Gefährliche Extremsportarten: Mörderic Walking

Heute möchte ich meine treuen Leser vor einer besonders gefährlichen Extremsportart, dem „Mörderic Walking“ warnen. Dies aus gegebenem Anlass, denn ich war seit langem mal wieder im Wald, begleitet von meinem Gefährten, Bloghund Mogli, seines Zeichens sehr aggressiver Jack Russel-Terrier, der in frühestem Welpenalter zu viele Jackie Chan-Filme gesehen hat und daraus eine leicht übersteigerte Beiß- und Kampffreude erworben hat. Aber das ist ein anderes Thema.

Ich selbst habe vor langer, langer Zeit mal selbst Mörderic Walking betrieben, aber das ist so lange her, das es in einem früheren Leben stattfand, damals, vor zwei Tagen vielen Monden, als meine Urahnen noch mit Fellen im Wald lustwandelten.
Ich, in einem Anfall von Unwissenheit, hatte mir zwei Stöcke gekauft, sie aber eher so tanzmariechenmäßig geschwungen und total lässig mit mir herum geführt. Also so richtig mörderic war das nicht, eher ganz im Gegenteil. Ich wusste ja nicht mal, wie man das genau macht und hatte irgendwann auch mal einen Stock verloren. Vielmehr fand ich nach weiteren Monaten einen Stock im Wald, der sah doch tatsächlich so aus wie meiner! Darum nahm ich ihn mit nach Hause.
Als nützliches und ehrliches Mitglied der Gesellschaft rief ich aber sofort das Mörderic Stöck-Fundbüro an und sagte freudig: „Hallo, Nuehm hier. Stellen Sie sich vor, ich hab einen Stock gefunden, der sieht doch tatsächlich so aus wie meiner!“
Die Dame des Mörderic-Stöck-Fundbüros: „Haha, guter Witz. Dann ist es bestimmt Ihrer. Wollen Sie mich hier veräppeln, oder was?“
Ich: „Ausnahmsweise nicht.“
Da legte sie auf.
Okay. Ich hatte dann zwei Stöcke, aber was sollte ich damit?

Noch über diese Frage vor mich hingrübelnd, unternahm ich mit meinem treuen Hund einen ausschweifenden Spaziergang, bei dem ich auch wieder einmal Kastanien sammelte, denn man sollte für alle Fälle immer ein paar Kastanienmännchen in Reserve haben.

Da! Plötzlich! Getrampel wie von einer Bisonherde! Der Boden erzitterte! Die vom langen Winterschlaf geschwächten Vögel fielen massenweise von den Bäumen.
Mogli und ich sprangen in den Wassergraben, da kam sie schon herangerollt, eine Horde wildgewordener Mörderic Stöckler. Ich zu Mogli: „Mach bloß keinen Scheiß jetzt, oder wir sind dran. Keinen Ton.“
Die Stöcke blitzten brutal im Sonnenlicht, mit militärisch verkniffenem Stechschritt kamen sie daher, wie eine Todesschwadron. Die Stöckler. Zusammengekniffene Pobacken, die Polyesterfasern rieben mit einem zischenden „uitt uuitt uittu-uittuuitt“ aneinander, die Arme gegengleich mit den gefährlich blitzenden Stöcken, jeweils knapp am Vordermann. Vereinzelt floss Blut, aber kein Schmerzenslaut kam über die zusammengepressten Lippen. Die sind so tough, die merken das nicht mal!

