„And now…“

nein, nicht „the end is near“, sondern „to something completely different.“
Das Leben ist zu kurz für Unerfreuliches, widmen wir uns doch lieber den schönen Dingen: Freundschaft, Liebe und Musik.
Tanzen Sie, jetzt.

Wenn Sie es genau wissen wollen: Ich sehe dem großen Mann mit dem Anzug, der so fantastisch tanzen kann, ziemlich ähnlich. Nur die langen blonden Haare müssen Sie sich dazu denken. Ich tanze auch haargenau wie er, nur ein bisschen besser. Außer an schlechten Tagen, da kann es einen schon mal aus den Socken hauen wie den Mann in 1:22. Aber was soll’s: aufstehen, weitermachen.
„Das hast du schön gesagt.“ MacGyver schnäuzt sich in sein Taschentuch.
„Echt? Wow, so gerührt?“
„Nö. Heuschnupfen.“

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Friede, Freude, Eierkuchen

Erfahrene Blogleser werden sich angesichts der Überschrift verstört fragen: „WTF? Ist Frau Nuehm ernsthaft krank? So gut gelaunt?“, aber nein, ich kann Sie beruhigen: Hab nur Spaß gemacht. Hallo Mai, Bonjour Tristesse.
Scherzchen, soooo schlimm ist es nun auch wieder nicht.
Nachdem der Besuch bei meinem Hausarzt zu einem Check-Up eher semi-erfolgreich war, „Ich schrieb einen Roman, und es geht darin um…“ – „Brauchen Sie Antidepressiva? Es gibt auch welche, von denen man nicht *hüstel-hüstel* zunimmt.“ – „Wer sind Sie? Kennen wir uns?“ – „Ich bins, Ihr Hausarzt! Haben Sie Gedächtnisstörungen? Könnte Alzheimer sein! Auch dagegen gibt es Medikamente!“ – „Tschüss!“ – „So warten Sie doch, ich habe auch gute Nachrichten für Sie!“ – „Ach was. Dass ich noch nicht tot bin?! Weiß ich selber! CIAO!“ – „Nein, Sie haben ein Lungenvolumen von 157 Prozent! Ist das nicht toll?!“ – „WTF???“,
hier sollte obiger Satz eigentlich ansatzlos weitergehen, aber bestimmt haben Sie vergessen, wie er anfing (Alzheimer?), also noch mal fürs Protokoll: Nachdem der Hausarzt sich wie ein Idiot benahm, beschloss ich: Das kann ich auch.
Ich machte also einen Kartoffelsalat, obwohl ich streng Low Carb lebe, die meiste Zeit meines Lebens, kochte ein paar Wiener und aß das alles auf. Dann behängte ich mich mit panierten Schnitzeln, aß auch diese auf und tanzte auf der Terrasse zu „Mambo Number Five“ bis die Nachbarn um Gnade winselten.
Wenn Sie sich jetzt fragen, wo da der Kausalitätszusammenhang besteht oder wenigstens eine Pointe, eine klitzekleine, muss ich Sie enttäuschen: Gibt’s nicht.
Ach ja, doch. Daraus habe ich einen neuen Romantitel kreiert:
„Wie ich einmal hundert Jahre keine Kohlenhydrate aß, nach zwei Stunden aus dem Fenster stieg und mit einer Schüssel Kartoffelsalat verschwand.“

Schönen Sonntag! ♥

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Blick in die Hölle. Blick in den Himmel. Who knows?

