WM-Splitter: Rückblick, Hinblick und Ausblick

– Die Vuvuzela ist ursprünglich benannt nach Uwe Seeler, der bis zu seinem 28. Lebensjahr seinen Namen nur sehr undeutlich ausgesprochen haben soll. Vuvuzela – eine Hommage an Vuwu Seela. (Ja, ich weiß, dieser Kalauer ist grottenschlecht, aber ich find den trotzdem gut!) Wie sie dann nach Afrika gelangte, bleibt allerdings weiterhin ungeklärt. Möglich ist, dass Loddar Matthäus sie auf seinen zahlreichen Bewerbungsgesprächen für einen – was war der noch mal gleich von Beruf? – Dingens-Job im Handgepäck nach Afrika mitnahm und dann dort vergaß.
– Mit totalem Unverständnis wurde die Disqualifikation des französischen Stürmers Anelka aufgenommen, der seinem herzlosen Trainer nur das Beste gewünscht hatte: „Oh lala, Monsieur le Traineur, könnten Sie sisch vielleischt ein wenisch in Ihren kleinen Popo äh, hineinschauen, vielleischt mit eine riesengroße Taschenlampe, damit Sie immer schön Licht da haben, wo es am Dunkelsten ist, Sie kleine Strandsonne? (= sun of a beach. Anmerkung des Übersetzers) So wird Freundlichkeit belohnt? Da muss man sich nicht wundern, dass es keine Liebe mehr unter den Menschen gibt.
– Umgehend beschloss Sarkozy selbst eine Mannschaft zusammenzustellen und rief seine Busenfreundin Angela an: „Ängie-Chérie, ich wolle faire le Footbol avec toi et avec les balles de la Grande Nation! “ Sie meinte dazu: „Öh, Nicki, dös göht löider nischt, isch muss doch den Glose vertreten, weil dör ös joa gespörrt, aber völlischt kann dir der Obama aushölfen?“
Obama: „Nein, ich habe leider keine Zeit, da ich den Weltfrieden retten muss, aber ich könnte dir die Jungs von BP schicken?“
Darüber soll Sarkozy so erbost gewesen sein, dass er Obama umgehend den Kalten Krieg erklärt hat.
– Nach den wilden Knutschorgien mit seinen Spielern am Seitenaus wurde Maradona von freundlichen Reportern darüber aufgeklärt, dass er sich nicht auf einem internationalen Gruppentreffen der Swingerclubs weltweit befindet, mit Gruppenkuscheln, Gruppenduschen und Gruppensexwanderungen, sondern bei der Fußball-WM.
Maradona: „Was? Fußball? So ein Scheiß! Ich reise ab. Da lauf ich doch lieber nackt durch die Straßen von Buenos Aires!“

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2 Antworten zu WM-Splitter: Rückblick, Hinblick und Ausblick

  1. Matt schreibt:

    Na, schau mal an.

    Schön von Ihnen zu hören. Wo waren Sie – im Kibbuz?

  2. Anna Nuehm schreibt:

    Danke, Matt.

    Genau, im Kibbuz. Genau so wars!
    Also so ähnlich. Ich saß im Gaza-Streifen fest. Ausreiseverbot… Blockade… Sanktionen.. Man kennt das ja, nech.

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