Ja, man sieht denen auch an, dass sie in ihrer Freizeit so extraordinäre Hobbies wie „Stadt, Land, Fluss“ pflegen, manchmal, aber nur nach Sedierung durch einen grünen Tee mit zwei Stück biologisch abbaubarem Kandiszucker, solche Horrorsendungen wie „Mit der Maus!“ anschauen und oftmals – Gipfel der Verwegenheit – ohne Badebuxe in die Sauna gehen. Aber ganz ohne.
Auch ohne die obligatorischen Adiletten, die man da immer anhaben muss, alleine schon damit sich genügend giftige Dämpfe entwickeln können, die jeder Mülldeponien in Südwestitalien Ehre machen würden. Sie kaufen ihre naturhanfenen, naturfarbenen und naturmüffeligenschönen Unterbuxen im Bioladen und ertragen das Gekratze ohne mit der Wimper zu zucken.
Sie mahlen die Körner für ihr Brot auch selbst, am liebsten jedes Korn einzeln und laufen dann mit diesem zum nächstbesten Bach und waschen es dann in Mutter Natur.
In ihrer Freizeit sind sie politisch dermaßen korrekt, dass es schon wieder unkorrekt ist und wenn sie mal so richtig auf die Pauke hauen wollen, dann gehen sie samstags hin und kehren einfach nicht ihre Straße! Oder putzen nicht! Oder haben samstags nach der Bundesliga keinen Sex! Oder falls doch, dann lassen sie dabei einfach das Licht an, was ja echt ganz schön unerhört ist! Kurzum: Sie schrecken einfach vor nichts zurück, diese stöcklernden Outlaws!

Das ist auch kein Wunder, denn die Ursprünge des „Mörderic Stöck“ liegen am Amazonas und wurden dort von besonders brutalen Indianerstämmen einfach so, Sonntag nachmittags nach dem Kaffee, zum Zeitvertreib oder aus purem Sadismus ausgeübt. Allerdings nahm man da als Untergrund nicht etwa den federnden Waldboden, sondern zufällig vorbeikommende Feinde. Dann pixelte man mit Stöcken aus Tropenholz, das muss man sich mal vorstellen, Tropenholz!, das sagt doch wohl schon alles, Tropenholz!, in stundenlanger Handarbeit schöne Muster und erbauliche Sprüche in den Feind ein, woraus sich später dann, unter Zuhilfenahme durch britische Missionare das Tattoo entwickelte und in die ganze Welt verbreitete.

Mannmann. Also wenn Reinhold Messner das mal früher gewusst hätte, dann hätte er sich das ganze Himalaya-Gekraxel sparen können. Mörderic Walking, das wärs gewesen. Aber leider gab es das zu seiner Zeit noch nicht und heute würden seine Nerven das nicht mehr aushalten, auf keinen Fall.
Diese ganze Freeclimbing-Geschichte ist auch maßlos überschätzt. Ist ja wohl auch nur ein schlechter Witz, mit dem kleinen Finger an so einem lächerlichen Felsen hängen und unter einem geht’s 5000 Meter in die Tiefe. Zum Einschlafen. So etwas machen die Mörderic Stöckler mal ganz nebenbei in der Mittagspause.
Oder Apnoe-Tauchen. Lachhaft. Das ist doch alles nur für solche armen Hascherl, die keinen Mumm haben, sich mit ein paar Stöcken die Muskeln aufzuschlitzen, bis die Knochen freundlich lächelnd hervorschauen.

Mörderic Walking, das ist es! Das bringt puren Nervenkitzel, Schmerzen ohne Ende und den Nimbus des wahren Helden, der das alles erträgt ohne mit der Wimper zu zucken.
„Poah, was biste für eine Weichei, Nuehm“, sprach ich ernüchtert zu mir selbst und Mogli winselte bestätigend.
Schon wenige Stunden später verließen wir im Schutze der Dunkelheit unseren gefährlichen Beobachtungsplatz. Meine Stöcke habe ich danach endgültig verschreddert. Was auch sonst.

Ich hab einfach nicht die Nerven für so ein mörderisches Hobby!

Über Liv Maxx

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35 Antworten zu Gefährliche Extremsportarten: Mörderic Walking

  1. Erdge Schoss schreibt:

    Da haben Sie völlig recht, liebes Fräulein Anna, eine Sportart, bei der man ständig uitt uuitt uittu-uittuuitt macht, sollte man sich besser aus sicherer Entfernung anschauen. Auch wegen der fliegenden Stöcke.