Nun ja, der geneigte Leser kann an der Überschrift eventuell meinen emotionalen Status ablesen. Natürlich nur, wenn er spirituell veranlagt, hellsichtig, höchstsensitiv und im besten Fall ein Geistheiler ist.
Seltsamerweise bringt mich das Ende meines „Romans“ nicht dazu, mit Luftschlagen zu werfen oder Fässerweise Sekt zu trinken. Sondern dumpf in meine Textdateien zu starren und mich als unbegabter Idiot zu fühlen. Das kann doch alles nicht wahr sein. Das ist doch alles nicht wirklich ein Roman, sondern pubertäres Geschwafel einer abgewrackten Exgermanistin, die sich auch mal als Thomas Mann fühlen wollte. Aber alles, was rauskam, war Thommi Männchen.
Das kann man doch keinem zumuten. Und wo zahlreiche Schreiber sich gerne rühmen, weil ihre 500 Verwandten ALLE ALLES LIEBEN, was sie so schreiben, kann ich nur sagen:
Nee, is nich.
Meine Verwandten? Sie würden mich killen, grillen, teeren, federn, verbrennen, aus der Stadt jagen und abknallen, wenn sie wüssten, was ich fabriziert habe. Sogar die Vegetarier unter ihnen. Gerade die würden mich wahrscheinlich sogar essen wollen. Auf Toast. Mit Heinz Curry-Ketchup und einem Gürkchen im Mund.
Es darf auf keinen Fall jemals irgendjemand diesen Roman lesen! Ich kaufe mir gleich morgen einen Tresor und schließe das Zeug darin ein. Und dann werfe ich den Schlüssel weg, jawoll.

Das war gestern. Wegen erwiesener leicht destruktiver Tendenz löschte ich den Beitrag. Heute isser wieder da.
Und mit ihm meine stoische Gelassenheit, das Ding aka Roman einfach abzuwickeln. Es anzubieten, diplomatische Bewerbungsbriefe zu schreiben, („Dieser Roman wird Sie mehr erschüttern als fünf Erdbeben, 200 Orgasmen und der Untergang der Titanic. Und das alles simultan. Wie, Sie wollen ihn nicht lesen?? Ich geb Ihnen gleich „nicht lesen“! Ich habe fast meine Ex-Schwiegermutter umgebracht, um diesen Roman zu schreiben! Sie lesen das Zeug jetzt! *Kopf auf Tischplatte knall. Aber plötzlich! Oh, Entschuldigung, Sie bluten. Taschentuch? Hab auch Ihre Initialien eingestickt.“)
und auch ein schönes Exposé: „Also, das Ding fängt an, dann gibt es die Mitte, ziemlich lang, darin habe ich mehrere Durchhänger, Cliffhänger, Plot-Points, Pitchpoints und noch viele andere geheimnisvolle Points versteckt. Und dann, wie aus dem Nichts, wie eine plötzlich fleischgewordene Schimäre: der Schluss. Einfach so. Bumm, zack, aus. Ihnen wird die Kinnlade fallen, ich schwör’s Ihnen! LESEN! SIE! JETZT!!“)
Nun denn, die anderen kochen auch alle nur mit Wasser, was solls?!* schulterzuckend ins Off.
Freunde, wenn ihr es noch nicht wusstest, wisst ihr es jetzt:
Das Leben ist zu kurz, um sich ständig in die Hosen zu machen!!
Also: Piss off, take off or fuck off! (Was immer das bedeuten soll, aber klingt gut, oder?!)

Freundlichst Anna Nuehm

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Geisteszustand: Candy Shop

Habe momentan diesen Song als Dauerklingelton in meinem Kopf:

„I take you to the Candy Shop.“
Was will mir mein Gehirn damit sagen? Zuckermangel? Nervenzusammenbruch? Mental ausgebrannt? So schlecht, dass es schon wieder gut ist?
Keine Ahnung. *irre kichernd ins Off- Candy Shop..lalalala lollipop…

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Happy Eastereggs!

