Good Day. Sunshine. Laserstrahl.

WTF?!, werden Sie jetzt denken, wie passt das jetzt zusammen?
Momentchen, ich erklär’s:
Manchmal scheint einem die Sonne zwar nicht 24/7, aber wenigstens so hin und wieder aus dem Popo, und wenn das der Fall ist, sollte man sich einfach darüber freuen, den gebündelten Sonnenstrahl auf das Foto seiner Feinde richten und diese verbrennen äh, ein bisschen verschönern.
So kann man zum Beispiel mit besagtem Strahl Laserstrahlähnlich deren Augen durchkreuzen oder ihnen ein Hitlerbärtchen aufmalen. Zweiteres fällt schon unter die hohe Kunst des Laserstrahlmalens, eine alte Handwerkskunst mit langer Tradition, mittels der schon die Notre Dame im Mittelalter verziert wurde. Die herrlichen Sandsteinarbeiten wurden von einem berühmten Künstler namens Benedict Trou du Cul in jahrelanger Feinarbeit hergestellt, und auch der Aachener Dom erhielt seine berühmten Fresken vom holländischen Kunstschaffenden Rembrandt Van Arks-Geign, der sich in Ausübung seiner Kunst großflächige Verbrennungen am Hintern zuzog. Dies hielt ihn aber nicht von seinem berühmtesten Werk ab: der Tätowierung der Mona Lisa auf den Rücken seiner Frau.
Wenn Sie, lieber Leser, jetzt in diesem Moment die Muse küsst und Sie sich auch dieser wunderschönen Kunst widmen wollen, legen Sie einfach los. Hose runter, Popöchen aus dem Fenster, ein bisschen Sonne tanken und dann – Feuer frei!

Was Sie nicht sagen?! werden Sie jetzt sagen.
Und ich sage Ihnen: Genau.
Und merken Sie sich unbedingt diesen Wahlspruch:
Man muss nicht nur Sonne im Herzen haben, sondern auch im Po.

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„And now…“

nein, nicht „the end is near“, sondern „to something completely different.“
Das Leben ist zu kurz für Unerfreuliches, widmen wir uns doch lieber den schönen Dingen: Freundschaft, Liebe und Musik.
Tanzen Sie, jetzt.

Wenn Sie es genau wissen wollen: Ich sehe dem großen Mann mit dem Anzug, der so fantastisch tanzen kann, ziemlich ähnlich. Nur die langen blonden Haare müssen Sie sich dazu denken. Ich tanze auch haargenau wie er, nur ein bisschen besser. Außer an schlechten Tagen, da kann es einen schon mal aus den Socken hauen wie den Mann in 1:22. Aber was soll’s: aufstehen, weitermachen.
„Das hast du schön gesagt.“ MacGyver schnäuzt sich in sein Taschentuch.
„Echt? Wow, so gerührt?“
„Nö. Heuschnupfen.“

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Friede, Freude, Eierkuchen

Erfahrene Blogleser werden sich angesichts der Überschrift verstört fragen: „WTF? Ist Frau Nuehm ernsthaft krank? So gut gelaunt?“, aber nein, ich kann Sie beruhigen: Hab nur Spaß gemacht. Hallo Mai, Bonjour Tristesse.
Scherzchen, soooo schlimm ist es nun auch wieder nicht.
Nachdem der Besuch bei meinem Hausarzt zu einem Check-Up eher semi-erfolgreich war, „Ich schrieb einen Roman, und es geht darin um…“ – „Brauchen Sie Antidepressiva? Es gibt auch welche, von denen man nicht *hüstel-hüstel* zunimmt.“ – „Wer sind Sie? Kennen wir uns?“ – „Ich bins, Ihr Hausarzt! Haben Sie Gedächtnisstörungen? Könnte Alzheimer sein! Auch dagegen gibt es Medikamente!“ – „Tschüss!“ – „So warten Sie doch, ich habe auch gute Nachrichten für Sie!“ – „Ach was. Dass ich noch nicht tot bin?! Weiß ich selber! CIAO!“ – „Nein, Sie haben ein Lungenvolumen von 157 Prozent! Ist das nicht toll?!“ – „WTF???“,
hier sollte obiger Satz eigentlich ansatzlos weitergehen, aber bestimmt haben Sie vergessen, wie er anfing (Alzheimer?), also noch mal fürs Protokoll: Nachdem der Hausarzt sich wie ein Idiot benahm, beschloss ich: Das kann ich auch.
Ich machte also einen Kartoffelsalat, obwohl ich streng Low Carb lebe, die meiste Zeit meines Lebens, kochte ein paar Wiener und aß das alles auf. Dann behängte ich mich mit panierten Schnitzeln, aß auch diese auf und tanzte auf der Terrasse zu „Mambo Number Five“ bis die Nachbarn um Gnade winselten.
Wenn Sie sich jetzt fragen, wo da der Kausalitätszusammenhang besteht oder wenigstens eine Pointe, eine klitzekleine, muss ich Sie enttäuschen: Gibt’s nicht.
Ach ja, doch. Daraus habe ich einen neuen Romantitel kreiert:
„Wie ich einmal hundert Jahre keine Kohlenhydrate aß, nach zwei Stunden aus dem Fenster stieg und mit einer Schüssel Kartoffelsalat verschwand.“

Schönen Sonntag! ♥

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Blick in die Hölle. Blick in den Himmel. Who knows?

