Drei Rollen rückwärts in 2014

So. Die ersten Tage von 2014 sind geschafft und ich gehe davon aus, dass die anderen Tage sich auch mehr oder weniger nahtlos anschließen werden, so wie es ihnen vorherbestimmt ist.
So weit, so gut.
„Große Ereignisse werfen große Schatten voraus“ – wer könnte das nicht besser bestätigen als meine winzigkleine Wenigkeit. Will sagen: Bei dem Schatten, den ich momentan werfe, müssen es wahnsinnig wahnsinnig große, Ubootartige, wenn nicht sogar Fußballfeldgroße Ereignisse sein, größer als ein amerikanischer Flugzeugträger, die Jackettkronen von Stefan Raab und die Pyramiden von Gizeh.
Zum Glück scheint die Sonne recht wenig und lässt mich tagsüber mit meinem Schatten in Ruhe, was ich ihr hoch anrechne. Aber als ich gestern Abend im Schummerlicht der Nachtlampe die Stiege zum Schlafzimmer hochwalzte hocheilte, erschreckte mich etwas Gigantisches, Riesenhaftes, ein Hünenhaftes schwarzes Etwas. Hilfe, Überfall, wollte ich rufen, aber dann sah ich: Es war mein plötzlich auftauchender Schatten, der gleichzeitig von links, rechts, oben und unten auf mich zuprallte! „Holy Moly, call me Ismael!“, dachte ich noch, bevor mich eine gnädige Ohnmacht zu Boden sinken ließ.
Als ich wieder erwachte, kroch ich ins Bad und konfrontierte mich selbst mit einer der beschissensten, überflüssigsten und sadistischsten Erfindungen der Menschheit überhaupt: dem Blick in den Spiegel.
Als ich aus der zweiten Ohnmacht erwachte, dummerweise war ich auf die ALLERgrößte, ALLERbeschissenste, usw. Erfindung der Menschheit gefallen: die Waage, fiel ich ein weiteres Mal.
Nein, nicht wie Sie jetzt etwa denken, in eine weitere Ohnmacht, das wäre wirklich zuuuuu einfach, zudem auch langweilig, sondern in die jetzt wirklich ULTRAALLERgrößte, ULTRAALLERbeschissenste, etc. Erfindung der Menschheit hinein:
den guten Vorsatz.
„Abnehmen“, röchelte er, „abnehmen.“
„Wie konnte es nur soweit kommen?“, stritt ich noch eine Weile mit ihm hin und her.
„Vom Essen, du Idiot!“, antwortete er.
„Und ich dachte vom Schreiben?“, schluchzte ich.
„Vom Schreiben?“ Er lachte zwei Stunden lang. „Hemingway wog auf seinem Totenbett schlappe 35 Kilo, Steinbeck nur 28 und Shakespeare gerade mal sieben Gramm! Also erzähl mir nicht „Ich bin so dick vom Schreiben“! HARHAR!“
„Aber es ist wahr! Ich habe bei jedem meiner unvollendeten Romane x Kilo zugenommen. Drei habe ich nicht fertig geschrieben und das macht summa summarum xy Kilo! JAUL!“
„Aha“, sagte der gute Vorsatz. „Da haben wir den Kausalzusammenhang. Die ungeschriebenen Buchstaben haben deine Fettzellen verstopft und zusätzlich mit den zuviel aufgenommenen Kalorien dein Gewicht nach oben schnellen lassen. Sozusagen bist du in 2013 hängengeblieben, nicht nur mit deinem Geist, sondern mit deinem gesamten Körper! Willst du wissen, wem das auch mal passiert ist?“
„Nein.“
„Marlon Brando! Die Romane sind unvollendet und solange das so bleibt, BLEIBEN AUCH DIE KILOS! Gehe also hin und a) beende die Scheißdinger, dann wirst du b) auch abnehmen und c) vielleicht den Nobelpreis gewinnen, zumindest aber Ehrenpräsident bei den Weight Watchers werden. Amen. Schwing die Hufe, Nuehm! DREI ROLLEN RÜCKWÄRTS!“
„Okay. Drei Rollen rückwärts! Dann mach ich das doch einfach mal!“
Ab jetzt!

