Nützliche Erfindungen der Menschheit: Der Karneval (6)

Der Karneval wurde fatalerweise vor ca. 5000 Jahren erfunden und wie Sie jetzt wahrscheinlich pfeilschnell kombiniert haben, so waren es nicht die Neandertaler, die sich durch diese Erfindung bis auf die Knochen blamiert zum Gespött der Menschheit gemacht hervorgetan haben, denn die Neandertaler bilden so ziemlich die Krone der Schöpfung, gleich hinter den Saarländern. Also die Neandertaler fallen schon mal weg, und wenn Sie jetzt denken, dann können es nur die Saarländer gewesen sein, nein, die sind ausnahmsweise auch unschuldig, weil sie zu dieser Zeit mit der Spaltung des Bieratoms und der Entwicklung eines 50 500 Jahre haltbaren Lyoners vollauf beschäftigt waren. Wohingegen die Neandertaler sich lieber um tiefschürfende philosophische Erkenntnisse kümmerten, wie „Wenn man ein Mammut isst, kann man seiner Schwiegermutter dann dessen Seele ins Essen tun?“- „Nein, aber wenn man zwei Feinde verspeist, gehen deren Seelen in einen über und das ist so etwas Schlimmes wie Polygamie. Nur mit sich selbst.“

Wer war es aber dann?
Da das Zeitalter des Kalten Krieges vorbei ist und somit die Russen, die Kubaner, die DDR, aber auch die Kommunisten an sich ausfallen, und zu dieser Zeit die Zündologen auch noch nicht zugange waren, so bleibt nur eine Randgruppe der Menschheit übrig: Die Außerirdischen.

Die Außerirdischen verfolgten mit diesem geschmacklosen Ansinnen das sehr unehrenhafte Ziel, die Menschheit zu verar unterjochen, leider oder Gottseidank, man weiß es nicht so genau, ging dieser Schuss aber nach hinten los, denn die Menschheit ist seit Erfindung des Karnevals bewiesenermaßen noch stresserprobter, alkoholresistenter und abgehärteter als irgendwie möglich oder vorstellbar. Also hat auf lange Sicht der Karneval die Menschheit vor dem Aussterben gerettet, wenn sie dafür auch einen sehr hohen Preis zahlen muss, den der tagelangen Verblödung und des sich selbst zum Affen Machens. Aber umsonst ist ja nix!

Und das kam so: Das hatten sich die Außerirdischen so nicht vorgestellt, als sie im Jahre 3000 vor Christus mit ihrem hölzernen Raumschiff angeflogen kamen, das bei der Landung leider in Flammen aufging, eine – weil es auf dem Planeten der Außerirdischen noch kein Feuer gab – leider weder erwartete, noch einkalkulierte, noch beherrschbare Nebenerscheinung, die die Außerirdischen dazu zwang auf der Erde zu bleiben, wo sie bis heute relativ unerkannt leben.
Die Außerirdischen hatten folgenden Plan: Sie wollten die Menschheit in den Wahnsinn treiben, indem sie diese mit nervenzerrüttender „Musik“ beschallten. Lieder wie „Tschingderassa Bumm, de Zoch kütt!“, „Tätääää tätäääää täääätäääääää“ sollten die Menschen mental, seelisch, körperlich und auch gehirntechnisch aushöhlen und zu gegenseitigen Massenschlägereien animieren, an deren Ende die komplette Selbstzerstörung der Menschen stehen sollte.
Dies hatten die Außerirdischen bereits in verbotenen Experimenten an ihresgleichen erfolgreich ausprobiert, wobei es nach spätestens drei Minuten dieser Musikbeschallung zu einem sehr unappetitlichen Platzen Implodieren des bedauernswerten Außerirdischen gekommen war.

