Vorgestern noch neu: Der Herbst ist so schön, dass man es kaum aushalten kann!

Ich mag den Herbst. Der Herbst ist eine so ehrliche Jahreszeit.
Der Herbst blödelt nicht lange rum, sondern haut einem gleich voll eine in die Fresse rein mit seinen Orkanen. Dann ist Ruhe.
Wenn die Orkane vorüber sind, freut man sich nachher nur noch über wochenlange Sintflut und Wolkenbrüche ohne Ende. Sehr geschickt vom Herbst.

Am ersten Tag nach dem Orkan rufen alle: „Oh, wie schön ist der Herbst, mit seinen bunten Blättern – schau mal, eine Haselnuss am Baum, oh, wie reizend, ein Regenwurm, guck mal, wie niedlich sich der da hinschlängelt. Süß!“
Nach drei Tagen hat man aber die Nase voll. Alle sagen dann: „Scheißwetter, kann mal die Sonne scheinen. Wann wird es Frühling?“

Darum hier ein paar Tipps, was man im Herbst so alles Wunderbares machen kann. Eine ganz zentrale Rolle im Herbst spielt der Wald. Ohne Wald ist ein Herbst praktisch undenkbar. Warum, werden Sie gleich sehen.

Im Herbst kann man wunderbar… hm, spazieren gehen? Und zwar im Wald. Wenn man hüfthohe Stiefel besitzt. Man stapft durch den Wald, wie durch Treibsand, nur dass es regnet und kalt ist. Treibsand soll ja eher schön warm sein, hab ich mal gehört, was man von den heimischen Wäldern nicht so sagen kann und vom heimischen Schlamm auch nicht. Aber die Freude ist umso größer, wenn man endlich wieder zu Hause ist und die Körpertemperatur langsam wieder auf 35° ansteigt.

Im Herbst kann man so schön… erkältet sein. Weil man so einen Hardcorewaldspaziergang natürlich nicht unbeschadet übersteht. Dann kocht man sich romantisch einen Tee und genießt es, krank zu sein. Wie auch immer das gehen soll. Man kann aber sehr dekorativ wie ein Häufchen Elend auf der Couch liegen, von so einem Schweden, noch dazu mit Rissen im Leder, was bestimmt aus Papier gemacht ist. Aus Umweltschutzgründen, klar. Aber das gehört jetzt nicht zum Thema. Egal. Scheißsofa.

Im Herbst kann man sich auch prima mit Freunden im Wald treffen und neckische Laubwerfparties veranstalten, außer es kommt der Förster und sagt: „Anzeige, dieser Wald gehört Angela Merkel und die braucht den für ihr Marathontraining.“
Im Herbst kann man auch prima im Wald, ah ja, sagte ich bereits – spazieren gehen und wenn einem dann beim zweiten harmonischen Herbstspaziergang innerhalb von drei Tagen ein Regenwurm blöd kommt, dann ist der eben dran! Da kann man schon mal laut werden und den anherrschen: „PLATZ DA, HAU AB, ich geh jetzt hier längs. Guck nicht so blöd, du!“
Dann geht es einem auch sofort besser. Mann, der viele Regen macht einen auch so was von aggressiv!
Ich habe mich natürlich vorher erkundigt, nicht dass mich jetzt jemand für einen Tierquäler hält: Regenwürmer haben keine Ohren, die hören das nicht.

Was kann man noch im Herbst: Wenn man mal drei Tage am Stück gesund ist, kann man Kastanien sammeln gehen, natürlich im Wald, und daraus reizende Männchen basteln. Die verschenkt man dann an nette Menschen, die danach seltsamerweise den Kontakt zu einem abbrechen.
Und aus all diesen Gründen ist der Herbst eine zutiefst harmonische Jahreszeit und der Wald gibt einem noch den Rest, wahrscheinlich wegen dem Sauerstoffkoller, den man dort erleidet, da Sauerstoff für Menschen so ziemlich das Wichtigste überhaupt ist. Keine Ahnung warum, aber so ist es.

Man kann diese ganzen wunderbaren Zeremonien aber auch abkürzen, sofort hingehen und schon im September auf Weihnachten warten. Wenn das dann vorbei ist, dann noch Silvester mitnehmen und das Jahr ist wieder mal geschafft.
Alles wiederholt sich, und ich mache jetzt schon darauf aufmerksam, dass in genau einem Jahr genau dasselbe hier stehen wird. Sie werden es lesen, und es wird Ihnen überhaupt nicht auffallen, dass das der gleiche Käse sein wird wie heute, nur älter. Also gereift.
So etwas fällt Menschen nie auf, die nennen das dann Tradition und finden das toll.
Also: Hier gibt es Tradition. Freuen Sie sich drauf!