    Und für welchen Extremsport haben Sie sich nun entschieden?

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  2. Anna Nuehm schreibt:

    Schach, lieber Herr Schoss.
    Schach.
    Dies aber nur mit Vollkörperschutz und Helm.
    Man kann ja nie wissen. Fliegende Bauern und so.

    Herzlich
    Ihre Anna :-)

  3. Erdge Schoss schreibt:

    In Schottland, liebes Fräulein Anna, beliebt man Zwerge zu werfen.
    Und ich rede nicht von Gartenzwergen.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  4. Westpfalz-Johnny schreibt:

    Mörderic Walking, liebe Anna, ist nichts für mich! Sieht einfach zu tuntenhaft aus! Ich bleibe lieber beim Standard Walking. Sieht 1.) bessser aus und 2.) bringts auch mehr!
    3.) Bin ich auch nicht so ein Rudelmensch und 4.) Finde ich es furchtbar, wenn ich morgens früh in der Westpfalz mal wieder so ein Damenrudel überhole, das seinen Großteil an verbrannten Kalorien vermutlich eher dem Gequatsche zuzuschreiben hat. OK, ich meine, so ne komplette Gala oder Bild-der-Frau innerhalb einer Stunde – noch dazu laufend – auszutauschen, bringt ja auch schon was!

  5. Tilla Pe schreibt:

    Mikado ist noch gefährlicher als Schach.
    Spielen auch Stöcke mit – daran wird es liegen.
    Liebste Frau Nuehm – bitte bringen Sie sich nicht so leichtsinnig in Gefahr!
    Wie schon mein Großvater selig zu sagen pflegte: „Sport ist Mord – Massensport ist Völkermord“
    Tragen sie nur regelmäßig die leergefressenen Pizzakartons ins Altpapier – das ist ausreichend Bewegung. Glauben Sie mir – ich mache es auch so.
    Herzlichst,
    Tilla

  6. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Herr Erdge,
    genau das berichtet Horst Carwrigth auch immer wieder! Ich hielt das bisher für Jägerlatein.
    Aber wenn Sie’s sagen…
    Herzlich
    Ihre Anna

    Werter Johnny,
    das hab ich mir schon gedacht, dass Sie eher ein Johnny Walker sind!
    Das Gequatsche über die „Bild der Frau“ halte ich persönlich für okölogisch sehr schädlich. Wenn nicht sogar Ozonloch fördernd.
    Man sollte die alle verklagen.

    Liebste Tilla,
    ich bleib dem Wald ja erst mal fern und das Apnoe-Tauchen mache ich nur noch am Wochenende, nicht mehr täglich.

    Leergefressene Pizzakartons wegtragen – was für eine wundervolle Vorstellung!
    Herzlichst
    Anna :-)

  7. Elder Blogman schreibt:

    Bei uns im Allgäu sind sie auch unterwegs und machen den ganzen Boden kaputt, genau wie die Stöckchenwerfer die Blogs.

    Nur daß die dazu wenigstens nicht auch noch jodeln.

  8. Anna Nuehm schreibt:

    Elder Blogman,
    das Schöne an und im Internet ist ja, dass es hier so still ist.
    Traumhaft. Diese Stille.
    Also wenn hier noch gejodelt würde, hätte ich schon längst alles hingeschmissen!
    Anna :-)

  9. Martina schreibt:

    Liebe Anna,

    deine Erzählung erinnert mich an meine Erlebnisse mit dieser mörderischen Sportart in Lübeck.

    Irgendwann hatte ich mich an das Geräusch gewöhnt, das ähnlich dem einer herangaloppierenden Pferdeherde ähnelte. Sie kamen und ich nahm meinen allgemein gefährlichen Molch-Aufspürhund Anton an die Leine.

