No Happy Ending

Ich hatte mir alles so schön vorgestellt:
Vor Freude weinend wäre ich zu seinem Auto gelaufen und hätte ihn bereits beim Aussteigen heftig umarmt:
„Endlich, endlich bist du da!“, hätte ich gejubelt, ihn geküsst und vor Freude auf der Straße getanzt.
„Ich habe so lange auf dich gewartet. Seit Juni warte ich auf dich. Und im Dezember hattest du mehrfach geschrieben, du würdest vorbeikommen! Und im Januar! Im März auch! Aber nichts! Egal – Hauptsache, jetzt bist du da! Ach, wie ich mich freue! Ich könnte dir die Füße salben und mit den Palmwedeln zuwinken, wenn du ins Haus gehst, würde dir das gefallen? Ich habe auch einen Ochsen geschlachtet und für dich gebraten. Und Wein, so viel Wein, wie ich gekauft habe… Du kannst so lange bleiben, wie du willst! Fühl dich ganz wie Zuhause!“
„Aber ich bin’s doch nur“, hätte er bescheiden gesagt. „Ich, der Mann von der Telekom.“

Aber leider – kam er auch dieses Mal nicht.

EDIT September 2015:

Da hier sehr viele Suchanfragen bezüglich „lautleise Kommentare“ eingehen: lautleise ist auf Lebenszeit für meinen Blog gesperrt. Ja, das gilt selbst für einen geschlossenen Blog. Dies geschah, da er immer wieder herumpöbelte, mich oder andere beleidigte oder sexistische und anzügliche Kommentare schrieb. Zudem schrieb er mir beleidigende Hater-Emails, woraufhin ich meinen Email-Account löschte.
Da ich keinerlei Lust verspüre, beim Lesen meiner alten Blogartikel Brechreiz zu empfinden, habe ich alle seine Kommentare gelöscht.

MfG Anna Nuehm

Über Liv Maxx

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23 Antworten zu No Happy Ending

  1. MolGugge schreibt:

    Sehr geehrte Fra Nuehm,
    dieses Erlebnis beweis wieder ein mal, dass die Telekom nicht von dieser Welt ist, da deutlich die Verwandschaft des TK-MitA mit dem Frühling zu Tage tritt :-)

  2. Anna Nuehm schreibt:

    Sehr geehrter MolGugge,
    Sie sagen es: Die Leute von der Telekom sind allesamt Märchengestalten, Fantasiefiguren! Sie existieren schlichtweg nicht!

    Es gibt überhaupt weltweit nur EINEN einzigen Telekom-Mitarbeiter. Er sitzt bei sich zu Hause am Schreibtisch, spricht mit verstellter Stimme und tut jedes Mal so, als hätte er noch nie von meinem Problem gehört.
    „Ihr Telefon-Anschluss? Oh je… Und das geht immer noch nicht? Moment, ich verbinde Sie weiter“. Klickerdiklick… TUT-TUT-TUT – besetzt!
    Erneuter Anruf, jetzt ist er eine Frau.
    „Was kann ich für Sie tun? Name, Anschrift, Geburtsdatum? Moment, ich verbinde!“
    „NEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN!!!!“ – zu spät: TUT TUT TUT…*Kopf–>Tischplatte

  3. <°((( ~~< schreibt:

    Der Telekom-Mitarbeiter ist Veganer und lehnt Alkohol ab.

  4. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Goldfischli, dieser Kommentar war jetzt wirklich unangemessen grausam und zerstörte soeben meine letzten Hoffnungen! *Kopf–> Guillotine
    :-)

  5. Matt schreibt:

    Ob hier auf dem Kiez Alice jemals gekommen wäre, ist ungewiss. Es war nämlich noch nie nötig.

  6. Matt schreibt:

    Sie wollen mich reinlegen. Da ist doch Zucker drin!

  7. Anna Nuehm schreibt:

    Matt, streuen Sie ruhig kiloweise Salz in meine Wunden, tun Sie sich keinen Zwang an… Bedienen Sie sich, dort in der Ecke steht der Salzkübel.

    Update. Habe einen neuen Termin. Für Freitag. *hysterisches Kichern
    Und sie schenken mir ein Los der Aktion Mensch. Ich wollte ja lieber ein funktionierendes Telefon, aber das fanden sie dann doch etwas unverschämt.

  8. Anna Nuehm schreibt:

    Matt, nein, nein, auf keinen Fall. Es ist Salz, sehen Sie, ich tue es gerade in meinen Kaffee. Also greifen Sie ruhig zu…

    lautleise, na na, die Rückseite der Reeperbahn ist die edelste Adresse überhaupt. Edler als die Vorderseite. Ich bin seit Jahren dort Praktikantin, ich muss es wissen…

  9. Anna Nuehm schreibt:

    Aber gerne. Immer wieder schön zu lesen, wie sich jemand über ein paar Kopien freut. Oder einen Kaffee.

  10. Matt schreibt:

    Anna, wieso antworten Sie jemand, der Sie (und mich) auf plumpeste Weise duzt? Das ist indignierend.

  11. Matt schreibt:

    Mit Ihnen rede ich doch gar nicht.

  12. Anna Nuehm schreibt:

    Hallihallo,
    Matt, dass er Sie duzt, gegen Ihren ausdrücklichen Wunsch, geht natürlich überhaupt nicht. Aber sowas von nicht!
    Da bin ich auch gerade sehr indigniert.

    lautleise, duzen Sie bitte Matt nicht, er möchte das nicht!

