Freitag, der dreizehnte…

Ich bin kein bisschen abergläubisch. So Tage wie heute lassen mich nicht nur völlig eiskalt, sondern auch über diesen ganzen albernen abergläubischen Schmonzes herzlich lachen! *haha
HOLTERDIPOLTER…

So, da bin ich wieder. Fiel gerade über den sinnlos in der Gegend herumliegenden Hund die Kellertreppe hinunter. Ist aber nix gebrochen, höchstens mein Kreuz.
Nein, im Ernst. Ich bin höchst abergläubisch! Aus diesem Anlass habe ich heute morgen schon ein paar streunende Katzen eingefangen, nur die schwarzen natürlich, und sie alle rot-weiß angestrichen. In China sind solche gestreiften Katzen nämlich Glückskatzen und ein perfekter Abwehrzauber gegen von rechts querende schwarze Katzen. Nicht gewusst? Tja!
Machen Sie sich aber keine Gedanken über von links kommende schwarze Katzen, denn diese sind echte Glücksbringer. Statistisch erwiesen.
Sollte also eine schwarze Katze frontal auf Sie zusteuern, mit drohenden Gebärden, wild entschlossen Ihnen die nächste Jahre massenweise Pech zu bringen, drehen Sie sich einfach blitzschnell um, so dass das Biest Sie versehentlich von links anschneidet und Ihren Weg links kreuzt.
Dadurch entsteht eine Win-Win-Situation: Für die Katze ist der Tag im Eimer und Ihrer ist gerettet.
Ganz rabiate Katzen heben dann auch mal gerne die Pfote hoch und zeigen Ihnen den Mittelfinger. Aber machen Sie sich nichts daraus: Das ist mittlerweile eine ganz normale, überall praktizierte gängige Grußformel, die demnächst das in die Jahre gekommene Händeschütteln ablöst.
Sie sind sowieso ein Hipster, ein kleiner Rebell, prädestiniert, die Massen anzuführen? Dann probieren Sie diese lässige Geste einfach mal aus – jetzt gleich, bei Ihrem Chef! – und lassen Sie sich von den begeisterten Reaktionen überraschen.
Schönen Freitag noch!
UPDATE: FEHLER! Wenn die Katze von links kommt, ist alles noch viel schlimmer! *KREISCH
Bloß nicht so drehen, dass sie von links kommt! Sondern von RECHTS!
Von links bedeutet es UNHEIL! Sie werden dann von Peer Steinbrück zum Fingerhakeln herausgefordert! Und wer wird gewinnen? Er natürlich! Haben Sie schon mal seine Fingermuskeln gesehen? Atemberaubend!
EGAL: Sollte eine schwarze Katze auf Sie zusteuern, laufen Sie einfach, so schnell Sie können! Egal wohin!!!!

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30 Antworten zu Freitag, der dreizehnte…

  1. MolGugge schreibt:

    Wie nun?
    Eine von links kommende schwarze Katze bedeutet Glück, sieht man sie rechtzeitig von hinten, es sei denn, man sieht sie zu spät rechts vorn, es sei denn, man dreht sich um und sieht sie hinten rechts oben, wenn sie nicht links unten ist und auf dem Weg von hinten nach vorn, bzw. …..
    *ausklink*

  2. Anna Nuehm schreibt:

    MolGugge, quert die Katze von rechts und geht nach links, dreht man sich um 180 Grad nach Südost, dann ist die Katze AUTOMATISCH im toten Winkel und somit ausgetrickst!
    Sitzt man dabei allerdings im Auto, isse tot. Platt gefahren. DAS ist aber nicht Sinn dieser Übung.
    Also Vorsicht!
    Am Besten ist man umzingelt von schwarzen Katzen, die alle gleichzeitig auf einen losstürmen, denn dann heben sie sich in ihrem Pech-Glück-Gebringe (?) gegenseitig auf und knallen aufeinander. Das gibt dann zwar eine Massenkeilerei, aber unser Problem ist das nicht mehr!
    Hinten rechts oben ist immer noch tausend Mal besser als vorne links unten.
    Ich hoffe, das hat aber jetzt jeder kapiert!
    :-)

  3. Crischo schreibt:

    HALLLLEEEELUUUUUJAAAAAAAAA!!!!!!!

    Du hast meinen Tag gerettet. Freitag der 13. Da lasse ich normalerweise die Rollläden unten, bleibe im Bett und mache nicht auf, wenn es klingelt. So wollte ich das auch heute handhaben, bis ich Deinen erleuchtenden und Mut machenden Artikel gelesen habe.

    Kurz gelesen und ich dann sofort runter auf die Straße und im Flamenco-Stil um die auf mich lauernden, schwarzen Katzen herum getänzelt.

    Nur wenige Meter entfernt stürzt eine ältere Dame vom Fahrrad. Sie kam von rechts. Dumm gelaufen!