Außerdem wollten die Außerirdischen dies alles cool lächelnd anschauen, davon einen Film drehen und perfiderweise die Menschheit auch noch nach deren Auslöschung bei Youtube blamieren bis ans Ende ihrer Tage. Ein wahrhaft grausamer Plan!
So weit, so gut. Leider hatten sie die Rechnung ohne den genetisch bedingten Chromosomenirrsinn so mancher Menschen gemacht, die durch diese Musik zur Höchstform aufliefen, vollends durchknallten und sich im Zuge dessen wie besessen vermehrten und das multiresistente, hypergefährliche und dominante Karnevalsgen weiterverbreiteten. Diese Irren armen Personen fügten noch das sinnlose Werfen von Konfetti, plus das Verkleiden mit lächerlichsten Kostümen hinzu, von denen Archäologen glauben, dass damit die Außerirdischen nachgeahmt werden sollten, zu Zwecken der Beschwichtigung oder Verbrüderung.
Auch so bedenkliche Rituale wie das Abtrennen des Schlipses – dies soll wohl eine symbolhafte Kastration der Außerirdischen darstellen, wurden flugs in das Repertoire aufgenommen. Gefördert wurde diese Massenhysterie noch durch ekstatische Gesänge und seltsame Balzrituale, wie dem Werfen von Kamellen, nach Ansicht der Sozioarchäologen eine symbolhafte Nachahmung des Implodierens des ersten Außerirdischen, namens Waldi Kahn, der von allen Karnevalisten bis heute wie eine Gottheit verehrt wird.

Der Karneval spaltete von Beginn an die Menschheit in zwei Klassen, Karnevalsliebhaber und Karnevalsflüchtlinge. Der bekannteste und erste Flüchtling war Noah, der mit seiner Arche und vielen Gattungen der schönsten Tiere vor diesem Irrsinn weglaufen wollte, aber wohin flüchtet man, wenn die ganze Menschheit karnevalsmäßig verseucht ist? Dass diese Flucht sinnlos war, und niemand eine Insel ist, musste Noah schmerzlich erkennen, als eines Tages ein totes Pferd an der Arche vorbeischwamm und es unter den Tieren zu vereinzelten, aber lautstarken Gesängen kam wie „Alaaf, de Prinz kütt!“, „Es schwimmt ein Pferd aufm Flur..“ und last but not least „Wollen mer den reinlassen?“. Entsetzt und schaudernd wandte sich Noah ab und sprang über Bord, wurde aber nach wenigen Jahren eingeholt und zur Strafe tagelang mit Konfetti beworfen. Dann setzte man ihm eine rote Nase auf und er musste dreimal „Ruckizucki“ singen, eine wahrhaft unmenschliche, grausame und barbarische Strafe, vor der sich auch die abgebrühtesten Archäologen bis heute noch gruseln. Und ich auch.

Religionsforscher sind mittlerweile sicher, dass selbst Adam und Eva wegen des 358. Abspielens von „Humba humba humba tätäräää“ aus dem Paradies flogen und nicht wegen eines lächerlichen Apfels. Der tödlich endende Streit von Kain und Abel und die Frage, ob es dabei um eine simple Luftschlange ging, die jeder zuerst werfen wollte, oder ob Abel verbotenerweise die ganze Marmelade aus dem Karnevalsberliner von Kain stahl, da er mutwillig an genau der Stelle abbiss, wo sich diese befand, ist bis heute nicht ganz geklärt. Er zeigt uns aber: Karneval ist nicht ganz ungefährlich.

Die zehn Gebote, die Moses auf dem Berge Sinai empfing, waren nach neuesten Forschungen ursprünglich 18, und Moses soll doch wirklich „Kamelle!“ gerufen haben, als Gott die Tafeln herunterwarf. Vor Schreck schleuderte Gott die dritte Tafel etwas unkontrolliert und diese zerschellte, zersprang in tausend Scherben und zerfiel sofort zu Staub. Und mit ihr leider auch die Weisheiten wie:

„Du sollst nicht essen deines Nächsten Kamelle.“
„Du sollst nicht begehren deines Nächsten Bützchen, du Butz.“
„Du sollst kein falsches Zeugnis über deinen Humor abgeben, denn die Humorlosen werden nicht lustiger, auch wenn sie sich ein Herzchen ins Gesicht malen, einen Schnurrbart ankleben oder sich nackt ausziehen!“
„Du sollst nicht saufen wie die heilige Kuh in den hängenden Gärten des König Salomon.“
„Und wenn doch, dann sollst du nicht mutwillig brechen in das Taxi oder auf die Sitze des Autos des dich Nachhausefahrenden.“
„Du sollst nicht so bescheuerte Lieder über Sultane, Pferde, Arme zum Himmel, Finger im Po und so singen, denn dafür hab ich mir bei der Erschaffung der Menschen nicht so viel Mühe gemacht, dann hätte ich euch gleich als Pantoffeltierchen lassen können, Mann!“
„Du sollst den Karneval überhaupt nicht feiern, du Depp!“
„Und wer hat dir gesagt, du sollst dich wie verkleiden wie deines Nächsten Weib? Also ich nicht! Schöne Grüße, Gott.“
Ja, das alles war also futsch und somit nahm das Verhängnis seinen Lauf…