Über Liv Maxx

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24 Antworten zu Drei Rollen rückwärts in 2014

  1. crischo schreibt:

    Mach langsam Anna!! Der Winter ist noch nicht vorbei! Du wirst noch froh sein, für jedes Gramm Fett, das Du bei minus 50 Grad wegschlottern kannst…

  2. Anna Nuehm schreibt:

    Minus 50 Grad? Bin gerade bei lauen fünfzehn Grad schwitzend über die Felder gewandert. Würde mich wirklich über winterliche Temperaturen freuen. Ist doch nicht normal das alles!
    Crischo, langsam geht das von alleine. ;-)
    Zehn Sekunden im Mund, zehn Jahre auf den Hüften… :-)

  3. Quellfrisch schreibt:

    *giggle…willst du ein bisschen von meinem Saft? Die letzte besch*** Flasche kriege ich heute auch noch leer und ab morgen esse ich wieder Lindorkugeln! Ähm, nein, das wäre dann wahrscheinlich nicht wirklich sinnvoll…?

  4. MolGugge schreibt:

    Man hüte sich vor allen Rollen, besonders den rückwärts gerichteten, soweit und solange nicht absolut sichergestellt ist, dass solche nicht zu Schwindelanfällen führen, sei es nun rein drehtechnisch oder sei es in der Art der Darstellung.
    Ausnahmen bestehen für Jäger und Angler, alldieweil die so gebildet sind, dass die das in einer alten toten Sprache ausdrücken könnten!

  5. Anna Nuehm schreibt:

    Liebe Quellfrisch, herzlich Willkommen im Blog! Deine Saftkur hat mich inspiriert! ;-)
    Vielleicht kann man die Lindor-Kugeln auch in Saft einlegen, ein bisschen Alkohol dazu – Rum eventuell? – und dann hat man ein sehr erfrischendes Getränk. :-)
    Davon nimmt man zwar nicht ab, aber es steigert die gute Laune! *hicks

    Verehrter Molgugge,
    man hüte sich vor allem vor Schinkenrollen, Hefeteigrollen, Blätterteigrollen und ähnlichem Zeugs, das mehr Kalorien hat als tote Sprachen Buchstaben. :-)

    Die Rolle rückwärts stellen Sie sich bitte vor als unheimlich lang ausgedehnten Sprung rückwärts in Zeitlupe so langsam, dass das bloße Auge ihn nicht wahrnimmt. Allein das in Position Stellen dauert Tage, wenn nicht sogar Wochen und dann – in super slow motion fliegt Frau Nuehm gaaaaanz langsam kopfüber in das Jahr 2013 zurück, in den Februar, erwischt sich am Schreibtisch, wie sie mal wieder nicht schreibt, sondern Schokolade isst, sich dabei die Fettzellen verstopft, verstellt dann heimlich ein paar Schrauben im Vergangenheitsmodus, die Fettzellen öffnen sich, die ebenfalls verstopften Buchstaben fluppen nur so heraus und ergießen sich auf das Blatt, das Werk wird vollendet, die Kilos schmelzen dahin und sie hechtet erschlankt, nein, nicht etwa zurück, sondern sofort zum nächsten Sprung.
    Und das Ganze dann drei Mal.
    Oopps, jetzt, da ich es lese, habe ich ein bisschen das Gefühl, ich hätte mir viel vorgenommen. :-)
    Aber das wird schon. Ballast abwerfen kann ja nicht so schwer sein. Ballonfahrer machen das täglich!

  6. MolGugge schreibt:

    aber sehr geehrte Frau Nuehm, ich kann mir nicht vordterllen, dass das die richtige Vorgehnsweise sein soll, einfach zurück zu gehen um umzustellen, was sich damals, im Originalablauf, im Wege stand.