Über Liv Maxx

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36 Antworten zu Vorgestern noch neu: Der Herbst ist so schön, dass man es kaum aushalten kann!

  1. corax schreibt:

    Frau Anna,

    Sie haben Christoph-Maria vergessen. Und, wo isser geboren?
    Na? Na? Genau. Un-glaub-lich.
    Übrigens: Ein wenig Alzheimer ist ganz nett, man lernt jeden Tag neue Leute kennen.

    Ansonsten Terviseks! (daswarestnisch)
    (auftraditionellefeuerzangenbowlevorfreu) ;-)

  2. Wein8smann schreibt:

    Herbstlichen Dank für den nützlichen Tipp mit den Kastanienmännchen, werde ich mir merken!

  3. Ad schreibt:

    nicht zu vergessen, die sehr wichtige frage, die der herbst mit sich bringt, nämlich die klamottenfrage. und zwar nicht „was ziehe ich an“ (das ist eh existenzieller standard), sondern „wo ist kleidungsstück xy hin?“. jedes jahr aufs neue, suche ich mir den wolf in meinen schränken, auf der suche nach etwas, was vergangenen herbst noch da war. sicher. ganz sicher!

    es vergehen tage, an denen der gedanke an ein vermißtes kleidungsstück im hinterkopf randaliert und man irgendwie in eine art trauer verfällt, auch wenn man es sich nicht ernsthaft nach außen hin anmerken läßt. man sucht ablenkung, blättert alle onlineshops des internets nach ersatz durch, die tatsache gänzlich ignorierend, daß man eh mehr klamotten besitzt, als gut ist, nein, es muß etwas her, etwas besonderes, so wie das fehlende teil, auch wenn man sich nicht genau daran erinnern kann, wie in etwa es ausgesehen haben soll.
    kuschelig war es. glaube ich…

    und am ende bleibt bloß eins – dem herbst die schuld geben. weil, geht auch nicht anders, der winter kann nichts dafür, weil bis dahin eh alle warmen klamotten irgendwie das tageslicht erblickt haben, nein, der herbst zieht grenzen und das hat er nun davon. auch wenn man sich irgendwann erinnert, dieses kleidungsstück doch nie besessen zu haben, weil es nicht lieferbar war, in der eigenen größe. trotzdem. der herbst. die sau…

    ;-)

  4. ramses101 schreibt:

    Ich darf da mal Max Goldt zitieren: „Herbst, wir sind gern zu Gast unter Deinem Mantel.“

  5. Anna Nuehm schreibt:

    Corax, jetzt sagen Sie bloß nicht in Wu-Wu-Wuppertal??
    Das ist doch alles eine einzige Verschwörungstheorie mit Wuppertal! Danke für den Hinweis.
    Knippes! :-)

    WeiHn8achtsmann, bitte, stets zu Diensten. Ich bin ja froh, wenn ich helfen kann. :-)

    Ad, Ihre verzweifelte Trauer um ein vermisstes Kleidungsstück hat mich stellenweise sehr gerührt. Umso erleichterter war ich, dass Sie es gar nicht gekauft haben! Das war aber knapp!
    Der Herbst zieht ganz klar die Grenze zwischen Bikini und Pelzmantel. Das muss ihm erst mal einer nachmachen!
    :-)

    Ramses, schön, Sie zu lesen.
    Ein sehr poetisches Zitat und nur sehr verbitterte Menschen würden es erweitern auf „unter Deinem REGENmantel“, was ich hiermit auch nicht tue.
    :-)

    Herzlich,
    Ihre Anna Nuehm

  6. Wein8smann schreibt:

    Ohne „h“ bitte. Erst Wein und dann huhu.

  7. Anna Nuehm schreibt:

    Aaaah, ich verstehe, Herr Wein8achtsmann ohne H. Ich werde das SOFORT ändern!
    Jetzt verstehe ich auch erst den Witz, Sie Scherzbold! :-)

  8. MoosP schreibt:

    Der Aachener Herbst ist doch klasse!!!

    Die ersten Dörfer sind sogar wirklich überflutet. Die schöne Altstadt von Kornelimünster ist wegen Überschwemmung gesperrt.

    Meine Herbstmode:
    Pantoffeln, Pulli und ne lockere Hose.

