Fitness? Nein, danke!

Nachdem der Schock, als ich neulich versehentlich in den Spiegel sah, wieder abgeklungen war, eilte ich stante pede zum nächsten Fitness-Center, wie 81 Millionen Deutsche im Januar auch, als mir plötzlich einfiel: Es gibt hier gar keins.
Naja, es gibt hier schon welche, aber sie sind so sündhaft teuer, dass man sich fragen muss, wer dort als Trainer fungiert: Schwarzenegger? Klitschko? Boris Becker?
Da ich sowieso die meiste Zeit nicht hingehe, sind 99 Euro im Monat einfach zu viel Geld zum Niehingehen, denn als ökonomisch ausgefuchster Mensch gebe ich dann doch lieber 19,90 Euro für ein Studio aus und gehe dort nie nicht hin. Diesen Plan hat aber leider eine miese Billigstudio-Organisation im Ansatz boykottiert, in dem sie hier einfach kein Niehingeh-Studio für mich gebaut hat. Das ist Sabotage und ich werde mich heute noch bei denen beschweren. Per Email.
„Sie wären doch eh nie hingegangen!“, werden kluge Menschen jetzt einwerfen.
Aber: Na und?
Es hätte mir ein viel besseres Gefühl gegeben. Ein Studio in der Hinterhand zu haben, in das man rein theoretisch jederzeit gehen kann, tags, nachts, Heiligabends – einfach immer – und dann aber zu sagen: „Nö, ich geh da nicht hin.“ – das ist einfach unbezahlbar.
Für dieses Gefühl von völliger Freiheit, Abenteuerlust, Sportlichkeit, Verwegenheit – ja, da bezahle ich doch gerne 19,90. Das ist doch ein Schnäppchen für dermaßen viele positive Gefühle, die man am ehesten mit dem Verzehren einer Zehner-Packung Dickmanns auf Ex, dem Ausschlürfen einer zwölf Liter Familienpackung Vanilleeis mit Himbeeren, dem in sich Hineinsaugen von sieben Tafeln aerodynamischer Luftschokolade oder dem Verzehren mehrerer mammutbaumgroßer Schnitzel, umringt von possierlichen Pommes-Plantagen in Amazonas-Tomatenströmen vergleichen kann.
Ich stelle mir gerade vor, wie ich – lässig in mein Fitness-Outfit gewandet – mir ebenso lässig die völlig lässig an den Schuhbändern zusammengebundenen Turnschuhe über die Schulter werfe und lässig sage: „Okay, ich geh dann mal ins Fitne…“ – mich dann in einer schwungvollen 180 Grad-Drehung auf dem Absatz drehe und mit einer Hechtrolle aufs Sofa fliege, im Fallen mit einer Hand in die Chipsschale greife und dann sage: „Ach, nee. Doff niff.“ Das sind doch die schönsten Momente im Leben und ganz besonders in der jahrzehntelangen Fitnesskarriere. Und auf so etwas muss ich nun verzichten.
Ich fühle mich gerade SEHR gemobbt von McFit, hadere ein kleines bisschen mit meinem Schicksal und Muskelkater habe ich auch. Wahnsinnigen.
Ich habe nämlich Sport gemacht – sagt man das so? Wenn nein, entschuldige ich mich schon jetzt. Sollte ich diesen unmenschlichen, nein, übermenschlichen, nein, tödlich verlaufenden Muskelkater jemals überwinden, erzähle ich auch, was genau ich gemacht habe: Ich habe geturnt.
Aber nicht so holladibolla-Turnvater Jahn-Zeugs, wo man mit nem lila Kleid und Flatterbandgewedel herumhüpft und ein verträumtes Gesicht aufsetzt, sondern richtiges Power-Training, sozusagen die Arschbombe unter den Turnübungen.
Ich sage nur: Mark Lauren.
Dieser Mann sieht aus wie ein harmloser Teddybär, verwandelt sich beim Training aber in einen Grizzly, der einem die nichtvorhandenen Muskeln mit einem Ruck vom Körper reißt und sie dann wieder mit Metallringen an einen festtackert. Tack-tack-tack. Ohne Betäubung. Er trainiert Elitesoldaten und während des Trainings erscheint es einem kinderleicht, das Flugzeug von Obama mit einer Hand vom Himmel zu holen, ihn herauszuzerren, ihm den Hintern zu versohlen, „Wegen dir hat sich die Angela das Becken gebrochen, nur wegen dir und eurer Sms-Affäre!“ zu brüllen, ihn dann wieder hineinzustopfen und ihm noch ein „Du biegst das wieder hin! Rücktritt, Scheidung, Umzug nach Berlin ins Kanzlerinnenamt zu unserer Kanzlerin Angelina Merkolie, haben wir uns verstanden, Freundchen?!“ hinterher zu schreien und dann wieder zur Erde zu schweben.
Die Schmerzen danach: unvorstellbar.
Ich schrieb diesen Beitrag bereits letzte Woche, musste aber dann fünf Tage im Bett verbringen, bis ich wieder einigermaßen wiederhergestellt war. Danach infizierte meinen völlig ausgepowerten, geschwächten und ausgelaugten Körper ein Grippevirus, der seinesgleichen sucht.
Ich bin seitdem nicht mehr im Keller gewesen. Dort lauert nämlich mein neugestalteter Fitnessraum, in dem sich ein Fernseher und eine Turnmatte befinden, im DVD-Player steckt das Grauen in Menschengestalt:
die Fitness-DVD mit Mark Lauren.
Kostenpunkt: 18,99. Ha!

Über Liv Maxx

I love Writing.
Dieser Beitrag wurde unter Zwischendurch abgelegt und mit , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

84 Antworten zu Fitness? Nein, danke!

  1. MolGugge schreibt:

    Sehr geehrte Frau Nuehm,
    darf ich mich ertreisten, zu versuchen, Ihnen behilflich zu sein, das Hochgefühl, in Sachen Fitness alles richtig gemacht zu haben, und das ganz ohne Verpflichtung, irgendwo hinzugehen, noch nicht ein mal in den Keller, und dafür eine auch noch so geringe monatliche Gebühr zur Erlangung dieses Hochgefühles, weder monatlich noch jährlich oder einmalig, zahlen zu müsse:

    Feiern und begehen Sie den heutigen Tag, denn der 21.01., also heute, da ist der internationale Tag der Jogginghose!!!!!

    Aber das haben Sie ja sowieso gewusst, dem Timing nach!

  2. Anna Nuehm schreibt:

    Sehr geehrter MolGugge,
    der Tag der Jogginghose??? Und das kostenlos???

    Nennen Sie mich ruhig einen Pechpilz, aber an diesem Feiertag kann ich nicht teilnehmen, schon mal gar nicht kostenlos.
    Ich besitze nämlich keine Jogginghose. Ich habe so ein Kleidungsstück nicht. Ehrlich!
    Wenn damit so ein plumpes Teil gemeint ist, aus verbeultem, kiloschwerem Stoff, das den Träger in eine unförmige, oder eher kartoffelförmige Gestalt verwandelt und ihn wie eine wandelnde übergewichtige Couch Potatoe aussehen lässt: so etwas besitze ich nicht.
    Ganz im Ernst.
    Ich besitze nur diverse Laufhosen, Fitness-Tights – harhar – Gymnastikhosen, Yogahosen… was auch immer.
    Aber eine Jogginghose, die dazu immer in den Knien hängt und einen am normalen Gehen hindert, so dass man immer an sich herumzupfen muss, habe ich nicht.
    Eine Jogginghose vermittelt mir immer das Gefühl des untergehenden Abendlandes, aber wenn Sie meinen, kaufe ich mir natürlich sofort eine!

    Ich fahr dann mal einkaufen! :-)))

  3. Quellfrisch schreibt:

    hohoho! Ich weiss was ich morgen mache… ich google diesen Mark irgendwas. Böser Junge? Ich steh auf böse Jungs. Wobei, wenn ich dann da im Wohnzimmer rumhample darf ich auf keinen Fall vergessen, meine Rollläden runter zu lassen. Ich habe nämlich so eine „was-ist-wenn-mich-jemand-sieht-beim-SPORCHT-Phobie“. Ich würde NEVEREVER(!) in ein Fitnessstudio gehen, egal wie günstig oder teuer das wäre. Als Mädchen, als ich noch Kunst-geturnt bin, war mir egal, ob mir jemand zugeschaut hat, da flog ich elfengleich über Reck und Barren, aber heute? Nö!
    Was ich aber damit sagen wollte…? Oh, vergessen…

  4. Crischo schreibt:

    Ich habe mich auch mal in so ein Sportstudio begeben und dann gleich zu regelmäßiger Teilnahme überreden lassen. Anfangs war es ein wenig komisch so als einziger Mann in einer Bauch-Beine-Po-Gruppe mitzumachen. Aber man gewöhnt sich daran komisch angeschaut zu werden.

    Woran ich mich nie gewöhnt habe, war das Gebrüll der Vorturnerin und ich kam unweigerlich zu dem Schluss, dass diese kleine, zierliche Person mit dem roten Haarschopf direkt aus der Hölle eingeflogen worden war, um den TrainingsteilnehmerInnen zu zeigen, wie es da unten so zugeht….

    Wahrhaft niederschmetternd war dann aber die Erfahrung, dass auch nach der zwanzigsten Trainingseinheit alle! Frauen, trotz ihres eher unsportlichen Aussehens, immer noch mehr Bewegungen schafften als ich.

    Frustriert habe ich mich deshalb einer völlig andersartigen sportlichen Betätigung zugewandt, habe sie lieb gewonnen und seither nichts anderes mehr angestrebt.

    Ich spreche von der edelsten aller Sportarten!

    Man kann sie zu zweit, in Gruppen, als Mannschaftssport sozusagen oder natürlich auch alleine betreiben.

    Und man braucht dafür nichts. Kein Gerät, keine Turnschuhe, keine Jogginghose. Nichts!
    Absolut nichts!
    Nicht einmal etwas Klitzekleines.
    Nicht einmaleine durchsichtige Laufhose.

    Absolut nichts!

    Denn diese Sportart betreibt man nackt!

    Und ja, ich weiß genau, was ihr jetzt denkt, liebe Kommentarleser….
    Welche Phantasien da plötzlich vor Eurem inneren Auge auftauchen.
    Rumkugeln und Caligulas Zeremonienmeister?

    Aber das ist es nicht, nein, nein, nein!!!

    Ich spreche von der einzig wahren Königsdisziplin unter den Sportarten.

    Ganz nach dem Motto: „In der Ruhe liegt die Kraft!“

    Quasi Sport ohne Anstrengung

    oder noch besser:

    „Schwitzen im Sitzen“.

    10 Minuten Sauna!!!!!

    ….und danach 60 Minuten gut eingepackt auf dem Liegestuhl im Tiefschlaf vor sich hinschnorcheln, Yeah!

    Das ganze drei mal wiederholen und Voila!

    Mit gutem Gewissen kann man behaupten etwas Gutes für Körper und Seele getan zu haben und auch die hinterher genossenen 5 bis 17 Pilse oder Weizenbiere sind wieder viel bekömmlicher, als das ohne diesen sportlichen Einsatz gewesen wäre!

