Die vergessene, aber nicht minder vernichtende Filmkritik: „Der Anschlag“

Bedingt durch meine wochenlangen, sehr intensiven, sehr zeitraubenden, wenn auch insgesamt ziemlich nutzlosen Sonnen- und Mondbetrachtungen, vergaß ich leider folgende fulminante und sehr, sehr vernichtende Filmkritik einzustellen.
Da vermutlich aber sowieso niemand den Film gesehen hat und somit auch vor Wochen keiner gewusst hätte, wovon ich rede, und weil ich gerade nix zu tun habe, Sie vermutlich auch nicht, denn was machen Sie sonst am hellichten Tag so im Internet?, ja?, was?, hier die Nachlieferung:

„Der Anschlag“ mit Ben Affleck.

Es geht dabei um einen Historiker, Ben Affleck, genau, der die Welt retten will, weil böse, böse Menschen die Russen gegen die Amis aufhetzen und damit die totale Weltzerstörung erreichen wollen. Was im Nachhinein betrachtet, mir schon wenige Wochen später auffällt: Was haben die Bösen denn davon, dass die Welt weg ist, dann sind sie ja selber weg? Aber diese minimale logische Schwäche tut der grandiosen Gesamtverfilmung natürlich keinen Abbruch.

Die Bösen sind dabei natürlich Nazis, die Amis sind alle nervös, kauen immer Kaugummi, spielen Baseball, während die Russen auf der Balalaika herumzupfen, schwermütig schauen und viel Schnee um sich herum haben, der ihre Stimmung nicht gerade verbessert. Da wird man ja ganz rammdösig vor lauter Schnee, zumindest aber schneeblind und melancholisch – eine Kombination, die das tägliche Leeren von mindestens drei Flaschen Wodka obligatorisch macht.
Wer jetzt so infam ist und sagt: „Das sind jetzt aber lauter Klischees!“, der hat den Film nicht verstanden und dem verbiete ich hiermit das Weiterlesen! Es gibt nämlich keinerlei Klischees in diesem Film. NULL. Und ich muss es ja wissen, denn ich habe ihn gesehen. Als Einzige.

Also. Wo war ich. Der russische Präsident ist ein melancholischer Schöngeist, der vor seiner Politkarriere als Bohèmeluder in den Moskauer Kneipen gemodelt hat und sich von ausländischen Touristen für eine Kopeke ablichten ließ, natürlich nur in ganz züchtigen Posen, nix Rotlichtmilieu. Ohne es zu wollen, wurde er Präsident.
Dabei sitzt er am Liebsten des Nächtens mit einer Kerze im Kreml und schreibt Gedichte, wobei seine größte Sorge ist, dass es so wenige Reime auf „Kreml“ gibt, so ein Mist aber auch. „Kreml – Schemel“, und das war’s auch schon.

Neben dieser traurigen Tatsache sind alle Atomprobleme mit dem Präsidenten der USA doch nur ein lästiges Intermezzo, und genau dies versteht er zwecks Demoralisierung der westlichen Welt auch durch seine gelangweilten und vor Poetologenschmerz nur so triefenden Blicke auszustrahlen.
Verblüffenderweise trägt er eine Frisur, bei der ich mich gefragt habe, ob sie aus Plastik ist oder mit einem schwarzen Edding aufgemalt. Zumindest aber ist sie tot. Also in diesen Haaren herrscht keinerlei Leben mehr!
Hmm, was noch. Zur Einstimmung des Zuschauers werden bei Berichten über Russland stets russische Melodien eingespielt, die mindestens 350 Balalaikas, 47 knirschende Schneetritte und unzählige klirrende Wodkaflaschen enthalten. Gesanglich wird diese Geräuschkulisse von Ivan Rebroff untermauert, manchmal auch vom Chor der Domkosaken, manchmal auch vom Chor der Kosakenzipfel, manchmal auch von allen gleichzeitig.
Da wird man auch ganz wehmütig, sieht sich selbst schon durch die meterhohen Schneeverwehungen laufen, die praktisch überall sind, bekleidet mit einer Pelzkappe. Die Pelzkappen sind sehr praktisch, da sie dem Zuschauer eine blitzschnelle Identifizierung der Schauspieler ermöglichen: Ein Pelzkappenträger ist mit 180%iger Sicherheit immer ein Russe. Auf Seiten der Amis wird mit Baseballkappen gekontert.
Verblüffenderweise werden die ganz Bösen durch Hakenkreuze entlarvt, die sich praktisch überall tummeln, wo die Bösen gerade auftauchen, auf der Toilette, Toilettenpapier mit Hakenkreuzen, auf ihren Designerklamotten, Knöpfe mit Hakenkreuzen, und auch auf ihren Stretchlimousinen, Autokennzeichen mit Hakenkreuzen. Insgesamt ist das eine sehr schöne Idee vom Regisseur, durch Symbole den Handlungsablauf klarer zu machen. Man muss dann auch gar nicht so wirklich mitdenken.