    Wichtiges Accessoire:
    K A M I N

    damit ist jeder Herbsttag gerettet.

  9. Anna Nuehm schreibt:

    Marc: Na, meine Rede. Überflutet und so.

    Hey, der Herbst ist ja auch klasse!! Also wenn das nach Lesen meines Beitrags nicht klar erkennbar ist, muss ich an meinem Schreibstil feilen!

    Pantoffeln, das hat was… *hüstel :-)

    Oho, Kamin als Accessoire, nimmst du da den handlichen Kamin in Handtaschengröße, der elegant am Handgelenk baumelt? Oder greifst du da eher zum fahrbaren Kamin, der gleichzeitig als Einkaufshilfe dient und in Kennerkreisen als „Hackenporsche“ bezeichnet wird?

  10. MoosP schreibt:

    Der „Hackenporsche“ ist mein ständiger Begleiter. Hab ihn auch in den aktuellen Herbstfarben angemalt.
    „Stylish“, würde ich mal sagen.

    Pantoffeln sind super! ;)

  11. Anna Nuehm schreibt:

    Cool, wat stylish! Wenn er jetzt noch 230 km/h bringt, kannst du mit dem auch noch flott irgendwohin fahren. ;-)
    Insider…

    So, Frau Nuehm haut jetzt mal ab in den WALD! Mit Hund.
    Tschööö, wa… :-)

  12. MoosP schreibt:

    Oh, ein Annanuehmer mitleser in einem andren Blog dieser Welt? ;)

    viel spaß im Wald wünsche ich.

    Grüße auch an den Hund!

  13. Anna Nuehm schreibt:

    Ja, manchmal werden Blogs sogar gelesen. ;-)
    Danke, ich werde ausnutzen, dass es gerade mal nicht regnet.
    Und die Grüße leite ich weiter, ganz klar!
    :-)

  14. Erdge Schoss schreibt:

    Im Herbst, liebes Fräulein Anna, kann man vor allem Trauben lesen.

    Salute
    Ihr Erdge

  15. Anna Nuehm schreibt:

    Oh, Trauben lesen. Und man kann auch daraus Wein machen, stimmt’s, lieber Herr Erdge?

    Kombinierend und herzlich
    Ihre Anna

    Ps: lieber Erdge, Sie haben Ihr Erdgeschoss übers Wochenende abgeschlossen?

  16. Erdge Schoss schreibt:

    Auf Knien kniend, liebes Fräulein Anna, bewundere ich Ihre überiridische Transkriptionsfähigkeit. Und dass Sie noch Trauben kennen, geradezu unglaublich in einem Landstrich, in dem außer Lehm nichts wächst und man Sie mit betonhartem Schwarzgebäck zu vergiften versucht. Halten Sie durch, die Cartwrights hätten eigentlich schon vor Wochen vorbeigaloppieren sollen. Aber wahrscheinlich haben sie das Vorbeigaloppieren wörtlich genommen und tauchen in der Sekunde ins Ijsselmeer ein, die Verrückten.

    Das erdgeschossrechts, übers Wochenende abgeschlossen? Das behauptet mit großer Ausdauer ein gewisser hochgeschätzter Herr, dessen Name hier nur zu gut bekannt ist. Nein, das Schloss bleibt unverschlossen.

    Herzlich
    Ihr Erdge Schoss

  17. corax schreibt:

    Frau Anna,

    so steht´s zumindest geschrieben. Ich war aus zeitlichen und räumlichen Gründen nicht selbst dabei.
    Verschwörung – scheint so. W´tal wird das neue Bielefeld ohne Arminia aber mit Bahn und mit der doppelten Anzahl an Innenstädten.

    Herbzliche Grüße

  18. Anna Nuehm schreibt:

    Herr Corax, ah, verstehe, Sie haben die Hebammenausbildung also doch nicht vollendet. ;-)
    Wuppertal hat Potenzial! Zu allem. Man darf gespannt bleiben.