  5. Zaphod schreibt:

    Och, so ein schick glänzender Ballonseidenludenjogger, das hat doch was. Dazu ein schweres Goldkettchen, dann gucken die Mädels aber. *g*

  6. crischo schreibt:

    Was kaum jemand weiss:
    Schon die preussischen Husaren trugen schicke Beinkleider der Marke Adidas allerdings für den Reitsport. Blau mit roten Streifen. Als Blücher exakt zum 5-Uhr-Tee das Schlachtfeld von Waterloo stürmte, soll Wellington entrüstet ausgerufen haben:“It’s shocking!!“ Was sich aber auf die ungeschickte Uhrzeit bezog. Napoleon, der das ganze durch sein Fernrohr beobachtete und dem seine Spione jeden Spruch Wellingtons in null-komma-nichts übermittelten, bezog den Satz in Unkenntnis britischer Teegepflogenheiten auf die seiner Meinung nach geschmacklose Herrenmode. Man erkennt diese Herkunft des Wortes „Jogginghose“ sofort, wenn man das J nicht wie in Django, sondern eher sächsisch-französisch, wie in Jaqueline ausspricht.

  7. Anna Nuehm schreibt:

    Hallo liebe Quellfrisch, böser Junge? SEHR böse! Wobei er zu den plüschäugigen, scheinbar harmlosen bösen Jungs gehört – und das sind die Schlimmsten von allen! *leise aufjaul
    Ehemalige Kunstturnerin? Ich fall vom Stuhl! Ich leide seit dem verhassten Schulturnen unter einer hochgradigen Schwebebalken-Reck-Phobie, die ich durch Basketball-Spielen zu bekämpfen versuchte. Leichtahtletik ging auch noch, da Frau Nuehm die i-de-ale Leichtathletenfigur besaß, damals, vor 3.000.000 Chipstüten.
    Ich werde auch nicht gerne beim Sport beobachtet, aber beim Fitness ist mir das wurscht (gewesen). Was ich hasse: beim Laufen, vorzugsweise bei 30 Grad im Schatten, mit knallrotem Kopf, beobachtet werden! Da werde ich zum Tier! :-)
    Was du damit sagen wolltest: du warst einmal höchst sportlich und kannst dieses Talent im Nu wieder hervorzaubern! Du musst es nur wollen! :-)))

  8. Anna Nuehm schreibt:

    Crischo, ORRRR!!!
    Beim Lesen dachte ich an etwas ganz anderes! Das ist höchst unfair, so mit den Erwartungen deiner Leser zu spielen und sie dann eiskalt in die finnische Sauna zu schicken!
    Ich dachte, du meinst damit diese geniale Sportart, in der sich zwei Personen in einem raffinierten Stellungsspiel die technischen Raffinessen nur so um die Ohren hauen und sich in leidenschaftlichen Spielzügen ergehen!

    Nudistenschach!

    Harhar…

    Reingelegt…

  9. Anna Nuehm schreibt:

    @Crischo, Sauna ist doch kein Sport! Man sitzt nur dort herum, fächelt sich Luft zu und schwitzt.

    Genauso wenig Sport ist:
    Dartspielen, Würfeln, Snooker und alles, was mit Pferden zu tun hat.
    Weißt du auch warum?
    Weil die Pferde die ganze Arbeit machen und der Mensch sich nur mal hier- mal dorthin tragen lässt. Genau genommen ist Pferdesport eine perfide Form der Tierquälerei. Pferd rackert sich ab, Mensch kassiert die Medaillen und Moneten.
    Wirklich sportliche Menschen würden die Pferde hochstemmen und mit denen über die Hindernisse galoppieren, oder sich im Tänzelschritt durch die Manege bewegen, auf jeder Schulter einen Lippizaner.
    DAS würde mich begeistern! Alles andere an Pferdegedöns:
    das kann doch jeder! :-)))

    Jogginghose:
    Es gibt eine mathematische Gleichung:
    Die Größe des Hintern mal Pi im Quadrat zum bestehenden Übergewicht wächst proportional zur Farbe der Jogginghose.
    Will heißen: Am dicksten wirken dicke Hintern in schweinchenrosanen Jockinxhosen.
    Schwarz geht noch, ist aber auch eine Zumutung, besonders wenn von Männern getragen. *Kopfkino ausschalt

    Generell gilt das Karl Lagerfeldsche Axiom:
    Wer mit einer Jogginghose am Körper die eigenen vier Wände verlässt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
    Wer mit einer fleischfarbenen Jogginghose zu einer Vorstandssitzung auftaucht, hat die Kontrolle über seine Aktienmehrheit, seine Schwiegermutter, den Hund, alle seine Nachbarn, sein Gewicht und über seinen Geisteszustand verloren.

    Zaphod: Orr! Ich protestiere! Ballonseide! Ballonseide ist kein Stoff, sondern ein Geisteszustand. Aber ein ganz schlimmer! Ballonseide ist die Atombombe unter den Stoffen. Nicht einmal Ballons würden Ballonseide tragen.

    :-)

  10. Anna Nuehm schreibt:

    Moin lautleise,
    long time no see! ;-)
    Wenn man mit einer Jogginghose die Kontrolle über sein Leben verloren hat, will ich nicht wissen, was man mit einer Püdschamahose alles verloren hat.. Die Weltherrschaft auf jeden Fall.
    Aber zum Glück gehste damit ja nicht spazieren, wa! :-)
    Hilde ist ne richtige Gourmetkatze!

    Da wir gerade so schön lästern, schlimmer als Dschockinkhosen sind allerdings:
    Leggings!! *kreisch
    Wobei da die Gleichung gilt:
    Übergewicht in Gramm mal zehn, geteilt durch Anzahl der Snickers pro Stunde, in Klammern zum Quadrat, ergibt die Leggingsgröße. Von der zieht man dann drei Größen ab, DieseZahl teilt man dann durch die Anzahl der vorhandenen Gesichtspiercings und Schmetterlingstatoos, mal Pi (immer mal Pi), Resultat ist dann die Zahl auf der nach oben offenen Attraktivitätsskala:
    irgendwas mit minus 30.000.

    So, ich geh dann mal fröhlich prokrastinieren. Oder den Putzlappen schwingen. Vielleicht auch den Pulitzer gewinnen, das weiß man bei mir ja nie so genau.. :-)
    *hüstel
    Anna

  11. MolGugge schreibt:

    Ich fühle mich missverstanden!!!!
    Garnienich sollte die Anregung dahingehend aufgefasst werde, sich nunmehr in eine Joggighose zu zwängen. Was ja gelegentlich wegen des Pi zu sehr kurvenbetont sein soll.
    Es war nur die Anregung durch eine angemessene Begehung dieses Feiertages der Jogginghose zu huldigen, die ja ursprünglich als Bekleidung für die gleichnamige Tätigkeit gedacht war!
    Und dadurch eine extrem sportliche Gesinnung zu demonstrieren, die an sich schon so kalorienschädlich ist, dass der Gedanke als Tat, also als getaner Sport, genommen werden kann!!!
    Damit sich nie die Frage stellt, also in Bezug auf aktive Sportausübiung, was denn da ist, wo nichts ist, denn das führt unweigerlich zu Überlegungen, in wie weit die soziologische Psychologie der Löcher in einer heisenbergschen Unschärferelation zu Schrödingers Katze steht.
    Und das führt dann zu Gehirnmuskelkater!!!!!

  12. Anna Nuehm schreibt:

    Sehr verehrer MolGugge,
    den Gehirnmuskelkater habe ich jetzt gerade bekommen. Vielen Dank! :-)
    Hätte ich mal Ihren Kommentar richtig verstanden, so hätte ich mit dem bloßen Tragen einer Jogginkbuxe bereits Kalorien verbraucht, bzw die körpereigenen Fettzellen so abgeschreckt, dass sie wie Flöhe meinen Nachbarn angesprungen hätten! Meinen Nachbarn beim Einkaufen von Säcken voller Kinderschokolade.
    Mit der Kinderschokolade verhält es sich ähnlich wie mit Jogginghosen, schon der bloße Einkauf führt einen schnurstracks wieder in die Kindheit zurück, wo man beneidenswerte 25 Kilo wog, blonde Zöpfe hatte und eine süße Zahnlücke zwischen den Vorderzähnen.
    Leider ist das alles aber nicht passiert, und somit in einem imaginären schwarzen Loch des Nichtpassierens verschwunden.
    Keine Kalorien verbraucht, keine Fettzellen abgewimmelt – allein die Kinderschokolade wanderte in meinen Mund und von da wie von Zauberhand direkt auf meine Hüften!
    Verdammich!

    :-))

  13. Anna Nuehm schreibt:

    Lautleise, solche Einkäufer kenne ich auch:
    Die Basis des Wagens bildet ein solides Fundament aus Cola- und Bierdosen, darauf verschachtelt sind zwanzig bis dreißig Familienpackungen von Mars und Snickers aufgebaut, darauf dann mehrere Pommespackungen drapiert, umringt von Keks- und Schokoladenburgen, ein paar Türme aus Gummibärchen und Würstchen im Glas, direkt darauf die Verteidigungsschanze aus Chipsen, Flipsen und Nüsschen.
    Zur Tarnung wird das Ganze mit einem Salatblatt dekoriert. Wahlweise mit einer Mandarine. Oder einer Weintraube.
    An der Kasse kauft die stolze Eigentümerin dann ein Päckchen Kaugummi. Ohne Zucker.
    :-)

  14. Anna Nuehm schreibt:

    Schade, dass ich in den Witwen-Deal nicht involviert war. JETZT gerade würde ich gern so ne Flasche köpfen, lautleise. Grund zum Feiern habe ich zwar keinen, aber zum Trauern auch nicht. Also, lasst uns die Feste sofeiern, wie sie fallen. Oder einfach neue erfinden:
    So ernenne ich hiermit den heutigen Tag zum „Bei Fuß geh-Tag“. Einer der kleinen Racker geht doch tatsächlich bei Fuß, mit wichtigem Gesicht! :-)))
    Na, das soll die Hilde jetzt aber mal nachmachen.. hihi

    Unbot-oder Uboot, ist doch völlisch ejal! Unbotmäßigkeit ist ein tolles Wort, mal nebenbei erwähnt. Ich glaube, ich habe es noch nie zuvor gebraucht, seltsam, oder?

  15. Crischo schreibt:

    Klar ist Sauna Sport – und ich kann es auch beweisen!

    Wie jeder Jogger weiß, besteht eine direkte, negative Korrelation zwischen Geschwindigkeit und Temperatur.

    Die jährliche Joggingsaison beginnt bei Temperaturen oberhalb des Gefrierpunktes. Man sieht die Jogger, warm bekleidet durch Wald und Flur spurten und sprinten.

    Bei einem Temperaturanstieg in Richtung „milde Frühlingsluft“ kommen immer mehr Jogger in die freie Natur, jedoch die Durchschnittsgeschwindigkeit sinkt auf die normale durchschnittliche Joggingdurchschnittsgeschwindigkeit.