Im Zuge der wie ein Lauffeuer um sich greifenden Karnevalstraditionen fand auch die erste indogermanische und sämtliche folgenden Völkerwanderungen statt: Es wanderten die Karnevalsbegeisterten in die Hochburgen und die Karnevalsfeinde in die nördlich gelegenen Städte, wie Hamburg oder Bremen, weil man dort ziemlich sicher vor dem um sich greifenden Karnevalsvirus war. Auch die Kriege von 1618-1648 oder der Hundertjährige Krieg von 1337-1453 – sind das wirklich 100 Jahre, na, ich kann mich ja auch täuschen!? – sind nach modernen Forschungen nicht etwa Religionskriege, denn solche Kleinigkeiten wie Religionen hätte man auch durch Gruppendiskussionen oder Würfelspiele klären können, nicht aber die Frage:
Karneval – schön bescheuert oder schön doof? Daran scheiden sich bis heute die Geister und so recht kann das niemand beantworten.

Im Laufe der Jahrhunderte bildeten sich weitere sehr beliebte Rituale aus, wie zum Beispiel das sehr verbreitete Komasaufen, das Nonstopp-Fremdgehen, plus das im Suff die Wohnung Zertrümmern, auch alkoholisiertes Autofahren steht bis heute sehr hoch im Kurs und wird nur durch das sich vor aller Welt Blamieren, noch dazu in einem bescheuerten Kostüm aus Polyesterfasern übertroffen.
Somit freuen sich besonders Scheidungsanwälte, deren Berufsgruppe zeitgleich mit der zunehmenden Popularität des Karnevals entstand und Goldschmiede über die Verbreitung des Karnevals, denn letztere müssen nach Karneval massenweise weggeworfene Eheringe praktisch über Nacht ersetzen, und auch die Möbelhäuser verdienen sich dumm und dämlich. Zusätzlich dient der Karneval der Ankurbelung der Weltkonjunktur und der Hebung des Goldpreises, was eine allgemeine volkswirtschaftliche Hausse zu Folge hat und langfristig auch den Weltfrieden sichert.

Im Allgemeinen wird der Karneval mit dem Internet gleichgesetzt, nur ohne das Komasaufen, bzw. schon inklusive, aber man sieht es halt nicht. Man ahnt es nur manchmal. Das Internet ist insgesamt aber viel gefährlicher als der Karneval, da im Internet nicht gilt: Am Aschermittwoch ist alles vorbei, denn im Internet ist immer Karneval, was für Karnevalsliebaber eine sehr begrüßenswerte Tatsache ist.
In diesem Sinne: Helau! Und: Da simmer dabei!

Der Karneval ist aber leider, leider bald wieder zu Ende, was eine sehr schmerzliche Erfahrung ist, die das Leben immer wieder verschönert und lebenswert macht aber so mit sich bringt. Und da muss man durch.
Sie auch. Aber Sie schaffen das schon!
Ihre Anna Nuehm

Über Liv Maxx

I love Writing.
Dieser Beitrag wurde unter Anna N.s unverständlichste but wertvollste Weisheiten abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

44 Antworten zu Nützliche Erfindungen der Menschheit: Der Karneval (6)

  1. Westpfalz-Johnny schreibt:

    Das ist zuviel für mich um diese Uhrzeit und in diesem Zustand! Ich antworte Ihnen die Tage genauer.

  2. Anna Nuehm schreibt:

    Prost! :-)

  3. corax schreibt:

    Frau Anna,

    das haben Sie sehr schön erklärt.
    Wie immer. Danke. Meinem ersten Bauchmuskeldurchriss komm ich allerdings immer näher, ich schick Ihnen dann aber die Rechnung, als Privatpatient versteht sich. Und danke auch für den Versuch einem Mut zu machen und Trost zu spenden,

    Und klicken Sie bitte hier niemals drauf!. Lassen Sie es sein, wirklich. Sie würden womöglich anfangen aus allen Körperöffnungen heftigst zu bluten. Und sich unkontrolliert schmerzverzehrt auf dem Boden zu winden. Und alle Goetheinstitute ständen vor der Schließung. Tun Sie es deshalb lieber nicht. Danke.

