Woche zwei Sit-ups hinter mich gebracht und den dritten mache ich einfach morgen! ;-)
    Ein Buch mit einfachen Zielen.. hmm, so habe ich das noch gar nicht gesehen. Ich dachte ja, meine Ziele wären eher ZU anspruchsvoll… :-)
    Ein Buch muss aber auch ein richtiges Thema haben. Da fällt mir aber keins ein.. Ziele… hmmm… Guter Gedankenanstoß. Im Ernst jetzt. Danke. :-)

    Anna

  23. skibowski schreibt:

    Glauben Sie mir, verehrte Dame,

    jeden Tag überlege ich, wie ich das Buch nennen sollte, welches ich einmal schreiben werde. Höllenweh & Honigbad? Ich bin ja eher der kompliziert denkende Kandidat, der das Einfache darum liebt. Der Titel Ihres Buches mag das Konzept des Inhalts auf den Punkt bringen. Die Auseinandersetzung mit dem was Ziele überhaupt ausmacht und oder wie wir damit umgehen sind weitere Gedanken. Warum bekommen Sie gerade hier so viele Kommentare?

  24. skibowski schreibt:

    Um ehrlich zu sein, ich habe gar nicht geschaut wie viele Kommentare unter den anderen Texten stehen, bisher.

    Ski

  25. Anna Nuehm schreibt:

    Hi Ski,
    das Einfache ist manchmal gar nicht so einfach. Für den Titel meines Buches schweben mir verschiedene Ideen durch den Kopf:
    „Ein Sit-up für jede Jahreszeit. Egal ob Sommer oder Winter.“
    „Nuehm und die Einfachheit: eine neue Geschichte der Menschheit.“
    „Nuehm. Oder: als Gott die Einfachheit kompliziert machte.“

    Ziele sind wichtig. Ein kluger Mann hat mal gesagt, um große Ziele zu erreichen, muss man STAGS setzen.
    Short Time Agressive Goals.

    So viele Kommentare: weil hier alle so fleißig sind.. oder das Herumblödeln Spaß macht..
    Anna :-)
    PS. Konzept.. aha, das auch noch. ;-)
    Worum gehts denn in Ihrem Buch? „Höllenpein und Honigseife“ klingt doch sehr gut.

  26. oldman schreibt:

    Liebe Turnschwester,
    mit Entsetzen habe ich von Ihrem Vorhaben gelesen.
    Falsch! Alles falsch!
    Sit ups führen nicht selten zu microfeinen Zerreissungen im Muskelgewebe
    der Bauchdecke.
    Beweis : sogenannte Situpstreifen bei durchtrainierten jungen Müttern.

    Die Übung „Staylaydown“ dagegen kann im Nanosekundenwechsel
    nahezu verschleissfrei ausgeführt werden.

    Im Übrigen sollte ein Tag mit drei Trainungseinheiten
    „Lid up- Lid down“ beginnen, wobei wahlweise die Lider im Wechsel beansprucht werden dürfen. Ich habe damit seit 40 Jahren nur gute Erfahrungen gesammelt.
    Die Methode wird von plastischen Chirurgen natürlich schlecht geredet,

  27. Tina schreibt:

    Go Anna, Go! Du schaffst das! Was war noch mal das Ziel? Gemüse ist keine Farbe, Obst übrigens auch nicht!

    Herzlichst Tina, jetzt wieder alleinige Herrscherin über das Federkatz-Universum!

  28. skibowski schreibt:

    In meinem Buch wird es um Short Time Agressive Goals gehen.

  29. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Turnvater Oldman,
    alles falsch? Die Warnung kommt zu spät. Soeben ereilte mich der dritte Sit-up. Allerdings versehentlich, als ich nach der Chipstüte griff. Jetzt hab ich einen Bauchmuskelriss..
    Aber wer schön sein will, muss auch leiden!
    Mit dem Augendeckeltraining werde ich morgen früh beginnen. Klingt nach einer echten Herausforderung!
    Staylaysitdown macht mein Hund schon immer. Ich sags Ihnen, der ist geschmeidig wie ne junge Gazelle und das mit seinen 49.
    Hundejahren versteht sich.
    Danke für die Supertipps!
    Anna :-)