  13. Anna Nuehm schreibt:

    lautleise, schalt mal bitte einen Gang runter und beleidige hier nicht meinen ältesten Blogfreund, der übrigens die Hauptverantwortung dafür trägt, dass ich angefangen habe im Internet zu schreiben und auch generell schreibe.
    Er hat mich ermutigt, mit dem Bloggen anzufangen und so fing alles an.

    Es möchte nicht jeder von jedem geduzt werden, ich im Übrigen auch nicht.
    Weltweites Duzen in den Blogs kenne ich so auch nicht. Wenn ich neu in einem Blog kommentiere, sieze ich IMMER. Erst wenn man sich besser kennt, kann man duzen und auch nur, wenn der andere das möchte.

  14. Matt schreibt:

    Vergebliche Liebesmüh, liebe Anna. Denn dieser Proll hat inzwischen damit begonnen, auch bei mir im Blog rumzutrollen.

  15. MolGugge schreibt:

    Aber aber, welch harsche Worte.
    Und das besonders unter Beachtung der Prämisse, dass ein altansässiges Mitglied der Hamburger Kietzgemeinde mir einst erklärte, es stelle eine ehrabschneidende Beleidigung und Ausdruck höchster Missachtung dar, spreche man einen solchen, Altansässigen, vor Ort mit Sie an.
    Aber die Zeiten haben sich wohl inzwischen geändert.
    Und andererseits hat Höflichkeit irgendwie noch nie geschadet.

    Wobei ich im Moment damit zu kämfen habe, warum denn ein Proll trollt. Wenn das so ist, prollt dann auch ein Troll?

  16. Matt schreibt:

    Nicht jeder Proll trollt, und nicht jeder Troll ist ein Proll. Hier scheint es sich allerdings um eine solche unglückselige Verbindung beider Eigenschaften zu handeln. Aber letztlich gilt auch hier die weise Direktive: Nicht mal ignorieren.

  17. Anna Nuehm schreibt:

    @alle:
    Danke für die erfreulichen Kommentare, die mir sehr helfen meine riesige nervliche Anspannung bezüglich der Telekom-Problematik im Zaum zu halten.
    Zwischen 12 und 16 Uhr ist es endgültig soweit. Ich werde dann in den elitären Kreis der Menschen mit einem funktionierenden Telefon aufgenommen.
    Weltweit soll es nur drei geben. Und ich bin dann einer davon!
    Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Schritt für einen Menschen. (mich)

    lautleise, Übermut tut selten gut. Höflichkeit und gutes Benehmen legt man doch nicht ab, nur weil man ein 68er Revoluzzer ist!
    Tststs…

  18. Anna Nuehm schreibt:

    Limerick:
    Es tollte der Troll in Polen.
    Sein Auto – gestohlen
    ganz unverhohlen
    von einem Proll ohne Sohlen!

  19. MolGugge schreibt:

    Sehr geehrte Frau Nuehm,
    ich erlaube mir hiermit, Ihnen bis 16:00, und wenn es sein muss noch länger, den bzw bei Möglichkeit die, Daumen zu drücken, dass es Ihnen mit dem TK-Mitarbeiter geht wie mit dem lange vermissten Frühling:
    Plötzlich is er da!

    Wobei allerdings, auch wenn einem das fast unmöglich, fast als Blasphemie erscheint, durchaus möglich sein soll, eine kurze Zeit ohne Telekommunikationsanbindung zu überleben.

    Sagen zumindest unbestätigte Gerüchte!

  20. MolGugge schreibt:

    Wäre es wenigstens ein Birnbaum gewesen, dann hätte er die Ausrede gehabt, dass er ganz schön blau war.

  21. MolGugge schreibt:

    Nachtrag:
    Sehr geehrte Frau Nuehm,
    in solchen Fällen ergeben eingehende Nachfragen stets, dass die TK VOLLKOMMEN unschuldig ist. Die haben nicht nur 20 mal versucht anzurufen, sondern auch noch 30 Mails geschickt!!
    Mehr können die doch nicht tun.
    Und die Kommunikationsdaten stimmen, die haben sie ja aus dem eigenen Bestand!!!

  22. Anna Nuehm schreibt:

    Sehr geehrter MolGugge, Sie dürfen, Sie dürfen. Alle Daumen. Ich glaube nicht mehr daran, wirklich!
    Ja, man kann ohne Telefon leben, aber will man das auch? Zumal, wenn man dafür bezahlt? Von dem Geld hätte ich mir schon ein Flugzeug kaufen und damit alle Menschen besuchen können, mit denen ich nicht reden kann..
    Außerdem fühle ich mich dem Wahnsinn nahe – diese Termine, die einfach nicht abgesagt werden… Drei Tage später kommt dann immer ein Brief: Termin storniert.
    Aber danach, nicht davor!
    Die wollen mich fertig machen. Und – es funktioniert!

  23. Anna Nuehm schreibt:

    MolGugge, :-)))
    ja, vollkommen unschuldig, so ist es. Die tun nichts, sind aber trotzdem unschuldig.
    Ich bekomme jetzt mein zweites Gewinnlos als Entschädigung! Beim dritten Los gibt es nen Blumenstrauß – und natürlich die Millionen.
    Ich werde als elender Millionär enden. Als wahnsinniger elender Millionär.
    Update: Surprise, surprise: es war noch niemand da. *seufz

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