    Wäre das nur ein Srtolperstein, na gut.
    Aber die Vollendung eines Werkes, das die Ehrung durch einen noblen Preis erwarten soll, da kann ich das nicht empfehlen!

    Stellen sie sich vor das klappt!!!
    Dann wird die Erstauflage, der erste Eilnachdruck sowie die Zweitauflage weltweit vertrieben, bevor sie das mitbekommen konnten, da sie ja noch am Nachstellen sind. Also an den Feinheiten der Vergangenheitsschrauben, um da nicht missverstanden zu werden!
    Wollen sie das wirklich versäumen?????????

    Nachtrag:
    Der Vorschlag, entweder die Lindor-Kugeln oder sonst was in durch Destillation sterilisierten vergorenen Zuckerrohrsaft einzulegen ist eine durchaus ernst zu nehmende Anregung!!!!
    Den SikgStB würde es freuen!!!!!!!
    Empfehlenswert wäre ein Rhum très vieux wie zum Beispiel ein Flor de Cana Centenario 21!!!

  7. Anna Nuehm schreibt:

    Das habe ich gar nicht bedacht, MolGugge!
    Was für eine Horrorvorstellung! Die Verleihung des Nobelpreises an mich, die gesamte Verwandtschaft sitzt in Designer-Roben vor dem Fernseher und wer ist nicht da? Ich!
    Das wäre mal eine Blamage!

    Vielleicht sollte ich doch die Lindor-Rum-Diät versuchen:
    drei bis fünf Liter Rumtopf am Tag, in einer praktischen Thermoskanne mitgeführt, immer mal ein Schlückchen. Ansonsten darf man nichts zu sich nehmen.
    Diese Diät hat auch einen Namen: „Schlank im Rausch.“
    Flor de Cana centario 21 – Sie sind einfach ein Connaisseur!

    Hmm, abgesehen davon MUSS ich diese Romane – Sie wissen schon – fertigstellen. So etwas KANN man nur in die Vergangenheit schieben…
    Kennen Sie Scrivener? Das ist ein supidupi Schreibprogramm, ein exzellentes, fantastisches Tool für echte und ambitionierte Autoren – wenn man es denn versteht. :-(

  8. Quellfrisch schreibt:

    Oh, Connaisseure und -eusen vereint auf einem Blog…!
    Ich stelle mir eben vor, wie wir dann jeweils mit ernstem Gesicht einen Schluck aus der Thermoskanne nehmen, schnell ein Lindorkügelchen hinterher schieben und dann wichtig nickend zu den anwesenden Personen sagen, dass dies DIE Diät für 2014 ist!

  9. Anna Nuehm schreibt:

    Das hier ist der Connaisseure-Connaisseusen-Blog so ziemlich für alles, Quellfrisch! :-)
    Damit die Lindor-Rum-Diät auch funktioniert, muss ich mir dringend eine größere Hose kaufen. Damit es so aussieht, als hätte ich schon abgenommen. Harhar!
    Einer/eine muss sofort Lindt anschreiben! Wär doch ein Witz, wenn sie uns nicht sponsorn!
    Tonnenweise Lindor-Kugeln, unter, über und auf meinem Kopfkissen… *träum
    Ein ganzes Auto voller Lindor-Kugeln… Also so wie du IMMER in der Gegend rumfährst. ;-)
    Wenn man die Autotür öffnet, strömen sie einem entgegen und man watet durch die Lindor-Massen ins Auto hinein.. *hach
    :-)

  10. Quellfrisch schreibt:

    :-)), Lindor-Posting, morgen auf meinem Blog :-))

  11. Pingback: Die Kugeli von die Lindor | Quellfrisch

  12. Anna Nuehm schreibt:

    Das ist mein Verderben! LIINDOR; ich kommeeeeeee!
    Gleich mal nachlesen! :-)))