    Herbzstzscliche Grüße ebenso,
    Frau Anna :-)

  19. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Erdge, ich wollte aber heute in Ihr Schloss und lief voll Karacho gegen die Tür, Caramba!
    Der von uns beiden verehrte Herr ist ja verreist und das für zwei Wochen! Wie konnten Sie das zulassen? Na, nun ist es zu spät.
    Trauben kenne ich noch aus meiner Kindheit im schönen Saarland. Seufz.
    Knien Sie doch nicht, sonst haben Sie noch Meniskus!
    Gestern galoppierten die Cartwrights hier vorbei, aber wie gesagt, vorbei. So schnell waren die…
    Untröstlich,
    Ihre Anna

  20. Erdge Schoss schreibt:

    Caramba, liebes Fräulein Anna, wie das? Die Tür stand sperrangelweit offen … Tränkten Sie etwa am Moorbier, dem teuflisch-westfälischen? Wenn Sie so nett wären, mir aufzuhelfen … Sie sagten’s ja bereits: die Knie … Ja, der werte Werte, wunderbar. Doch wenn er’s tut, muss es so sein. Und er kommt ja wieder. Anders als das Trottelquartett von der Ponderosa. Ich muss noch mal mit Hoss telegraphieren, so geht das nicht.

    Herzlich
    Ihr Erdge

  21. Anna Nuehm schreibt:

    Caramba, Herr Erdge, so war es aber. Vielleicht bin ich auch zu stürmisch auf die Tür geprallt, so dass das Schild „Bitte kommentieren Sie hier“ einfach abfiel! Oder Sie haben es in einem kunstvollen Kunstgriff selbst entfernt. Ohne es zu wissen…
    Nee, mit dem Moorbier kommen auch immer die Moorleichen. Und das muss ja nicht sein.
    Wenn ich Ihnen meine Hand reichen darf und Ihnen aufhelfen dürfte?
    Der Werte und Wunderbare weilt in seinem wohlverdienten Urlaub und macht sich zudem nützlich, indem er kofferaumvoll Grappa mitbringt, was sehr ehrenvoll und zudem uneigennnützig ist.
    Ich glaube die Herren von der Ponderosa müssen Sie abschreiben und von der Steuer absetzen. Die sind Lost.

    Herzlich
    Ihre Anna

  22. Erdge Schoss schreibt:

    Herr Maiblock war’s, der sein Gesamtgewese nicht im Griff hatte, mich in Verzweiflung stürzte, Ihre engelsgleich dahingehauchten Zeilen missend. Besten Dank, welch zarte Hand … Ja, El Miracoloso … wahrscheinlich sitzt er nun gegenüber der Kirche und lässt die Glocken läuten. Und um die Herren Ponderosa … Ich will nicht länger schweifen, erzählen Sie: wieso Wuppertal?

    Ihr Erdge

  23. Anna Nuehm schreibt:

    Sehen Sie! Sehen Sie! Und genau SO ging es mir auch.
    So gerne hätte ich Ihnen etwas in Ihre Seiten geschrieben.. Und es ging nicht. Ich befürchtete schon, Sie wären auch verreist! Was für ein Tag.
    Spät ist aber nicht zu spät— passen Sie auf…
    Wuppertal ist Zentrum der neuen Verschwörungstheorie, so vermutet Herr Corax, da Christoph-Maria Herbst dortselbst geboren ist!
    Ist das nicht phänomenal? Ich schreibe über den Herbst und er ist in Wuppertal geboren!
    Verblüffend, dass ich immer wieder über Wuppertal schreibe, auch ohne das zu wissen. So ganz unbewusst.
    Frappiert,
    Ihre Anna

  24. Erdge Schoss schreibt:

    Wenn das alles Wuppertal wüsste, liebes Fräuelin Anna, diese Ruine im Bergischen Land, schneller verfallend, als man Happ sagen kann. Haben Sie’s getan? Happ. Da, schon wieder. Wie tragisch. Aber so ändern sich die Zeiten. Bielefeld soll in einem halben Jahrundert das Nizza Europas sein, klimatisch betrachtet. Ha! Ausgerechnet Bielefeld. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Wuppertal wird dann schon niemand mehr kennen. Warum auch?

    Gern wäre ich verreist, Sie glauben nicht, wie gern. Warum nicht in die Toscana? Wenngleich mir die Provence näher ist … Und Sie, wo zieht es Sie hin, wenn Sie fliehen möchten?