    Rund 20 etwas füllige Hausfrauen marschierten auf mich zu. Die Stöcke heftig vor sich herstoßend, und sämtliche Fehler machend.

    Für mich war klar: dieser *hüstel* Sport war für die allermeisten nur ein Alibi, sowas ähnliches wie Bewegung über sich ergehen zu lassen.

    Es dauerte manchmal Minuten, bis diese Horde an uns vorrüber gewalkt war. Und wehe, man wich nicht aus, dann liefen Hund und Frau Gefahr, von miteinander über Kochrezepte, Kindererziehung und Diäten quatschende Frauen und Männer überrannt zu werden.

    Hier im Rhein-Sieg-Kreis hat sich diese Sportart (welch ein Glück!!) nicht durchsetzen können. Sicherlich liegt es daran, dass die Laiinen ihre gemeingefährlichen Stöcke gegen die Bergsteigungen einzusetzen wissen. Und die paar Leute, die ich mit diesen Waffen sehe, setzen sie sowieso nicht korrekt ein, sondern nutzen sie nur als Ausrede, endlich mal etwas von den 180 Kilos in einem Spaziergang abzuarbeiten.

  10. corax schreibt:

    Frau Anna,

    Stöckchen, Jodeln, pah.
    Ich hab ein Boot und raten Sie mal wie das heißt.

    Glück auf! :-)
    .
    .
    PS: Haben Sie mitbekommen, dass man tatsächlich wieder Bisons in NRW auswildern will? Wenn das klappt ist hoffentlich wieder Ruhe im Wald.

  11. Elder Blogman schreibt:

    @ corax:

    Der BaziND vermutet, die Yacht heißt Glück auf und ist eine Zierde für die gesamte maritime Landschaft. Foto ins Blog bitte!

  12. Anna Nuehm schreibt:

    Liebe Martina,
    das war aber knapp. Und nicht auszudenken, was dir und Anton dann passiert wäre!
    Ja, das Gesabbel im Wald, den andere Menschen zwecks geistiger Erbauung und philosophischer Vertiefung (=ich) aufsuchen, ist echt nicht zum Aushalten. Wo soll man denn sonst noch seinen geistigen Tiefflügen nachgehen, wenn nicht dort!
    Schlimmer als beim Friseur!
    Und die Technik, die manche da beherrschen, da kringelt sich doch jeder Stock vor Lachen!
    Anna :-)

    Corax, lassen Sie mich raten, Ihr Boot heißt:
    – Mörderic Sea?
    – Blogwelle?
    – Titanic Zwo?
    – Corax sein Boot?
    – Stöckchen?

    Bisons? Ha, und demnächst reitet Winnetou wieder, oder was? Ist schon wieder der 1. April?
    Glück auf! :-)

    Genau, Elder Blogman:
    FOTO!
    Anna :-)

  13. Horion schreibt:

    Was bin ich,

    allerwertestgeschätzte Anna froh, dass sie sich des Themas angenommen haben! – Andernfalls hätte ich in meiner Genervtheit ob dieser Park-, Wald- und Wiesenverschmutzung selber zur Feder – äh Tastatur – greifen und einige Hasstiraden vom Stapel lassen müssen – und das obwohl ich doch bekannterweise zutiefst schreibfaul bin und noch nicht einmal ein Blog besitze, dem ich solcherlei anvertrauen könnte…

    mit dankbaren Grüssen
    Horion

  14. Anna Nuehm schreibt:

    Werter Horion,
    vielen Dank! Es freut mich, dass ich damit einen Ihrer Herzenswünsche erfüllen konnte, wenn auch unwissend und zufällig.
    Andererseits ist es aber sehr schade, denn wenn ich nicht über die Stöckler geschrieben hätte, hätten Sie sich ein eigenes Blog zulegen müssen, was bestimmt sehr unterhaltsam wäre.. Hätte… wenn.. wäre!
    Schade!
    Sie sind doch nicht so wirklich schreibfaul, das kann ich doch bis hierhin erkennen…
    Anna :-)