Nun ja, der geneigte Leser kann an der Überschrift eventuell meinen emotionalen Status ablesen. Natürlich nur, wenn er spirituell veranlagt, hellsichtig, höchstsensitiv und im besten Fall ein Geistheiler ist.
Seltsamerweise bringt mich das Ende meines „Romans“ nicht dazu, mit Luftschlagen zu werfen oder Fässerweise Sekt zu trinken. Sondern dumpf in meine Textdateien zu starren und mich als unbegabter Idiot zu fühlen. Das kann doch alles nicht wahr sein. Das ist doch alles nicht wirklich ein Roman, sondern pubertäres Geschwafel einer abgewrackten Exgermanistin, die sich auch mal als Thomas Mann fühlen wollte. Aber alles, was rauskam, war Thommi Männchen.
Das kann man doch keinem zumuten. Und wo zahlreiche Schreiber sich gerne rühmen, weil ihre 500 Verwandten ALLE ALLES LIEBEN, was sie so schreiben, kann ich nur sagen:
Nee, is nich.
Meine Verwandten? Sie würden mich killen, grillen, teeren, federn, verbrennen, aus der Stadt jagen und abknallen, wenn sie wüssten, was ich fabriziert habe. Sogar die Vegetarier unter ihnen. Gerade die würden mich wahrscheinlich sogar essen wollen. Auf Toast. Mit Heinz Curry-Ketchup und einem Gürkchen im Mund.
Es darf auf keinen Fall jemals irgendjemand diesen Roman lesen! Ich kaufe mir gleich morgen einen Tresor und schließe das Zeug darin ein. Und dann werfe ich den Schlüssel weg, jawoll.

Das war gestern. Wegen erwiesener leicht destruktiver Tendenz löschte ich den Beitrag. Heute isser wieder da.
Und mit ihm meine stoische Gelassenheit, das Ding aka Roman einfach abzuwickeln. Es anzubieten, diplomatische Bewerbungsbriefe zu schreiben, („Dieser Roman wird Sie mehr erschüttern als fünf Erdbeben, 200 Orgasmen und der Untergang der Titanic. Und das alles simultan. Wie, Sie wollen ihn nicht lesen?? Ich geb Ihnen gleich „nicht lesen“! Ich habe fast meine Ex-Schwiegermutter umgebracht, um diesen Roman zu schreiben! Sie lesen das Zeug jetzt! *Kopf auf Tischplatte knall. Aber plötzlich! Oh, Entschuldigung, Sie bluten. Taschentuch? Hab auch Ihre Initialien eingestickt.“)
und auch ein schönes Exposé: „Also, das Ding fängt an, dann gibt es die Mitte, ziemlich lang, darin habe ich mehrere Durchhänger, Cliffhänger, Plot-Points, Pitchpoints und noch viele andere geheimnisvolle Points versteckt. Und dann, wie aus dem Nichts, wie eine plötzlich fleischgewordene Schimäre: der Schluss. Einfach so. Bumm, zack, aus. Ihnen wird die Kinnlade fallen, ich schwör’s Ihnen! LESEN! SIE! JETZT!!“)
Nun denn, die anderen kochen auch alle nur mit Wasser, was solls?!* schulterzuckend ins Off.
Freunde, wenn ihr es noch nicht wusstest, wisst ihr es jetzt:
Das Leben ist zu kurz, um sich ständig in die Hosen zu machen!!
Also: Piss off, take off or fuck off! (Was immer das bedeuten soll, aber klingt gut, oder?!)

Freundlichst Anna Nuehm

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Geisteszustand: Candy Shop

Habe momentan diesen Song als Dauerklingelton in meinem Kopf:

„I take you to the Candy Shop.“
Was will mir mein Gehirn damit sagen? Zuckermangel? Nervenzusammenbruch? Mental ausgebrannt? So schlecht, dass es schon wieder gut ist?
Keine Ahnung. *irre kichernd ins Off- Candy Shop..lalalala lollipop…

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Happy Eastereggs!