Sooo, da wären wir also endlich am Ostergabentisch angelangt, nähern uns mit großen Schritten dem Osterlamm aus Marmorteig, verziert mit Buttercrèmetupfen, strecken schon gierig die Hände nach ihm aus und hätten in dem ganzen Ostertrubel beinahe vergessen: Hiermit ist auch das Ende der Fastenzeit erreicht. Und wie. GRAN-DI-OS!!!
Tschakka! Hosianna! Es geschehen noch Zeichen und Wunder!
Frau Nuehm, ihres Zeichens eine völlig verlotterte, disziplinlose Person, jederzeit dem sich Gehenlassen nicht abgeneigt, eine Liebhaberin des Müßiggangs und Expertin der Anfänge aller Laster, hat sich in den letzten sieben Wochen – sogar schon zehn, harhar! – in eine stählerne Eisengestalt verwandelt, eine asketische, mönchartige Figur mit den Umrissen von A. Schwarzenegger, Heidi Klum und Angela Merkel und verleiht sich hiermit mal eben selbst das Eiserne Kreuz. DING.
Leset die frohe Botschaft, Blogjünger: Null Ausnahmen, null Zucker, null Mehl-Kartoffeln-Nudeln-Gedöns. Sieben Wochen eisenharte Strenge, Selbstbeherrschung vom Feinsten, Entsagung und Entbehrung, Frondienst auf den Feldern, auf denen nur Haferkleie, Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch wuchsen.
Jawoll! Nimm dies Waage – Fußtritt!
Und das, obwohl ich in den Fängen meines sonderbaren Romans gefangen, dermaßen unter Druck stand wie die gesamte sibirische Gaspipeline unter der Leitung von Gregor (???) Putin. (Vielleicht auch Pjotr? Wassili? Vitali?)
Tja, wie ich das geschafft habe?
Keine Ahnung, ich habe keinen blassen Schimmer. Ich vermute stark, dass mich diese Just do it-Reklame infiziert hat und irgendwann dachte ich halt:
Okay, dann tu’s einfach. Machs halt, macht ja eh keiner für dich, also mach es. MACH ES! MACH ES VERDAMMT!!!
Hmm, kann aber auch sein, dass ich ein paar Terrier-Gene in mir trage und mich in ne Art Berti Vogts verwandelt habe, nur halt in weiblich, in schön und auch in nett. Genaueres weiß man aber nicht. Die besten Dinge im Leben sind eigentlich immer die, die man gar nicht so richtig erklären kann, weder sich selbst noch Anderen.
Ha, und wenn Sie jetzt denken, „Was für ein beschissen weiser Spruch. Jetzt müsste ich selbst soooo dringend abnehmen, aber verrät diese Kanaille Nuehm mir wie es geht? Natürlich nicht! Manchmal könnte ich diese Type echt am nächsten Baum aufknü…“ Tja, dann tun Sie es ruhig. Mich hält der Baum auf jeden Fall aus. *kicher
Frohe Feiertage!
PS. Ich würde ja auch Süßigkeiten essen und Kuchen, aber ich habe heute meinen Käsekuchen probiert und wissen Sie was?
„Was?“
Er war mir zu süß.
„Boah!“
Tschühüs!

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Glorreiche Auferstehung!

Okay, werden Sie sagen, ist das nicht ein wenig früh? Stimmt. Da ich aber aus religiösen Gründen Jesus nicht die Show stehlen wollte, kommt meine Auferstehung schon heute und nicht erst am Ostersonntag. Meine läuft auch etwas anders ab: nicht mit Pauken, Trompeten, Erzengeln, Erdbeben und glühender Lava, die von den Bäumen tropft und alle Ungläubigen versengt, sondern still, heimlich und verstohlen. Liest hier eh keiner mehr mit. *hihi
Bei mir öffnet sich leise quietschend die Grabplatte, eine knochige Hand kommt hervor und drückt den Stein nach oben, winselnde Hunde laufen davon und die alte Omma, die täglich zehn Mal das Grab von Oppa gießt, fällt vor Schreck tot in Ohnmacht: Frau Nuehm ist wieder da.
Hurra.
Warum? Weiß ich gerade auch nicht so genau. Könnte damit zusammenhängen, dass ich den Roman beendet habe, über den ich hier wortreich und ausufernd schrieb. Jetzt habe ich halt wieder zu viel Freizeit und gedenke sie hier zu verpulvern, zumindest ab und an.
Mit dem Schreiben geht es natürlich weiter. Eine Menge Projekte spuken in meinem Kopf herum und ich kann mich gar nicht entscheiden, wo ich zuerst anfangen soll. Na, wird sich finden.
Also, ich bin wieder da. Wenn auch anders als zuvor. Da ich hier wirklich nur Dampf ablassen und meinen Unsinn verströmen will, ohne dass mich jemand zur Verantwortung ziehen kann, bleiben Kommentare geschlossen. (Für Notfälle steht im Impressum eine Mail-Adresse.)
Mir gehts einfach nur ums dumm Daherlabern, Spaß machen, meine Gedanken beim Schreiben sortieren. Eine Art virtuelles Tagebuch, bei dem ich mich nur auf mich selbst konzentriere, so ne Art virtueller Egotripp. :-)
Das habe ich bisher noch nie so praktiziert, aber man soll ja hier und da in seinem Leben auch mal was ändern…
So long, Anna Nuehm