Was mir auch sehr gefallen hat, war die Kennzeichnung der einzelnen Gruppen durch ihre Sprache, vielmehr durch den für sie typischen Sprachakzent:
So sprechen die Russen deutsch (!) mit russischem Akzent, was sich in etwa so anhört:
Russischer Präsident: „Icccccch chlaube, micccch macht ches nocch chanz verccchückt, dass die Amis immerch chso Chauchummi chauen, Nasdrowje! Chommm, Brüdercccchen, wir tanzen cheinen chrrrrussischen Vochlkstanz!“
Die Bösen, die die Welt zerstören wollen, sprechen ein sehr gepflegtes Deutsch mit einem sehr hässlichen Naziakzent, der ihre Schaurigkeit und Bösartigkeit noch um Längen potenziert. Sensible Leser überspringen bitte die nächste Textzeile:
„ Wirrrrrr werrrrrrrrden die Werrrrrlt zerrrrstörrrrrrrrrrrrren, harrrr harrrrrrrrr!“
Unlogischerweise sprechen die Amis aber einfach nur deutsch und ich habe mich gefragt, warum diesen kein amerikanischer Akzent zugestanden wird und auch wie dieser sich anhören würde? Vielleicht in etwa so?
„Well, [Kaugummischmatzer] nun, [schmatz, schmatz], we können [schmatz..mümmel] save the [schlurpsschmatz] World, who [mjam mjam] else sonst [Kaugummiausspuck]?”
Ein, wie ich finde, unentschuldbares Versäumnis des Regisseurs!

Etwas getröstet wurde ich aber durch den wirklich neckischen Akzent eines der Mitstreiter auf Seite der Bösen, die, weil das Böse immer und überall lauert, sich aus vielen Nationen zusammensetzen müssen.
Vielleicht erraten ja gewitzte Leser die Abstammung dieses Herrn?
Monsieur Baguette: „Ohlàlà, ische binne nischte so ganz glück’lisch mit die Weltzerstörung, nest-ce pas? Könnte es vielleischt möglisch sein, dass dann unsere schöne Eiffel-Türm auch wird werden zerstört und sein ganz kapütt? Das würden misch machen très unglücklisch, meine ‚Ärren. Isch glauben, isch musse machen eine flotte Abgang aus dieser Porte und Eusche verlassen, bonjour?“
Darauf entgegnet der Chef der Bösen: “Harrrharrr, Monsieur!!! Harrrrrald wird Sie zurrrr Türrrrrrr begleiten! HAR HAR HAR!“ und dann wird der arme Monsieur Baguette einfach so abgemurkst, so elend und mies kann die Welt sein und nicht mal die Bösen untereinander halten zusammen!

Tja, am Ende wird die Welt natürlich gerettet, was auch sonst. Aber so wirklich freuen kann man sich darüber nicht, wenn man sieht, wie der Russische Präsident, gramgebeugt, melancholischen Blickes und mit seiner toten Eddingfrisur, in nostalgischen Erinnerungen an seine Modelzeit im Moskauer Hafen schwelgend, in seinen Palast zurückschlurft.
Und man weiß genau, für ihn gibt es kein Happy End, niemals! Denn auf „Kreml“ reimt sich immer noch nur „Schemel“. Und das ist schlimmer als alles andere.

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23 Antworten zu Die vergessene, aber nicht minder vernichtende Filmkritik: „Der Anschlag“

  1. corax69 schreibt:

    Frau Anna,

    herrlicher Text. Ich musste sehr lachen. Bis zu der Stelle
    mit den „vor Poetologenschmerz triefenden Blicken“. Ab da blickte ich sehr sehr melancholisch ins frühe Morgenrot.

    Aber das muss ja auch mal sein, schließlich ist das Leben kein Ponyhof. Das wissen Sie natürlich besser als jeder Andere als offizielles Medium der NRW-Polizeipferdeinnung.