    Gespannt
    Ihr Erdge

  25. Anna Nuehm schreibt:

    Happ.
    Wenn ich fliehen möchte, zieht es mich ins Saarland, ganz klar. Sollte es nur eine kleine Zuflucht sein, reicht das auch.
    Für größere und längere Gelegenheiten würde ich mich nach Frankreich verflüchtigen.
    Saarländer sind extrem frankophil und halbe Franzosen.
    Provence – wunderbar. Oranges, Le Lavandou, allein die Namen!
    Und dann wünschte isch mir, isch könnte parlieren comme les Francais und nischt so bescheiden radebrechen..comme moi.
    Ohlàlà. Vous comprenez?
    J’aime la France.
    Parbleu: Ihre Anna

  26. Erdge Schoss schreibt:

    Oui, moi aussi. Unweit von Oranges gibt es eine wunderbare Kleinstadt im Vaucluse: Isle sur la Sorgue. Der Marktplatz wird durchschnitten von zwei Armen eines Flusses. Und wenn wochenends dort Flohmarkt ist, möchte man alles einpacken, selbst den größten Ramsch, weil er so wunderbar leuchtet im Sonnenlicht …

    Ihr Erdge

  27. Anna Nuehm schreibt:

    Ooooooh, schön.
    Eine Insel mitten im Land. Schön.
    Ja, das Licht dort ist wunderbar. Da würde man gerne malen können. Und zwar richtig.
    Es einfangen. Wie die großen Maler. Renoir, Cézanne, Monet.. wunderbar

    Ihre Anna
    „Au clair de la lune, mon ami Pierrot, prête-moi ta plume, pour t’écrire un mot..“

  28. Erdge Schoss schreibt:

    Sie kennen es? Sie waren dort? Herrlich. Und von dort aus, wieder Richtung Oranges, kommen Sie an einigen der besten Weingüter vorbei. Und in Chateauneuf … Schreiben Sie nicht nur wie der Teufel, sondern malen auch, liebes Fräulein Anna? Sind Sie gar … Fräulein Renoir?

    Ihr Erdge

  29. Anna Nuehm schreibt:

    Ich kenne es nicht, aber ich kann es mir gerade sehr gut vorstellen, so bildhaft, wie Sie es beschreiben. Die Provence kenne ich ein bisschen, aber es ist schon lange her, seitdem ich da war…

    Ich habe bisher einige wenige, aber dafür sehr schlechte Bilder gemalt. Hoho.
    Es macht sehr viel Spaß. Aber mir fehlt da jegliches Talent.
    was mich aber von weiteren Schandtaten nicht abhalten wird.
    Ich bin eher so Fräulein Van Gogh, dafür aber mit zwei Ohren.

    Ihre Anna

  30. Erdge Schoss schreibt:

    Das, liebes Fräulein Anna, beruhigt mich kolossal.

    Und was Ihre Künste anbelangt: es kommt nur darauf an, den richtigen Galeristen kennen zu lernen, nicht ein Windei wie Hippenstaal, sondern einen wahrhaften Protegée. Der Rest ist ein Kinderspiel. Sagt man.

    Vom Saarland aus dürfte Ihnen das Elsass nicht ganz unvertraut sein. Wussten Sie, dass ich erst kürzlich dort weilte?

    Ihr Erdge

  31. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Erdge, meine beste Freundin hat beim Anblick eines meiner Bilder bemerkt: „Oh, das sieht aber gut aus, hab ich bei Ikea ja gar nicht gesehen neulich. Das kaufe ich mir auch.“
    Ich (empört): „Das ist nicht von Ikea, sondern von mir!!! Und unverkäuflich sowieso.“ Ich will ja nicht verklagt werden, wegen Netzhautruptur oder so.
    Sie waren im Elsass… sehr schön.
    Ihre Anna

  32. Erdge Schoss schreibt:

    Ihre Freundin würde ich an Ihrer Stelle exkommunizieren. Außer: Sie sprach des Pudels Kern. Dann sollten Sie ihr nicht gram sein, sondern das Oeuvre adäquat drapieren. Der Schwede baut durchaus Ansehnliches … und ich meine jetzt nicht nur das forsch Zusammengedengelte mit dem vielleicht verlockendsten aller Möbelnamen überhaupt…

    Ihr Erdge

  33. Anna Nuehm schreibt:

    Auch damit, haben Sie wohl Recht, verehrter Erdge, Sie Ausbund an Wissen!

  34. Erdge Schoss schreibt:

    Und nun muss ich mich verabschieden. Ich muss hinaus in die Nacht, dorthin, wo die Lichter leuchten und nasser Asphalt im fahlen Schein des Herbstmondes.

    Ihr Erdge

  35. Anna Nuehm schreibt:

    Das ist schön, lieber Erdge, ich werde mich jetzt ins Aachener Nachtleben stürzen und tanzen bis der Morgen graut, jawohl.
    Ihnen einen schönen Abend noch,

    Ihre Anna Nuehm

  36. Woh I enjoy your articles , saved to favorites ! .

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