  15. corax schreibt:

    Frau Anna,
    Herr Oberstabsblogmann, *

    jetzt bin ich hier in eine Situation geraten. Kennen Sie das? Sie machen einen kleinen Scherz der gar nicht sooo gut ist, und dann wollen ihn alle erklärt haben. Erklärt man ihn nicht, ist man doof, und wenn man ihn erklärt sagen alle: „Ach so, der war aber nicht lustig.“ Man kann also bloß verlieren, grr.

    Foto gibt’s keins, gibt ein Video, das Video hat noch einen Schlussgag, wer die Musik bis dahin nicht erträgt kann ja den Ton stummschalten. Heißen?
    haar naam is anna en ze ligt hier in de sloot Wie sollte ein Boot sonst heißen? ;-)

    Für Aprilscherzverbreitungen ist doch grad Herr Matt zuständig, ich sag nur WC-Ente, gröhl.

    Die Bisons sind natürlich Wisente und die sollen im Rothaargebirge ausgewildert werden, gibt aber noch Probleme wegen so ein paar Schissern.
    Nix Scherz, Sie können mir einfach alles glauben, ich bin gar nicht zur Lüge fähig.

    Glück auf! :-)

    * PS: Herr Oberstabsblogmann, ich bin grad fasziniert von den Bildern des holländischen Schiffes auf französischem Strand. Ich hätte nicht gedacht, dass ein Schiff so relativ senkrecht stehen bleiben kann, ist das normal? Ich dachte wegen des Kiels müsste die Neigung viel stärker sein, ist ja schließlich kein Plattboot.

  16. Elder Blogman schreibt:

    @ corax:

    Sehen Sie sich mal dieses Foto auf dem Helgen an.

    Nur Bug- und Heckteil (Vordergrund) laufen waagerecht und senkrecht spitz zu.

    Die größte Sektion des Frachters (Hintergrund) ist ein recht viereckiger Kasten mit flachem Boden. Der Kiel tritt gar nicht nach außen.

  17. Erdge Schoss schreibt:

    Liebes Fräulein Anna, Herr Horst Cartwright berichtete nicht nur darüber, er selbst legte auch Hand an. Erstes Opfer soll seinerzeit sein „jüngerer“ Bruder Josepho, genannt Joe, gewesen sein, den er beim Reparieren des Gatters an der Nordweide gern mal zur Zerstreuung über die Hecken warf.

    Herzlich
    Ihr Ponderosa Schoss

  18. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    jetzt gehts Ihnen wie mir immer. Da witzelt man ein bisschen herum und schon ist man in Erklärungsnot.
    Guter Gag! Ein Boot namens Anna…
    Ist bestimmt so ne abgetakelte alte Fregatte. ;-)

    Die Sache mit den Wisenten finde ich äußerst bedenklich, wenn auch praktisch. Da das Fleischesser sind, können die ja gleich die Stöckler verspeisen.
    Die können ja auch mal chinesisch essen! Haha!- Verstehen Sie – Essen mit Stäbchen.. *hihi
    Genug der bösartigen Scherze!
    Glück auf. :-)

    Lieber Herr Erdge,
    manchmal meint das Schicksal es nicht gut mit einem, wenn man zB die Jüngste in der Familie ist.
    Ich hatte nie einen kleinen Bruder zum Üben!
    Das Leben ist kein Ponyhof, aber ne riesengroße Ponderosa.

    Herzlich
    Ihre Little Nuehm :-)

  19. Ulf Runge schreibt:

    Liebe Anna,
    ich hatte sowieso vor, hier mal wieder nach dem Rechten und Linken zu sehen. Und dann sehe ich eine Besuchshinterlassenschaft bei mir. Danke sag.