    Glück auf! :-)

    PS:
    Die Nacht war kurz der Mond schien helle,
    dann sollt‘ die blutrote Färbung kommen ,
    doch als es soweit war deckten schnelle –
    Wolken alles in ein gräßlich Grau.
    Und dann graute er schon, der Morgen; oder dem. :-(

  2. Westpfalz-Johnny schreibt:

    Wenn man da auch gar nicht so wirklich mitdenken mußte, wäre das ein Film für mich gewesen. Ich habe nämlich abends, auf dem Sofa vor dem Televisionsgerät, immer mein schickes Sony Vaio-Notebook auf dem Schoß und lese Blogs (unter anderem). Und bin daher meistens etwas abwesend bzw. werde bei meiner Internetunterhaltung durch rammdösiges TV-Programm sogar noch unbewußt unterstützt.

  3. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    danke! :-)
    Dafür haben Sie ein sehr schönes, neues Avatar. Raben sind unter angesagten Mentalisten heutzutage ja ein „must“, wenn nicht sogar ein „no no-go“.
    Kein Ponyhof in NRW, Sie sagen es. Ganz und gar nicht. Eher so kein Wunschkonzert, wie der guate Fronzl B. däs imma gesagt hat, fei.
    Bei dem Lied bin ich auch melancholisch geworden. Es könnte aber für den Russischen Präsidenten eine Chance sein, denn man könnte auch mit Wörtern wie „Kremlbaum“ reimen. „Kremlschaum“. Oder so.
    Ja, schade mit dem Mond, dem unsichtbaren. Beim nächsten Mal klappt das bestimmt, wo Sie jetzt den Raben haben, sowieso.
    Glück auf! :-)
    Anna


    Johnny,

    der Film wäre auf jeden Fall etwas für Sie gewesen! Vor allem wegen der Akzente und dem vielen Schnee.
    Und die vielen Accessoires hätten Sie wie ’ne hellsichtige Blindschleiche durch den Film gelotst.
    Vielleicht können Sie den ja ausleihen, falls es in der Pfalz so etwas schon gibt: DVD-Verleih..
    :-)

  4. Federkatz schreibt:

    Herr Corax, wow sie haben ein Bild! Das ist mir natürlich gleich nach dem Lesen von Frau Anna*s sehr zutreffender Filmkritik aufgefallen! Der Film ist wirklich ein Schaustück… NAJA.

    Herzlichste Grüße,
    Tina

  5. Anna Nuehm schreibt:

    Frau Tina,
    der Film ist eine Perle und lässt den Zuschauer verblüfft zurück, da man sich fragt: „Dürfen solche Filme heute noch gedreht werden und wenn ja, wer bezahlt die und außerdem, wer guckt die? Außer mir.“
    Anna :-)

  6. corax69 schreibt:

    Frau Anna,
    Frau Tina,

    Avatar ja. Bloß sieht das ein bißchen doof aus weil man nicht viel erkennt so bei 80×80 erlaubten Pixeln. Ich hab auch noch schönere „geliehen“ bloß trau ich mich nicht, wegen der Tomatenbildergeschichten und so. Auf böse Briefe kann ich nämlich gerne verzichten.
    Dafür hab ich jetzt von WP zwei Ziffern bekommen auf die ich eigentlich ganz gerne verzichtet hätte, aber da war wohl jemand schnella, schnella. :-(

    Und der Moon fiel auch in den River.

    Bei „Kremlschaum“ kommt mir gleich „Krimsekt“ in den Sinn obwohl das ja nicht mehr stimmt, Nikita und Michail sei Dank.

    Glück auf! :-)

  7. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    das sieht doch sehr schön aus. Ein Avatar ist eben nicht Cinemascope! :-)
    Vielen Dank für die wie immer sehr schöne Musik, ich kann mich gar nicht entscheiden, welche ich besser finde:
    Audreys süße, schnörkellose Einfachversion oder Katies mit hauchzarten Drums unterlegte Offbeatversion.
    Zauberhaft.

    „Es schäumt der Schaum im Glas im Kreml,
    was reimt sich da bloß außer Schemel?“

    Glück auf,
    Anna :-)

  8. Erdge Schoss schreibt:

    Ausgezeichnet, liebes Fräulein Anna: modische Winterbekleidung, die auch noch praktisch ist, Melancholie, wasserfeste Farben, Rotlicht und ein Baguette – ein Film wie gemalt.

