Selbstbild mit Zigarre

Ich liege Zigarre rauchend auf der Chaiselongue, bekleidet mit einem blau-weiß geringelten Shirt und einer blauen Chinohose. Auf dem Kopf der Hut von Hemingway. Die Beine lässig übereinander geschlagen. Neben mir ein Glas Rotwein, aus dem ich schlürfe. Mehrere Pralinenschachteln, geöffnet, halbleer.
Gegenüber am Schreibtisch mein Sekretär, ein gutaussehender, muskulöser Intelligenzbolzen.
„Okay, fang an mit „Es war in einer dunklen Nacht, als er, denk dir nen Namen aus, und sie, schöner Name: Julia, Konstanze, so was halt, zusammen, na, überleg halt, irgendwas machten. Egal was. Dann Streit, Trennung, Intrigen, verräterische Freundin, das bildet den Mittelteil, ein paar Krankheiten, die Schwiegermutter, eine Reise, die Katze wird überfahren, dramatische Szenen, dann Umschwung, Versöhnung, Friede, Freude, weißt schon was, Schluss mit einem Knalleffekt, scheißegal. Ende, Aus, Micky Maus. So, und jetzt lies vor.“
„Äh, was soll ich denn vorlesen, Frau Nuehm?“
„Meinen neuen Roman, Schwachkopf! Den habe ich dir gerade diktiert!“
„Aber ich weiß doch gar nicht..“
„Verdammt, wozu habe ich dich eigentlich eingestellt? Muss man denn alles selber machen?“
„Wegen meinem knackigen Hintern.“
„Wie bitte? So etwas soll ich gesagt haben?“
„Sie haben noch viel schlimmere Dinge gesagt, aber..“
„Schnauze! Willst du arbeiten oder rumheulen?! Ich finde auch nen anderen Hiwi. Die stehen hier Schlange!“
„Okay, ich versuchs mal: Es war in einer dunklen Nacht, als Edwin und Chantal auf der dunklen Küstenstraße mit ihrem Oldtimer…“
„Sehr schön, sehr schön.“, murmele ich. „Weiter so. Vergiss die Katze nicht…“
„Welche Katze?“, sagt MacGyver, der plötzlich hinter mir steht.
Ich springe entsetzt auf. In einer Hand ein Kugelschreiber, der an der Spitze verkohlt ist, in der anderen ein Glas Sojamilch, fettarm und glutenfrei. Vor mir auf dem Schreibtisch ein paar angenagte zuckerfreie Haferkleiekekse.
„Ah, mal wieder am Tagträumen, Nuehm. SO wird das ja nie was mit deinem Roman. Außerdem riechts hier schon wieder nach verbranntem Plastik.“

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36 Antworten zu Selbstbild mit Zigarre

  1. Crischo schreibt:

    Das blau-weiß-geringelte T-Shirt will mir jetzt nicht mehr aus dem Kopf. Hier ein paar Designertips: http://goo.gl/eA1Sm1

  2. Anna Nuehm schreibt:

    Crischo, du meinst bestimmt die Strümpfe. :-)
    nee, ist ein Shirt. Besitze sogar so eins. Ich liebe Ringelshirts!

    Lautleise, du rätst also vom Rolls ab. Verdammt, jetzt muss Claude-Oliver die ganze Story umschreiben!
    Los, mach hinne, Claude…

  3. MolGugge schreibt:

    Sehr geehrte Frau Nuehm,
    lassen Sie bitte Ricardo-Julian an dem Rolls feszthalten, empfehlenswert ein Silvershadow.
    Mitternachtsblau ist auch gut, aber Claude-Oliver soll doch dann den unteren Bereich von Türen und Kotflügeln, beidseitig, in weiss halten.
    Schon allein die Tatsache das zweifarbigen Silbvershadow erzeugt eine sonst kaum erreichbare Spannung. Ausserdem ist auf den weissen Teilen später das Blut der überfahrenen Katze besser zu finden, oder auch nicht, je nach dem ob sie unter die Räder kommt oder davon.
    Als Krankheit wäre Malaria empfehlenswert. Das trägt bereits den Ruch der tropischen Fremde mit sich. Zusätzlich biete sich Anknüpfungspunkte zu einem Exkurs über die relativ niedrige Malariarate bei den britischen Kolonialbeamten im Vrhältnis zur Menge des konsumierten Gin-Tonic, mit dem alten originalen Tonic, dem mit Chinin tropentauglich gemachte, und von da an, bei Bedarf, zum englischen Königshaus und der dort vorherrschenden Ginvorliebe.
    Ersatzweise aber auch über den Gin zum Zauberbaum der Germanen, dem Juniper, und von da an in beliebige Richtung, bis höchsthilfsweise weder zurück in den Rolls mit seinem wachoderfurnierten Interieur.