    Immer links herum natürlich, in einem angedeuteten 3/4 Takt und dann direkt rein in den Supermarkt.

    Erstmal der Verkäuferin den Mittelfinger gezeigt, eine Packung Katjes Lakritze eingepackt und immer auf der Hut vor schwarzen Katzen durch den Laden getänzelt. Natürlich habe ich jedem, der mir dort begegnet ist, den Mittelfinger gezeigt. Natürlich auch beim Zahlen noch einmal der Kassiererin.

    Dann wieder raus auf die Straße und um die Ecke, da wo immer die 5 dunklen Gestalten in schwarzen Lederjacken herumstehen. Mittelfinger, fünf mal und noch eine schwarze Katze passiert.

    Hinter mir fallen Dachziegel auf die Straße, ist doch mir egal, mir kann nichts passieren.

    Am Polizeirevier vorbei, hätte ich fast die schwarze Katze übersehen. 2 Polizisten kommen raus und ich grüße mit beiden Mittelfingern gleichzeitig!

    Ein Stück weiter prallen zwei nagelneue Mittelklasse-Autos aufeinander. Weiter,weiter!

    Wenige Minuten später bin ich zu Hause. Was soll ich sagen, es war der volle Erfolg. Nur lachende, fröhliche Gesichter überall! Freundlichkeit wohin man schaut!

    Jeder sollte das ausprobieren!

    Danke Anna!

  4. Anna Nuehm schreibt:

    Oh, Mann, crischo! Ich habe gerade Dank deines Kommentars meinen kompletten Kaffee in die Tastatur versprüht! *Bauch halt vor Lachen
    Das sollte man verfilmen! „Jandel Unchained: Nimm dies, Friday! Ich mag es, wie du stirbst!“
    :-)))
    DANKE!!! :-)

  5. Crischo schreibt:

    Gääähn, seit knapp 4 Wochen sitze ich da und starre auf den Bildschirm mit der Webseite von Anna Nuehm…was soll ich sagen? Es tut sich nix….
    Hallo Anna, dauert der Geschlossenheitszustand noch lange? Weil, dann würde ich zwischendurch mal aufstehen und mir die Beine vertreten…vielleicht auch mal was essen…Kippen sind auch alle…

  6. Anna Nuehm schreibt:

    Huh, gute Frage! Zuerst einmal: Hallo! Hallo Crischo! :-)
    Ich weiß es nicht… Bin ja ein Stimmungsschreiber…Überraschend, oder?
    Wenn ich nicht in Schreibstimmung bin, schreib ich nix. Wenn das aufhört, schreib ich wieder.. Aber wann? Ich habe keinen blassen Schimmer..
    Sorry. Aber so ist es.
    Genug Zeit um Kippen zu kaufen hast du aber! :-)
    Have a nice sunday… Hier scheint die Sonne und die Hundchen schlafen….
    Schöne Grüße
    Anna! :-)

  7. http://grobwerk.de/so-ein-tag/ schreibt:

    jetzt versteh ich endlich den Spruch, dass jemand auf den Hund gekommen ist :-)

  8. MolGugge schreibt:

    wasn Blödsinn!!!
    Egal, ob ich nun den Spruch mit dem auf den Hund kommen verstanden habe oder nicht, dat internetbedienen hab ich anscheinend nicht verstanden!

  9. Anna Nuehm schreibt:

    MolGugge, wenn du das meinst, will ich dir nicht widersprechen! :-)
    Neee, einen Hund hatte ich vorher ja auch. Jetzt habe ich zwei..
    Also war der Hund vor den Welpen, bzw das Huhn vor dem Ei… :-)
    Bin momentan einfach ein bisschen fantasielos.. und die Romane-… Ächz… schleppen sich auch so… ächz… dahin… doppelächz…
    ;-)

  10. MolGugge schreibt:

    Sehr geehrte Frau Nuehm,
    Sie sollten gerade in den letzten Tagen doch registriert haben, dass das Zeitalter der Romane sich dem Ende zu neigt.
    Der Literaturnobelpreis ging an die Autorin von Kurzgeschichten!!!!

    Und Shortstorys haben gegegenüber Romanen einen erheblichen Schreibersprarnisseffekt!!!

  11. Anna Nuehm schreibt:

    Sehr geehrter MolGugge, das hatte ich zwar registriert, aber nicht auf mich gemünzt! Was für eine großartige Idee! Ich schreibe jetzt einfach Kurzgeschichten!
    Weil die sind einfach kürzer!
    Wie ging das mal eben noch? ;-)
    Letztens wolte ich mal eben ein Drehbuch schreiben, hat aber auch nicht geklappt. ;-)

  12. MolGugge schreibt:

    Shortstories muss ganz einfach sein:
    man beginne einen Roman zu schreiben, feile an der Einleitung, lasse dann die Hälfte davon wegfallen und schreibe ein überraschendes Ende.
    Dazwischen bleibt dann genug Platz für Kopfkino :-)

    PS:
    Beim Wegfallenlassen der Hälfte der Einleitung achte man darauf, dass das nicht im Zusammenhang geschieht sondern in mindestens 4 unterschiedlich großen Blöcken in unregelmäßigen Abständen.
    Das kann man dann entweder als geheimnisvoll oder als philosophisch bezeichnen.
    Oder als soziologische Pschychologie, oder anders!