    Bei weiter ansteigenden Temperaturen sinken allmählich Schrittlänge und Schritthäufigkeit des Joggers. Das ist dann der Moment, in dem der Jogger nur noch die Schlurftechnik anzuwenden in der Lage ist.

    Die Füße lösen sich kaum noch vom Boden, die Schrittlänge beträgt eine halbe Fußlänge, die Köpfe sind hoch errötet und schweißtriefend. Der Jogger schnauft und stöhnt.
    Fast könnte man denken der Jogger würde auf der Stelle treten.

    Und jetzt kannst Du ganz einfach interpolieren:

    Bei Saunatemperaturen würde der Jogger einfach nur noch still stehen!

    Womit bewiesen wäre, dass Saunieren lediglich eine andere Form von Jogging bei Extremtemperaturen ist….

  16. Anna Nuehm schreibt:

    lautleise, ja, so sind sie halt, die Katzen.
    Aber gerade dafür mag man sie ja auch, nicht wahr.
    Ich kaufte Hyazinthen bei Aldi, 1,49 mit Übertopf. *:-)
    Frühling, kannst kommen!

    Crischo, das gefällt mir. Eine bewegungslose Sportart, die einzige Bewegung ist das laue Lüftchen in der Sauna und das Zuklappen der Tür.
    Ich war früüüüüüüher auch mal eifrige Läuferin und kann es bestätigen:
    Laufen im Sommer ist die Hölle, wenn der Teer unter einem schmilzt. Laufen im Winter auch, wenn die eiskalte Luft die Lungen in Eiskristalle zerspringen lässt.
    Das wünscht man keinem und im Nachhinein frage ich mich: warum hast du das überhaupt gemacht? Also ich, nicht du.
    Sauna ist ja so gar nicht mein Ding.. Umzingelt von Nackten und no way out, das ist für mich ein fleischgewordener Alptraum.
    Allerdings klingt es verlockend, dass ich dabei joggen würde, ohne zu joggen.
    Eigentlich eine Sportart ganz nach meinem Geschmack.
    Hmmm.. aber diese ganzen Nackischen in Aldiletten – Also wie am Ballermann, nur ganz ohne Klamotten… Hmmmmm.
    :-)
    Es muss doch noch eine andere Sportart geben, bei der man ohne sich zu bewegen schlank und schön wird.

  17. Anna Nuehm schreibt:

    Nein, nein, nein, lautleise, da geh ich trotzdem nicht hin. Ist ja wie an der Fleischtheke bei Edeka. Und die wirklich Gutaussehenden ziehen sich eh nicht aus. Man kennt das ja. Ist doch wie immer im Leben.
    :-)
    Boah, heute ist aber sowas von Montag. *ächz

  18. Anna Nuehm schreibt:

    Das ist ja ein Ding, lautleise!
    Wenn ich so etwas frage, bekomme ich immer nur die Antwort:
    „Nee, hamwa nisch.“
    „Nee, hamwa nisch und kriegn wa auch nisch rein.“
    „Nee, nur was da hängt.“
    Unerhört, oder?

    So, ich prügel mich dann mal aus dem Internet heraus und zwar mit einer ge-ni-alen App, die Freedom heißt.
    Bitte googlen Sie jetzt! *DING
    Oder einfach so:
    http://macfreedom.com/

    Und ja, bevor einer fragt und vor Lachen vom Stuhl fällt: Ich habe wirklich Geld dafür bezahlt. Aus Gründen! :-)))
    Und was soll ich sagen: Es wirkt.

  19. MolGugge schreibt:

    Ich galube, ich werde rückfällig und werde für sie beten, Frau Neuhm!

    Haben Sie jemals an die unbewussten psychischen Auswirkungen gedacht???
    Sie starten die APP, und prompt gibt es kein Internet mehr.
    Und im Unbewussten quält unterbewusst die ständige Frage:
    Was is nu mit dem Internet??
    Es ist wech!!!
    Nur für mich??
    Oder für Alle??
    Und wenn es wech ist, wo ist es denn dann?????????

    Die Spätfolgen sind auf jeden Fall unabsehbar!!!!
    Wie immer, wenn die Frage auftaucht, wo denn etwas ist, was nicht ist!!!

  20. Anna Nuehm schreibt:

    Woanders, verehrter MolGugge, das Internet ist nicht weg, sondern nur woanders. :-)
    Bei Ihnen z.B. Dies kann man daran erkennen, dass Sie kommentieren konnten, während für mich das Internet abgestellt war.
    Ich begrüße es aber sehr, dass Sie für mich beten. Danke! Kann man immer gebrauchen. :-)
    Das Internet ist wirklich nicht weg, ich schwöre es. Es ist nur geblockt und das liebe ich! Es ist einfach weg! Bumm, Klappe zu, Affe tot, aus die Maus. Fantastisch, phänomenal, einfach großartig.
    Wissen Sie was? Nein, könnnen Sie ja nicht wissen, also erkläre ich es Ihnen:
    Hätte ich diese App schon vor Jahren gehabt, ich hätte meine Romane schon längst beendet.
    Ich hätte nicht so viel Unfug im Internet getrieben, nicht so viele Schwachmaaten dort heraus getroffen, mich über viele Dinge und Menschen nicht sinnlos aufgeregt, sondern meine Zeit sinnvoller verbracht und überhaupt wäre ich heute ein ganz anderer Mensch als ich jetzt bin: schöner und toller und weiser und so.
    Ich liebe diese App! Wahrscheinlich auch deshalb, weil ich sie brauche. ;-)
    Andere Menschen können bestimmt sinnvoller mit dem Internet umgehen als ich, aber für mich als Internet-Herumsurf-Abtauch-Zeitverschwendungs-Dahindös-Vor dem Laptop Gammel-Junkie ist diese App die RETTUNG. :-))

    lautleise, deine Liebste führt aber ein strenges Regiment! *:-))

    Meine App hat 10 Dollar gekostet, das kann ich noch gerade so verschmerzen. ;-)
    Aber ich hätte sie auch gekauft, wenn sie 50 gekostet hätte. Echt wahr jetzt.

  21. Crischo schreibt:

    Oha, niemand sollte sich durch meine Anregung genötigt fühlen alle Hüllen von sich zu werfen! Ich erinnere, es ging ursprünglich um die Unentschlossenheit bei der Bekleidungswahl für Fitnessaktivitäten.

    Ich habe lediglich Alternativen aufgezeigt.

    Klar, nicht jeder mag das Sattelrobben-Feeling, das auch die kleinste und unscheinbarste Sattelrobbe überfällt, wenn sie sich plötzlich Körper an Körper mit tausenden anderer Sattelrobben während der Sattelrobbenpaarungszeit mitten in der Sattelrobbenkolonie wiederfindet.

    Als Hochleistungsaunasportler habe ich vollstes Verständnis für all jene, denen aus welchem Grund auch immer, dieser herrliche Sport verwehrt bleibt.

    Nach längerem Nachdenken ist mir dann aber doch noch eine Sportart eingefallen, die auf Bewegung weitgehend verzichtet. Sie zählt zwar noch nicht zu den olympischen Disziplinen hat aber durchaus das Zeug dazu und stellt was die Bewegungslosigkeit angeht eine Alternative zum Gang in die Sauna dar:

    Katzenstreicheln

  22. MolGugge schreibt:

    Für absolute Notfälle gibt es noch eine andere, sofort wirksame, mit keinerlei Anstrengungenen verbundene Möglichkeit, sich umgehend einen jugendlich-straffen schlanken Körper zu verschaffen!!!
    Die Spiegelindustrie hat dazu hervorragenden Spiegelkonstruktionen geschaffen, die unter Ausnutzung der jeweiligen Krümmung desselben zu einem wohlgestalten schlanken Körper verhelfen!!!
    Merkt der erfahrene Nuzer bei jedem Anprobebesuch in einem Bekleidungsfachgeschäft!!!!!

  23. Anna Nuehm schreibt:

    @lautleise, das sag mal einer, Männer mögen es nicht, wenn man sie herumkommandiert! :-)
    Ich staune! Bei mir würden solche Sätze Fluchtreflexe auslösen— ;-)

    @crischo, SattelrobbenPAARUNGSZEIT? *hilfeeeee
    Nee, genau dieses Sattelrobbengefühl mag ich so gar nicht.. Ich mag das noch nicht mal sehen, geschweige denn fühlen. :-)
    Hunde beim Schlafen beobachten ist auch eine schweißtreibende Angelegenheit..
    Rumsitzen und Kaffee schlürfen auch. ;-)

    @Molgugge, Spiegel in Umkleidegarderoben fallen aber nicht unter diese Kategorie. In denen sieht man doch grundsätzlich 50 Kilo schwerer, 30 Jahre älter und kurz vorm Nervenzusammenbruch aus!

  24. Anna Nuehm schreibt:

    „Komm mit!“ ist nicht jugendfrei?
    Was ist denn dann „Bei Fuß!“ – Sadomasokram?
    Und „Platz!“ – eine Aufforderung zum Suizid?

    tststs… ;-)

  25. Anna Nuehm schreibt:

    Lautleise, wenn ich mit verruchter Stimme spreche, klingt sogar ein „fünf Berliner, bitte“ oder „das Brot schneiden, ja gerne“ zweideutig.
    „Komm mit“, das sag ich täglich ca. 30.000 Mal zu meinen Hunden. Da tanzt bei mir garnix, höchstens der Kauknochen. *hihi

  26. Crischo schreibt:

    Moment, das probieren wir jetzt aber mal aus:
    „Fünf Berliner, bitte“, sagte Anna mit verruchter Stimme.
    Die Bäckerin sah Anna direkt in die Augen, wobei sie sich flüchtig mit der Zunge über die Lippen fuhr.
    „Alle in die selbe Tüte?“, fragte sie zweideutig und zwinkerte dabei mit einem Auge….

    Naja, zur Not geht’s….

    Die einfachste Methode sich von seinen Rundungen zu befreien ist übrigens Photoshop.

  27. Anna Nuehm schreibt:

    lautleise, musste googlen. Der hier:

    das nenn ich mal einen Koch. Reduziert, klar, poetisch.
    Die heutigen Köche füllen ganze Rinderhälften in Erdbeeren, lachsmousse, ihre selbstgebrannten Cds und Bücher, die keine Sau interessieren, und der Clemens: eine Mandel.
    Genial. Und Hölderlin erst. Love it.

    Crischo.
    “Fünf Berliner, bitte”, sagte Anna mit verruchter Stimme.
    Die Bäcker sah Anna direkt in die Augen, wobei er sich flüchtig mit der Zunge über die Lippen fuhr.
    „Den sechsten gibts geschenkt.“
    „Ach?“
    „Ja.“ sagte er und lächelte, bevor er unter der sich plötzlich über den Tresen schwingenden Anna auf den Boden dahinsank.