    Und nu soll Knacka… (hintern) wieder was tun :-)

  4. MolGugge schreibt:

    Nachtrag
    von wegen Ringel!
    weder Shirt noch Socken, sondern der:

    War einmal ein Bumerang;
    War ein weniges zu lang.
    Bumerang flog ein Stück,
    Aber kam nicht mehr zurück.

    Publikum — noch stundenlang —
    Wartete auf Bumerang.

  5. Crischo schreibt:

    Na kein Wunder bekommst Du ’nen Schock, wenn Du in den Spiegel schaust – Querstreifen machen doch dick, Mensch!

    Aber die Strümpfe sind auch nicht schlecht und beim interessiert rumklicken, zwecks Information und Weiterbildung versteht sich, habe ich doch zwischen den Funkenmariechen und Piratinnen tatsächlich auch ein Lautleises Supermann-Kostüm entdeckt!

    @lautleise, genug Narren gibt’s in dem Land auf jeden Fall, wie sie sich verkleiden kann ich Dir allerdings nicht sagen.

  6. Anna Nuehm schreibt:

    Sehr geehrter MolGugge,
    das freut mich, dass Sie den Rolls so gut finden. Zweifarbig ist natürlich der Clou! Und die Katze kommt dann auch besser zur Geltung.
    Gin Tonic muss unbedingt vorkommen, mein Lieblingsdrink. Auch wenn ich eigentlich nie was trinke. Aber wenn, wäre es Gin-Tonic!
    Malaria als Krankheit ist eine gute Idee, ich sehe schon, wenn man Sie antickert, fliegen einem die Inspirationen nur so um die Ohren! :-)
    Warte immer noch auf den Bumerang. Mensch, ist das spannend.

    So, und nun an die Arbeit Torben-Emilio! Von nix kommt nix!* Popoklatscher

    Crischo! Sag nix gegen mein Lieblingsshirt! Und in rotweiß gestreift bestelle ich das auch! Ha!
    Nee, nicht Querstreifen machen dick, sondern die falsche Ernährung! *klugscheißerisch guck
    Als ich mich im Spiegel sah, hatte ich das auch gar nicht an!; Nochmal Ha!
    Ist Größe 40 das Teil. Ich hoffe, das beruhigt dich. :-)

    So, wie üblich um diese Zeit rausche ich heran. :D

  7. Quellfrisch schreibt:

    Find‘ ich gut den Ansatz, wobei Francesco-Matteo meiner Meinung nach unbedingt dran denken sollte, irgendwo eine kettenrauchende, uneheliche Tochter einzubauen, kurz vor dem Ende, wegen Knall und so…

  8. MolGugge schreibt:

    Wie?
    Knall?
    Soll die letzte Zigarre der Kette dann mit 2-Methyl-1,3,5-trinitrobenzen gefüllt sein?
    Aber das schmeckt doch nicht!!!
    Und uneheliche Tochter von Ihm oder von Ihr??
    Und wenn unehelich dann vor- oder nachehelich unehelich, weil das ja ganz v
    erschiedene Spannungsbögen sind.
    Da hat jetzt Percy-Manolo aber ganz schön zu tun!

  9. Anna Nuehm schreibt:

    Quellfrisch, DAS ist ja mal ne gute Idee!
    Es taucht die uneheliche Tochter auf, Britney-Sabine, raucht Kette und sprengt den Rolls in die Luft, gerade als James-Rüdiger und Bridget-Ursula tanken wollen..
    Zurück bleibt eine zerstörte Tankstelle und ein Katzenfell. Leer.
    Vermisst seitdem: Bridget-Ursulas Lieblingskatze. Sir Wilfried.
    (lach…)
    :-)))

    MolGugge, es muss immer knallen! Am Anfang, in der Mitte und am Schluss.
    Je knaller, desto besser.
    Uneheliche Töchter und Söhne, am besten von beiden. Heimlich nachehelich zur Welt gebracht.
    „Wo warst du die letzten neun Monate, Bridget-Ursula?“
    „Och, verreist. Und du, James-Rüdiger?“
    „Auch. Bin aber jetzt wieder da.“
    „Ich auch.“
    „Schön.“
    „Ja.“

    Percy-Manolo, ich brech zusammen! :-))))

    lautleise, du hast nen Haus voller nackter Kerle? Lass das mal die Liebste nicht lesen.
    Nö, Eduardo-Klaus ist nicht nackich. Er ist in der Gewerkschaft und die erlauben das nicht. *seufz
    Ja, värrzich. Aber leider sitzt das im Moment ein wenig spack und das geht ja mal gar nicht. Deswegen speck ich ab. :-( :-) :-(

    @alle:

    Es liegt am Überarbeiten, dass ich so durchdreh. Ich kann nix für!!!

  10. Crischo schreibt:

    Von Konfektionsgrößen versteh ich nur so viel, als es da eine gibt, die heisst XL und da passt mein Kopf durch, wenn ich es überstreife.

    Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich nicht sofort ins Wikipedia pirschen würde und siehe da, das allwissende Internet verrät uns folgendes:

    Derzeit werden die Konfektionsgrößen in der Regel nach folgender Formel angegeben:
    Konfektionsgröße = Brustumfang geteilt durch zwei. Bei Frauen werden von diesem Wert 6 Zentimeter abgezogen.
    Beispielrechnung: Bei einem Brustumfang von 92 cm: 92/2-6 = Konfektionsgröße 40 (Frauen).

    Auch die restlichen Körpermaße lassen sich den Tabellen entnehmen, worauf ich jetzt aber lieber verzichten will. Zumal exzessiver Pralinenkonsum und fanatische Sportabstinenz das Bild verzerren dürften.

    Da wir aber aus früheren Artikeln wissen, dass Frau Nuehm weit über 1,80 groß ist, lässt die weitere Auswertung der Tabellen nur einen Schluss zu:

    Das T-Shirt ist nicht nur geringelt, sondern auch noch viel zu kurz, so dass der Blick auf das Nabelpiercing problemlos sichergestellt ist.

    In der Story würde ich auf jeden Fall noch eine Horde Zombies auftauchen lassen. Immer mal wieder. So als Lückenfüller. Das liegt im Trend.

  11. Crischo schreibt:

    Ja Lautleise, mich hat das auch gewundert, aber so steht’s in Wikipedia. Ich hätte die Anführungsstriche vor das Zitat setzen sollen…Ich bin, was Konfektionsgrößen angeht, eh ein völlig unvoreingenommener abseits stehender Beobachter, der da bloß mal 1 und 1 zusammengezählt hat.

    Ja und mit Deiner Theorie, dass wir die Zombies in Annas Geschichten sind, ich fürchte da hast Du recht. So ungefähr:
    ————————–
    Nix für Leute mit schwachen Nerven:
    …………………………………………………

    Schon fast belustigt betrachtete Anna die drei ächzend stöhnenden Zombies, die da aus der dunklen Seitenstraße mit schlurfenden Schritten auf sie zu torkelten. Speichel floss aus den grotesk aufgerissenen Mündern. Die Haut ihrer Gesichter hing in Fetzen herab. Die Arme nach vorne gestreckt bewegten sie sich langsam auf Anna zu. In diesem Moment kehrte auch Annas ernste Stimmung zurück. „Scheißkarneval“, sagte sie zu sich selbst, während sie sich rückwärts zu ihrem Wagen bewegte.

    Die Kleidung der drei Untoten war zerfetzt und schmutzig. Auch die blau-geringelten T-Shirts, die alle drei trugen waren nur noch ein Schatten ihrer selbst. Die Schriftzüge auf den T-Shirts waren zwar blass, aber noch gut zu erkennen.

    Anna ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und öffnete den Kofferraum ihres Rolls Royce. Sie nahm die dort liegende Brechstange und wog sie bedächtig in der Hand. Ja, das müsste ausreichen.
    Sie trat auf die Zombies zu.

    „Aha, Lautleise“, dachte sie, während sie den Aufdruck auf dem ersten Zombie-T-Shirt las. Die Brechstange sauste herab und zerschmetterte den Schädel.
    Anna hielt sich nicht auf. Mit einem schmatzenden Geräusch löste sich die Brechstange aus dem Schädel. Anna wandt sich dem zweiten Zombie zu.
    Eine Sekunde später verschwand der Aufdruck „Molgugge“ auf dem zweiten T-Shirt unter einer Mischung aus Blut und Hirn, als das eiserne Werkzeug, die ihm zugedachte Aufgabe versah.

    Zügig ging sie auf den dritten Zombie zu. Dann aber zögerte sie. Auf dem dritten T-Shirt war der Schriftzug „Crischo“ zu erkennen. „Crischo“, flüsterte sie. Langsam wich Anna zurück…..
    —————————————————–

    Jetzt aber bitte nicht denken ich hätte immer nur boshafte Phantasien! Bestenfalls immer oder nur, aber auf keinen Fall beides gleichzeitig!

  12. Anna Nuehm schreibt:

    WAAAAAAHHH!
    :-))))
    Crischo! Du hast soeben MolGugge und lautleise über die Klinge springen lassen.
    Noch dazu über meine. Ich fass es nicht! :-DD
    Zombie-Romane, du solltest über Zombies schreiben, das liegt dir. Echt!

    Äh, Jungs, es ehrt euch, dass ihr euch den Kopf zerbrecht über meine anatomische Ab- oder Normalität. Kann euch versichern: bei mir ist alles in bester Ordnung, außer die Sache mit dem Winterspeck.. :-)
    40 ist auch nur ne Zahl..
    Aber zu kurz ist es nicht, nur wenn es zu eng ist, wie momentan, dann ist es auch zu kurz.
    Keine Piercings, null Tattos. *lol

    Und was mache ich mit dem letzten Zombie? Kochen und selber aufessen???