  13. MolGugge schreibt:

    Muss man eventuell gar nicht sooooooo weit gehen:
    “1988 übernahm Lindt & Sprüngli die Fertigung in Deutschland selbst und produziert seitdem einen Grossteil der international vertriebenen Artikel in Aachen in der direkten Nachbarschaft des Printenherstellers Lambertz.“
    Sagt Wikipedia dazu :-)))))

  14. Anna Nuehm schreibt:

    Stimmt, MolGugge! Ich habe selbst dort immer eingekauft, als ich noch in Aachen wohnte. Bin aber seit 2012 woanders, in einem Ort mit Weinbergen, über 300 km weit weg. ;-)
    Kann nur sagen, dass der Lindt-Direktverkauf in Aachen der reinste Wahnsinn ist und einen, falls man es noch nicht ist, sofort zum Schokoholiker macht.
    Getestet an mir selbst. ;-)

  15. crischo schreibt:

    Bin ich ein Banause, wenn ich jetzt zugebe, dass ich meine Speckschwarte bevorzugt mit Gummibärchen füttere? Ich muss die kleinen, bunten Kerle noch nicht einmal in den Mund stecken. Anschauen und daran riechen reicht und schon beginnt der Zeiger der Waage erregt in freudiger Erwartung nach oben auszuschlagen.
    Eigentlich wollte ich heute ein Gedicht über die ehemalige Hauptstadt des schönen Belize zum besten geben. Wie jedes Kind weiss, wurde dieser Ort in einem Sumpf von Piraten gegründet, die nach vollzogenem Genuss die leeren Rumflaschen hinter sich warfen, so allmählich den Sumpf trocken legten und das perfekte Baugelände für eine karibische Hauptstadt entstehen liessen. Es waren viele Piraten und viele Flaschen. Nun, das Gedicht kam nicht zustande, denn ich scheiterte an der Frage, woher denn die Piraten die vielen Flaschen hatten.
    Zu guter letzt oute ich mich auch noch und gebe verschämt zu: Ich weiss gar nicht was Lindorkugeln sind….muss ich jetzt immer schlank und rank bleiben?
    Noch was, wegen der -50 Grad. Meine Prophezeiungen treffen immer ein.
    Immer!
    Ich habe ja nicht dazu gesagt in welchem Jahr…

  16. Anna Nuehm schreibt:

    Mihihi, crischo, ein Banause? Neeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiin! Im Süßigkeitenhimmel ist für alle Platz, auch für die goldigen kleinen Gummibärenkerlchen. Die liebe ich auch sehr, wobei ich da nach Genuss einer zu großen Menge das Klumpengefühl im Bauch nicht so mag. Die dehnen sich nämlich aus und werden riesig! Mir ist mal eins ins Spülbecken gefallen, am nächsten Tag war es so groß wie ein ausgewachsener Dackel! Man stelle sich das mal im Magen vor, jede Menge Gummidackel!
    Im Nu hat man dann einen Magen so groß wie ein Zehn Mann-Zelt!
    Deshalb esse ich Gummibärchen nur zehn auf einen Streich.
    Lindor-Kugeln nicht zu kennen ist der sicherste Weg zu einer guten Figur. :-)

    Och, schade, dass es kein Gedicht gibt. Ich fände es höchst interessant über eine Stadt mit dem Fundament vo Rum-Flaschen zu lesen. MolGugge bestimmt auch. ;-)

  17. MolGugge schreibt:

    Allgemeinen Erfahrunge zu Grunde bewahrten Kaibisch Piraten, und ihre Kollege im näheren Umkreis, ihren vor Ort erzeugten kaibischen Rum nicht in Flaschen aus Glas auf sondern in Fässern aus Holz auf.
    Behufs der Entnahme wurde entweder der Deckel entfernt und aus dem Vollen geschöpft, je nach der beruflichen Erfolgslage des Nutzers mittels Kalebasskürbisen, Holzbechern, Zinnkrügen bis hin zu Edelstein besetzten Goldpokalen (was durchaus Schwankungen unterworfen gewesen sein soll).