    Hi Tina, das Ziel steht unter Training (1), das kann ich in einem Satz unmöglich zusammenfassen!
    Ich go ja schon! Wie Gemüse ist keine Farbe? Ich dachte ja, Gemüse ist ne Krankheit und Obst ein Wochentag?
    Alleinherrscherin ist sowieso immer am besten. Da pfuscht einem auch keiner dazwischen. :-)
    Anna

    Hi Ski,
    so ist das richtig. Kurze geheimnisvolle Ansagen, alle neugierig machen, dadurch einen Markt schaffen und dann das Buch auf denselben bringen, wodurch es reißenden Absatz findet. :-)
    Also ich bin schon sehr gespannt!
    Bei meinem bin ich erst auf Seite eins… hmmm.
    Anna :-)

  30. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Anna,

    so viele Kommentare: Es macht mindestens so viel Spaß mit Dir zu plaudern als wie (!) Deine Sprachfantasien aufzusaugen.

    extrem slowening: dass isses, auf so was habe ich schon gewartet, ich werde es in meinen aktiven Sprachschatz aufnehmen

    Stupideppia: es ist wirklich erstaunlich, zu welchen Assoziationen Du immer wieder fähig bist; oder sind das alles Zitate aus Deinem Bekanntenkreis? (Printenbäcker, Busfahrer, Kölner Zahnärzte, der Nikla, die Mari, …)

    Liebe Grüße,
    Ulf

  31. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ulf,
    danke, das freut mich. Das Kommentargeplauder kommt wahrscheinlich daher, dass ich ja ursprünglich gelernte Kommentatorin bin und nur zufällig blogge bzw gezwungen (!!!) wurde zu bloggen.. :-)
    Stupideppia ist mir selber eingefallen. Aber weisste was?
    Nee, oder: es gibt wirklich eine Stupidedia, ein Gegenstück zur Wikipedia.
    http://www.stupidedia.org
    Witzige Sachen dabei.. müsste man eigentlich mal mitmischen.. :-)
    Liebe Grüße,
    Anna

  32. Tante Tina schreibt:

    Mhhh wenn Herr Corax schon keine Musik mehr postet, muss ich das wohl tun:

    1) http://www.youtube.com/watch?v=HCeS-yorGtc
    2)http://www.youtube.com/watch?v=ppYfqt10NjU

  33. corax schreibt:

    Frau Tina,

    ich hatteb Grippe oder so und jetzt Familientreffen und weiß noch nicht was schlimmer ist.
    Und Sie verfassen übrigens äußerst kryptische Beiträge bei sich im Federkatzenuniversum. ;-)
    Ich mach ihren Link mal schnell klickbar, Sie haben in der Hektik ein Leerzeichen vergessen und die Hausherrin kommt wohl nicht aus den Puschen, ist ja auch Sonntag. ;-)

    Lustiger Sportclip von Frau Tina

    Glück auf! :-)

  34. Tina schreibt:

    Kryptisch? Ach iwo! Das ist doch alles total KlasKLAR. Ich hatte diese Woche Besuch, um den zu überstehen benötigt man dringendst Gelassenheit, sonst Irrenanstalt, obwohl… mhh ist ich glaub nett da. Und Angst: ja dann hätten sie sich mal diesen Film anschauen sollen. Ja, der ist schon krass. Ich hab die ganze Zeit mit dem Pullover vor den Augen im Kino gesessen und hab mordsmäßigen Schiss gehabt.

    Kino: Der NEBEL
    http://www.kino.de/kinofilm/der-nebel/inhalt/103566.html?PHPSESSID=0e5a87e42ad51bbe866ced0590b6d984

  35. Tina schreibt:

    Was Grippe und Familienbesuch anbelangt: mein herzliches Beileid und GUTE BESSERUNG!