    Hmm, nee. Doch nicht. :-)

    Die Rundungen können bleiben. Allein der Speck muss weg.
    Der Sommer naht, Freunde! Und mit ihm die Bikinis!
    Na, für euch nicht. Aber für mich.
    :-)

  28. Mustermann schreibt:

    3 x woche Krafttraining. strukturierte diät mit 500 kcal defizit, am besten jeden tag das gleiche essen. Einen freien tag die woche. 3 Liter wasser pro wag, keine säfte, milchkaffee. wo sollte eigentlich das problem sein?

    Emotional Eating, Social Eating? Bei einer strukturierten Diät gibts kein emotional eating, sozial events werden abgesagt, zur not muss man halt als preis 4 wochen die wand anstarren, everything is coming with aprice tag.

    Max Mustermann

  29. Anna Nuehm schreibt:

    Ha, so wie Sie das schreiben, klingt es wirklich einfach, Max Mustermann. Aber total. Ich weiß im Moment auch gerade nicht, wo mein Problem liegt, wenn ich das so lese.
    Emotional Eating und Social Eating cancele ich dann mal. Fehlt nur noch das Under pressure-Mimimi-§$%&%$§-Eating. Aber das kann man bestimmt auch einfach so canceln.

    Ja, ich weiß, der Preis ist heiß, ohne Fleiß kein Preis und an allem hängt ein Preisschild. So isses im Leben.
    Abgesehen davon werde ich einfach mal Ihre Vorschläge beherzigen. Hätte mir mal eher einer sagen können, wie einfach das ist. Wieso bin ich da selber nicht drauf gekommen? Gilt das auch bei Vollmond? Un bei Blutgruppe B? Und was mach ich jetzt mit dem Mann in meinem Keller? *brabbelnd ins Off

  30. Mustermann schreibt:

    Vielleicht liegt es auch daran, dass du es überkomplizierst. Es ist der Tat einfach, aber sicher nicht leicht. Bei einem festen Essensplan hat man keine Wahl, insofern ist es leicht und einfach.

    Wenn emotionales Eating das Problem der Wahl ist, hast du wohl ein Problem mit deiner Selbstregulation. Hier zeigt sich MCII als wirksam. Das besteht aus zweierlei, einmal aus mentalen Kontrastieren, also man wechselt „geistig“ zwischen Zielvorstellung und Schwierigkeiten auf dem Weg hin und her, und knüpft zum anderen, feste „wenn … dann“ Bedingungen an konkrete Trigger von Negativverhalten, was man Implementation Intentions nennt.

    Die Forschung hierfür geht auf Öttingen zurück.

    Du musst ein wenig aufpassen, das MC sollte nicht auf der metaebene angesetzt werden, sondern ganz beispielhaft am Tagesablauf und das Ziel sollte nicht unerreichbar sein, sonst kann das Ganze nach hinten losgehen. Die Technik ist kompliziert, du solltest dich durch die Methodik wirklich durcharbeiten. Leider gibt es gerade im Deutschen viel zu vereinfachende Beschreibungen.

    Das Beschäftigen alleine mit Widerständen und dem eigenem Negativverhalten hilft, es bewusst zu machen. Wichtig ist, nochmals, dass man eine sehr gute Chance hat, das Ziel zu erreichen.

    II so konkret wie möglich, z.B.“wenn ich nach hause komme und mich müde fühle, werde ich meine Asics Joging Sachen anziehen zum Joggen den Wald hinter dem Hügel gehen “. Man identifiziert die Trigger, bei denen man üblicherweise abkackt und strukturiert die neu. Einen nach dem anderen. Drei sind gut für den Anang.

    MCII, zum Durchtanken:

    http://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2009/4224/pdf/Diss_Kappes.pdf

    Hier ist der Begriff „Expectations“ wichtig, er bedeutet Erfolgswahrscheinlichkeit, bestehend aus Selbstvertrauen und Sicherheit, das Ziel zu erreichen. Der Typ macht das unzureichend klar.

    Besser, nicht weniger komplex ist der:

    http://www.psych.nyu.edu/gollwitzer/OettingenGollwitzer.pdf

    Auf deutsch, nicht ganz so umfassend:

    http://www.epb.uni-hamburg.de/files/u130/ges_Zielsetzten_durch_Mentales_Kontrastieren_0.pdf

    Ich kenne wenig Instrumente, die vergleichbar wirksam sind für Menschen mit schlechter Selbstregulation.

    Das habe ich noch punkto Diät gefunden, ist aber scheiße umgesetzt, weil zu wenig Zielverinnerlichung und Verknüpfung:

    http://community.weightwatchers.de/Blogs/ViewPost.aspx?threadID=1087988

    Viel Glück,

    Max Mustermann

  31. crischo schreibt:

    Herr Mustermann,
    Hurra!!! Endlich eine leichte, für jeden anwendbare Methode, nicht nur kalorienärmere, sondern auch weniger Nahrung zu sich zu nehmen. Hätte ich die doch bloss früher gekannt. Dann hätte ich heute die Figur „Strich in der Landschaft“ allerdings auch Dauerstress mit meiner Mom: „Bub‘ isch au gnug? Du bisch so schmal im G’sicht…“

    Die Methode der mentalen äh, wie hiess das nochmal? Inkrustination? Kastration? Egal….
    Werde ich sofort anwenden:
    Heute abend,
    Wenn ich müde bin,
    Und ich wieder joggen wollte,
    Es aber nicht getan habe,
    Obwohl ich es wirklich wollte,
    Schleich ich rüber,
    In meine Lieblings-Ghetto-Kneipe,
    Zieh mir ein paar Bierchen rein,
    Bestelle noch ein Schuesselchen Erdnuesse dazu,
    Und stelle mir vor,
    Wie ich damit,
    Erdbeeren fülle.

  32. Anna Nuehm schreibt:

    @Max: Vielen Dank für die wirklich interessanten Links zu diesem spannenden Thema. Werde mir alles mal durchlesen, habs gespeichert. Da es sehr umfangreich ist, dauert es bestimmt, bis ich dazu etwas sagen kann.
    Aber schon mal herzlichen Dank für deine Mühe und deinen Support.
    :-)

    @lautleise: Wenn alles nichts ist, ist dann in deinem Kommentar auch das große Nichts enthalten.. Na, und in diesem natürlich auch. :-)
    have a nice day.

  33. Anna Nuehm schreibt:

    @crischo, so geht das aber nicht, das nennt man Sabotage! ;-)
    Joa, mit der Zielsetzung ist das so ne Sache…
    Bezieht sich ja nicht nur auf die Bereiche Essen und Sport, sondern bei mir auch aufs Schreiben. Und da kann ich jegliche Art mentaler Unterstützung gebrauchen. Von daher halte ich diesen Ansatz für interessant und werde mir das auch alles durchlesen.
    Obs hülft? Muss man sehen… Letztendlich muss man es umsetzen. da ich ein brillanter Theoretiker bin, aber ein lausiger Praktiker… on verra, sagt der Franzose. Man wird sehen.
    :-)

  34. crischo schreibt:

    Sabotaasch? Das wollte ich nicht – Asche auf mein Haupt!

    Apropos, Motivationsschub, hast Du schon die ersten 30 Seiten von Buch 1 überarbeitet?

    Verre du vin rouge…

  35. Anna Nuehm schreibt:

    Das war scherzhaft gemeint, Crischo. Also keine Harakiri-Anwandlungen, bitte! :-)

    Woah: Überarbeitung. Mehrmals. Gefühlte tausend Mal. Ich befürchte, ich habe sie mittlerweile totkorrigiert.
    Bin täglich am Überarbeiten, komme voran, aber bin nicht zufrieden, bzw unsicher, ob ich es wirklich verbessere oder verschlechtere. Manchmal denke ich, ja, manchmal nein.
    Die ersten 30 sind noch nicht okay, da ich nicht zufrieden bin. Trotz oder vielleicht wegen diverser Durchgänge.
    Ich habe schon überlegt, sie neu zu schreiben, in einem Rutsch, damit sie den gleichen leichten Ton bekommen, wie das andere Zeugs. Wäre vielleicht besser als das Gekrampfe.
    :-(

    Une Bouteille! :-)

  36. MolGugge schreibt:

    Also, wenn ich mir die gegebenen Probleme, und damit die Problemzonen, so vorstelle, fällt mir eigentlich nur eine Möglichkeit ein, wie die Vögel die frühen Würmer fangen, und die späten Würmer überleben können, was ja sozusagen der evolutionäre Druck zur Langschläferei ist:

    Eine Substitutionsdiät!!!!

    Man ersetze täglich 500 kcal Energeiaufnahme durch das Schreiben von 50 Seiten, ersatzweise das redigieren von 100 Seiten.

    Damit ist beiden Seiten der Probleme geholfen :-))

    Und ohne jegliche Einbusse an Lebensqualität wird die Abnahme der körperlichen Problemzonen durch einen Zuwachs an Literaturnobelpreisvorbereitungsschriftwerk ausgeglichen!!!

  37. crischo schreibt:

    Na gut, ich muss aber noch was loswerden. Wollte es eigentlich gar nicht groß an die Glocke hängen, weil es bestimmt nicht zu Deiner Motivation beiträgt. Aber irgendwie ist es auch nicht richtig, wenn ich das für mich behalte. Jeder hat das Recht die Wahrheit zu erfahren, wie ich finde….

    Ich muss leider ein wenig ausholen, um das ganze in den richtigen Kontext zu stellen.
    Es war am letzten Sonntag. Ich stand im Bad und war gerade dabei meine Sauna-Handtücher einzupacken, um mal wieder ein wenig Leistungssport zu treiben, als ich aus dem Arbeitszimmer ein Geräusch hörte. Das war merkwürdig, denn mein WG-Mitbewohner hatte sich morgens verabschiedet und ich war alleine zu Hause.
    Ich ging also hinüber, um nachzusehen. Ich betrat das Zimmer. Die Luft roch heftig nach Rum, als hätte da jemand eine Flasche von diesem Piratengetränk über den Teppich gekippt.Der Teppich war voller brauner Fußspuren. Hm, nicht nur Rum. Ich schnupperte. Diese fruchtige Note, konnte das Coca Cola sein?

    Aber das erstaunlichste war die kleine blaue Metallbox, die mitten im Zimmer stand. Ich hatte keine Ahnung, wo das Ding herkam. Ungefähr in der Größe einer mittleren italienischen Panetone-Verpackung stand da dieser blaue Metallwürfel umgeben von Dreckspuren mitten in meinem nach Rum und Coca-Cola duftenden Zimmer.

    Ich kniete mich vor den Würfel und betrachtete ihn genau. In der Mitte war ein rotes Blinklicht angebracht, das heftig blinkte. Über diesem Signallämpchen stand in schnörkeliger Schrift: „Zeitmaschine“. Unter dem Licht gab es zwei Knöpfe. Unter dem einen stand „Hinreise“ unter dem anderen „Rückreise“.

    Ein Geräusch, das von meinem Schrank her zu hören war lies mich kurz aufschrecken. Ich schaute hinüber. Nein, da war nichts. Ich wandte meine Aufmerksamkeit wieder dem blauen Kasten zu. Hm, dachte ich, mal die alten Römer besuchen ist bestimmt interessant. Einen Knopf für die Rückreise gibt es ja auch, also los!