    Diese Aufbewahrungsart führte übrigens auch zu einer gleichartigen Vorgehensweise hinsichtlich unreparabel beschädigter britischer Admiräle!!

    Daher ist die ursprüngliche Sumpfbestigungsbaureifmachung wohl ehr mit der von Venedig zu vergleichen, auch wenn dort mit Murano ja auch gewisse Abweichngen denkbar sind.

    Legt man Gummibärchen in solche Fässer entwickeln sich daraus die sogenannten Bärrumdackel!!!
    Während eingelegte Lindor-Kügelein nicht nur zu Rumkugeln werden sondern auch oft zu solchem führen!!

  18. Anna Nuehm schreibt:

    Ah, MolGugge, mal wieder was gelernt: Murano ruht auf Glas, Venedig auf Sumpf und die Karibik auf Fässern. Gefüllt mit Rum natürlich! Und Goldpokalen.
    Da würde sich eine Schatzsuche doch lohnen!

    Bärrumdackel: In manchen Gegenden werden die ausgereiften Bärendackel mit Toffifee und Krokant gefüllt, dann als sogenannte „Pfälzer Dackelmagen“ verkauft. Manchmal füllt man sie auch mit Zuckerwatte, was eine luftigleichte Leckerei ergibt, so leicht, die schwimmt sogar in Milch.
    Nur der/ die Verspeisende verwandelt sich in Aussehen und Konsistenz in eine Bleiente.

    Rumkugeln von Rumkugeln – wem sagen Sie das!
    Allerdings habe ich gestern fünf siebzehntausend Kniebeugen gemacht und bin auf dem besten Weg, mich in eine Iron Woman zu verwandeln. :-) *Aua, sogar Lachen tut in den Beinen weh!

  19. MolGugge schreibt:

    Sehr geehrte Frau Nuehm,
    in unseren ach so modernen Zeiten gibt es für das Kniebeugenpensum gaaaanz bestimmt ein passendes App!!!!!!

  20. crischo schreibt:

    Ja, solche Apps gibt es tatsächlich! Ich habe auch eine für die Bauchmuskeln! Schon dreimal habe ich die App aufgerufen und schon einmal die erste Übung ansatzweise durchgezogen. Dabei ist mir aufgefallen, dass das Rumkugeln auf dem Boden eine recht öde Angelegenheit ist und ausserdem gibt’s das Sixpack drüben im Supermarkt, ohne dass man auch nur einen Tropfem Schweiss verschwenden muss.
    Das mit den Gummidackelbären ist tatsächlich ein Problem. Ich verspeise Gummibären immer auf diese Art:Tüte öffnen, ersten Gummibär mampfen, nächsten Gummibär mampfen etc., letzten Gummibär mampfen. So fühlt sich kein Gummibär benachteiligt oder ist traurig, weil er von der restlichen Gummibärenfamilie getrennt wurde. Danach beginnt die Transformation. Die kleinen, süssen Gummibärchenkerle verwandeln sich in eine wilde Gummibärendackelmeute. Jeder erreicht die Grösse eines Jack-Russel-Terriers! Knurren,Grunzen und Rumkugeln sind da noch die harmlosen Aktivitäten.
    Trotzdem hat es auch was Gutes: Ich latsche über den Piazza hier im Ghetto. Eine holde Maid steuert auf mich zu: „Boa, ey! 8. Monat? Darf ich mal anfassen?“ Ich:“Klar! Greif zu Mädel! Spürst Du wie es sich bewegt?“ Verträumter Blick:“Ja! Junge oder Mädchen?“ „Gummidackel, 47 Stück!“ Es folgen ungläubiges Staunen und bewundernde Blicke…und ich habe so nebenher meine Tagesration Streicheleinheiten abbekommen, jumpe in den Supermarkt und kehre mit Gummibärchen und Sixpack unterm Arm zufrieden und in mir ruhend nach Hause zurück.