  36. Anna Nuehm schreibt:

    Hi Tina,
    das war ja ein trauriges Lied.. aber der – dank Corax reparierte – Sportclip strahlte darum umso mehr Zuversicht aus.
    Hilfe, so Filme sind für meine Nerven nicht geeignet! Zitter..
    Aber wenn Sie den Film überstanden haben, überstehen Sie auch jeden Familienbesuch.
    Herzlich
    Anna :-)

    Herr Corax,
    oha, es hat Sie also doppelt erwischt! Grippe und Familienfeier, eine Kombination, die schlimmer nicht sein könnte. Okay, vielleicht noch „Scheidung und Migräne“, oder „Beinbruch und Silvester“. oder „Impfen und Lachanfall“ oder „Zahnarzt und cholerischer Anfall“.. Sehen Sie, jetzt sind Sie bestimmt getröstet, es hätte auch noch schlimmer kommen können.
    Dann wünsche ich Ihnen gute Besserung und gute Nerven, auch so noch im Nachhinein. :-)
    Glück auf! :-)
    Anna
    PS: ich komme heut nicht in die Puschen, stimmt.. :-)

  37. skibowski schreibt:

    Liebe Anna Nym, ich bin ein Stratege. Doch sobald etwas berechenbar wird, verliere ich den Gefallen. Mein erstes Buch wird auf der ersten Seite mit dem zweiten beginnen.

  38. ettoreschmitz schreibt:

    @Tilla Pe.:
    Aber ja doch! X-fach sogar!
    Ist immer schön!

    Ihr
    GrinsSchmitz

  39. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ski,
    Sie verblüffen mich mit jedem Kommentar aufs Neue! Ganz schön ausgefuchst, gleich mit dem zweiten Buch im ersten zu beginnen…
    Davon inspiriert, achte ich kurz darüber nach, mit dem letzten Kapitel zu beginnen und das Buch rückwärts zu erzählen.. Ich weiß aber nicht, ob das den Gesamtsinnzusammenhang beeinträchtigen würde..
    Vermutlich eher nicht.
    Anna :-)

  40. Erdge Schoss schreibt:

    Liebes Fräulein Anna, Sie glauben nicht, wer gestern am späten Nachmittag anrief – Herr Horst Cartwright. Er, Bernd, Jochen und Alois haben die Pferde doch noch kurz vor der wallonischen Grenze eingefangen. Wahnsinn, wäre das schief gegangen! Wo die Wallonen doch wieder das Bierbeil ausggegraben haben und wieder auf dem Pfad sind. Das hätte was werden können, Mannmann! Dessen unbenommen meinte er jedoch, dass sie jetzt wieder jederzeit wen raushauen könnten, wenn’s nötig wäre …

    Herzlich
    Ihr Wyatt Schoss

  41. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Erdge,
    was für gute Nachrichten! Wahnsinn!
    Ich sag’s Ihnen, die Lage hier spitzt sich zu und mit dem drohenden Ausbruch des karnevalistischen Bürger- und Kneipenkrieges ist allerhöchste Alarmstufe dunkelrot angesagt.
    Meine Fluchtpläne liegen bereit, mein Bündel ist gepackt und das Pferd gesattelt.
    Bitte geben Sie die Parole weiter: BEREIT halten! BEREIT!!!!
    Herzlich
    Ihre Calamity Anna :-)

  42. Jürgen Dompteur schreibt:

    Liebe Frau Nuehm,

    dieser Beitrag ist inhaltslos, nicht aber sinnlos. Just keeping in touch.

    Viele Grüße, Jürgen, auch mal ohne Dompteur

  43. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Jürgen Dompteur,
    pssst! Bisher ist das noch keinem aufgefallen..
    Viele Grüße,
    Anna, mal mit, mal ohne Nuehm

  44. Jürgen Dompteur schreibt:

    Liebe Frau Nuehm
    Schön zu wissen, dass Sie mir in Ihrem Blog immer sofort antworten müssen ;).

    Viele Gruesse,
    Jürgen, eigentlich doch ganz gerne mit Dompteur ;)

  45. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Jürgen-dann doch Dompteur,
    so ist das, wenn man ein eigenes Blog hat. Man verliert komplett seine Selbstbestimmung und seine persönliche Freiheit.
    KOMPLETT.
    Man MUSS immer antworten und wird somit zum dahinflatternden Spielball seiner kickenden Kommentatoren! Da kann man nur hoffen, dass diese es gut mit einem meinen. ;-)
    Viele Grüße,
    Anna, heute sehr Nuehm :-)

  46. Jürgen Dompteur schreibt:

    LFN,
    Das tun Sie sicher fast alle, davon bin ich überzeugt, nur meint es jeder eben gut aus seiner eigenen Perpektive und dabei kommt es doch nur auf Ihre eigene an, zudem, leider ist gut gemeint nur selten wirklich gut bewirkt. Aber, was erzähle ich Ihnen…….
    VG,JD