    Ich schaute kurz auf die Uhr. 16 Uhr. Ich drückte auf den Knopf „Hinreise“ und Wutsch! – komische Weltraumtöne ertönten – grelles gelb-violettes Licht leuchtete und plötzlich stand ich nicht mehr in meinem Zimmer, sondern in einer großen Halle, umgeben von Tunika-tragenden Menschen.

    „Römer!“,dachte ich. Die Leute um mich herum brachen in lautes Jubelgeschrei aus, viele klatschten, manche klopften mir auf die Schulter. Eine hochgewachsene, schlanke Frau mit blonden Haaren, so Anfang 30 trat auf mich zu.
    „Bist Du Crischo?“, fragt sie mich. Ich bestätigte ihr, dass ich genau dieser sei. Sie drehte sich um und rief in die Menge: „Es hat funktioniert! Er ist es!“, und erneut brach die Menge in lautes Jubelgeschrei aus. Dann sagte sie zu mir:“Wir haben Dich erwartet.“

    Verständlich, dass ich neugierig war zu erfahren, was das alles sollte. Also erklärte sie es mir. Ich war im 47. Jahrhundert gelandet. Es war der 26. Januar 4614. Nix Römer sondern Zukunft. Ihre Archaeologen hatten vor etwa 1500 Jahren einen alten Computer ausgegraben und es war ihnen gelungen die Festplatte teilweise wiederherzustellen. Bei den wiederhergestellten Dokumenten stellte sich heraus, dass es sich um einen Blog gehandelt hatte. Der Blog von Anna Nuehm. In einem der Kommentare war die Rede von einer Zeitreise gewesen. Deshalb wussten sie, dass ich heute ankommen würde.

    „Wow“, sagte ich, „ihr kennt also Anna Nuehm!“
    „Klar“, antwortete die Blonde,“sie ist die Stifterin unserer Religion!“
    „Hä, Religion?“
    „Ja, Crischo, der Annanuehmismus!“

    Ich war sprachlos, aber bevor ich mir die Details des Annanuehmismus erklären lies, musste ich etwas anderes wissen: „Hat Anna Nuehm jemals einen Literaturnobelpreis bekommen?“
    Die Blonde lächelte wissend.
    „Ja klar“, sagte sie,“siebzehn Stück!“

    Du kannst Dir vorstellen, dass ich an dem Punkt echt geplättet war…

    Siebzehn Literaturnobelpreise!
    „Ok, denkst Du, Du kannst mir ein paar Exemplare besorgen. Wenigstens die ersten drei Bücher?“, fragte ich die Blonde. Im Stillen freute ich mich schon darauf hier in den Blog-Kommentaren eines von Anna Nuehms Werken zu zitieren.

    Traurig schüttelte sie den Kopf.
    „Sorry, Anna Nuehm hat nie irgendein Buch fertiggestellt geschweige denn veröffentlicht.“
    „Ja, wie?“, entgegnete ich, „und wieso hat sie dann einen Literaturnobelpreis bekommen?“
    „Wir haben die Regeln geändert, zu Ehren der großen Prophetin. Sie erhielt die Preise posthum für ihre 17 unveröffentlichten Bücher, über die wir nur aus dem Blog wissen. Jetzt will ich Dir aber unseren Tempel zeigen!“
    Sie ergriff mich am Arm und zog mich in Richtung einer Wandnische. Einer der anderen Typen, die um uns herum standen zog den Vorhang zur Seite. Dahinter stand auf einem Altar ein großes, durchsichtiges Glasgefäß und darin in einer klaren, bräunlichen Flüssigkeit, schwamm eine Kugel, braun und etwa von der Größe eines Medizinballs.
    „Die heilige Rumkugel!“, rief sie aus und alle umstehenden klatschten sich mit der flachen Hand gegen die Stirn.
    „Die haben sie nicht alle“, dachte ich noch, da zog sie mich schon weiter zur nächsten, viel größeren Nische.

    Der Vorhang wurde zur Seite gezogen. Alle fielen auf die Knie und klatschten sich dreimal gegen die Stirn. Auf einem Podest stand eine etwa 2 Meter hohe Figur. Die Figur war relativ abstrakt, aber an den kräftigen Rundungen und den riesigen Brüsten unweigerlich als feminin zu erkennen. Sie erinnerte mich an die kleinen Figuren, die man bei Ausgrabungen in den Steinzeithöhlen auf der schäbischen Alb gefunden hatte.

    „Anna Nuehm!“, rief sie laut, und alle klatschten sich wieder dreimal gegen die Stirn.
    „Niemals!“, rief ich entrüstet, „Anna Nuehm ist 1,80, blond, schlank, Ende 30!!! Niemals sieht sie aus wie diese Neandertalerliesel da!!!“
    „Aber Crischo“, entgegnete mir Blondie,“wir haben alle verfügbaren Textstellen ananlysiert. Anna Nuehm hatte immer Gewichtsprobleme und in jedem zweiten Blogeintrag davon geschrieben…, aber jetzt komm mit mir zum großen Ritual.“
    Wir gingen wieder in die Mitte der Halle. Dort standen inzwischen mehrere große Holzkisten und Fässer. Mit einer Kelle schöpfte sie aus einem der Fässer und bedeutete mir davon zu trinken. Ich roch daran. Es war Rum. Na, das ließ ich mir nicht zweimal sagen. Nahm die Kelle und lies mir den Branntwein die Kehle hinab laufen. Alle anderen Leute um mich herum taten das gleiche, schöpften und tranken und schöpften und tranken.
    Dann wurden die Kisten geöffnet. Sie waren bis zum Rand gefüllt mit kleinen, braunen Kugeln. Meine Begleiterin nahm eine heraus und bevor ich mich versehen hatte, steckte sie sie mir in den Mund.

    „Bäh!!!“, war das ekelig. Es war keine Lindor-Kugel, wie ich erwartet hatte sondern, eine Cola-Gummibärenkugel!
    Und plötzlich kippten die Umstehenden die Kisten und Fässer aus, rissen sich und wie ich gestehen muss auch mir, die Klamotten vom Leib und begannen mit dem was in der Zukunft dann wohl „das große Ritual“ heißen wird. Und ich mitten drin. Ich erspare mir hier die detailliert Beschreibung und betone, dass alles gegen meinen Willen geschah. Der Boden war eine einzige Matschbrühe aus Cola-Gummibärenkugeln, Rum und herabgerissener Kleiderfetzen. Und darin wälzten sich die strengläubigen, entzückten Anhänger des Annanuehmismus in Ekstase! Es half nichts ich musste wohl oder übel mitmachen. Fast zwei Stunden benötigte ich, um dem Durcheinander ineinander verschlungener, zuckender und nackter Körper entkommen konnte.
    Ich kroch hinüber zu dem blauen Kasten und drückte auf Rückreise und Wutsch! – komische Weltraumtöne ertönten – grelles gelb-violettes Licht leuchtete und plötzlich stand ich nicht mehr in der Halle, sondern wieder in meinem Arbeitszimmer. Splitternackt und vollgekleckert mit Coca-Cola-Gummibären-Masse und Rum. Die Soße troff auf meinen Teppich. Ich schaute auf die Uhr. 15:58Uhr! Mist, ich war zwei Minuten zu früh zurückgekehrt. Das bedeutete ja, dass ich noch zu Hause war. Und tatsächlich hörte ich, wie sich vom Bad her Schritte näherten. Ich hechtete in den Schrank und zog die Schranktür hinter mir zu. In einem Sience-Fiction-Roman hatte ich einmal gelesen, dass es nicht gut wäre beim Zeitreisen sich selber zu begegnen. Warum weiß ich jetzt nicht mehr.
    Durch den Türspalt beobachtete ich, wie mein anderes Ich ins Zimmer kam und die Zeitmaschine inspizierte. Dann sah ich wie Ich auf den Knopf drückte und Wutsch! – komische Weltraumtöne ertönten – grelles gelb-violettes Licht leuchtete und plötzlich war Ich weg…

    Ok, jetzt weißt Du es also. Siebzehn Bücher und siebzehn Literaturnobelpreise!

    Woher die Zeitmaschine kam? Keine Ahnung…

  38. Anna Nuehm schreibt:

    lautleise, zero geht nicht und zielführend ist es auch nicht. Ohne Füße ist auch keine Lösung!

    @MolGugge, interessante Sichtweise: Ich habe noch nie darüber nachgedacht, dass die frühen Vögel sehr schlau, die frühen Würmer aber sehr doof sind. So gesehen, wenn ich schon kein früher Vogel sein kann, dann bin ich doch lieber der späte Wurm, der sch erst gegen Mittag aus dem Erdloch schlängelt. :-))
    Substitution. Wow. Geniale Idee. 500 Kalorien ersetzen durch 100 Seiten Schreiben.
    das klingt jetzt wieder so einfach, dass es traumhaft ist. Sein könnte.
    Faktisch ist es so, dass gerade Überarbeiten kiloweise Gehirnschmalz frisst, der dann mit kiloweise Schokolade aufgefüllt werde muss. Nervennahrung, Sie verstehen?
    reine Nervennahrung. :-)))

  39. Anna Nuehm schreibt:

    Crischo!!! Liege lachend unter dem Tisch. Genialer Kommentar.
    Best ever! DANKEEE!!!!
    hahaha.. ich als Begründerin einer Religion… *sixpack vor Lachen festhalt
    Und meine Statue *mihihimihi

    Du solltest echt Science fiction schreiben. Das liegt dir. :-)
    Prust, die große Rumkugel und das Ritual – passt alles, exakt SO würde ich die Religion auch anlegen, falls ich sie gründen wollte.

    Eh? *italienischer Akzent
    Isch abe geschrieben nischte eine einzige Buche? Wie kanne seine?
    Isse eine große Verschwörung inde Gange? das isse absolumente impossibile!
    Luigi wird dir sende große, artige Seite, die dich mache lache, wenne fertig seie!
    Capisce?
    Isse eine wirklisch große artige Buche inne de Mache, isch sage dir. Wird sein Mischung aus „der Pate“ und „Robin Hutte“: Oder wie Cinderalla mit Rocky, der Boxinger. Eine bisse Spongebobbe und naturalemente:
    Scheckespiero! Wisse? Die tote Englische Patient mit die dramen, wo allle am Ende sinde verruckt.
    Wird auf jede Falle große artige Buche. Wie ische bereits erwähne!
    Also nische verzage, Luigi frage.

    Ciaoooo!

  40. MolGugge schreibt:

    Sehr geehrter Herr Crischo,
    ich muss schon sagen, der von Ihnen geschilderte große Ritus des Annanuehmismus erinnert mich sehr stark an den Ablauf von La Fiesta de Santa Carolita.
    Aber die Welt ist halt klein, und To Sail Beyond the Sunset bringt einen nicht immer an neue Ufer :-))
    Und Frau Nuehm, auch die kleine Flucht an das italienische Ufer rettet Sie nicht vor der drohend sich nähernden Bikinisaison!!!!
    Obwohl natürlich der namengebende Teil der ehemals deutschen Eschscholtzinseln so manche Erruption überstanden hat!!