    Doch nun hierzu…

    Stadt Land Fluss – welche Verunglimpfung dieses schönen Spiels. Noch heute gibt es Leute, Trivial Pursuit sei viel viel intellektueller. Na ja.
    Wir spielen Stadt Land Fluss übrigens mit Beruf, Pflanze und Tier. Automarke konnte ich nicht durchsetzen. Ich berichtete, glaube ich, bereits darüber. Egal.

    Schiffeversenken. Ja. Es ist ein Kriegsspiel. Und ich spiele es bis zum letzten Torpedo. Treffer versenkt.

    Oder XOX. Oder Halma. Mühle. Dame.

    Und schäme mich nie dafür, nur hier…

    Aber zum Thema.

    Ja, ich bin meinem Hund dankbar, dass er mich nach dem 20zigsten Mal vom Mörderic Stock blutig gestochend vor die Wahl gestellt hat: Marathon oder Herzinfarkt. Aber bitte keine Stöckchen mehr. Die Anna hätt‘ das auch auf Ihrem Blog stehen…

    Der lieben Frau Tilla Pe sei gebeichtet, dass ich mehrfach versucht habe, die Damenwelt für mich zu begeistern durch Zahnstocher-Hochsprung. Bin aber jedes Mal beim Abspruch gescheitert. Die zu überspringende Höhe von Fragemichnicht hätte ich ja locker geschafft, aber als ich beim Anlauf rekapitulierte, dass es sich bei dem Holz um Nordmanntanne, aufgepropft auf Tropenholz (!!!) handelt, da dacht ich mir, macht doch Euren Kram selber, ich muss doch nicht alles kommentieren. Ist mir aber auch egal.

    Schach spielst Du jetzt? Dann sag mir doch mal spontan, ohne zu gugeln, welche Farbe ist denn bei Weiß unten links?

    Liebe Anna, schön, wie schön treu Du Dir bleibst…
    LG, Ulf
    P.S.: Ich wär Dir auch gern treuer :-)

  20. corax schreibt:

    Frau Anna,

    Ist bestimmt so ne abgetakelte alte Fregatte. ;-)

    ik heb een hele mooie splinternieuwe boot
    het is de allermooiste boot van allemaal

    Translator

    By the Way: Was haben Sie denn gegen Fregatten?
    Das sind mit die schönsten, schnellsten und elegantesten überhaupt. Und raten Sie mal womit die sich beschäftigen?
    Na? Na? Genau! :-) Ist das nicht Wahnsinn?

    Glück auf! :-)

  21. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Ulf,
    ich hab zu danken! So ein schöner Text mit soviel Wahrheit.
    Ich sag ja, der Trend geht zum Zweitblog. ;-)

    Schämen muss man sich aber hier nicht! Weder für Halma noch für Stadt-Land-Fluss-Tier.
    Nimm das bloß nicht alles zu ernst, ich tu’s auch nicht. Noch weniger, als es so aussieht.. Mein Hund hat ja das Mörderic walking immer gelíebt, er sah es so als eine Art Fight-Club für Arme an und er mittendrin. Aber man kann seinem Hund auch nicht jeden Wunsch von den Augen ablesen…

    Tropenholz! Das kann ich mir von dir nicht vorstellen, bestimmt war das aus ner Plantage von Aldi oder so. :-)

    Und das Feld ist weiß. Oder schwarz. Äh. Ja.

    Sei mir doch ruhig treu, tu dir keinen Zwang an! Ich weiß, ich weiß.. so viele Blogs und man kann nicht immer überall sein. Aber wenn du ab und zu reinschaust, freue ich mich umso mehr.
    Liebe Grüße
    Anna :-)

  22. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    der Translator geht gerade nicht, aber danke. ;-)
    Fregatten: ich hab nix gegen die. Ich mag das Wort sogar sehr. Und „abgetakelt“ ist auch ein schönes Wort.
    Vielleicht werde ich demnächst auch über meine vielen Kapitänserfahrungen berichten. Wer weiß.