    Glück auf! :-)

  4. Phil schreibt:

    Im Internet ist immer Karneval und Blogger sind die Büttenredner :-)

  5. Tilla Pe schreibt:

    Danke, Frau Nuehm, dass Sie mich daran erinnert haben, meinen Eltern eine Schachtel Leckereien, Blumen und gute Zigarren zu schicken. Ihnen habe ich es zu verdanken, dass ich in einer Gegend geboren wurde, in der die Luft so salzhaltig ist, dass sie einem Menschlein mit seinem ersten Schrei das Karnevalsgen aus den Adern zieht.
    Kappenresistente Grüße,
    Ihre Tilla

  6. Erdge Schoss schreibt:

    Das ist doch völlig unglaubwürdig, liebes Fräulein Anna.

    Und einen Außerirdischen namens Waldi Khan gibt es auch nicht!

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  7. FrauvonWelt schreibt:

    Werter Herr corax,
    dass Sie aber auch immer ganz genau wissen, wie Sie unsere hochgeschätzte Frau Samba Nühm vom Sofa kriegen, unglaublich.

    Und, liebe Frau Anna, wenn Sie sich dann mal wieder beruhigen, meine Mutter war am Wochenende in Aachen. Ja, in Aachen. Also ganz nach bei Ihnen. Vielleicht haben Sie sie gesehen und dann den Text da oben geschrieben. Möglich wäre das. Ich könnte auch immer solche Texte schreiben, wenn ich meine Mutter…
    Ich war mal mit ihr auf so ’nem Umzug. Da hat ihr ein Narr vom Wagen aus eine Büchse Bier zugeworfen. Wirklich Bier. Meine Mutter ist ausgeflippt (noch mehr als vorher schon). Die Dose Bier steht heute noch über ihrem Bett, als Traumfänger sozusagen. Sie trinkt ja nicht. Nie. Öscher Mädsche halt.

    Ich fass das alles nicht.

    Herzlich
    Ihre FrauvonWelt

    PS: Dass Sie wieder da sind, ist dann mal wirklich ein Grund zum Jubeln. Helau und Alaaf und das ganze Gedöns. Tanze Samba mit mir, tanze Samba….

  8. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    vielen Dank für Ihren Fastbauchmuskelriss! Ich habe jetzt ein neues Ziel, das meinem Leben wieder Sinn gibt: Ihr Bauchmuskelkomplettabriss. Dafür habe ich meine Blogversicherung auch auf 2 Millionen $ hochgeschraubt, damit sich das für Sie auch lohnt.
    Und für mich ja sowieso! Danke.. :-)

    Äh, Corax, Sie wissen aber schon, was passiert, wenn Sie ausdrücklich VERBIETEN, dass ich etwas anschaue? Genau.
    Mir bluten die Augen, ich bin entsetzt und frage mich gerade, ob das eine erneute Attacke der Außerirdischen sein soll?
    Irgendeiner schon implodiert? Weiß man Genaueres?
    Glück auf! :-)

    Phil, Sie bringen mein langatmiges Geschwafel wie immer gekonnt auf den Punkt.
    Narrhallamarsch bitte… :-)

    Liebe Tilla,
    Sie haben’s gut! Eine so frühzeitige Immunisierung hält lebenslang und muss auch nie erneuert werden.
    Vielleicht könnte man aus Ihnen ja auch einen Impfstoff gewinnen und die ganze Menschheit retten?
    Ihre Anna :-)

  9. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Erdge,
    wehren Sie sich nicht länger gegen die grausame Wahrheit, denn es hilft nichts, die Augen davor zu verschließen!
    Und natürlich gab es einen Waldi Khan!
    Sagt Ihnen der Name Oliver Khan denn etwas??? Oder etwa nicht?
    Hart aber herzlich
    Ihre Anna :-)

    Liebe FrauvonWelt,
    ich kann nicht gänzlich ausschließen, dass ich Ihre Mutter gesehen habe! Wenn ja, hat es mich sehr gefreut. Ne echte Öscher Mädsche, wie schön. :-)
    Also eine Bierdose als Traumfänger, das hat was.. Was man da für Träume drin einfangen kann, nicht auszudenken!
    Ich sollte wirklich meinen Sprudelflaschentraumfänger ersetzen. So wird dat ja nix!
    Schön, dass Sie sich freuen, da freu ich mich doch gleich mit und ich bin überzeugt, dass wir beide als Samabtänzerinnen eine bella figura machen würde..
    Was auch sonst, ne!?
    Herzlich
    Ihre Anna :-)

  10. Erdge Schoss schreibt:

    Grausame Wahrheit hin oder her, liebes Fräulein Anna, ich kenne Herrn Waldi Khan persönlich. Und er hat mir glaubhaft versichert, zwar von draußen (drüben) zu kommen, aber deshalb noch lang kein Außerirdischer zu sein. Selbst, wenn man das auf den ersten Blick annehmen könnte wegen seines grellfarbenen Ballonseideblousons.