  41. crischo schreibt:

    Si, Claro, Donna Anna! Das merk ich mir schon mal für die Rezension dann:

    In Anna Nuehms lange erwartetem Buch vermischen sich Elemente aus „Der Pate”, “Robin Hood”, „Cinderalla“, „Rocky“, „Sponge Bob“ und „Shakespeare“ auf noch nie da gewesene, aber nichts desto trotz harmonisch-humorvoll-dramatisch-tragische Weise…

    @Molgugge:
    Hey, habe mir eben mal den Wikipedia-Artikel zu Heinlein angeschaut!

    Der Typ war auch dort bei der Zeremonie!! Man kann also davon ausgehen, dass Heinlein eine Zeitmaschine besitzt, mit deren Hilfe er sich Texte aus der Zukunft besorgt – der Schlingel! – um sie dann unter seinem eigenen Namen in der Vergangenheit zu veröffentlichen.
    Das ist die einzige plausible Erklärung, die mir da jetzt einfällt.

    Die ganze Persönlichkeit von dem Typen ist doch ganz eindeutig ein Fake oder ist Dir schon mal ein in Butler, Missouri geborener Mensch namens Heinlein begegnet? No way! Den Namen kann dort doch kein Mensch aussprechen ohne seine Zunge zu verschlucken!

  42. Anna Nuehm schreibt:

    MolGugge, Sie sagen es: die Bikini-Saison ist so unvermeidlich wie das Amen in der Kirche. Es sei denn, man bleibt dieser fern. Im Sommer auswandern wäre also eine Alternative. Nach Grönland oder so. ;-)

    crischo, ich arbeite wie ein Tier an dem Machwerk. Ehrlich!
    Überarbeiten ist nicht lustig, sondern harte Arbeit. Äh ja, klingt ja schon im Wort durch…
    Aber ich bin fest entschlossen zu finishen. Oder auf deutsch: zu finischen.
    :-)

    Mister Mustermann, falls du das liest: Ich habe MCII gelesen, verstanden und wende es an. Bin zur Zeit noch am schriftlichen Ausarbeiten meiner Ziele.
    Ich finde es großartig. Thanks a lot.
    :-)

  43. MolGugge schreibt:

    @ crischo
    Der Typ ist überall!!!
    Kein Wunder, ist er doch ein guter Bekannter und sogar der Erfinder von Jake Burroughs. Der genialer Mathematiker hat eine Raum-Zeit-Maschine erfunden, die sich nicht nur entlang der drei Koordinaten des Raumes, sondern auch entlang dreier Zeitachsen bewegen kann.
    Und selbst in Butler, Missouri, kann man mit dem Namen Heinlein geboren werden, wenn die Eltern Rex Ivar und Bam Lyle heissen!

    Den kennen zu lernen könnte auch einige Probleme, die es ja gar nicht gibt, von Frau Nuehm lösen:
    Einfach eine kleine Reise mit dem Gefährt buchen, 10 Jahre oder so an einem paradiesischen Strand mit einer gaaaaanz vorsichtigen Diät und sich gaaaanz langsam steigernden sportlichen Aktivitäten verbringen.
    Gelegentlich einen Ausflug auf eine andere Welt, je nach Wunsch, über beliebige Zeit.
    Dabei nebenher die in Arbeit befindlichen Bücher beenden und dann in der Sekunde der Abreise, körperlich zwar verändert, aber nicht gealtert, wieder zurückkommen. Schlank, durchtrainiert, braungebrannt, mit den fertigen Manuskripten und all dem, was man in den 10 nicht stattgefundenen Jahren (und zusätzlich der Zeit der Ausflüge) lernen, erfahren, erleben konnte.
    :-)

  44. Anna Nuehm schreibt:

    MolGugge, wenn ich diese Problemchen wirklich hätte, so in echt jetzt, würde ich sofort in diese Maschine einsteigen. Los, sagen Sie, wo die steht! Ich muss in diese Maschine!!!! JETZT!!!!
    :-)

  45. Crischo schreibt:

    Ich will mit!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  46. MolGugge schreibt:

    Da die Burroughs´sche Kontinuum-Maschine immer und überall sein kann, steht sie wahrscheinlich gerade irgendwo, vor eurer Tür, im Einkaufszentrum, auf dem Waldparkplatz, oder sonst wo.
    Die einzige, wirklich kleine, Schwierigkeit dabei ist, dass das Ding nicht nur nicht entsprechend beschriftet sondern noch dazu immer gut getarnt ist, als etwas in der jeweiligen Umgebung vollständig unauffälliges.
    :-(

  47. Crischo schreibt:

    Das mit der Tarnung der Zeitmaschine wusste ich noch nicht, habe jetzt aber mal aufgepasst und heute morgen, als ich zum Waldspaziergang aufbrechen wollte und vor die Tür getreten bin, da stand sie da!

    Etwa 20 Meter entfernt, mitten auf dem Gehweg!!!!
    Eine getarnte Zeitmaschine!!! Modell: Burroughs´sche Kontinuum-Maschine

    Es war ziemlich genau 9:50, denn die Kirchturmglocken des benachbarten Gotteshauses hatten gerade mit ihrem sonntäglichen Radau begonnen und ein paar Kirchgänger kamen mir entgegen.

    Sie steuerten zielstrebig auf die kaum zu erkennende Zeitmaschine zu.
    Ich versuchte sie darauf aufmerksam zu machen und rief noch:
    „Achtung, da ist eine Zeitmaschine!“

    Aber der ohrenbetäubende Glockenlärm verschluckte meine Worte.
    Und pflatsch, trat einer der Kirchenbesucher auch schon mitten rein in den Haufen…

  48. MolGugge schreibt:

    Oh, hier gleitet die Kommentierung in schlüpfrige, anrüchige, Gefilde ab, und noch dazu in Ritualkritik an der religiösen Volksbeschäftigung, und ihrer lautstarken, aber legalen, Symbolik!!!

  49. Anna Nuehm schreibt:

    Jetzt nur noch den Bogen zu Alice Schwarzer schlagen und der Tag ist gerettet! :-)

  50. crischo schreibt:

    Oh, habe ich mich schon wieder missverständlich ausgedrückt?
    Leute!!
    Laub!
    Ein Haufen, frisch zusammen gefegtes Laub war das…
    Was habt denn ihr gedacht?
    Alles andere wird ja von den Besitzern der Verursacher säuberlich gesammelt, in Plastiktütchen verpackt und zum nächsten Mülleimer getragen….

    Nächstes mal bin ich auf jeden Fall spezifischer in meiner Wortwahl und ihr zügelt ein wenig Eure Phantasie, OK?

    Und Ritualkritik ? Nie und nimmer – wer Gehörsturz und Tinitus nicht ertragen kann, der möge sich die Finger in die Ohren stecken. Manch einer hörte schließlich, nachdem das Geläute verstummt war, noch stundenlang die Englein singen. Und das ist es doch wohl wert!

    Sorry, den Bogen zur Alice Schwarzgeld schaffe ich jetzt nicht…

  51. Mustermann schreibt:

    Hallo Anna, ich würde erst mal ganz klein anfangen und den Tag am Morgen visualisieren, dann zugehörige Schiwerigkeiten. Du musst bei den Texten genau lesen, es kommt darauf an, bei MC etwas zu visualisieren, dass du auch mit hoher Wahrscheinlichkeit erreichen kannst, wenn du so handeln würdest, als wolltest du es erreichen. Insofern sind konkrete einfache Sachen erstmal ganz praktisch.

    Ebenso bei den II, besser erstmal ein paar wenige setzen, die einschleifen, bis das Verhalten entsprechend programmiert ist und dann weiter.

    Eventuell kannst Du ja bei MC zweistufig aufstezen, 3 Monats Version, dann den Tag.

    Viel Glück,

    Max Mustermann

  52. Anna Nuehm schreibt:

    crischo, wenn du den Klingelbeutel erwähnt hättest, der zum Schluss immer rund geht, hätte es gepasst. :-)

    Hallo Max, der Morgen ist nicht das Problem, sondern der Tag. Nee, eigentlich auch nicht, sondern der Abend.“Mit hoher Wahrscheinlichkeit erreichen“ – naja, habe ich mehrfach. Ist mir dann leider wieder aus der Hand geglitten. Unschönerweise hat sich das gehirn das gemerkt und setzt bei jedem neuen Versuch ein „na, wenn eh alles wieder auf die Hüften wandert, kannste das doch gleich da lassen. ist doch viel lustiger!“ entgegen.
    Nicht sonderlich motivierend.
    Aber den Morgen habe ich voll im Griff. Ich habe mich so insgesamt sehr viel im Griff, nur mal so erwähnt…

    Lautleise, ja, unerträglich. Schlimm finde ich den Hinweis auf ihrer HP, dass sie das Geld wegschaffen musste, für den Fall, sie hätte Deutschland blitzartig verlassen müssen, weil sie ja so angefeindet wurde. *Sorry, da muss ich brechen! :-(((

  53. Anna Nuehm schreibt:

    Lautleise, bei so viel Heuchelei muss ich brechen. ;-)
    Nö, ich hab das einfach so ausgehalten. *stolz guck
    Da wird einem ja schon der Hoeneß sympathisch mit seinem „Mimimi, ich habe gelogen, ich habe betrogen, ich habe die Steuer hinterzogen..* in Tränen ausbrech

  54. Mustermann schreibt:

    Naja, Anna, das ist ja genau das Ding an der Sache, man macht es dann, wenn es leicht fällt, um für den Zeitpunkt gewappnet zu sein, wenn es schwerfällt. ist wie beim Bergsteigen, man geht geistig die Felswand durch, um dann in der Felswand nicht drüber nachdenken zu müssen.Inofern ist am morgen im Bett der beste Zeitpunkt.

    Max Mustermann

  55. Anna Nuehm schreibt:

    Ah, Max, now I got it…
    Ich halte es auch schriftlich fest. Ist ja nicht so, dass ich nicht ein fleißiges Kerlchen wäre…

    Lautleise: ich auch nicht.
    :D

  56. MolGugge schreibt:

    Lasst mir doch die arme AS in Ruhe.
    Es tut ihr doch leid, hat sie gesagt!!!!!
    Und noch dazu hat sie 200.000 €1Steuern nachgezahlt!!!
    Zahlt erst mal so viel!!
    Na ja, Konto seit den 8o-ern, Verjährungsfrist 10 Jahre. Also 10 Jahre nachgezahlt. Und immer noch 20 Jahre gespart. Aber das MUSSTE sein, irgendwie, weil, die Subventionen, die sie während der letzten 30 jahre aus Steuergeldern bekommen hat, also die waren doch eigentlich für den guten Zweck sowieso viiiieeeeel zu niedrig!!!

    Hmm, ich habe mal die Frage gestellt, was da ist, wo nichts ist.
    Ist das eigentlich beim Gewissen genaun so?????