Sooo, da wären wir also endlich am Ostergabentisch angelangt, nähern uns mit großen Schritten dem Osterlamm aus Marmorteig, verziert mit Buttercrèmetupfen, strecken schon gierig die Hände nach ihm aus und hätten in dem ganzen Ostertrubel beinahe vergessen: Hiermit ist auch das Ende der Fastenzeit erreicht. Und wie. GRAN-DI-OS!!!
Tschakka! Hosianna! Es geschehen noch Zeichen und Wunder!
Frau Nuehm, ihres Zeichens eine völlig verlotterte, disziplinlose Person, jederzeit dem sich Gehenlassen nicht abgeneigt, eine Liebhaberin des Müßiggangs und Expertin der Anfänge aller Laster, hat sich in den letzten sieben Wochen – sogar schon zehn, harhar! – in eine stählerne Eisengestalt verwandelt, eine asketische, mönchartige Figur mit den Umrissen von A. Schwarzenegger, Heidi Klum und Angela Merkel und verleiht sich hiermit mal eben selbst das Eiserne Kreuz. DING.
Leset die frohe Botschaft, Blogjünger: Null Ausnahmen, null Zucker, null Mehl-Kartoffeln-Nudeln-Gedöns. Sieben Wochen eisenharte Strenge, Selbstbeherrschung vom Feinsten, Entsagung und Entbehrung, Frondienst auf den Feldern, auf denen nur Haferkleie, Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch wuchsen.
Jawoll! Nimm dies Waage – Fußtritt!
Und das, obwohl ich in den Fängen meines sonderbaren Romans gefangen, dermaßen unter Druck stand wie die gesamte sibirische Gaspipeline unter der Leitung von Gregor (???) Putin. (Vielleicht auch Pjotr? Wassili? Vitali?)
Tja, wie ich das geschafft habe?
Keine Ahnung, ich habe keinen blassen Schimmer. Ich vermute stark, dass mich diese Just do it-Reklame infiziert hat und irgendwann dachte ich halt:
Okay, dann tu’s einfach. Machs halt, macht ja eh keiner für dich, also mach es. MACH ES! MACH ES VERDAMMT!!!
Hmm, kann aber auch sein, dass ich ein paar Terrier-Gene in mir trage und mich in ne Art Berti Vogts verwandelt habe, nur halt in weiblich, in schön und auch in nett. Genaueres weiß man aber nicht. Die besten Dinge im Leben sind eigentlich immer die, die man gar nicht so richtig erklären kann, weder sich selbst noch Anderen.
Ha, und wenn Sie jetzt denken, „Was für ein beschissen weiser Spruch. Jetzt müsste ich selbst soooo dringend abnehmen, aber verrät diese Kanaille Nuehm mir wie es geht? Natürlich nicht! Manchmal könnte ich diese Type echt am nächsten Baum aufknü…“ Tja, dann tun Sie es ruhig. Mich hält der Baum auf jeden Fall aus. *kicher
Frohe Feiertage!
PS. Ich würde ja auch Süßigkeiten essen und Kuchen, aber ich habe heute meinen Käsekuchen probiert und wissen Sie was?
„Was?“
Er war mir zu süß.
„Boah!“
Tschühüs!

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Glorreiche Auferstehung!

Okay, werden Sie sagen, ist das nicht ein wenig früh? Stimmt. Da ich aber aus religiösen Gründen Jesus nicht die Show stehlen wollte, kommt meine Auferstehung schon heute und nicht erst am Ostersonntag. Meine läuft auch etwas anders ab: nicht mit Pauken, Trompeten, Erzengeln, Erdbeben und glühender Lava, die von den Bäumen tropft und alle Ungläubigen versengt, sondern still, heimlich und verstohlen. Liest hier eh keiner mehr mit. *hihi
Bei mir öffnet sich leise quietschend die Grabplatte, eine knochige Hand kommt hervor und drückt den Stein nach oben, winselnde Hunde laufen davon und die alte Omma, die täglich zehn Mal das Grab von Oppa gießt, fällt vor Schreck tot in Ohnmacht: Frau Nuehm ist wieder da.
Hurra.
Warum? Weiß ich gerade auch nicht so genau. Könnte damit zusammenhängen, dass ich den Roman beendet habe, über den ich hier wortreich und ausufernd schrieb. Jetzt habe ich halt wieder zu viel Freizeit und gedenke sie hier zu verpulvern, zumindest ab und an.
Mit dem Schreiben geht es natürlich weiter. Eine Menge Projekte spuken in meinem Kopf herum und ich kann mich gar nicht entscheiden, wo ich zuerst anfangen soll. Na, wird sich finden.
Also, ich bin wieder da. Wenn auch anders als zuvor. Da ich hier wirklich nur Dampf ablassen und meinen Unsinn verströmen will, ohne dass mich jemand zur Verantwortung ziehen kann, bleiben Kommentare geschlossen. (Für Notfälle steht im Impressum eine Mail-Adresse.)
Mir gehts einfach nur ums dumm Daherlabern, Spaß machen, meine Gedanken beim Schreiben sortieren. Eine Art virtuelles Tagebuch, bei dem ich mich nur auf mich selbst konzentriere, so ne Art virtueller Egotripp. :-)
Das habe ich bisher noch nie so praktiziert, aber man soll ja hier und da in seinem Leben auch mal was ändern…
So long, Anna Nuehm

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