    Und dieser Herr Oliver Khan, wer, bitteschön, soll das sein?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  11. doergn schreibt:

    Hallo Frau Nuehm,

    also langsam werden die Artikel unrealistisch!

    Grüße
    Ihr Doergn

    „….eines 50 Jahre haltbaren Lyoners…“

  12. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Erdge,
    da Waldi Khan der erste implodierte Außerirdische ist, können Sie ihn gar nicht kennen, sondern höchstens winzigkleine Teile von ihm.
    Und Oliver Khan stammt in direkter Erblinie von Waldi Khan dem I. ab. Oliver Khan erlangte einige Berühmtheit, vor allem, weil er das ganze Jahr über verkleidet ist, aber auch durch seine sportlichen Ambitionen.
    Vielleicht sollten Sie sich an die sehr geschätzte FrauvonWelt wenden, sie kennt sich mit seiner Sportart sehr gut aus und könnte Ihnen dann auch gleich erklären, was eine Abseitsfalle ist. Natürlich nur, wenn Sie das interessieren würde! :-)
    Herzlich
    Ihre Anna :-)

    Lieber Doergn,
    Sie sind wie immer ein höchst aufmerksamer Leser und ja, Sie haben Recht.
    Natürlich war das Humbug oder ein Tippfehler, mit dem „50 Jahre haltbaren Lyoner“, denn diesen gibt es, wie Sie vermutlich auch wissen, bereits seit 1328.
    Es handelte sich also um die Herstellung eines, Achtung!,
    500 Jahre alten Lyoners, den der Saarländer gerne auf seine vielen Weltreisen mitnimmt, wenn er denn mal versehentlich das Saarland verlässt und sich dann in der Pfalz verirrt.
    Ich habe den Fehler natürlich umgehend beseitigt und danke Ihnen für Ihre stets sehr gute Mitarbeit und Ihre Aufmerksamkeit! Weiter so!

    Ihre Anna :-)

  13. Westpfalz-Johnny schreibt:

    Liebe Frau Nuehm,

    da ist ein ähmsatzbauähzeichensetzungsrechtschreibfehlerähmfehlergedöns drin, daß muß heißen „denn die Neandertaler bilden so ziemlich die Krone der Schöpfung, gleich hinter den Pfälzern“!

    Aber Karneval, dieses jahr wieder grandios (nach drei Jahren Abszinenz) leberschädigend, und für die Gehörsinne wars auch nicht so gut. Wie Sie sagen: Karneval ist gefährlich! Aber mit dem Gewissen, die Menschheit vor dem Aussterben bewahrt zu haben, feiert es sich gleich nochmal so gut!

    Aber sagen Sie mal, diese Außerirdischen, kann es sein, daß die mittlerweile in Bexbach leben und zur Tarnung den ordinären Nachnahmen Becker angenommen haben?

  14. Erdge Schoss schreibt:

    Mein Gott, liebes Fräulein Anna, Sie sind vielleicht pingelig.

    Ja, ich kenne nur winzig kleine Teile von Herrn Waldi Khan. Aber auch die versicherten mir mit nervigen Piepsestimmen, dass sie von „drüm“ und nicht von draußen kommen. Und verkleiden, das ganze Jahr, das kann ja jeder sagen. Der müsste ja völlig behämmert sein oder Kölner. Das gibt’s doch gar nicht. Denn genau so wie Bielefeld hat sich die Stadt ohne Namen irgendwer bloß ausgedacht. Das haben wir hier übrigens auch. Da heißt das Offenbach.

    Und Abseitsfallen finde ich sehr interessant.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  15. Tilla Pe schreibt:

    Herr Schoss,
    wenn ich mal korrigierend eingreifen darf….
    Das heißt „Bad Offenbach“ und wurde schon vor ein paar Jahren an Donald Trump verschenkt. So als Dankeschön.