  47. Anna Nuehm schreibt:

    LJD,
    IMHO ist es immer die Perspektive der anderen, die interessant ist, weil ich BTW meine eigene ja bereits kenne. Nämlich von mir selbst!
    Was Sie mir erzählen wollen, weiß ich auch nicht so genau, aber vielleicht Sie? :D
    VG, AN
    PS. Ja, ich denke, ich weiß es jetzt. Perspektive. Aha. Ah ja. Stimmt. Jetzt, wo Sie es sagen…

  48. Ole schreibt:

    Lern doch lieber Sitar statt Situps zu machen. Das kann und macht doch jeder. :)

  49. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Anna,
    danke für den Hinweis auf Stupiirgendwas.de. Teilweise ganz nett, aber meine Stichproben lasse ganz unterschiedliche Qualität dort vermuten…
    Wenn ich mal nicht weiß, was ich schreiben soll… :-)
    LG, Ulf

  50. Tina schreibt:

    Also ich hab ja jetzt 2,5 Kilogramm nur alleine durch das Lesen der Kommentare abgenommen. Aber Selbstgeißelung ist scheiße, wenn es keiner merkt. Ich geh mir jetzt mein Mittagessen kochen!

    Lieben Gruß aus Tina-Town

  51. Tina schreibt:

    Soso: die Statistik: tss, NUR Peter mit seinem super-duper-tollen Jaguar hatte mehr Kommentare (bis jetzt) :-)

  52. twoblogs schreibt:

    Ich nehme nicht ab, weil ich keine Kommentare lese. Aber ich habe erwogen, wieder mit meiner sehr strengen Apfelessigkur zu beginnen, die mich schon mehrmals auf 54 kg gebracht hat. Wie gross sind Sie, werte Änni? Ich gute 1,72.

  53. skibowski schreibt:

    Liebe Anna,

    es ist spät und ich bin betrunken. Meine Absicht ist nicht die Verwunderung oder etwaiges … meine Absicht ist Ihre Unterhaltung und die meine. Ihre Idee finde ich passabel, sofern sie insgesamt funktioniert. Es geht ja nicht darum nur gegen die Konvention zu agieren sondern auch Überlebenschancen zu ermitteln, die einem am Ende Lebensvorteile verschaffen.

    Gute Nacht

  54. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ole,
    die Sitar spielte ich früher ja immer sehr gerne, auch aus Gründen der Exzentrik, aber heute tut das ja jeder. Darum bin ich auf Harfe umgestiegen.
    :-)

    Lieber Ulf,
    stimmt. Stupidings ist nicht stringent gut, sondern hat echte Hänger. Da ich momentan sowieso VOLL IM STRESS bin und wenig Zeit habe, werde ich da vorerst eher nicht Premiere feiern.
    Aber mal sehen..
    Liebe Grüße,
    Anna

    Liebe Tina,
    2,5 Kilo, nicht schlecht! Aber trotzdem schön weiter essen, kochen, genießen..
    Statistik: ich glaube, ein Beitrag hat 100 Kommentare, weiß aber gerade nicht, welcher..
    Liebes Grüßle,
    Anna


    Liebe Audrii,

    54 Kilo, das ist aber verflixt wenig. So wenig habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gewogen, okay, höchstens bei der Geburt: 7 Pfund.
    Ha, ich erkenne Ihre Taktik des sanften Heranschleiches.. Über die Frage nach meiner Größe wollen Sie sich an meine Kilozahl heranpirschen! Guter Versuch, leider gescheitert. :-)
    Meine Körpergröße liegt bei 1,80. Meine geistige eher so bei 0,7 :-)
    Liebe Grüße,
    Anna


    Lieber Ski,

    ich fühle mich gerade sehr von Ihrem four o’clock Kommentar unterhalten, es hat also voll funktioniert…
    In aller Unbescheidenheit: meine Ideen funktionieren immer, früher oder später, okay, meistens später, aber dann umso mehr.
    Man muss einfach hingehen und seine charakterlichen Skurilitäten zum Programm machen. Dann funktioniert’s.
    Guten Tag,
    Anna :-)

  55. skibowski schreibt:

    „Programm“ wird der Titel meines dritten Buchs. Das zweite schreibe ich danach. Aber im dritten wird es um die charakterlichen Skurrilitäten gehen. Wie leben, wenn betrunken. Wie schreiben, wenn nüchtern. Wie lieben, wenn schon vergeben. Wie das alles zum Programm machen. Das große Kino entsteht dadurch, dass die Kapitelüberschriften sich am Ende eines jeden, als rhetorische Fragen erweisen. Wie das geht, weiß ich noch nihct.