    Herzlich
    Ihr Erdge

  9. Westpfalz-Johnny schreibt:

    Schnee??? Hier nicht mehr als in Aachen. Im Kreis MZG eher noch mehr als hier!
    DVD-Verleih in der Pfalz? Selbstverständlich! Dort gibt es bei uns so reizvolle Highlights wie „Als das Saarland noch Frankreich war“ oder „Dibbelabbes bis der Ofen glüht“ oder „Saarland 2020 – Endlich eingegliedert? – Eine Studie“ oder „Der Abriß der Becker-Brauerei – Ein Drama in 7 Episoden“ oder „Fußball – Auch in der Oberliga schön“ oder …

  10. Statistik-Queen schreibt:

    Wenn Herr Corax schon am frühen Morgen (bedenklich, bedenklich) an Sekt denken muss, liefere ich einen Grund zum anstoßen nach. Ich hab a) meine Statistikklausur bestanden und b) dass dann auch mit einer Supernote (2.3)! Nennt mich Statistik-Queen, das Wochenende wird SPITZE!

    Frau Anna, ich hab den Film auch gesehen, mhh, man gebe mir salziges Popcorn… Sie sind also nicht die Einzige, aber bestimmt die Einzige in Aachen und ich hier.

    Mit allerherzlichsten Grüßen,
    ich jauchze und hüpfe sehr zufrieden durch die Bibliothek!

  11. corax69 schreibt:

    Frau sTatIstikqueeNA,

    herzlichen Glückwunsch auch von mir zur hervorragend bestandenen Klausur. Ich eigentlich auch nichts anderes erwartet.

    Film? Salziges Popcorn?
    Erlauben Sie mir diesbezüglich einen kurzen Hinweis.

    Glück auf! :-)
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    .
    PS: Nicht böse sein, den musste ich dazu einfach bringen.

  12. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Erdge,
    vielen Dank. Obwohl ich noch nicht so sicher bin, ob das Gemälde von Van Gogh ist oder eher ein früher Impressionist?
    Wobei mich an Van Gogh immer schon sein abbes Ohr sehr interessiert hat. Ich wüsste ja mal gerne, was aus dem geworden ist..
    Herzlich
    Ihre Anna :-)

    Johnny,
    wenn ich so „Kreis MZG“ lese, bekomme ich einen akuten Heimwehanfall.
    Merziger macht herziger!
    Ihre anderen Sticheleien ignoriere ich einfach mal. :D
    Wobei ich Ihnen, für einen Pfälzer!, eine sehr gute Witzequote bescheinigen muss. Also für einen Pfälzer exzellent.
    Für einen Saarländer wäre es normal.
    :-)
    Anna

  13. Anna Nuehm schreibt:

    FRAU TINA!!!!!!
    DAS IST SUPER! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!!!
    Ich habe es, genau wie Corax, aber auch nicht anders erwartet, so intelligent und statistisch wie Sie hier immer kommentieren!
    Das muss gefeiert werden!
    Sektchen!
    Anna :-)

    Herr Corax,
    Sie haben eine Stadt? Eine ganze Stadt für Sie allein und mit Ihrem Namen?
    Das nenn ich mal unbescheiden! Ganz nach meinem Geschmack. :-)
    Nuehmcity wäre auch nicht schlecht, oder?
    Glück auf! :-)

  14. Erdge Schoss schreibt:

    Aus dem Ohr jetzt, liebes Fräulein Anna, oder van Goghs Rest?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  15. corax69 schreibt:

    Frau Anna,

    bitte sehr, Nuehmcity :-)

    Ich hab auch schonmal die Musik
    zur Einweihungsparty mitgebracht. Haben Sie den Krimsekt?
    Vielleicht kommt ja die glückliche Queen nach dem Film auch noch auf einen Sprung vorbei? Oder gar der Mel?

    Na denn:
    Auf gute Nachbarschaft. :-)

  16. Statistik-Queen schreibt:

    Sekt? Höre ich da das magische Wort? Aber Hallo, für Sekt, Wodka und Einweihungsparties bin ich immer zu haben!

    Frau Anna, das Flammende Käthchen ist für Sie, so quasi zum Einzug. Jetzt wo Ihnen eine ganze Stadt gehört! Respekt!