  16. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Johnny,
    ja, steht denn da nicht „Pfälzer“? Ich dachte, ich hätte „Pfälzer“ geschrieben… Wenn Sie etwas anderes lesen, haben Sie vielleicht eventuell postkarnevalsbedingte Wahrnehmungsstörungen? Lesen Sie doch nochmal, da steht bestimmt „Pfälzer“. [hihi]
    Abgesehen davon: die Außerirdischen sind überall. Jederzeit. Und in Bexbach sowieso, aber sonst auch. Ich sag nur Oliver Khan und Angela Merxx… :-)
    Anna :-)

    Lieber Herr Erdge,
    ja, manchmal kann ich ganz schön pingelig sein, denn es geht mir ums Prinzip! Teilchen sind eben Teilchen und Piepsestimmchen sind kein Iwan Rebroff, nicht wahr.
    Die Außerirdischen haben damals ja ganze Städte mitgebracht.. das weiß ja bisher keiner. Bielefeld, Offenbach, Wuppertal, Neu Jork, Zittney, um nur einige zu nennen. Behalten Sie das aber bitte für sich, damit keine Massenpanik entsteht.
    FrauvonWelt kann Ihnen die höchstkomplizierte Abseitsfalle erklären, aber passen sie auf, die Dinger sind gefährlich!
    Herzlich
    Ihre Anna :-)

    Liebe Tilla,
    Donut Trump, auch so ein Außerirdischer… die Zusammenhänge, achten Sie bitte auf die Zusammenhänge!
    Anna :-)

  17. Westpfalz-Johnny schreibt:

    Was ich auf alle Fälle habe, ist ein unschöner, dicker Schnupfen! Und dabei wunderte ich mich noch, wie toll warm das Zebra-Dingens hält. War dann wohl doch nur der Alkohol…

  18. Erdge Schoss schreibt:

    Wenn Sie das sagen, liebes Fräulein Tilla, dann will ich nicht zweifeln: Bad Offenbach. It’s a bad bad place …

    Das wird ja immer unseriöser, liebes Fräulein Anna, und Wuppertal wollen Sie jetzt auch noch mithineinziehen.

    WUPPERTAL, so was kann sich doch kein Außerirdischer ausdenken!

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  19. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Johnny,
    die vielen Polyester, die für Ihr Zebrafell sterben mussten, haben Ihnen bestimmt diesen Schnupfen per bösen Blick angehext.
    Sowas soll’s geben!
    Anna :-)

    Lieber Herr Erdge,
    Sie wollen doch bestimmt nicht meine monatalangen intensiven Internetrecherchen bezweifeln? Also!
    Wuppertal ist die ehemalige Hauptstadt der Außerirdischen, die sie eigens mitgebracht und auf der Erde implantiert haben, deshalb ja auch die Schwebebahn!
    Also, ich muss mich doch sehr wundern.
    Sie sollten Ihre Crash-Diät etwas abschwächen, vielleicht sogar ganz aufgeben? :D
    Herzlich
    Ihre Anna :-)

  20. Erdge Schoss schreibt:

    Um Himmelswillen, liebes Fräulein Anna, nichts liegt mir ferner als das. Wenn irgendwer hier auf diesem Planeten auch nur irgendwie irgendetwas begriffen hat, geschweige denn verstanden, dann Sie, alabasterschöner Monolith der Weisheit, wohnhaft im Dom zu Aachen.

    Weswegen ich ohne zu zögern nun Abbitte leisten möchte wegen Wuppertal, das ich, Sie wissen es wahrscheinlich besser als ich, kenne.

    Die mönchische Askese, liebes Fräulein Anna, die ich mir im Januar auferlegt hatte, habe ich insgesamt zufriedenstellend hinter mich gebracht. Und wenn Sie’s nicht glauben, können Sie sich exakt heute beim bezaubernden Fräulein Tilla Pe davon überzeugen.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  21. Kylie schreibt:

    Wuppdika:-)

    Wusste ich’s doch, dass nicht nur Uli ein Mutant ist – auch mir fehlt das jecke Gen. Eine mutierte Mutantin, wuppdika!

