Friede, Freude, Eierkuchen

Erfahrene Blogleser werden sich angesichts der Überschrift verstört fragen: „WTF? Ist Frau Nuehm ernsthaft krank? So gut gelaunt?“, aber nein, ich kann Sie beruhigen: Hab nur Spaß gemacht. Hallo Mai, Bonjour Tristesse.
Scherzchen, soooo schlimm ist es nun auch wieder nicht.
Nachdem der Besuch bei meinem Hausarzt zu einem Check-Up eher semi-erfolgreich war, „Ich schrieb einen Roman, und es geht darin um…“ – „Brauchen Sie Antidepressiva? Es gibt auch welche, von denen man nicht *hüstel-hüstel* zunimmt.“ – „Wer sind Sie? Kennen wir uns?“ – „Ich bins, Ihr Hausarzt! Haben Sie Gedächtnisstörungen? Könnte Alzheimer sein! Auch dagegen gibt es Medikamente!“ – „Tschüss!“ – „So warten Sie doch, ich habe auch gute Nachrichten für Sie!“ – „Ach was. Dass ich noch nicht tot bin?! Weiß ich selber! CIAO!“ – „Nein, Sie haben ein Lungenvolumen von 157 Prozent! Ist das nicht toll?!“ – „WTF???“,
hier sollte obiger Satz eigentlich ansatzlos weitergehen, aber bestimmt haben Sie vergessen, wie er anfing (Alzheimer?), also noch mal fürs Protokoll: Nachdem der Hausarzt sich wie ein Idiot benahm, beschloss ich: Das kann ich auch.
Ich machte also einen Kartoffelsalat, obwohl ich streng Low Carb lebe, die meiste Zeit meines Lebens, kochte ein paar Wiener und aß das alles auf. Dann behängte ich mich mit panierten Schnitzeln, aß auch diese auf und tanzte auf der Terrasse zu „Mambo Number Five“ bis die Nachbarn um Gnade winselten.
Wenn Sie sich jetzt fragen, wo da der Kausalitätszusammenhang besteht oder wenigstens eine Pointe, eine klitzekleine, muss ich Sie enttäuschen: Gibt’s nicht.
Ach ja, doch. Daraus habe ich einen neuen Romantitel kreiert:
„Wie ich einmal hundert Jahre keine Kohlenhydrate aß, nach zwei Stunden aus dem Fenster stieg und mit einer Schüssel Kartoffelsalat verschwand.“

Schönen Sonntag! ♥

Über Liv Maxx

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