Kürbissuppengemetzel

Hallo Gemeinde,
der Pfarrer säuft., ich bin wieder da!
Der „Sommer“ ist vorbei, leider oder Gottseidank, man weiß es nicht so genau…
An meiner Einfallslosigkeit hat sich nichts geändert, war ja auch nicht anders zu erwarten, ne! Ich hab mich darum entschlossen, dass ich das Blog in eine Art Foodblog umfunktioniere, denn die gehen wie… Achtung, Wortspiel, geschnitten Brot. Hihi.

Fang ich doch mal gleich mit einem Rezept an:
Kürbissuppe!
Man nehme einen Kürbis, höhle ihn aus, wobei man sich fast die Finger abhackt, weil das Zeug so sperrig und unhandlich ist. Schlimmer ist eigentlich nur eine Kokosnuss, aber das Rezept dazu kommt ein anderes Mal.
Also, aushöhlen das Teil. Dabei die ganze Küche und sich selbst gekonnt mit orangen Kürbisfitzeln einsauen. Auch Gesicht und Haare. Die Küche zu renovieren wird dann das übernächste Projekt, toll, was?
So kommt keine Langeweile auf und man hat immer was zu tun, im Herbst.
Hmm, man hat dann eine Schüssel voll Kürbismatsch, den man in einen Topf umfüllt. Schnell eine Zwiebel schneiden, schnell deshalb, wegen der Tränengefahr! Zwiebel auch in den Topf geben.
Gemüsebrühe, Pfeffer, Salz, Zucker, Rosinen, ach nein, stopp, bin versehentlich in die Spalte mit dem Hefezopf gekommen, was das überübernächste Projekt…., ich hoffe, Sie können noch folgen?
Also würzen halt! Machen Sie sich halt mal selber Gedanken, wie Sie das würzen! Ich kann Ihnen auch nicht alles, Vorsicht, noch ein Food-Wortspiel, VORKAUEN! Hihi.
So, also köcheln das Ganze. Stundenlang. Viele, viele Stunden.
Und da das Blog hier in Echtzeit geschrieben wird, sind darum viele, viele Stunden vergangen. Ich hoffe, bei Ihnen auch, ansonsten werden Sie disqualifiziert wegen unkorrekten Bloglesens!
Ich schweife etwas ab.. sorry!
In den vergangenen Stunden ist mir dann eingefallen, dass ich Kürbissuppe nicht ausstehen kann. Hatte ich wohl irgendwie vergessen. Allein der Gedanke an dieses mehlige Zeug, durchsetzt mit harten Brocken vom Kürbisrand – grauenhaft.
Ich also schnell zur nächsten Frittenbude gefahren, mir ne Currywurst geholt und genüsslich verzehrt!
Die Kürbissuppe hab ich erst unauffällig den Nachbarn vor die Tür gestellt und sie dann Tage später, mangels Interesse – undankbares Gesindel! – ebenso unauffällig in der Biotonne entsorgt.

Gutes Gelingen und guten Appetit!
Ihre Foodbloggerin,
Anna Nuehm :-)

Über Liv Maxx

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14 Antworten zu Kürbissuppengemetzel

  1. Zaphod schreibt:

    Kaum ist der Chef auf Kreuzfahrt gehts hier ab. Hoffentlich ist die Küche rechtzeitig renoviert.

  2. blogspargel schreibt:

    Also, ich liebe Kürbissuppe, vor allem in die Variante mit ganzen Früchten könnte ich mich reinlegen – und die Sauerei in der Küche hält sich dann auch ziemlich in Grenzen.

    Ich schicke Ihnen mal meine Türe, vor die können Sie dann Ihre nächste Suppe stellen – aber nicht gucken, gell!

  3. <°((( ~~< schreibt:

    Verdammt! Ich wäre gekommen (nee, kein Wortspiel, im Ernst, ich meine:wirklich: Fortbewegung) … also … wo war ich? …

    … ach ja: Ich wäre zu Ihnen gekommen! Und ich hätte die so hergestellte Kürbissuppe ganz alleine probiert und auf eigenes Risiko & so. Ja. Wenn ich nur rechtzeitig davon gewusst hätte. Erfahren. Nein, kein Wortspiel, von der Kürbissuppe erfahren, mein ich doch …

    … oder wir hätten zusammen mit dem noch jungfräulich intakten oder unjungfräulich kleingehackten Kürbis zur Frittenbude gehen können und ihn frittieren lassen in blubberndem siedendem Öl. (schmeckt das? Ich hab keine Ahnung) und den Fritteur in seiner klebrigen Schürze dann mit dem ungenießbaren frittierten Kürbis-Mist bewerfen und ihn der Unfähigkeit zeihen können.