    Gruß
    Kylie

  22. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Erdge,
    „Monolith der Weisheit“ hat man mich bisher noch nie genannt, eher „Hinkelstein der Übertreibung“. :-)
    Wobei mir die Vorstellung eines weisen und weißen, im Mondlich sanft schimmernden Monoliths natürlich viel besser gefällt!
    Wir können uns bei Wuppertal ja einigen auf halb importiert- halb war es da.. wobei Sie sich natürlich auskennen, wie sonst niemand, geschweige denn ich.
    Das Mönchsein passt auch überhaupt nicht zu Ihnen, wie Frau Tilla auf ihrem Foto auch meisterhaft eingefangen hat.
    Herzlich
    Ihre Anna :-)

  23. Anna Nuehm schreibt:

    Kylie, sind wir das nicht irgendwie alle? Mutiert? :-)
    Außerdem ist es ja wieder vorbei.. das Fastnachtfeiern..
    Frohes Fasten ;-)
    Anna :-)

  24. Erdge Schoss schreibt:

    Das, liebes Fräulein Anna, kann ich nicht annehmen. Wir einigen uns auf gar nichts, weil alle Weisheit ausschließlich Ihnen gebührt. Und was ich über Wuppertal weiß, weiß ich wahrscheinlich von Ihnen, Sie Wort gewordenes Bergisches Land – und das als postsaarländisches Öscher Mädschè!

    Das muss man sich einmal vorstellen! Unfassbar! Ja, Sie.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  25. Westpfalz-Johnny schreibt:

    Next step forward, jetzt isses schon eine Mittelohrentzündung! 6 Tage Antibiotika!! Die nächsten 3 Jahre verbringe ich Karneval im Süden…

  26. Krüger schreibt:

    Helauuuuu an alleeeee :-)

  27. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Erdge,
    meine minimale Weisheit ist nur ein winziger Kieselstein im Meer Ihrer Großmütigkeit, Ihres Charmes und Ihrer anmutigen Bescheidenheit..
    Wenn ich das Bergische Land bin, dann sind Sie Wuppertal, Ginsheim, Monter Carler und Neu Jork in einem. Und Zittney. Und Texas.
    Unfassbar!
    Herzlich
    Ihre Anna :-)

    Lieber Johnny,
    das ist ja ein Malheur! Also Mittelohrentzündung ist ja nicht so witzig. Nächstes Jahr schließen Sie sich einfach dem Treck der Karnevalsflüchtlinge an, und Sie sind vor allem sicher.
    Gute Besserung!
    Anna :-)

    Danke für den Kommentar, Herr Krüger, Ihre klitzekleine Werbung habe ich aber entfernt, denn hier gibbet sowat nisch.
    Strenger Blick von Frau Nuehm und Helau.
    :D

  28. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Anna,
    mit Begeisterung habe ich diesen zeitlosen Artikel (Du hast DIE ZEIT keinmal erwähnt!) genossen, liebe Genossin.
    Ach übrigens, ich grüße Dich hiermit vor allem in meiner Funktion als Saarländischer Ehrenirgendwas. Was auch immer.
    Du hast es mal wieder auf den Punkt gebracht.
    Endlich sagt mal jemand, wie es ist, wie es war.

    Danke Dir. Dafür…

    Liebe Grüße,
    Ulf

  29. Tilla schreibt:

    Hat eigentlich irgendeiner von Euch mitbekommen wie das Tief hieß, das Fasching fürs Wetter gesorgt hat?

    Hä Hä….

  30. Tina schreibt:

    Schönen Verdammten Valentinstag! :-)

  31. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ulf,
    vielen Dank, Herr Genosse Ehrenvorsitzender! :-)
    es freut mich, dass du ein genauso großer Karnevalsanhänger bist wie ich nicht.
    Liebe Grüße,
    Anna :-)

    Tilla,
    wie denn?? Etwa „Anna“?? :-D

    Tina,
    das kam aber von Herzen! Dir ebenfalls ’nen verdammt herrlichen Valentinstag!
    Anna ;-)

  32. Tilla schreibt:

    Nö.

    Tilla.

    *ggg*

  33. kid37 schreibt:

    Über Wuppertal sollten eigentlich nur Wuppertaler oder Ex-Wuppertaler lästern dürfen. Also ich z.B. Immerhin, ein eigener Karnevalszoch, das soll Hamburg erstmal nachmachen! (Oder besser nicht.)