  57. Anna Nuehm schreibt:

    MolGugge, so viel würde ich gern zahlen, denn das würde ja bedeuten, mein Einkommen läge so um die… äh, wieviele Millionen? Jemand nen Taschenrechner dabei?
    Ich gründe jetzt einen Fond:
    „Spendet für Alice, die letzte potentielle Emigrantin aus dem bösen Nachkriegsdeutschland, Rubrik politisch-sexistisch-chauvinistische Verfolgung. Unterkategorie: Brüderle-Ressort, gleich hinten links, neben den Dirndln.“

    Mann, Sie immer mit Ihren existenzialistischen Fragen, da platzt einem ja der Schädel! :-)))
    Nee, wo nichts ist, ist wirklich nichts.
    (Getestet an diversen Ex-Freunden. Bezieht sich auf: alles.)

    Moah, üch bün krank, dann bin ich immer so böse… :)))

  58. MolGugge schreibt:

    Aber Frau Nuehm, jetzt werden Sie aber gliech einnehmend!!

    Die 200.000 € waren für 10 Jahre!!
    Also pro Jahr nur 20.000 €
    Kapitalertragsteuer ist 35%
    Also järliche Zinseinkünfte von nur 57.142,86 €
    Was bei einer Verzinsung von 3% also einem Kapital von nur rund 1,9 Mil € entsprechen würde.
    Aber das stimmt nicht, es ist viel weniger, weil, es gibt ja auch noch die Zinseszisen und die damit verbundene Kapitalakkumulation.
    Setz mal einen Finanzmathematiker dran, der kann das dann richtig ausrechnen, nicht dass man Frau AS noch schlechter macht, als sie ist.

    Na ja, und die 20 Jahre gesparten Steuern entsprechen dann 400.000 €, was, jetzt wieder auf die 30 jahre gerechnet, nur einem monatlichen Steuer- und abgabefreien Zusatzeinkommen, aus ersparten Steuern, von 1.111,11 € entspricht.
    Also von wegen Millionen!!!

  59. Anna Nuehm schreibt:

    Was? So wenig? Ich bin erschüttert! Wir sollten einen Spendenaufruf starten!
    Zum Glück hat die Olympiade in Sotschi angefangen, die lenkt einen von so etwas ja ab…
    Angeblich sitzt der Russische Geheimdienst in den Toiletten der Hotelzimmer und belauscht alle Teilnehmer! Zum Glück funktionieren die alle nicht. Aber die verstecken sich auch in den nichtmontierten Duschkabinen oder hinter fehlenden Türen.

    Nee, nee, die Welt ist schläccccht, säääährr sccccchläccccht, Bridercccchhhen MolGugge! :-)))

  60. Anna Nuehm schreibt:

    Genau aus dem Grund habe ich als Kind meinen Lieblingsteddy zerstört. Ich wollte einfach sehen, was in ihm drin steckt: Watte. Dann habe ich geheult. :-)
    Hach, das waren noch Zeiten.
    Da war Chläbbe nocccchh einfacccrh, Chlautchleise!

  61. Crischo schreibt:

    Ich bestätige, auch in meinem Radio sind keine sichtbaren, kleinen Männchen zu erkennen…
    Viel wichtiger: Kam das Feuer jetzt aus dem Weltall herab?
    Bei Alice fällt mir immer Smokie ein – da wird in moderneren Versionen ja auch das beliebte F-Wort verwendet.

  62. MolGugge schreibt:

    Nach neuesten Enthüllungsberichten stimmt das mit dem russischen Geheimdienst gar überhaupt nicht!!!
    Nach Zahlung all der notwendigen Bestechungsgeldern war für solche Maßnahmen gar nicht mehr genug Geld da
    Daher sollen angeblich aus Indien stammende IT-Spezialisten in Fernarbeit, also von zu hause aus und damit noch billiger, die Leitungen der NSA gehackt haben und damit dem russischen Geheimdienst extrem güstig ALLE Informationen in Wort, Bild, Film, Protokoll, Infrarotaufnahme und Bewegungsprofiol zugänglich gemacht haben!!!
    Sorgen soll noch etwas das in Lohnarbeit in Brasilein programmierte Übersetzungsprogramm vom Englischen in das Russische machen.

  63. Anna Nuehm schreibt:

    crischo, was denn für ein Feuer? Hörst du gerade zufällig „Krieg der Welten“ ?
    Kleiner Tipp: Das ist nicht echt. :DD

    MolGugge, diese Spiele sind mir nach der ganzen Kritik im Vorfeld irgendwie verleidet.
    Ich hab mich trotzdem wie wahnsinnig gefreut, dass Ole gestern Gold geholt hat im Biathlon. :-)
    Ja, das ist paradox, ich weiß.

    Abgesehen davon blogge ich so wenig – Euphemismus – weil ich den ganzen Tag korrigiere und überarbeite. Leider wird es nicht besser, ich finde immer mehr Fehler und sprachliche Ungereimtheiten… :-(((

  64. crischo schreibt:

    Na das Olypiafeuer. Ich hatte gerüchteweise gehört der Putin wolle die Fackel im Weltall entzünden und sich dann mit einer Sojuskapsel aus dem Orbit ins Olympiastadion stürzen. Hat er dann wohl doch nicht gemacht.

    Lass doch die angeblichen Fehler einfach drin und nenne es „persönlicher Stil“!

  65. Anna Nuehm schreibt:

    Crischo, oh, ich saß auf dem Schlauch. :-)

    Fehler drinlassen? KREISCH!
    Das geht leider nicht! Die Stellen, die ich fehlerhaft finde, MUSS ich ändern. Es gibt bestimmt noch tausende, die ich nicht sehe. Aber die für mich sichtbaren muss ich ausbügeln, alles andere wäre dilettantisch.
    Da bin ich Perfektionist. Es ist halt so, dass mir immer mehr Stellen nicht mehr gefallen und das NERVT.
    Genau genommen gefällt mir das ganze Werk nicht mehr…

    Lautleise, Raserei – das kann ich mir lebhaft vorstellen.
    Hmm, ein eigener Lektor. Ich muss mal den Butler fragen oder den Chauffeur, vielleicht haben die ja noch Kapazitäten frei. :D

  66. crischo schreibt:

    Uiuiui, den Artikel habe ich mir zu den Bookmarks hinzugefügt, denn so deutlich habe ich das noch nirgends gelesen.

    Ok,korrigier weiter….

    Oder sagen wir mal so: Wieviele Leute außer Dir haben das Buch denn schon gelesen?
    Schritt 1: Freunde?
    Schritt 2: Fremde?
    Hast Du die Schritte 1 und 2 übersprungen und hängst jetzt bei Schritt 3 rum?

    Ich bin jetzt zwar desillusioniert, aber kaltblütig wie ein Leopard auf der Jagd!

  67. Anna Nuehm schreibt:

    crischo, desillusioniert sein bedeutet ja auch, dass man etwas gelernt hat. :-)
    Toller Artikel, nicht wahr..
    Naja, was nützt einem, wenn man
    a) sich selbst was vormacht „aus meiner Feder fließt pures Gold…“
    b) andere das tun „alles supi, einfach nur genial.“
    Ich bin ziemlich streng mit mir selbst, bevor das einer lesen darf, muss ich es noch verbessern.

    Außer mir hat das ganze Ding noch niemand gelesen.
    Die ersten 30 Seiten haben zwei Leute gelesen, seitdem sind aber mehrere Überarbeitungen abgelaufen.
    Ich folge da auch nicht ganz dem Artikel. Wenn ich jemandem das zeige, soll es in meinen Augen perfekt sein, grammatisch, sprachlich, vom Aufbau her. Ist also egal, ob das ein Freund liest, ein Fremder, ein Lektor oder weiß der Fuchs.

    Naja, klingt jetzt so, als wäre es ein Meisterwerk. Ist es aber nicht.
    Ist halt der erste Versuch und manchmal denke ich, es wird nie von jemandem gelesen, weil ich es nicht für gut genug halte. Aber es ist für mich wichtig, dass ich es beende, um des Beendens willen, aber auch damit ich mich verbessere. 2 und 3 werden davon hoffentlich profitieren.

  68. Anna Nuehm schreibt:

    Lieber Lautleise,
    bei mir wird das eher ein Fäustchen. Nein, ein Fingerchen. Nein, eine Fingerkuppe… Der Fingernagel. Ein Millimeter davon.

    Vielleicht auch bei Hinz & Kunz oder bei Schmalhans & Söhne.

    Cheerioooo, Miss Sophie!

  69. Crischo schreibt:

    Ich glaube fast Frau Nuehm spendiert uns den nächsten Blogartikel erst dann, wenn die 100 Kommentare voll sind. Na gut. Da habe ich was zum Nachdenken:

    Warum gibt es bei den olympischen Winterspielen eigentlich keine Synchronsportarten?

    Es muss massenhaft Leute geben, die nur wegen Synchron-Schwimmen und -Springen die Übertragungen bei den Sommerspielen anschauen.

    Da fände ich die Einführung von Synchron-Slalom oder Synchron-Stockschießen nur konsequent.

  70. Anna Nuehm schreibt:

    lautleise, ich würde deine Meinung ja gerne teilen, aber ich habs noch nicht gelesen..
    „Bestes Buch der Menschheit“, um das zu beurteilen müsste man alle existierenden Bücher gelesen haben. Naja, und auch geschrieben… Von daher halte ich einen solchen Superlativ nicht für passend. Für kein Buch der Menschheit.

    Crischo, nein. Ich habe einfach keine Lust mehr. Sieben Jahre Bloggen sind – vielleicht – genug. Bevor ich endgültig schließe muss ich aber noch ein bisschen darüber nachdenken.
    Synchron-Skispringen wäre auch interessant! :-)

    Allen einen schönen Valentinstag, falls ihr an sowas glaubt… ;-)
    Dass der kleine Valentin mit seinen Hauselfen kommt und euch was unters Kopfkissen legt.. :-)
    Äh, ich versuchs mal:
    ♥♥♥

  71. Crischo schreibt:

    Synchron-Skispringen mit Schrauben, Pirouetten und Salto – da könnte ich mich dafür begeistern!
    …hm, ungefähr so wie für’s Synchronschwimmen. Auf der Erregtheitsskala, die von 0 bis 100 reicht, würde die 0,1 nicht überschritten werden.

    Ja, denke ruhig noch mal darüber nach, ob Du den Blog beenden willst. Möglichst lange. Keine voreiligen Entscheidungen, bitte. Die Anna-Nuehm-Fangemeinde wäre zu Tode betrübt. Am besten Du stellst den Blog erst ein, nachdem Du die ersten drei Bücher veröffentlicht hast…(Schulterklopf…das war jetzt ’ne geniale Idee :-)

    Valentin und die Hauselfen? Ich habe eben unter mein Kopfkissen geschaut, dann unter die Matratze und dann unter das Bett.

    Ergebnis: Nix!

    Bin jetzt aber um die Erkenntnis reicher, dass ich mal wieder den Staubsauger zum Einsatz bringen sollte. Da solche Aktionen bei mir unter der Rubrik „Arbeit“ laufen, verschiebe ich das ganze auf demnächst,also Ostern oder Pfingsten oder so.