    Das zweite Buch wird eigentlich nichts anderes als eine vertrieblich-strategische Marketing-Kampagne für das dritte, Titel: „Wie unglücklich sein, wenn ich glücklich bin?“.

    Das erste trägt derzeit den Arbeitstitel „Erfolgsvorbereitung für Unbedachte“

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

    Luc Ski (With The Diamonds)

  56. Anna Nuehm schreibt:

    Hi Ski,
    das sind die großen Fragen der Menschheit, die nicht nur Sie bewegen, sondern schon seit der Arche Noah für Rätselraten gesorgt haben, auch unter den Tieren:
    Wie leben, wenn betrunken? Wie leben, wenn nicht? Wie schreiben, wenn überhaupt? Warum? Wie lieben? Wie vergeben sein, wie nicht?
    Wie wollen Sie denn daraus ein Programm machen? Das muss eine 125bändige Enzyklopädie werden!
    Aha, jetzt habe ich es verstanden, Sie kennen die Antworten selbst nicht! Das beruhigt mich jetzt gerade sehr.. :-)
    Sehr gut, genial.
    Hmm, ich schlage für das 2. Buch vor: „Mein Glücklichsein macht mich unglücklich.“ Da käme diese innere Zerrissenheit noch viel besser rüber..
    Ist aber nur mein bescheidene Ansicht.

    Thank you for entertaining,
    Anna :-)

  57. skibowski schreibt:

    Oh Himmel, nein, alles, aber keine Zerrissenheit. Nur fiktive oder sekündliche. Ich kann mir kaum vorstellen das sie sichtbar ist. Und ja, Enzyklopädien erschrecken mich nicht. Ich will sie ja schreiben und nicht lesen. Insofern geht es nicht um Fragen sondern um die Antworten. Richtig. Sie haben auch das erkannt. Nur zu viel anderes ebenso. Das verursacht im Zweifelsfall auch schon mal Zerrissenheit. Denn beides erkannt zu haben, dass einer Antworten formulieren wird und auch Fragen stellt, wirkt enzyklopädisch kompliziert oder arrogant oder egoman oder einfach rampensäuisch. Hat das hier angefangen mit SitttT-Ups?

    Aber wie gesagt, ich kenne das selber – das enzyklopädische, das komplizierte und zerrissene Sein einer formlosen Seele in Ortlosigkeit von Zeit und Raum, zu lokalisieren nur anhand von etwas wie Menschenkörper innerhalb einer Weltensekunde. Ich darf nur das Buch nicht vergessen beim Staunen.

    Oder so.

    Ski Candy Luc Lucy

  58. Anna Nuehm schreibt:

    Hi Luc in the Sky,
    Zerrissenheit ist auch ein Motor. Unzerrissenheit ist davon abgesehen auch langweilig, denn es fehlen die Reibungspunkte. Wenn nicht zwei Gegensätze aneinander reiben, wo soll da Energie herkommen? Das ist wie beim Feuermachen im Stile der Neandertaler: ohne Reibung kein Rauch, ohne Rauch kein Feuer.
    Damit man aber den Überblick nicht verliert, empfiehlt sich ein Kompass. Wo da aber die Nadel hinzeigt, entscheidet jeder für sich selbst. Müssen ja nicht alle nach Norden laufen..
    Ja, hier fing es mal an mit Sit-ups. So kanns gehen. :-)

    Anna :-)

  59. HG schreibt:

    Muss mir doch keine Sorgen machen?

  60. Anna Nuehm schreibt:

    Hi HG,
    nein, keine Sorge.. Alles im grünen Bereich und bald bin ich auch in alter Frische wieder da.
    Schöne Grüße,
    Anna :-)

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