  13. Crischo schreibt:

    Na, genau genommen war es ein Brecheisen, über das sie springen mussten:-)

    Körperumfänge sind völlig belanglos. Ich schwanke zwischen plus/minus 15 Kilo alle zwei Jahre, je nachdem ob ich Bock auf Sport und Weißweinschorle oder auf Bier und sonstiges ‚rumhängen habe. Zurzeit eher das letztere, aber der Frühling naht im Sauseschritt und ich seh‘ mich schon unterm Sonnenschirm auf der Piazza sitzend ein Glas Weißweinschorle schlürfen, das fast nur aus Eiswürfeln mit Wasser besteht.

    Habe verstanden. Es ist zu kurz :-)
    Damit keiner denkt ich wäre voreingenommen oder einseitig:

    Der letzte Zombie

    Zügig ging sie auf den dritten Zombie zu. Dann aber zögerte sie. Auf dem dritten T-Shirt war der Schriftzug “Crischo” zu erkennen. “Crischo”, flüsterte sie. Langsam wich Anna zurück…..

    „Scheiße jetzt aber“, dachte Anna als sie über die Sporttasche stolperte, die ihr Privatsekretär Rüdiger-Chantal gerade vor einer Minute dort abgestellt hatte. Mittlerweile kauerte der sonnengebräunte, athletische Jüngling bibbernd unter dem Lenkrad des Rolls Royce, zusammengerollt zwischen Sitz und Pedalen und hoffte, die Apokalypse würde spurlos an ihm vorüber ziehen.

    „Scheiße jetzt aber“, dachte auch auch der letzte Zombie mit den übrig gebliebenen Nervenzellen seines Stammhirns. Das war nicht korrekt. Normalerweise gelang es Menschen erst einmal zehn oder zwanzig Zombies auszuschalten, bevor sie selber zum Opfer wurden. So stand es zumindest im Zombiehandbuch. Und das kannte der Zombie Crischo in- und auswendig. Die Statistik stimmte nicht. Röchelnd und geifernd blieb er vor Anna stehen.

    „Er bleibt stehen“, dachte Anna verwundert und gleichzeitig frohlockend.
    Sie schaute nach der Brechstange. Unendlich weit entfernt lag das Gerät genau vor den Füßen des Zombies.

    Während Anna in die Höhe schnellte, griff sie in die Innentasche ihres blauen Blazers, den sie heute als Businesskostüm trug. Sie zog einen alten Kugelschreiber heraus und rammte diesen dem Zombie genau zwischen den Augenbrauen durch den Stirnknochen ins Hirn.
    Die Zombiegeräusche verstummten und der lebende Tote fiel einfach um.

    Frau Nuehm ging zur Fahrerseite des Rolls Royce, öffnete die Tür und verpasste dem immer noch wimmernden Rüdiger- Francois einen Tritt.

    „Los jetzt!“, rief sie, „ich muss heute noch mein Buch fertig überarbeiten!“ Dann setzte sie sich auf die Rückbank des Autos
    .
    Und langsam fuhr Anna in den den sich nähernden rosaroten Sonnenaufgang.
    Happy End!!!

    —————————-
    Jetzt soll sich bloß keiner mehr bevorzugt fühlen hier!

  14. Anna Nuehm schreibt:

    Crischo, ich lieeeeeeeeebe deine Zombie-Kommentare. :-)) ♥
    Hach, wie gut, dass ich immer einen Kugelschreiber dabei habe.
    Aber echt: SCHREIB! BITTE! EINEN! LUSTIGEN! ZOMBIE! ROMAN!!!!
    Lese auch kostenlos Korrektur. :-)
    ÖHM; ich meine natürlich Rüdiger-Jaqueline liest kostenlos Korrektur!
    Ich und ein Business-Kostüm.. *kicher

    Gut, dass du dein brutales Ableben sportlich nimmst, lautleise. :-)
    Die Fleischerei-Fachverkäuferin murmelt dann leise: „84,2 Kilo“, legt dich auf die Waage und siehe da: 84,2 Kilo.
    :-))

    Moah,
    würde jetzt gerne was mit Zombies schreiben.. Gruselig und lustig. :-))

  15. Crischo schreibt:

    Hey, willst Du mich mit der berüchtigten Annanuehmie anstecken? Tausende und Abertausende unfertiger, in Schubladen verstaubender Romane gehen auf das Konto dieser fürchterlichen Menschheitsgeisel!
    Nein,nein, ich fange erst mit dem nächsten an, wenn der erste fertig ist. Also wohl noch nicht so bald.

  16. MolGugge schreibt:

    crischo, in den Zeite der Puter sind verstaubende Blattstapel in Schubladen, auf Regalen, in Kommoden, hinter Sofas und unter Schreibtischstühlen vorbei!!!
    Man erwirbt einfach eine neue externe Festplatte mit ein paar Terrabyte, legt Unmengen von Ordnern, für jeden Roman einen, an, und beginnt.
    Mal hier, mal da, mal was Neues.
    Und bis das voll ist, dieses kleine handtäschentaugliche Ding, da vergehen Jahrzehnte!!!