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Frühjahrsmüdigkeit

Die Frühjahrsmüdigkeit ist eine Erfindung. Sie existiert nicht. Weder theoretisch, noch praktisch, noch virtuell und schon mal gar nicht mental. Sie ist ein Mythos, entstanden irgendwann in der Jungsteinzeit.
Damals war es so, dass die Sippe nach einem langen Winter wieder ins Freie kroch, jubelnd über die Frühlingswiese lief und dort vom ersten zufällig vorbei trottenden Mammut verspeist wurde. Ja, damals waren Mammuts noch Fleischfresser. Sie mutierten erst später zu Vegetariern, dann zu Veganern, eröffneten eine Kette von Bioläden, durch die sie mit griesgrämigen Gesichtern liefen, abgehärmt, mit schlechter Haut und dünnem Haar. Dann kamen ein paar Säbelzahntiger vorbei und fraßen alle Mammuts auf. Was aber kein großer Verlust war. Man sollte sich also dieses, äh, Veganergedöns gut überlegen, sehr gut sogar.
Okay, zurück in die Steinzeit: Wer nicht jubelnd aus der Höhle lief, wurde fälschlicherweise für schlafend gehalten, war in Wirklichkeit aber tot. Abgemurkst von Feinden, sang- und klanglos in einer kalten Winternacht erfroren, verhungert oder von seiner Liebsten im Spiel mit einer Steinkeule erschlagen.
So entstand der Mythos der Frühjahrsmüdigkeit, die es in Wahrheit also nicht zzzzzzzzzzzzz… gibt.. chrzzzz.

Hilfe, wer schnarcht da? Au weia, das war ja ich.
Entschuldigung.
Also diese Frühjahrsmüdigkeit…. geht angeblich auch.. einher mit Mängeln an, äh, wie heißt das Wort noch mal.. Konfuzius? Kondome? Konzerte. Ja, genau. Im Frühjahr finden null Konzerte statt und die Mammuts… Äh, welche Konzerte?
Woher kommen jetzt die Mammuts? Egal. Man ist im frühjahr halt nicht so hmm, wie sonst. Eben nicht geistig so… alles Aberglaube! Chrrzzzzzzzz..
Ich für meinen Teil bin totaaaaaaaaaaallllllllllllllll
Ah, mein Kopf fiel gerade.. auf dieses Dings da.. Tartar. Brötchen, ich hab Hunger.
Also: vergessen Sie dieses Müdigkeitsding ruhig. Unwahr. Nehmen Sie lieber ne Mütze voll Schlaf.
Schlafen Sie..
JETZT.
ps: Und wenn Ihnen noch jemand von diesem Vollmondkram erzählen will, dass man da anders reagiert, irgendwie, aggressiv und so, dann hauen Sie dem ruhig eine rein! Von mir! Aber voll auf die Zwölf! Bis die Zähne im Hintern La Paloma klimpern! Weil mir solche Klugscheißer echt auf die Säcke gehen! Da könnt ich gerade ausrasten! Da werd ich zum Tier! Zum Säbelzahntier! Wenn ich nicht so furchtbar müüüüdeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee

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