Acid Drops

Hier läuft zur Zeit wenig bis garnichts. Bin ideenlos, zeitlos, sprachlos, sinnlos.
Kämpfe mich durch mein Geschreibsel, auch Roman genannt.
„The first draft of everything is shit“, hat Hemingway gesagt. Stimmt.
Was er verschwiegen hat: The second, third, forth and fifth draft, too.
Diverse Drafts liegen hinter mir. Besser wirds nicht. Nur länger und komplizierter. Oder dünner und dümmer?
Habe mich mehrmals durch den Dschungel durchgekämpft, meine Machete ist schon ganz stumpf.
Und hinter allem die Frage: Was tue ich da eigentlich und warum?
Naja, aber fragen wir uns das nicht alle? So irgendwie? Jeden Tag?
In diesem Sinne: Weitermachen, Nuehm. Einfach weitermachen.
Und Sie natürlich auch!

Über Liv Maxx

I love Writing.
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9 Antworten zu Acid Drops

  1. <°((( ~~< schreibt:

    Bekommen Sie eigentlich viele Heiratsanträge, Frau Nühm? Ich mache Ihnen hier mal zwei. Den meisten Frauen fällt dann auf dass es leichter ist, etwas vollkommen sinnloses zu tun, als mich zu heiraten: Ein, zwei Romane schreiben, beispielsweise…

    „Heirate mich!“

    „So heirate mich doch!“

  2. Anna Nuehm schreibt:

    Na, es geht so. Höchstens drei bis vier. Hundert. Pro Tag. ;-)

    Wow, gleich zwei auf einmal!
    Ich bin begeistert, Herr Goldfischli.
    Aber was machen Sie, wenn ich JA sage, dann ist Ihr ganzer schöner Plan im Eimer?!
    *chrchrchr

  3. Anna Nuehm schreibt:

    Toller Satz, lautleise. Ich müsste allerdings den kompletten Roman umschreiben, damit er dazu passt.
    Aber es sind ja nur läppische 380 Seiten oder so…. ;-)

  4. Anna Nuehm schreibt:

    Ach, danke, lautleise…
    Mein Buch wird sein unter den Büchern,
    wie der Zwerg unter lauter Schneewittchen.
    Thomas Mann! Meins geht eher Richtung Micky Maus.

  5. Anna Nuehm schreibt:

    Prust… :-)

    Wärst du der Zwerg
    und wär ich Schnweewittchen,
    wär ich über den Berg
    und du im Kittchen.

    :-)

  6. MolGugge schreibt:

    Also, aus leidvoller Erfahrung würde ich die Überlegung nahelegen, sofort und unwiderruflich zu beschließen, zumindest über einen Zeitraum von 10 Tagen keinen einzigen Gedanken an das Werk zu verschwenden, sich davon fernzuhalten und vor Allem keinen einzigen Buchstaben in die Tasten zu bringen.
    Und dies dann mit einem Ehrenwort zu bestärken.
    Und beim dann unweigerlich einsetzenden Ideengewitter ohne Skrupel dieses Ehrenwort kreativ zu umgehen, zum Beispiel daduch, dass nur komplette Wörter getippt werden und nicht einzelen Buchstaben .-)

  7. Anna Nuehm schreibt:

    lautleise:
    Er saß in der Zelle in Celle,
    die Suppe geschöpft mit der Kelle
    in den Napf aus Blech
    was für ein Pech
    das Essen, es schmeckte wie Hölle.

    :-)

  8. Anna Nuehm schreibt:

    MolGugge,
    ah, ein Leidensgenosse! Wie interessant! Wie ist es ausgegangen?
    Überlebt haben Sie Ihr Projekt ja schon mal mal… ;-)
    Auch beendet? Sind Sie zufrieden damit oder leiden Sie seitdem an nächtlicher Selbstzerfleischung? ;-)
    Zehn Tage! Ich schaffe es nicht einmal einen Tag. Da liegt vermutlich auch eins von vielen Problemen: die Kraft lässt nach, man sieht die Schwächen umso stärker und man kommt nicht mehr dagegen an… *röchel
    Eine Pause ist aber bestimmt gut! Heute mache ich Pause.

  9. Anna Nuehm schreibt:

    Danke! :-)
    Bei dem Wetter nehme ich auch: Heizdecke, Thermosocken und nen Daunenmantel. ;-)

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