  13. Anna Nuehm schreibt:

    Sehr gut erklärt, MolGugge!
    Das klingt ja total einfach! Ich glaub, das probiere ich mal aus.
    Sobald dieser Zettel aus meinem Kopf verschwunden ist, auf dem IDEENLOSIGKEIT steht. :-(
    Puh, ich glaub ich hab Vitamin D-Mangel. Oder Schlafmangel. Oder beides…

  14. MolGugge schreibt:

    Vitamin D – Mangel??
    Das gibt zu denken.
    Werden die Knochen dünn????
    Aber das wäre doch gut gegen Ideenmangel, weil da dann das Brett vorm Kopf nicht mehr so gut hält, odr???????

    Und immer an denken, die Bemühungen um eine erhöhte Vitaminzufuhr durch die verstärkte Aufnahme biologisch-dynamisch-ökologisch-natürlicher Nahrungsmittel ist auch nicht ganz gefahrlos!

  15. Anna Nuehm schreibt:

    Nein, MolGugge, die Knochen sind ex-ze-llent…. Bin nur ein bisschen müde…usw.
    Das Brett ist dicker als die Kochen. Bevor das schwindet, bin ich ein Brösel!
    Biologisch-undynamisch, gibts das auch?
    :-)

  16. MolGugge schreibt:

    Na ja, man schaue sich das Great Barrier Reef an, also das Riff selbst, den Korallenstock.
    Unzweifelhaft extrem biologisch,
    Und ebenso extrem undynamisch, nach dem man die letzten paar hundert Jahren nicht einen einzigen Zentimeter einer Wanderschaft entdecken konnte :-)

  17. Anna Nuehm schreibt:

    Dann bin ich wohl das personifizierte Great Barrier Riff: Biologisch, undynamisch, abbaubar. ;-)

  18. Anna Nuehm schreibt:

    Neuer Roman: Ich und Jochen, der Rochen. Erotische Bekenntnisse eines Riffs.

  19. Anna Nuehm schreibt:

    Nein, ich bin noch nicht genervt genug, um wieder zu bloggen. Aber soooo *zwei Fingerspitzen eng nebeneinander halt* kurz davor.

  20. MolGugge schreibt:

    Sehr geehrte Frau Nuehm,
    in meinen Augen hat der vorgesehene Titel des Wekes über die erotischen Auswirkungene einer Barriere in Form eines Rif zu wenig aufreisserische Aussagekraft.
    Ich würde ehr Ünerlegungen in die Richtung anstellen:
    Jochen der Rochen, der Stachel und ich: Geschichte einer großen Barriere.

  21. Anna Nuehm schreibt:

    Das klingt gut!
    Jochen, der Rochen, Kai, der Hai, die Stachel von Igor, dem Seeigel: Erotische Verwicklungen in Greta, dem Riff. :-)

  22. crischo schreibt:

    Waltraud die Walbraut und Karl der kahle Wal schlabbern Schillerlocken mit Haferflocken.

  23. Anna Nuehm schreibt:

    Mmh, sehr lecker. Fischflocken-Müsli. Gleich mal einkaufen gehen. :-)

  24. MolGugge schreibt:

    Als Müsli???
    Schüddel….
    Ich nehm Katsuobushi eigentlich ehr als Würze oder Grundlage für Brühe.

  25. Anna Nuehm schreibt:

    War ein Scherzchen, MolGugge. Ach, das Zeugs gibt es tatsächlich?
    Stelle fest, ich bin eine wandelnde Bildungslücke! :-)

  26. MolGugge schreibt:

    Der wichtigste Mut ist der Mut zur Lücke, sagte der Prüfling.
    Der Zahnarzt widersprach vehement!!!

  27. Anna Nuehm schreibt:

    So ist es wieder einmal Ansichtssache. Wobei ich eine erklärte Anhängerin der „Scio, nescio“-Theorie bin. :-)

  28. MolGugge schreibt:

    und so findet auch der Herr Sokrates seinen Platz in diesem Blog :-)))))))

  29. Anna Nuehm schreibt:

    Ist ja auch nur ein Katzensprung, MolGugge…. Von Freitag, dem dreizehnten, schwarzen Katzen, Short stories, Vitamin D, Walen, Riffen, Fischflocken zu Sokrates.. :-)

  30. Anna Nuehm schreibt:

    Memo an mich selbst: Kreativschub organisieren! Volle Warp-Geschwindigkeit! Bevor uns die Borg assimilieren! *Klong – zu spät..

Let it flow ...

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