    Also wie Sie gerade wieder den Bogen geschlagen haben, von der Fregatte zum Stöckchen, also WAHN-SINN!
    Glück auf! :-)

  23. corax schreibt:

    Frau KaLeu,

    natürlich geht der Translator. Sie müssen ihm bloß sagen was er machen soll. Wenn Sie im Hotel am Empfang auf die Klingel drücken dann kommt der Portier, Ihre Koffer fliegen deshalb doch auch nicht von alleine nach oben. :-)

    Bogen schlagen ist meine leichteste Übung, vorzugsweise mit nach links. Nur Herr Schoss neulich mit Kottan’s Major – da wollt mir ja partout nix brauchbares zu einfallen. Außer irgendwelchen Kieberer Witzen. Oder: Auf einem Bein kann man nicht stehen. Langweilig. :-(

    Ihnen ein neugieriges: Glück auf! :-)

  24. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    ich glaub, ich hab nen Pc-Virus. Das Ding ist so schnell wie ne 200 jährige Schnecke. :(
    Mir fällt auch nicht immer ein guter Witz ein. Meistens aber dann, wenn es sehr, sehr unlustig ist und man AUF KEINEN FALL lachen sollte!
    Glück auf! :-)

  25. Mamü schreibt:

    Hi Anna,

    habe mich köstlich über Mörderic Walking amüsiert. :-) Klasse geschrieben.

    Natürlich haben mir die Zeilen, in denen dein kleiner verrückter Hund vorkam besonders gefallen, erinnerten sie mich doch an mein Hündchen, seines Zeichens Parson Jack Russel Terrier, pardon, man sagt ja nur noch Parson Russel Terrier. Egal. Ersteres gefällt mir immer noch besser. Quirl ohne Knopf zum abschalten würde es notfalls aber auch treffen. Bei einer so bedrohlichen Herde mit Stöcken würde meiner vermutlich ausrasten. :-)

    Ich werde sicher ab und zu mal vorbeischauen, insbesondere wenn ich was zum Lachen brauche. :-)

    Lieben Gruß,
    Martina

  26. Anna Nuehm schreibt:

    Hi Martina,
    danke, das freut mich! :-)
    Ich bin ein großer Fan von Jackies aller Art und mag diese kleinen Betriebsnudeln sehr. :-)
    Obwohl meiner leicht größenwahnsinnig und mittelschwer militant ist. Und ich nur sein elender Futtersklave. ;-)
    Danke und schau rein, wann immer du magst. Hier ist ja immer offen, mindestens 24 Stunden pro Tag, manchmal auch noch länger. :-)
    Mogli kannst du übrigens auch in der Slideshow (Nuehm goes Hollywood) bewundern. Wenn auch sehr verwackelt.

    Liebe Grüße,
    Anna :-)

  27. Mamü schreibt:

    Hi Anna,

    das verwackelte Mogli-Foto sieht auf jeden Fall vielversprechend süß aus. :-) War auch nicht anders zu erwarten, als Jackie kann man nicht anders als süß sein. :-)

    Liebe Grüße,
    Martina

  28. Westpfalz-Johnny schreibt:

    Welche gefährliche Extremsportart wird als nächstes in dieser Serie besprochen?

  29. Anna Nuehm schreibt:

    Hi Martina,
    danke, süß ist er auch, aber auch ein Schlitzohr und sehr gefräßig. Also von mir hat er das nicht! ;-)
    Jackies wickeln mich im Nullkommanix um den Finger. Oder die Pfote. Hunde haben ja keine Finger.

    Liebe Grüße,
    Anna :-)

    Johnny,
    das weiß ich noch nicht so genau. Ich muss innerlich erst Beschwerden und Mínuspunkte sammeln. ;-)
    Vielleicht Fahrrad fahren… :-)

    Anna :-)

  30. corax schreibt:

    Frau Anna,

    das habe ich gesehen.