    … oder Sie hätten mich in Ihrer Küche den Kürbis schlachten und ausnehmen lassen und alles triefen lassen und mich mit beiden Händen bis zum Ellbogen in dem saftigen Fleisch wühlen lassen.

    Und Sie hätten mir dabei die ganze Zeit Ratschläge zur Vermeidung abgetrennter Glieder oder schlimmer Verletzungen mit dem sauscharfen Kürbishackmesser gegeben und dazwischen immer das eine oder andere gehaltvolle Getränk.

    Und im Zustand alkohol- und sonstwie geschwängerter Luft … nee, Lust! … ach doch: Luft … und fortgeschrittener Trunkenheit hätten wir immer neue saublöde und überaus naheliegende Wortspiele gefunden und hätten uns in den Armen gelegen und vor Lachen auf dem Boden gelegen in der ganzen Kürbisschmiere und dem Schmodder in Ihrer hochwertig gekachelten Neubauküche. Und wir …

    … wo war ich? … ähm …? … ja. Nee, Du, oder … ? … ach was, egal! Ich drücke jetzt auf Kommentar absenden

  4. AnnaNuehm schreibt:

    @Zaphod, au weia… Schnell her mit dem Schrubber und dem Eimer weißer Farbe! Bevor der Chef… Ach nee, das hier ist ja mein eigenes Blog, da kann ich machen, was ich will! Hihi..
    :-)

    @Blogspargel, Sie legen sich in Kürbisse hinein? Ich hoffe, Amnesty liest hier nicht mit! Kann ja wohl nicht angehen sowas! :-)
    Wenn Sie mir Ihre Tür senden, sende ich Ihnen nen leeren Topf. Demnächst gibts aber Kokosnuss– ähm… Konfekt oder so.. Oder Kokosnussbrot.. Irgendwas halt.. Auf jeden Fall sehr deliziös und es passt in einen Topf, gut, was?
    Kehren werde ich vor Ihrer Tür aber nicht, das müssen Sie schon selber!
    :-)

  5. AnnaNuehm schreibt:

    @Goldfischli… bin gerade hilflos lachend über der Tastatur zusammengebrochen.
    Zum Glück lagen da keine offenen Messer herum, in die ich hinein fallen konnte.
    Das klingt sooooo lustig!
    Vor allem der Teil mit dem Kürbiswerfen, dem Alkohol, dem Kürbismatsch auf dem Boden und dem ganzen Kürbis überall…
    Aber ich putz die Sauerei nicht weg, das sag ich Ihnen gleich!
    :-)
    Wusste nicht, dass Foodbloggen so lustig ist…
    :-)

  6. Pingback: Erfinderladen Berlin » Blog Archive » Kürbis oder nicht Kürbis, das ist heute die Frage. - originelle Geschenke, neue Produkte

  7. Erdge Schoss schreibt:

    Ich, liebe Anna, habe das sofort nachgekocht. Mein Nachbar ließ es auch vor der Tür stehen!

    Herzlich
    Ihr Erdge

  8. CeKaDo schreibt:

    Ich kann noch nicht sagen, ob das Rezept geklappt hat. Ich koche noch immer. Aber meine Viecher haben mit einem Rucksack auf dem Rücken das Haus verlassen ….

    P.S.: Der Nachbar hat Stacheldraht vor die Tür montiert. Sollte mir das etwas sagen?

  9. Westpfalz-Johnny schreibt:

    Mir fehlen die Worte liebe Anna. Hätten Sie doch mal vorher gefragt, in der Westpfalz gibt es beste Kürbissuppe, von meiner Mama höchstpersönlich. Sogar mit Orangen drin (damit wir im Farbton bleiben). Verfeinert ebenso. Zum Schluß mit Muskatnuss, Pfeffer und Creme-Fraiche. Von eigenen Kürbissen.
    Also nee, somit sind alle meine Vorurteile über Saarländer wieder bestätigt.