    PS:
    Ermöglicht gleichzeitig ein einfaches Einbinden von Ideen aus Roman Nummer 15, zum Beispiel, in den Plot von Roman 347.
    Name sind zwar Schall und Rauch, aber einfach über suchen – ersetzen dem jeweiligen Standort anpassbar. Noch dazu mit der Möglichkeit für alle Fälle den Urprungstext für den ursprünglichen Roman trotzdem beizubehalten und zusätzlch in einem Sammelsuriumordner Kapitel mit irgendwelchen Ideen auf Vorrat zu schreiben, zur späteren Verwendung in beliebigen Romanen bei drohendem Fortgangshänger!!

  17. Anna Nuehm schreibt:

    Hach, Crischo, du übertreibst mal wieder maßlos! ;-)
    Abertausende? Es sind gerade mal DREI! *hahahhaha
    Bis Tausend fehlen da aber noch ein paar…
    Und wie MolGugge richtig anmerkt: du schreibst auf Papier? Wie niedlich. ;-)
    das ist ja sooooo oldschool. :-)

    Nee, im Ernst, bei meiner Sauklaue muss ich das tippen, aber in den Schubladen verstaubt da nix, höchstens auf der Festplatte.
    Ich gebe dir allerdings recht darin, dass man seine Sachen auch beenden muss, zwangsläufig, wenn man die mal veröffentlichen will, wo auch immer, wie auch immer.
    Und darum muss man sie abschließen.
    Es spricht aber nichts gegen eine Ideen- oder Entwurfsammlung, im Gegenteil.
    Ich würde mir in den Hintern beißen, wenn ich all die kleinen schönen Ideen vergessen würde, darum schreibe ich sie auch auf, arbeite sie aber nicht aus..

    Verehrter Experte MolGugge,
    man erkennt sofort den leidenschaftlichen Roman-Beginner! :-)
    So ähnlich mache ich das auch. Werfe ich Szene X raus, lösche ich das aber nicht, sondern verschiebe es in einen Ordner „Gelöschte Szenen“:
    Vielleicht kann man das ja mal brauchen.

    Was ich nicht tue, mal hier mal da schreiben und von einem Roman zum anderen hüpfen, weil es dann nie zu dem Punkt kommt, an dem man sich richtig Hals über Kopf in die Geschichte und die Figuren verliebt.
    Ich schreibe intensiv nur an einem Roman, dann am nächsten…
    Nur mit dem Beenden muss ich noch ein wenig üben. ;-)
    Überarbeiten ist halt nicht das spielerische Herumschreiben, sondern Arbeit – iiih – und Konzentration – örks. :-)
    Ohne geht es aber nicht.
    Roman 1 hatte ich weggelegt, dann ein paar Monate 2 geschrieben, dann ein paar Monate 3.
    Weglegen deshalb, damit man Distanz zum Text bekommt.
    Und jetzt werden die drei der Reihe nach abgeschlossen.
    Wahnsinn, oder? :-)

    lautleise, habe angefangen das zu sehen, habs aufgehört, weil es so deprimierend war. Sorry. :-(
    Sollte mir das mal passieren, weiß ich jetzt schon, was ich tue.

    Schönen Restsonntag noch an alle! :-)))

  18. Crischo schreibt:

    Auf Papier schreiben ist doch cool! Richtig Old School wären Pergament, Papyrus, klene Tontäfelchen oder eine Kuhhaut. Ahh, herrlich, das Geräusch des übers Pergament kratzenden Federkiels, ein Überbleibsel der letzten Weihnachtsgans. Und der Geruch der selbstgemischten Tinte! Aus Heidelbeermus, Wodka und Bordeaux und einem klitzekleinen Spritzer Zitronensaft. Der Großmeister der Roman-Schriftsteller aber, klopft seine Werke in Form von Mayahiroglyphen, unter Zuhilfenahme eines Meißels aus Obsidian, in irgendein riesenhaftes Gebäude. Wie armselig ist es dagegen frühmorgens, noch im Bett liegend, einfingrig Kommentare ins Smartphone zu tippen!

  19. Crischo schreibt:

    @Lautleise,
    „Schelle, Schelle, Sechser, alli alti Hexe, Narro! S’bisst mi ä Floh, weiss nimmi wo, am Bobo.“

    Der Anfang:

    Das Ende:

  20. Crischo schreibt:

    Ja, stimmt natürlich. Die armen Kleinen. Ich erinnere mich, wie ich da als Pimpf anfänglich auch noch Respekt hatte.

    Vor allem als die Hexen die hübsche Mutti von einem anderen Kind eingefangen und zu den anderen Hübschen in einen Gitterwagen gepfercht und durch die Menschenmenge abtransportiert haben. Das arme Kind blieb schreiend und heulend am Straßenrand zurück. Muss ganz schön traumatisch gewesen sein…

    Da ich aber zu dem Zeitpunkt schon wusste, dass sich unter den Hexenmasken bloß alte Kerle verstecken, fand ich die Schreierei damals übertrieben.

