Welcome to your greatest day!

Your greatest day!

(Leider ging das direkte Einbetten nicht, also bitte den Link anklicken!)

An alle da draußen, die das Leben gerade Scheiße finden:
Das ist nicht so! Überhaupt nicht wahr!
Das Leben kann so toll sein! Manchmal zumindest.
Und das Beste daran: jeder Tag kann der großartigste im Leben sein. Einfach so.
Heute. Morgen. JETZT! Gestern. Voriges Jahr. Vor fünf Jahren. In zehn Jahren. Ist das nicht genial?

Innerhalb von fünf Minuten kann man sein gesamtes Leben auf den Kopf stellen, ändern, verbessern, zerschreddern, aufbauen, abbauen oder abreißen. Ist das nicht herrlich? Yes, it is!

Ich kenne mich da aus. Erst letztens, als ich fast Latin Lover in Paraguay geworden wäre – es scheiterte an meiner blöden Abschlussprüfung bei der hiesigen VHS, zu der ich mit der verkehrten Frisur – ich sage nur: blond – und noch dazu auf dem falschen Fuß aufkreuzte – hätte ich es fast geändert, mein Leben. Aber so was von.

Ich kann nur sagen, ich hätte Paraguay von links nach rechts umgekrempelt, auf den Kopf gestellt und wieder gerade gerückt! Die können froh sein, dass ich erst 2010 wieder zur nächsten Prüfung zugelassen bin und sowieso warten muss, bis dieses völlig überflüssige Hausverbot bei der VHS aufgehoben ist.
Aber ich war ganz schön nah dran, ich sag’s euch.
Na und, hab ich mir nach der vergeigten Prüfung gesagt: dann werd‘ ich entweder Bongospieler am Kongo, Maorihäuptling in Montreal, Orangenverkäufer am Orinocco, Besitzer der Lehman Brother’s oder The Next Uri Geller. So what! Fuck that!

Hey, Leute, mal so unter uns gesagt: man muss immer noch ein As im Ärmel haben oder zwei. Peinlich wird’s nur, wenn es fünf sind oder sogar sechs. Aber das ist ’ne andere Geschichte.
Und schaut sie euch an: sogar Take That können mal ein gutes Lied machen, wer hätte das gedacht. Okay, sie haben 20 Jahre dafür gebraucht, aber besser spät als nie. Besser spät als nie! Merkt euch das!
Wenn auch Gary Barlow voll textneidisch auf seine Kumpels denen den ganzen Text wegsingt und sie zu kleinen, verärgerten und zudem sehr magersüchtigen Statisten degradiert. Das macht gar nix.
Das Lied ist toll! Und es sieht auch nur so aus, als würde Gary beim Singen alle Zuhörer wie ein kleines Molekül einatmen, so wie er den Mund aufreißt, dass ganze Häuserschluchten, der Himmel, das Universum und auch seine suizidal-depressiv über den Häuserrand schauenden Kollegen in seinem Schlund verschwinden.
Das ist nur eine optische Täuschung. Wirklich!
Und dass er den ganzen Text in sich hineinschlingt wie die berühmte Weihnachtsgans einen Apfel, die Kastanien, die Klöße und die Maronen, das passt doch auch sehr schön zur Jahreszeit und ist so irre gemütlich und anheimelnd. Man wartet förmlich darauf, dass er angefüllt mit Text wie ein großer Luftballon vom Boden abhebt und davon schwebt, während er für die anderen Drei nur ein müdes „hmhmhm“, „lülülülilo“ oder ein „hamhamham“ übrig lässt. Das tut aber der genialen Message dieses Liedes keinen Abbruch. Null.

Heute könnte der großartigste Tag im Leben sein, also, geht hin und macht was draus!
Das ist ein Befehl!
Eure Nuehm

Über Liv Maxx

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10 Antworten zu Welcome to your greatest day!

  1. corax schreibt:

    Frau Anna,

    so eine durch und durch positive Einstellung verdient einen angemessenen Kontrapunkt.
    Für manche kommt sie dadurch noch besser zur Geltung, für mich kommt damit meine innere Mitte wieder ins Lot und mein Qì kann wieder ungestört fließen.
    Das find ich dann wieder voll gut ey, so total entspannend ey.

    Meridiane Grüße :—)

  2. Westpfalz-Johnny schreibt:

    Danke, liebe Anna, so einen Hinweis bräuchte ich öfters!
    Für die nachhaltige Wirkung wäre auch eine Vertonung ganz doll.
    Aber mit dem Apfel, ähm, war das nicht eine Sau statt einer Gans?

  3. Anna Nuehm schreibt:

    Corax, ganz schön fies, wie die kleinen Bärchen über die Klippe springen. Aber wenn Sie damit jetzt wieder im Lot sind, soll es mir Recht sein.

    Glück auf! :-)

    Lieber Johnny,
    die Vertonung ist doch schon im Beitrag drin! Einfach den Link anklicken…
    Sie meinen auch bestimmt ein süßes kleines Ferkel und keine Sau! Oder isst man in der Pfalz ganze Säue an Weihnachten? Rhetorische Frage, ich glaube, ja.

    Anna :-)

  4. audrii schreibt:

    Solche Befehle liebe ich! Befiehl mir das Glueck!

    Merci beaucoup! Audrii

  5. Anna Nuehm schreibt:

    Aber gerne, avec plaisier, liebe Audrii.
    Anna :-)

  6. Fräulein Tina schreibt:

    Und das tolle an dem Lied ist ja, wenn ich es morgen höre oder in vier Wochen oder sogar in 2,57 Jahren, dann werde ich immer noch zum großartigsten Tag meines Lebens willkommen geheißen. Das ist perfekt. Dann hatte ich in meinem Leben schon mindestens 3. Es gibt schlechteres :)

  7. Fräulein Tina schreibt:

    Verzeihung Frau Anna, WordPress hat mich vor Sie geschmuggelt. Ich bitte um Vergebung!

    Herzlichst,
    Fräulein Tina

  8. Fräulein Tina schreibt:

    Schon wieder, ein Teufelskreis!
    Ahhh…

  9. Anna Nuehm schreibt:

    Liebe Tina,
    das ist ja das Schöne an dem Lied. Und generell so am Leben!
    Jeder Tag kann der tollste sein. Jeder!

    Sie haben nicht geschmuggelt, ich hab die Uhr umgestellt
    ;-)

  10. corax schreibt:

    Aber aber meine Damen,

    (wer weiß woher das Zitat stammt bekommt von mir ein Eis)

    „morgen, in 4 Wochen, 2,57 Jahre, Jeder Tag, Jeder!“

    Sie vergessen mir ganz dabei: The Time Is Now.

    Wir leben doch schließlich im Hier & Jetzt, oder etwa nicht?

    Glück auf! :—)

    Frau Tina,
    schauen Sie bitte nicht wieder nach dem Schlagzeuger, hören Sie lieber auf den fetten Bass.

Let it flow ...

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