Gedankenzeugs

Bin mal wieder ein kleines bisschen *hihi* schreibfaul.
Darum nur lose Gedankensplitter, ohne Sinn und Verstand. Das ist sonst auch immer der Fall, aber heute wollte ich ausdrücklich darauf hinweisen. Warum? Keine Ahnung.
– Die Tastatur von meinem neuen Laptop nervt… Aber schwerstens! Sie ist schwergängig und verzeiht keinerlei Fehler: wenn man ein L haben will, muss man auch eins tippen. Die andere Tastatur hat da schon mal ein Auge zugedrückt.
– Roman 1 neigt sich dem Ende zu. Merke das daran, dass ich tausend andere Dinge anfange, anstatt ihn zu beenden. So zum Beispiel Teil 2 beginnen, an Teil 3 denken und an diversen anderen Projekten herumbasteln. So werde ich nie fertig – vielleicht will ich das auch nicht?! Lesen hier vielleicht Psychologen mit? Wenn ja, was sagen Sie dazu?
– Heute 44.000 Mal in Endlosschleife ein trauriges Lied gehört. Das inspirierte mich zu einer sehr dramatischen und überaus traurigen Szene in Teil 2 – mein Gott, was habe ich geweint, als ich die Szene schrieb! So etwas Trauriges habe ich ja noch nie erlebt! Prompt klingelte es an der Tür, der Schornsteinfeger wollte den Kamin putzen. Habe dann so getan, als wäre ich schwerst erkältet. Sein mitfühlender Blick – aaargh.
– Memo an mich selbst: nur lustige Lieder hören und lustige Szenen schreiben, ansonsten die Tür nicht öffnen.
– Lautleise isst pausenlos selbstgebackenen Rhabarberkuchen und ich Donuts von Aldi – da stimmt doch etwas nicht?! Nur was?
– Habe mal wieder übers Schreiben nachgedacht: Wenn hier zufällig jemand mitliest, der eine Schreibblockade hat: sie löst sich nicht, wenn man das Schreiben weiterverkopft und als möglichst kompliziert ansieht. Man muss das genaue Gegenteil tun: Schreiben als so etwas ansehen wie Atmen.
Für diese simple Erkenntnis habe ich aber auch nur läppische zehn bis zwanzig Jahre gebraucht, diverse Therapeuten in den Wahnsinn getrieben und 50 bis 100.000 Exfreunde verschlissen.
Also, das schaffen Sie auch, aber locker!

Über Liv Maxx

I love Writing.
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9 Antworten zu Gedankenzeugs

  1. Anna Nuehm schreibt:

    Klingt interessant, lautleise.
    Schön geschrieben… Schönes Bild… gefällt mir…

    Wer ist da gerade noch mal gestorben? ;-)

  2. MolGugge schreibt:

    doch wohl nicht gestorben worden, mittels Sonnenschirm?

  3. MolGugge schreibt:

    Korrektur: Regenschirm, selbstverständlich!
    Der Sonnenschirm dürfte eine eindeutige Fehlleistung gewesen sein, welcher Herkunft auch immer

  4. Anna Nuehm schreibt:

    Sonnenschirm – das geht eindeutig auf das Konto des sogenannten „Wishful Thinking“, Herr MolGugge.
    Bei dem „Sommer“ kein Wunder.

    Ich wüsste aber trotzdem gerne, wen lautleise da beerdigt hat und warum und ja, die Tatwaffe interessiert natürlich auch.

  5. Anna Nuehm schreibt:

    lautleise, für so einen Schluss werden dich deine Leser zerfleischen und das zu Recht! (Zu recht?)
    Du kannst doch nicht im Ungewissen lassen, wer da abgemurkst wurde und warum?!
    Ich will das jetzt sofort wissen! Und wenn du das als Autor selber nicht weißt, dann hast du etwas falsch gemacht.
    Ich hasse offene Schlusse! Von mir aus auch Schlüsse!
    Also, wer wars?
    SO GEHT DAS NICHT! Ich platze vor Spannung! ;-)

  6. Anna Nuehm schreibt:

    Haha, Kardiologie der Schwerenöter.
    Stimmt, lautleise, OPs an offenen Herzen ist mein Fachgebiet. ;-)

    Nee, die Leiche ist die Inkorporation aller meiner Exfreunde. Das muss so.

  7. Anna Nuehm schreibt:

    Hmm, weiche Knie – wenn dann eher vor Lachen..
    Nein, Scherzchen. Es waren ja auch Gute dabei. Die erkennt man daran, dass sie im Roman nicht vorkommen. :-)
    Alles andere ist von A bis Z erfunden. :-)
    Braucht sich also keiner Sorgen zu machen…

  8. Anna Nuehm schreibt:

    Nee, alles ganz anders, lauti, ich kann ja hier nicht den Inhalt meines einzigartigen Lebensmeisterwerks, auch Roman genannt, verraten.
    Ob das jemals veröffentlicht wird? seufz..
    Westerwald, wird da der Nobelpreis verliehen? Wenn ja, nächstes Jahr. :-)

  9. Anna Nuehm schreibt:

    Ich glaube, ich werde die Frittenkönigin. :-)
    „Queen of Pommes“, sounds good… :D
    Und wenn ich dann einen Raum betrete, wird dieser „God save the Queen-Firlefanz“ gespielt… Love it! :-)

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