  34. Anna Nuehm schreibt:

    Tilla,
    das war bestimmt ein Tippfehler! Sie und ein Tief – das geht ja schon mal gar nicht!
    :-)

    Herzlich willkommen Kid37,
    schön, Sie hier zu lesen. :-)
    Wer einmal durch Wuppertal gefahren ist, ohne bei Tempo 180 aus einer der unzähligen und zu Recht gefürchteten Serpentinenkurven zu fliegen, sollte anschließend zu Fuß nach Lourdes pilgern und danach dann in seinem Blog dezent über Wuppertal ablästern dürfen. So ein bisschen…
    Ein Karnevalszug in Hamburg. Was für eine Vorstellung…
    In etwa so wie ein Papst im Nonnenkloster oder Dieter Bohlen in der Royal Albert Hall…
    Ja, beide Vergleiche hinken, ich weiß..
    Anna :-)

  35. Tina schreibt:

    Frau Anna, wie geht es Ihnen denn? Das Leben ist doch grad traumhaft! Sonne, Sonne und blauer Himmel. Gut jetzt grad ist es dunkel, aber morgen und heute und gestern und übermorgen ist das Wetter schön!

    Wuppertal, Wuppertal: da finden die tollsten Tanzbälle statt, mhh naja nur einer und ich war da noch nie, aber der ist WELTBERÜHMT! {Trocadero-Ball}

  36. Tilla schreibt:

    Na Na Anna!
    Zu Fasching bin ich lieber Tief als Tippfehler!

  37. Tina schreibt:

    Falls jemand Interesse hat:
    http://www.return2style.de/trocaex.htm

  38. Anna Nuehm schreibt:

    Liebe Tina,
    danke, es geht mir wirklich so ziemlich spitzenmäßig, wobei eine Spitze rein theoretisch auch nach unten zeigen kann, also das mal nur so, um die Möglichkeiten nach allen Seiten offen zu halten… :-)
    Sie haben aber Recht!
    Das Leben ist schön.
    Der Himmel ist blau.
    Die Sonne scheint sich Krampfadern.
    Was will man mehr?
    Liebe Grüße von Anna, die innerhalb der nächsten Stunden etwas bloggen wird!
    :-)

    Liebe Tilla, warum denn das?
    Also ein Tippfehler kann sehr reizend aussehen. So ein durchgestrichenes Etwas im kleinen Schwarzen, hier und da mit Tippex angemalt..
    Das sieht doch bestimmt sehr hübsch aus, mir würde das gefallen.
    Ein Tief ist doch einfach nur ein Tief! Was trägt man als Tief?
    Ratlos,
    Anna :-)

  39. Tina schreibt:

    Frau Tilla, ein Tief ist toll! Draußen ist schlechtes Wetter und man kann entweder in dieser schicken gelben Wetterbekleidung nach draußen gehen und voller Wucht in die Pfützen springen oder sich in sein warmes Bett kuscheln und Bücher lesen und Tee trinken. Ich beneide Sie so sehr, denn noch kein Hoch oder Tief trug je meinen Namen, vielleicht doch ich weiß es nicht, aber in den letzten drei Jahren bestimmt nicht :-)

  40. Tilla Pe schreibt:

    Frau Nuehm – als Tief darf man alles tragen! Nur kein Rosa!

    Tina – das Tief mit ihrem Namen trieb Anfang Dezember 2006 sein Unwesen!
    Wirklich!

  41. Anna Nuehm schreibt:

    Tilla, kein Rosa?
    Mist.
    Ich liebe Rosa.

    Vielleicht könnte ich mich ja irgendwo als Wirbelsturm bewerben?
    Wenn da nichts mehr frei ist, wenigstens als Platzregen?
    Haben Sie da Connections?
    Ich wär auch gern so ein warmer Saharawind. Aber ohne den Staub, sonst hassen mich dann alle. Außer die Autowaschanlagenbesitzer…
    Anna :-)

  42. Tilla Pe schreibt:

    Frau Nuehm – ich und Connections?
    Na, das fragt ja gerade die richtige!
    Während unsereins sich mit einem einfachen Tief zufriedengibt und schon glücklich ist, wenn die ein oder andere Pappnase ein wenig bibbern darf, haben Sie ja wohl 2002 so richtig in die Vollen gegriffen, hm?

    http://www.uwe-stratmann.de/2002/jahr07.htm

  43. Anna Nuehm schreibt:

    Tilla,
    autsch! Erwischt!
    Ich als Windhose. Ich hoffte, es wäre endlich Gras über diese unselige Angelegenheit gewachsen!
    Und das mit den Störchen lief leider total aus dem Ruder. Deshalb habe ich danach alle Wetterambitionen auf Eis gelegt, bzw kein Lüftchen mehr von mir gegeben.
    Anna :-)

Let it flow ...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s