    Oder ich kopple es an Deine erste Buchveröffentlichung (Schulterklopf…das war jetzt noch ’ne geniale Idee :-)

  72. Anna Nuehm schreibt:

    lautleise, in einer Rezension bei ama*on steht: „Zettls Alptraum“. ;-)
    Ich habe Angst vor diesem Buch und bewundere dich dafür, dass du es gelesen und verstanden hast. In einer anderen Rezension wird es als meistnichtgelesenes Werk der Weltliteratur bezeichnet. Weil es so schwierig ist, mit 200 Figuren und ca. 5000 Seiten. Ächz. Also ich glaube, da muss ich passen..
    Aber sei dir meiner Bewunderung sicher…

    Rosen, wie hübsch. Ganz schön toll von deiner Liebsten. ♥

  73. Anna Nuehm schreibt:

    Crischo, das einzig Interessante am Synchronschwimmen sind ja die Nasenklammern… Alles andere bleibt im Verborgenen.
    Naja, das Unsichtbare hat auch seinen Reiz, sagte die Titanic…

    Hmmm, dann klopf ich dir jetzt auch mal auf die Schulter. *patschpatsch
    Weil heute Valentinstag ist. *tätschel
    Meine Hauselfen haben auch versagt. Darum fahr ich gleich Shoppen. *HARHAR

    Tja, die liebe Fangemeinde. Wir sind ja hier unter uns, darum kann ich sie dir nennen:
    du, Lautleise, Molgugge. Mehr Fan ist da nicht.
    Und das ist auch der Grund, warum ich keine Lust mehr habe.
    Theoretisch könnte ich auch eine Email an euch drei schreiben mit ein paar Witzen drin.
    Ich will meine drei Leser nicht verstimmen, und ja, jeder Leser ist wichtig, aber wenn man den Käse schon aufschreibt und ihn ins Internet stellt, dann soll er auch gelesen werden. Ansonsten ist das hier so überflüssig wie ein Loch im Bein. Oder Kopf.

    Amen, ich habe gesprochen. *sprang ins Auto, die Kreditkarte in der Hand

    ps: Wenn in deinem Kommentar HInweise auf Buchveröffentlichungen waren, habe ich diese überlesen! ♥

  74. Anna Nuehm schreibt:

    Ist ja schön für dich, lautleise. Aber was habe ich davon?
    Jetzt mal so ernsthaft?
    Ich werde zB in einem Land gelesen, in dem ein psychopathischer Exfreund von mir wohnt. Soll ich mich darüber freuen?
    Schöne Grüße in die Schwyz! *Hopp, Schwyz, hopp!
    „Happy Valentine..“ ach, nee, doch nicht.

    Lautleise, ich blogge seit sieben Jahren. Und mich haben über Jahre viele Leute gelesen. Jetzt eben nicht mehr. Warum auch immer. Sie mögen es einfach nicht mehr.
    Alles hat ein Ende.

  75. Anna Nuehm schreibt:

    Nö, ist kein Grund zur Traurigkeit.
    Ich quäle mich auch nicht, ich nehme es nur zur Kenntnis.
    Dinge ändern sich eben…
    Ist wie mit allem.
    LG anna

  76. Crischo schreibt:

    Schweizer Milchbuben und spalierstehende Dingens, oh ja! Das wär‘ doch mal ein cooles, direkt aus dem Leben gegriffenes Thema…..hoppla, wie komm ich jetzt da drauf?…

    Desweiteren: Das liegt ja gar nicht an dem „nicht mögen“, sondern eher daran, dass in den letzten Jahren die Blogs wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. Und zwar die kleinen giftigen, die in Massen im Wald herum stehen, um die jeder einen Bogen macht… Mein Blog ist da mit eingeschlossen. Da verteilt sich halt die Leserschaft.

    Ich folge 10 Blogs von Zigtausend. Mehr geht nicht.

    Zu Zeiten, als es nur zehn Blogs weltweit gab, hätte ich so 100 Prozent abgedeckt. Heute sind’s eher 10 hoch minus 337 Promille.

    Dann kommt dazu , dass von den neun Blogabonnenten, die ich habe, fünf ich selber mit unterschiedlichen Email-Adressen bin…. ist das nicht fürchterlich?

    Vor allem aber:
    Man taucht auch nicht mehr so leicht in den vorderen Rängen bei Google auf – es sei denn man tippt rein: – lindor rumkugel – oder – durchsichtige laufhose – oder – teddybär elitesoldat – ….Begriffe, die wahrscheinlich nicht so oft gesucht werden….

    Tja und jetzt?

    Zähne zusammenbeissen, Hintern zusammenkneifen (sorry), einfach weitermachen und im Hinterkopf behalten, dass eine Webseite mit PR:3 gar nicht so schlecht ist, wenn man irgendwann ein wenig Werbung für seine zukünftigen Bücher machen will, was, wie wir von der Fangemeinde wissen, allmählich in greifbare Nähe rücken dürfte…

  77. Anna Nuehm schreibt:

    Crischo, ja, das ist ein Argument, dass es zu viele Blogs gibt. Man kann sie nicht alle lesen. Ich lese ja auch nicht alle. ;-)
    Aber vor Jahren… *schluchz jammer… Na, genug geheult.

    Stimmt, eine Website zu PR-Zwecken ist besser als keine Website zu PR-Zwecken.
    Na, bevor da etwas rausgeht, brauche ich mutige Testleser.
    Aber ich bin noch nicht so weit!

    Weitermachen, Nuehm, einfach weitermachen…
    Danke für die Aufmunterung!
    Manchmal sollte man sich überhaupt keine Gedanken machen, null, nada, niente…
    Sondern einfach: keep calm and carry on.
    Anna
    Ps: fünf von zehn ist schon ne hohe Quote! Aber besser als zehn von zehn! ♥

  78. das onlein schreibt:

    ANNA!!! Wehe, du schließt dein Blog!!! Das hier gehört für mich zum besten, was das Internet zu bieten hat!!! (Mist, die Ausrufezeichen sind alle – ah, da haben wir noch ein spanisches¡)
    Dass deine Leserschar, nun ja, eventuell überschaubar und an den drei Fingern einer Hand abzuzählen ist, könnte aber möglicherweise auch selbstverschuldet sein. Die Leser wollen beständig neues Futter, und ein Blog, das wochenlang ohne Aktualisierung bleibt, wird unattraktiv. Nicht jeder ist, so wie ich, ein Kommentarleser. Anfangs, als du öfters schriebst/schrubst/verschroben warst, hattest du zumindest sehr viel mehr Kommentatoren (die Leserstatistik kenn ich ja nicht). Da erzähl ich dir auch sicher nichts Neues. Und versteh das bitte nicht als Kritik – ich lese gerne einfach das, was kommt, und finde es toll, dass wir an Ausschnitten deines Lebens teilhaben dürfen, worauf wir kein Recht haben. Trotzdem liegt es sicher nicht an Schreibstil oder Inhalt, dass nicht die Massen dein Blog kennen und lesen, sondern an mangelnder Aktualität. Und wenn du keine Lust mehr hast zu schreiben, ist das ja absolut legitim, du darfst dich nur nicht beklagen, wenn die Leser wegbleiben. Nur meine Meinung dazu.
    Aber, wie gesagt: Ich finde, das hier gehört zum besten, was es im Internet gibt. Und ich hoffe sehr darauf, dass wir weiterhin von dir lesen dürfen! Ich hab dich, obwohl ich dich nicht kenne, sehr ins Herz geschlossen, und lautleise sowie die anderen Kommentaren haben das sowieso.
    Liebe Grüße vom Onlein :-)

  79. Anna Nuehm schreibt:

    liebes Online, danke für deinen Kommentar. So sweet. *:-)
    Du siehst mich ganz gerührt, vielmehr würdest mich gerührt sehen, wenn das Internet ein Fernseher wäre. Was es zum Glück nicht ist, zumal wenn ich im Schlafanzug blogge…

    „Das Beste was“ – neeiheihein, ganz bestimmt nicht, aber vielen Dank, dass du das so siehst. *tröt, Nase putz :-)
    Ja, da stimme ich dir zu, wenn man wenig schreibt, wird man auch weniger gelesen. Klingt irgednwie logisch und den Verdacht hatte ich auch schon!
    In den fast sieben Jahren meines Blogs gab es auch hier und da mal jahrelange Pausen. Daraus entsteht dann ein Kreislauf von „ha, ihr lest mich nicht, dann schreib ich nix“- „les ich nicht, schreibt ja eh nix!“
    Das ist dann so wie mit den Hühnern und den Eiern: keine Ahnung, wer zuerst damit angefangen hat. Also ich war es nicht! :-)

    Nein, nein, gegen Kritik habe ich nichts einzuwenden, zumal sie berechtigt ist.
    Manchmal entsteht einfach eine Abwärtsspirale, wenig Klicks, Lustlosigkeit, Ärger, Mimosenhaftigkeit und das Gefühl: Ich schmeisse hin, ich kündige! Jawohl!
    Das vergeht aber dann auch wieder und macht einem „ha, jetzt erst recht!“ Platz.
    Und auch einem „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern bzw von vor fünf Minuten?“
    Als Schreiber ist man eine sensible Seele, eine empfindsame Gestalt, die durchdrungen von Selbstzweifeln in einem Nachthemd barfuß über eine von Glasscherben bedeckte Wiese wandelt, in der Hand den Dolch der Selbstzerfleischung, bereit ihn zu zücken, aber dann kommt MacGuyver und ruft:
    „Zieh dir was an, Nuehm. Die Nachbarn haben sich gerade beschwert. Und leg das Brotmesser hin.“
    „Äh. Okay!“
    Du hast mich in dein Herz geschlossen? Ist das nicht Freiheitsberaubung? *:-)))
    Sehr goldig. Ich freue mich und schließe dich jetzt auch in meins. Ha!:

    Thanks!
    Anna

  80. Anna Nuehm schreibt:

    lautleise, das ist zuviel des Lobes.. ich geh jetzt mal ne Runde in mein Milchglas weinen… Danke…

  81. Anna Nuehm schreibt:

    Och, wie goldig, lautleise. :-) Ich sniffe mal mit..

    Crischoooooo, danke für die Verlinkung auf diversen Kanälen! :-)))

  82. Crischo schreibt:

    hihi – ich kann doch nicht einfach so zuschauen, wie sich alle in Tränen auflösen…
    …und wenn Mädchen weinen, dann rührt das sogar mein steinernes Herz!

    Also bin ich an den Schreibtisch gehechtet, habe laut gebrüllt:
    „Alle Mann auf Gefechtsstation!“
    …und habe ’ne volle Breitseite auf das Social Media Gedöns abgefeuert.

    Und auf jeder Kanonenkugel stand drauf: „Lieber Gruß von Anna Nuehm!“

    Schön, dass es jemand gemerkt hat :-)

    Bei meinen eigenen Blogartikeln klappt das nie….

  83. Anna Nuehm schreibt:

    Doch, hat geklappt. Dankeeeeeeeee. :-)
    Stehe jederzeit als Korrekturleserin zur Verfügung! :-)))

Let it flow ...

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s