  10. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Erdge,
    Kochbanausen, alles Kochbanausen!
    Warten Sie, bis ich mal Bananenbrot backe! Oder Schlemmerfilet von Iglo!
    Herzlich
    Ihre Anna :-)

    Lieber Cekado,
    Ihr Nachbar daddelt zuviele Kriegsspiele am Pc. An Ihren Kochkünsten liegts auf jeden Fall nicht!
    Finde es lobenswert, dass Sie seit Tagen kochen und kochen und kochen…
    Weiter so!

    Lieber Westpalz-Johnny,
    haha, ich kochte aber nach einem pfälzischen Rezept. Und nu?
    Hihihi.
    Ihre Anna
    Ps: ich bestelle dann mal 50 Liter Suppe bei Ihrer Mama. Nur anstatt der Kürbisse nehme ich Rindfleisch und die Orangen dürfen Sie weglassen, bzw. dem kleinen Spanferkel in den Mund stecken!
    Danke!!

  11. Westpfalz-Johnny schreibt:

    Liebe Anna, ein Saarländer, der Kürbissuppe nach pfälzischem Rezept kocht, ist in etwa mit einem Pfälzer vergleichbar, der von Freisen-Oberkirchen ohne Navi auf direktem Weg nach Püttlingen muss. Quasi Verwirrung total. (Wie würden Sie fahren: Über St. Wendel? Über Nonnweiler? Über die A1? Über die A623? Mit Unser Ding? Mit SR1? Mit DLF? Sie merken es schon…)

  12. textorama schreibt:

    Sehr geehrtes Frl. Nuehm.

    Das ist ja ein schöne Überraschung, Sie wieder schreibenderweise anzutreffen. Und was für eine Koinzidenz, dass sie mit Kürben und Kokosnüssen beginnen. Jetzt, im Herbst. Kombiniert ist beides nämlich ein ganz fabelhafte, äh, Kombination. Also gekochter Kürbus mit frisch gezapfter Milch von der Kokosnuss (oder auch noix de coco chanel, wie der Frongsose sagen würde). Das Melken dieser widerspenstigen Nüsse ist natürlich voller Herausforderungen und nicht bar von Gefahren, aber die Mühe lohnt. Oder Sie öffnen einfach eine Dose mit entsprechendem Inhalt.

    Herbstliche Grüße,
    Ihr textorama

  13. Reimerlei schreibt:

    Hallo, wie schön, wieder was Neues zu lesen hier.Und dann auch noch mit so einem modernen Ansatz, SLOW-FOOD! Jaja, in der Kürbisschnitzerei, ist Frau doch sehr beherzt dabei. Aber viel schlimmer als die Suppe ist ja der Rest, der noch bei mir in der guten Stube für echten Horror sorgt. Ich sage Ihnen, am Tag 5 nach Halloween stinkt das ausgehöhlte Ding und löst sich in seine schleimigen Bestandteile auf. Halloweenkürbiskopf goes SCREAM! Ach ja und erwähnte ich schon, dass ich mich auf Ihre Showküche freue? Mit freudnlcihen Grüßen, das Reimerlei

  14. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Johnny,
    ein Saarländer braucht keinen Navi! Niemals! Ihre Beispiele sind allesamt total unrealistisch!
    Nur ein Pfälzer braucht einen Navi. Und das auch in der Pfalz.
    Hihihi..

    Ihre Anna
    :-)

    Werter Textorama,
    kaum ein paar Monate später – und schon antworte ich blitzschnell..
    Ist das nicht … – ja, Sie haben Recht: ne Sauerei!
    Bin ne faule Socke und wasche meine Hände in Unschuld!
    Oder Demut!
    Also sorry.. Ich bewerfe mich mit kleinen Steinen und duelliere mich mit mir selbst im Morgengrauen!
    So!
    Dafür aber: inzwischen halbweihnachtliche, ein bisschen österliche angehauchte Grüße mit den Vorboten des nächsten Sommers!

    Ihre Anna :-)

    Liebe Frau Reimerlei,
    hier ist inzwischen alles SLOW. Und am slowesten bin ich selbst…
    Furchtbar, ich sags Ihnen.
    Kann mir mal jemand in den Hintern treten, aber gepflegt?

    Showküche, schrieb ich das? Ach herrjeh, und dabei ist mein Handy kaputt.
    Gehen nicht mal Fotos!

    Herzlich
    Ihre Anna :-)

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