    Übrigens sieht man im zweiten Video ab etwa 6:30, dass die Hexen auch zu persönlichen Opfern bereit sind.

    Und dann stellt sich mir natürlich die Frage ob Frau Nuehm deshalb so schweigsam ist, weil sie gerade mit zwei umgedrehten Regenschirmen bewaffnet, am Kölner Straßenrand stehend, den Treibstoff für den nächsten Roman einsammelt?

  21. Anna Nuehm schreibt:

    crischo, deine Tintenrezeptur hätte ich gern, bitte on the rocks.
    Handschrift ist ja gut und schön, aber wenns ne Sauklaue ist, so wie meine?
    Ich schreibe nur Sachen mit der Hand, die geheim sind. So bin ich mir sicher, dass niemals jemand die entschlüsseln kann. Inklusive mir selber.
    Mit dem Finger ins Smartphone tippen, im Bett liegend, das nennt sich Blog-Bohème-Leben. Mache ich auch so. Immer. :-)

    lautleise, und Jaques Kerouac schrieb seinen berühmten Roman „On the road“ auf eine vierzig Meter lange Papierrolle, die er sich zusammengeklebt hatte. So musste er nicht auf den Papierwechsel achten.
    DAS nenn ich mal genial.

    AM BOBO?
    Hat das was mit DJ Bobo zu tun? *flücht
    Oder mit diesem „ich bin der Babo und ihr die Shabos?“

    Faasenacht, bald isse vorbei. *jubel

    Dann kommt die sieben Wochen lange Fastenzeit. *endloser, nie verstummender, überschnappender, in Wahnsinn endender äh, Jubel

    Sorry, bin unterzuckert.

  22. Anna Nuehm schreibt:

    Nä, nä, nix schweigsam! Frau Nuehm schreibt sich Babo-mäßig nen Wolf. :-)
    Die einzigen Kamellen, die ich heute zu Gesicht bekomme, sind die in meinem Roman. :-(
    Stilblüten, Grammatikfehler, Wortwiederholungen „er guckte“- sie starrte- er starrte zurück, sie starrten beide- dann ein Blick – so ne Kamellen!
    zerknittere jetzt meine Festplatte und werf sie in den Müll.

    Bin als Pimpf auch mal von Hexen erschreckt worden! Hässliche Weiber! Kann mich heute noch daran erinnern, obwohl es 700 Jahre her ist!

  23. Anna Nuehm schreibt:

    Hab den Clip angeklickt. Das ist doch die Jahreshauptversammlung vom Ku-Klux-Clan!!

    clip 2: Dass die zum Schluss alle verbrannt werden, ist nicht nur konsequent, sondern auch überaus romantisch.
    HAPPY END, sozusagen. Gefällt mir.

    Was wirft die da ins Feuer? Ihr Korsett?

  24. Crischo schreibt:

    Na bei 6:30, die wirft sich selber ins Feuer. Wie der depressive Zoodirektor, der keine Kinder mehr erschrecken will, sich selbst ins Tigergehege stürzt!

    700 Jahre? Da fällt mir ein Stein vom Herzen. Dann kannst nicht Du das kleine, heulende Mädchen gewesen sein, das da neben mir stand. Sonst käme jetzt die Wahrheit ans Licht:
    Die Kleine hat geheult, weil ich ihr dauernd die Kamellen weggeschnappt habe. War halt motorisch fitter.
    Dann kam die Mutti und funkelte mich an. Und ich zeigte mit meinem Patschezeigefinger auf die Hexe und sagte auch:“Die Hex‘ war’s!“

    Als die Mutti mit der Hexe fertig war, wurde sie abgeführt. Die Mutti, nicht die Hexe…..so war’s, jetzt ist es raus…

  25. Anna Nuehm schreibt:

    heieieiei, crischo, das ist ja spannender als jeder Krimi, was du an Karneval erlebst..
    Heute ist der Umzug in Karlsruhe, gell, ich kenn mich nämlich auch sehr gut mit Karneval aus.. :-))
    Auch wenn ich nicht hinfahre…
    Sich selbst ins Feuer werfen ist in diesem Fall heroisch, aber eventuell doch ein bisschen übertrieben. ;-)

    Joa, lautleise, schreib mir echt nen Wolf. Einen andalusischen Steppenwolf. Wenn der dann da ist, hetz ich ihn auf die Karnevalisten.

    Geisteszustand: Habe die Hunde soeben „Schatz“ genannt!

  26. Crischo schreibt:

    Oha, Du kennst den Umzug in Karlsruhe? Den kennen nicht viele. Die karnevalistische Bedeutung Karlsruhes ist ja eher minimal. So minimal, dass keiner hingeht, so auch ich.
    Aber bedeutet das, Du hast hier Vorgeschichte in der Residenzstadt oder hängst hier manchmal ab?