    Glück auf! :-)

  31. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    Ihre Intelligenz macht mir Angst!
    Glück auf! :-)

  32. corax schreibt:

    Frau Anna,

    danke. Für das mit der Intelligenz. Aber wieso a) Angst? und b) überhaupt an dieser Stelle? c) Steh‘ grade auf der Leitung. Ich sprach lediglich von Ihren minutiösen Kapriolen.

    Leicht verwirrtes Glück auf! :-)

  33. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    Späßken.
    Aber „Angst“ deshalb, weil es höchstens 20 Sekunden da stand und Sie ja wirklich alles, alles sehen!
    Sie sind nebenbei beim FBI, stimmts?
    Können Sie mich mal blitzdingsen, damit ich mein früheres Leben vergesse? Wäre nett, danke. :-)

    Glück auf: :-)

  34. corax schreibt:

    Frau Anna,

    ach das meinten Sie, das hab ich doch gleich wieder vergessen gehabt. *lässigehandbewegungmachundverschwörerischguck*

    Nein, ernsthaft, nicht zuletzt Sie haben dafür gesorgt, dass ich meistens schwer beschäftigt bin. Ich hab keine Ahnung was Sie da *hustmalwiederräusper* kurzfristig publik gemacht haben. Und selbst wenn, Sie wissen doch, ich kann schweigen wie ein Blinder. Der Phil hat doch kürzlich erst ein nützliches Plugin entwickelt. Wäre das nichts für Sie?

    Meine Aussage bezog sich lediglich auf Ihren neuerlichen:

    Ich muss innerlich erst Beschwerden und Mínuspunkte sammeln.

    Minusípunkt. Wie Sie den immer so nonchalant mal hier mal da verteilen, sagenhaft. :-)

    Dafür weiß ich aber warum es Benzinlampe und nicht Diesellampe heißt. Weil es sonst ständig zu unerwünschtem Nachfragen käme. Diese? Oder doch jene?
    Unangenehmer sind nur noch Duschlampen.
    Aber davon haben Sie ja wegen Ihrer fehlenden Technikaffinität zum Glück keine Ahnung. :-)

    Glück auf! :-)

    PS: *blitzdingsen* Haben Sie sich schonmal gefragt warum all die Leute um Sie herum jeden Tag wieder brav zur Arbeit gehen? Bei all den schrecklichen Erinnerungen an die Vortagserlebnisse? Hm?
    Wissen Sie nicht mehr was zB. Ihnen gestern schlimmes widerfahren ist? Nicht? Täglich, es geschieht uns täglich, das mit dem *****dings. Bleibt nur noch die Frage ob Fluch oder Segen.

  35. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax,
    Sie haben ja echt Adleraugen, den krummen I-Punkt hab ich gar nicht gesehen.
    Keine Ahnung, wo der immer herkommt.. Seltsam.. vielleicht eine Botschaft aus einem anderen Universum?
    Das plugin von Phil ist doch nur für Betrunkene! Als würde ich betrunken bloggen! tstststs :-)

    Hallo, fehlende Technikaffinität?
    Ha! Da muss ich aber dezent darauf hinweisen, dass ich schon einmal eine kaputte Autobatterie ausgebaut und eine neue eingebaut habe! Und wissen Sie was?
    Das Ding (= Auto) lief danach doch tatsächlich. Keiner war überraschter als ich..
    Außerdem besitze ich eine Bohrmaschine und kann auch Lampen anschließen, obwohl ich ne Scheißangst vor Strom habe!
    Nur meine Fernbedienung funktioniert nicht, mein Handy nicht, mein Pc nicht, mein Dsl nicht und mein Telefon ist auch immer kaputt!
    Aber Handwerk und Technik sind vermutlich zwei Paar Schuhe.. seufz..
    Blitzdingsen ist ein Segen, glauben Sie mir das mal..

    Glück auf! :-)

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