  21. Anna Nuehm schreibt:

    Sehr geehrter MolGugge,
    es gibt für alles eine App! :-)
    Es gibt sogar für besonders Sportfaule eine Muskelkater-App: Das heißt, in regelmäßigen Abständen bekommt man Nachrichten über einen sich stetig verschlimmernden Muskelkater. Aufsteigend von den Füßen, in die Knie, dann Oberschenkel, usw. Dieser wird dann irgendwann so wahnsinnig schmerzhaft, dass man nicht einmal mehr die Kaffeetasse halten kann und vor Schmerzen weinend dasitzt – bis einem wieder einfällt:
    „Hoppla, isch abe ja gar keinen Sport gemacht, also abe isch auch gar kein Müskelkater!“ :-)

    Crischo ist schwanger mit 47 Gummidackeln – dass ich das noch erleben darf! Ich stelle mich hiermit als Patentante zur Verfügung! :-)
    Hast du denn an eine natürliche Geburt gedacht oder an Kaiserschnitt, gehst du dann auch zur Rückbildungsgymnastik? Rumkugeln soll da ganz gut sein… :-)
    Ich freue mich aber sehr, dass du auf diese Weise zwischenmenschliche Kontakte knüpfen konntest, noch dazu so nette. :-)

    Kampf den Gummidackelpfunden – Frau Nuehm hat Sport gemacht und hat sich im Geheimen innerhalb von zwei Tagen ein Sixpack antrainiert! Und das ist nicht vom Discounter. :-)

  22. crischo schreibt:

    Tante Anna! Klar darfst Du Patentante sein, falls das biologische Wunder der Lebendgeburt eines Rudels Gummibärendackel jemals gelingen sollte. Und bitte schon mal ein paar Namen ausdenken. 47 Stück, da reicht meine Phantasie nicht ganz…

    Zum Six-Pack in 2 Tagen? Nur mit Rumkugeln? Da hätte ich jetzt gerne genauere Informationen!

    Ich habe ja eigentlich auch ein echtes Sixpack. Und das schon echt lange. Vor einigen Jahren allerdings ließ ich es unter einer vernachlässigbaren Fettschicht verschwinden, um nicht ständig den Neid meiner Nächsten auf mich zu ziehen. Das war fahrlässig von mir, denn trotz aller Bemühungen, will es mir nicht mehr gelingen das Sixpack zum Vorschein zu bringen.

  23. Anna Nuehm schreibt:

    Vielen Dank, dann spare ich schon mal für die Taufe und 47 Namensarmbänder und Silberrasseln! :-)

    naja, Crischo, mein Sixpack scheint deinem sehr ähnlich zu sein: Es liegt eher verdeckt. Sehr verdeckt.
    Aber ich spüre, dass es da ist. Ich weiß es einfach!
    Demnächst verfüge ich auch über diverse andere Päcke:
    – Hüftpack (anstatt Hüftgold)
    – Popack (anstelle von HINTERN! – Verzeihung!)
    – Schenkel-, Wadenpack,
    – Taillenpack (sieht aus wie ein umgeschnallter Sprengstoffgürtel, ist aber keiner.)
    Besonders stolz werde ich aber auf mein Kniepack sein: gefühlte zehn Millionen Liegestützen bringen so etwas hervor. Es fühlt sich an wie eine zwanzig Mal gebrochene Kniescheibe, ist aber keine, sondern nur Muskeln.
    *humpelt jaulend davon, diverse Gummidackelnamen murmelnd *Aladin, Alma, Alistair, Alana, Atoxilotl, Anke, Adebar, Amma, Anna, Abrakadabra, Arnd, Anno,…

  24. Johna288 schreibt:

    This is a great blog, would you be involved in doing an interview about how you created it? If so email me! ckebbdkdegfb

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