    Ahhhh, das füttert jetzt aber meine paranoiden Wahnvorstellungen. Das da, die grosse Blonde, Konfektionsgrösse 40, im Café, ist das vielleicht Anna Nuehm? Oder da an der Supermarktkasse! Die im Ringelshirt? Hinter der Fleischtheke? In der Strassenbahn? Meine übergewichtige Nachbarin, vielleicht? Oder die im zu knappen Bikini am Baggersee?
    Ich hinrenn und am Arm festhalt:“Ey, bist Du Anna Nuehm?“ Reaktion: Klatsch, meine Backe…“Willste mich blöd anmachen? Ich ruf gleich die Polizei!“

  27. Anna Nuehm schreibt:

    Noin, noin, ich kenne diesen Umzug nur vom Hörensagen.
    Karlsruhe auch nur. ;-)
    Da bin ich eigentlich nie.

    Ha, vielleicht bin ich ja eine Mischung aus allem?
    „Hallo Fremder. Schwarzwälderkirsch? Dat macht dann 47,30, Tiiiiiiiiiiina, der Herr hat kein Kleingeld, bring misch mal die Tüte mit den Wechselgeld bei misch bei. Schönes Shirt? Gibts bei KIK, nur 3,95, bis Größe 60. Dat hat der Egon auch gesagt, dat macht voll schlank. Ein Kilo Flieschwurst? Haben Sie sich das auch gut überlegt? Morgen ist Aschermittwoch und dann darf man streng genommen nur Fisch essen. Heringe vielleicht? Für ne Dame könnten Sie ruhig mal aufstehen, Sie Sexist! Ach, der Herr Crischo, auch mal wieder Zuhause? Von Mülltrennung hält der werte Herr ja nix?! Was ich eben aus Ihrem Müll gefischt habe, also der Wahnsinn. Hey, du stehst mir genau in der Sonne. Geh rüber, Spanner!“

    :-)))

  28. MolGugge schreibt:

    Habt ihr das gut.

    Unterhalten über Faschings/Karneval/Fasenachtsaktivitäten fernab in Städten, die kaum jemand kennt und die man nicht besucht, schon gar nicht wegen irgendweolcher Um- oder sonstiger Züge.

    Hier draussen vor dem Fenster, na ja, 29 m weg, wird im Moment der Ausschank bestückt. Tische und Bänke werden krachend aufgestellt. Auf dem großen Gerüst stehen 2 Techniker und bauen erschreckend große Lautsprecher auf, und den geschmückten Stehplatz für den Zugansager.
    Kabel werden zu einer Musikanlage gezogen.
    Ich schätze, so in einer halben Stunde bis Stunde beginnen die Lautsprecherproben.

    Eins, Zwei, Drei, hellau, dreh mal den bass was hoch, ja, besser, schalt mal Musik drauf….
    Und dröhnend verlangt das Pferd auf dem Flur vom immer noch lebenden Holzmichel, den Dom, den keiner haben will, in Köln zu lassen.
    Aber auch das Versprechen, dass am Aschermittwoch alles vorbei ist, dröhnt auf, auch wen ich es kaum glauben kann, na ja, Heile heile Gänschen, Humba humba Täterä.

    Und in etwas über 2 Stundne dann, dann kommt er, der Zug, und die Lautstärke, und die diversen Kapellen, am letzten Tag der Kampane und kaum noch in der Lage, gerade Töne zu spielen, immer mehr an Guggemusik erinnernd, und ich sitze wieder hingekauert im am weiteste abgekehrten Raum und bebe still vor mich hin, dass auch in diesem Jahr die Fensterscheiben wieder dem Schallansturm übestehen!!!!

    Wie gesagt, ihr habt es gut!!!!!

  29. Anna Nuehm schreibt:

    Oh, Gott, MolGugge! Das klingt ja grausam!
    Mein tiefstes Mitgefühl.
    Dagegen sind meine Problemchen ja wirklich nicht erwähnenswert.
    Schlimmer wäre höchstens, wenn man, in der dicken Trommel eingesperrt, auf dem Rosenmontagszug in Köln mitmarschieren muss.
    BUMM, BUMM,
    BUMM, BUMM, BUMM.
    Da semmer dabei, dat is pri-hi-maaaaa. *gröhl

    MolGugge,
    das hier anklicken und GANZ LAUT ABSPIELEN:

    Ab jetzt wird zurückgeschossen! Oder so..

    HA; das dauert eine Stunde! :-)

    Lautleise, ne Kerze ist jetzt auch keine Lösung für MolGugge.
    Ein Fluchwagen, DAS wäre es jetzt!

  30. Anna Nuehm schreibt:

    So und jetzt alle eingereiht in die Anti-Polonaise-Polonaise unter dem Motto:
    Rettet MolGugge!

  31. Crischo schreibt:

    @Anna: Und woher bitte weißt Du das von der Mülltrennung?