    Mel Gibson hab ich im Übrigen neulich beim einkaufen getroffen, der scheint ja ganz schön unter dem Pantoffel seiner Frau zu stehen, schade. Aber so wird das nix mit Ihm und Frau Nuehm.

  17. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Schoss,
    aus dem Ohr natürlich. Was aus dem Rest wurde, ist ja eher bekannt, aber das Ohr – einfach so weg. Da sollte man mal nachforschen.
    Herzlich
    Ihre Anna :-)

    Herr Corax,
    Wahnsinn, jetzt habe ich eine Stadt! Und was mache ich jetzt damit? Huiuiui. Das hätte ich ja jetzt nicht erwartet.
    Thanks :-)
    Glück auf! :-)

    Tina, Sie Queen,
    danke für die Blümchen. Ich hab jetzt eine Stadt, Wahnsinn!
    Mel muss mal wieder Rasenmähen, die Saison ist eröffnet. Seit heute morgen um acht.
    Der Arme.
    :-)

  18. corax69 schreibt:

    Frau Anna,

    Rasen mähen. Am Besten kaufen Sie sich einen Aufsitzmäher.
    Und fragen Mel mal, was er so nimmt, die Stunde. Und Kondomautomaten aufstellen, ganz dringend, in Ihrer Stadt gibt es ja eine regelrechte Bevölkerungsexplosion.

    Und schneiden Sie mal Ihre Hecke, das wuchert ja schon zu mir rüber, sonst mach ich das und schick Ihnen die Rechnung. :-)

    Glück auf! :-)

  19. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,

    für einen Aufsitzmäher ist das Gelände zu klein. Damit kann man höchstens über die Weiten der saarländischen Wiesen donnern, aber nicht über briefmarkengroße Aachener Gärtchen.
    Was Mel so nimmt? Also ohne ’nen Joint hält er alle diese Schikanen nicht aus, da bin ich mir sicher. :D
    Ich hab eine Stadt, aber ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht so richtig, was ich damit machen soll? Oder muss?
    Trotzdem schön, ein Areal, wo ich nach Herzenslust und Willkür herrschen kann, ganz im Sinne des biblischen Faustrechtes.

    Glück auf! :-)

  20. corax69 schreibt:

    Frau Anna,

    ich meinte doch das günende Grün Ihrer blühenden Blütenlandschaften Ihres Neubesitzes. ;-)

    Sie müssen erst mal gar nichts machen, glaub ich, bloß regelmäßig Leute dahin kriegen, zwecks Vermehrung, aber das klappt ja schon ganz gut.

    Stellen Sie sich einfach vor, dass wäre Ihr Land und Sie sind das Kanzlerin. Sie reisen einfach unentwegt durch fremde Länder und lassen sich Ehrendoktorhüte und Orden verleihen, dabei quatschen Sie dann immer etwas von „Einhaltung der Menschenrechte“ während Ihr Kabinett inzwischen zu Hause einen Polizeistaat installiert. Da brauchen Sie sich die nächsten 4 Jahre überhaupt keinen Kopp mehr um irgendwas zu machen. :-)

    Bis auf die Grenzhecke zu Ihrem Nachbarn, die müssen Sie regelmäßig stutzen lassen. Sonst könnten Sie ja auch die tollen Gartenzwerge gar nicht gebührend bewundern.

    Glück auf! :-)

  21. Statistik-Queen schreibt:

    Herr Corax, Sie haben jetzt ja auch einen Blog. Herzlichen Glückwunsch! GRANDIOS!

  22. Westpfalz-Johnny schreibt:

    OK, ich ergebe mich!

  23. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    ich sagte ja bereits: herrlich, ein Stück Land, auf dem ich nach Gutdünken herrschen kann, wie es mir gerade passt.
    Aber wie schneide ich die Hecke? Kann ich das Ding nicht einfach so verwildern lassen?
    Einhaltung der Menschenrechte? Auf meinem Land? HAHAHAHA *diktatorisches Lachen

    Tina,
    Corax hat ein eigenes Blog! Das muss gefeiert werden! Sekt und Blogrolle her!

    Nochmal
    @ Corax, na endlich, es wurde ja auch langsam Zeit!
    Herzlichen Glückwunsch zum eigenen Blog!
    Glück auf! :-)

    Johnny, im Saarland gab es ein Erdbeben. Ich hoffe, Sie haben für den in Frage kommenden Zeitraum ein Alibi…
    Anna :-)

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