    @Molgugge: Ich hatte es schon lange vermutet. Dank Dir habe ich endlich Gewissheit.
    Er existiert!
    Der Mittelpunkt des Rambazamba und des Halligalli!
    Das Zentrum der Narretei!
    Die Hochburg ausgelassener Fröhlichkeit. Nur wenige Schritte von Dir entfernt! Viel Spaß heut‘ noch! Und proßte uns in Gedanken zu, wenn Du anfängst auf dem Tisch zu tanzen!

    @Lautleise:
    Frömmigkeit zahlt sich aus!
    Saß ich doch vorhin, etwas belämmert, aber tief beeindruckt von der vorherigen Kommunikation, in meinem Lieblingscafé. Auf einmal lässt sich mir gegenüber ein Geschöpf am Tisch nieder. Oder sollte ich besser Wesen sagen? Oder Ding?

    Scheinbar weiblich, blond, 2,20m Körperlänge, Konfektionsgröße 98, Schuhgröße 49, ein blau-geringeltes T-Shirt, so groß, dass man die Takelage einer Viermastbark damit hätte bestücken können. Dann die rote Gesichtsfärbung, die unter tausenden von eitrigen Pickeln kaum zu erkennen war, schwarze Bartstoppel und einem Mundgeruch, der selbst einem berufserfahrenen Kläranlagenmitarbeiter die Schuhe ausgezogen hätte!

    Und spricht zu mir, mit tiefer, ruchloser Stimme:

    „Hallo, isch bin es, Anna Nuehm…!“

    Boaaah!!!!

    Ich wäre fast vom Stuhl gefallen…

    Aber! Jetzt kommt die Frömmigkeit ins Spiel!

    Stattdessen zog ich mein Amulett, mit der heiligen Jungfrau von Guadeloupe darauf, hervor. Ich habe das von meiner letzten Pilgerfahrt mitgebracht und trage es immer um den Hals.

    Also, ich hielt dem Wesen das Amulett entgegen und rief laut mit befehlendem Unterton: „Weiche!“
    Ja, sonst nichts, keine „Vade retro Satanas“ oder sonstigen Bullshit aus dem Exorzist, nur einfach: „Weiche!“ – ein mal…

    …..und – puff! – löste sich die Erscheinung in Luft auf. Cool, oder?
    Das mit dem Schwefelgeruch lass ich mal weg, glaubt ja eh keiner.

  32. Anna Nuehm schreibt:

    Crischo, das mit der Nicht-Mülltrennung ist doch einfach:
    Kein Mann. Auf der ganzen Welt. Immer.

    mmmmh, was für ein schmeichelhaftes Bild du zeichnest, stimmt alles, haargenau.
    Nur mit der Größe eine Korrektur: bin 2,12.
    harhar…

    Lautleise, ohne Schwefel wäre ich doch immer noch der jämmerliche kleine Doc Faustus. „Hab ich, ach Dings und Zeugs studiert und Blablabla…“

    Ab morgen ist Fastenzeit. Ich glaube, ich sollte Internet-Fasten.
    Sieben Wochen. Na, wie findet ihr das?

  33. Crischo schreibt:

    Moment, moment.

    Ich sprach von einer fastnächtlichen Erscheinung aus der lokalen Unterwelt, hervorgerufen durch den Genuss mehrere Fastnachtskrapfen. Eine Erscheinung, die mir vorzugaukeln versuchte, sie wäre die reale Anna Nuehm.

    Was ich natürlich sofort durchschaut habe.
    Mir ist bewusst, dass Anna Nuehm gaaaanz anders aussiehst.

    Hinreißend und viel besser und so,sportlich schlank, feenhaft sozusagen und dass sie ganz korrekt den Müll trennt und auch sonst für viele Menschen vor allem Schriftsteller und auch ihre Hunde immer und ständig ein grandioses Vorbild ist!

    Sieben Wochen Internetfasten? Bloß weil Fasching vorbei ist?

    Ich werde jetzt mal 3 Tage lang auf Gummibärchen verzichten. Für mich persönlich halte ich das für angemessen.

  34. Anna Nuehm schreibt:

    Feenhaft, ganz genau. ;-)

    DONG! Time is ticking away… sssssssst.

  35. MolGugge schreibt:

    Komisch, ich dachte immer, dat Spektakel, genannt auch Karneval, kommt von carne levare, also „Fleisch wegnehmen“.
    Dann ist aber Internetabstinenz nicht angebracht, da ja das mit dem Internet eine brotlose Kunst ist und weder Fleisch noch Fisch.
    Folglich wäre also eine Ausweitung der Internetnutzung angebach, da diese Beschäftigung absolut kalorienlos ist, also die Höchstform des Fastens!

  36. Anna Nuehm schreibt:

    lautleise und MolGugge:
    Reduktion ist das Zauberwort.
    Fleisch wegnehmen: Wenn das Internet ein Stück Fleisch ist, so ne vergammelte Hammelkeule, an der man den ganzen Tag herumnagt wie ein streitsüchtiger Terrier, dann passt es wieder.
    Pax vobiscum, meine Brüder im Geiste. :-)

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